Vereinigung der Sternfreunde

@sternfreunde.de

Die Vereinigung der Sternfreunde e.V. ist mit ca. 4000 Mitgliedern der größte überregionale amateurastronomische Verein in Deutschland. Am 12. August 2026 ist Sonnenfinsternis und Lange Nacht der Astronomie! https://sternfreunde.de/

Thema die Sonne bei der Sonnenfinsternis am 12. August sicher beobachten: nur mit geeigneten Schutzmaßnahmen wie zertifizierten Sonnenfinsternisbrillen - keine Hausmittelchen wie Rettungsdecken, rußgeschwärzte Gläser, Filmstreifen oder Schweißerbrillen! 1/5 🔭

Ein Mädchen schaut mit einer eng an den Kopf angedrückten Sonnenfinsternisbrille in Richtung Sonne

Wer noch nie den Zwergplaneten Pluto gesehen hat, für den bietet sich jetzt eine Gelegenheit. Er steht am Morgen des 27. Juli im Steinbock in Opposition und erreicht damit die Maximalhelligkeit von 14m5. Die Region steigt nicht allzu hoch über den Horizont, außerdem kann der Mond stören 1/2 🔭

Aufsuchkarte für Pluto im Sternbild Steinbock

Am Samstag fand wieder unser Neumitgliedertreffen an unserer Geschäftsstelle in Bensheim statt. Neben Grillen und gemütlichem Beisammensein mit Vorstand und Fachgruppenleitungen konnten alle Anwesenden auch einen Blick auf die H-alpha-Sonne werfen

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf einer Veranda und an einem Tisch unter einem Sonnenschirm, der VdS-Vorsitzende Uwe Pilz hält eine AnspracheEine Gruppe von Menschen Sammelt sich in einem Garten mit Sitzgelegenheiten, im Hintergrund ein Teleskop

In der Nacht vom 24. zum 25. Juli begegnet der zunehmende Mond dem hellen Antares. Manchmal wird dieser Stern sogar vom Mond bedeckt, diesmal wird es nur eine Annäherung. Der Mond erreicht schon in der Dämmerung seinen höchsten Stand 1/2 🔭

Sternkarte des Sternbilds Skorpion über dem Horizont mit dem zunehmenden Mond rechts unterhalb des Hauptsterns Antares

Der Ringplanet Saturn steht mittlerweile wieder in ausreichender Höhe am Morgenhimmel. Bei Beginn der Morgendämmerung sind es immerhin 25°. Nicht weit davon entfernt steht der Neptun, den man aber nur in einem Fernglas oder Teleskop erkennt 1/3 🔭

Aufsuchkarte für Saturn, Neptun und den Kleinplaneten Nausikaa in den Fischen

In den nächsten Tagen können wir beobachten, wie die Venus am Hauptstern des Löwen, dem Regulus, vorbeizieht. Der Helligkeitsunterschied ist groß: Obwohl Regulus mit 1,4 mag zu den Sternen 1. Größenklasse gehört, wird er von der -4 mag hellen Venus überstrahlt 1/2

Sternkarte des Sternbilds Löwe am Horizont, die Venus steht oberhalb des Hauptsterns Regulus

Am Vormittag des 4. Juli steht der Uranus sehr nahe dem Roten Planeten, die beiden trennen dann nur sechs Bogenminuten. Am Taghimmel lässt sich das nur schwer beobachten. Jedoch ist diese Konstellation auch zum Ende der Nacht, eine Stunde vor Sonnenaufgang, gut zu sehen 1/ 2 🔭

Sternkarte eines Ausschnitts des Stiers mit Hyaden und Plejaden, dazwischen Uranus und Mars nahe beieinander

Der Vollmond steht stets der Sonne gegenüber. Zur Sommer-Sonnenwende erreicht die Sonne ihren Höchststand, und der Mond damit den Tiefst-Stand. Wir finden ihn in der Nach vom 29. auf den 30. Juni tief im Schützen 1/2 🔭

Sternkarte des Sternbilds Schütze über dem Horizont mit dem Vollmond im Zentrum

In der Nähe vom Kopf des Drachen ist der Bedeckungsveränderliche Stern AI Draconis leicht aufzufinden. In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni erleben wir ein leicht beobachtbares Minimum. Beginnen sollte man mit der Beobachtung gegen 1 Uhr, die Region steht fast im Zenit 1/5

Aufsuchkarte für den Stern AI Draconis

Der Komet Tempel nimmt an Helligkeit zu. Im Moment hat er etwa 11 mag, das wird sich in den nächsten Wochen um ein weiteres mag erhöhen. Er steht in ausreichender Höhe am Morgenhimmel. Der 4-mag-Stern ε Aquarii kann als Aufsuchhilfe dienen. Er sollte für größere Ferngläser erreichbar sein 1/2 🔭

Bild

Die VdS-Fachgruppe Kleine Planeten tagt dieses Wochenende bei Kaiserwetter an der VEGA-Sternwarte des Hauses der Natur in Salzburg und tauscht Neuigkeiten rund um die Beobachtung erdnaher Objekte, Sternbedeckungen durch Asteroiden und Rotationslichtkurven aus

Gruppenbild von ca. 50 Personen, überwiegend Männer, auf einem Falchdach, im Hintergrund zwei Teleskopkuppeln. Rechts daneben der Aufsteller der VdS-Fachgruppe Kleine Planeten

Am 17. Juni wird die Venus vom Mond bedeckt – leider aber für andere „Weltgegenden“. Wir können uns aber an der Konjunktion am Abendhimmel erfreuen. Die Grafik zeigt die Situation um 23 Uhr. Die beiden Gestirne stehen dann recht niedrig über dem Horizont 1/2

Sternkartendarstellung der zunehmenden Mondsichel und der Venus darüber rechts des offenen Sternhaufens der Krippe

Der Kleinplanet (14) Irene kommt am 14. Juni in Opposition. Die Region im südlichen Schlangenträger kulminiert gegen 1 Uhr. Bei freiem Blick zum Südhorizont kann man bereits bei Eintritt der Nacht mit der Beobachtung beginnen 1/3 🔭

Aufsuchkarte des Asteroiden Irene im Schlangenträger in der Nähe des Kugelsternhaufens NGC 6401

Am 10. Juni steht der Mond nahe dem Ringplaneten Saturn – dessen Beobachtungssaison hat wieder begonnen. Bereits 90 Minuten vor Sonnenaufgang steht die Konstellation hoch genug am Morgenhimmel. Wer den schwachen Neptun aufspüren möchte, muss ein Fernglas zu Hilfe nehmen 1/2 🔭

Sternkarte eines Teils des Sternbilds Fische mit der abnehmenden Mondsichel, unterhalb davon der Saturn und rechts unterhalb der Neptun

Bei Eintritt der Dunkelheit steht der 3-mag-stern β Virginis in ausreichender Höhe am Südwesthimmel. In den nächsten Tagen wird der Asteroid (20) Massalia an ihm vorüberziehen. Massalia ist 11 mag hell und wird in den kommenden Wochen langsam schwächer 1/3 🔭

Sternkarte der Sternbilder Jungfrau und Löwe. Unterhalb des Sterns beta Virginis ist ein Strich gezogen

Bis ca. zum 20. Juni erleben wir eine schöne Abendsichtbarkeit des Planeten Merkur. 45 Minuten nach Sonnenuntergang sind die hellen Sterne in Fuhrmann und Zwillingen bereits sichtbar. Venus und Jupiter weisen den Weg zum innersten Planeten. Die Karte zeigt den Anblick für den 1. Juni 1/2 🔭

Aufsuchkarte für den Merkur zwischen den Sternbildern Zwillinge und Fuhrmann nahe am Horizont

Am 29. Mai um 3:12 Uhr ist δ Cephei im Maximum. Es lohnt sich, den Stern die ganze Nacht hindurch zu beobachten: Mit Beginn der Abendämmerung sehen fast die gesamte Anstiegsphase. Nach dem Maximum kann man eventuell noch den Beginn des Helligkeitsabfalles nachweisen 🔭

Das Sternbild Kepheus mit den Sternen δ, υ und ζ Cephei gesondert markiert

Wenn wir von der Erde aus auf die Äquatorebene des Jupiters blicken, dann kommt es zu engen Begegnungen und manchmal sogar zu gegenseitigen Bedeckungen der Jupitermonde. In den nächsten Tagen gibt es zwei solcher Ereignisse 1/3 🔭

Schematische Ansicht des Jupiter mit zwei Monden links davon so nahe beieinander, daß sie sich gegenseitig berühren

In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai durchläuft der Asteroid 2026 JH2 seinen erdnächsten Punkt: Nur knapp 98.000 Kilometer ist der ca. 20 Meter kleine Körper gegen 23:43 Uhr dabei von der Erde entfernt! Leider ist der dann schon untergegangen, aber gegen 22 Uhr... 1/4 🔭

Aufsuchkarte des Asteroiden 2026 JH2 am 18. Mai für Leipzig

In den nächsten Tage zieht die Venus zwischen den Hörnern des Stiers entlang. Sie bildet eine schöne Konstellation mit den Sternen der Wintermilchstraße. Die Karte zeigt das ganze am 13. Mai. Einfach hinschauen! 🔭

Aufsuchkarte für die Venus über dem Horizont, darüber die Sternbilder Zwillinge und Fuhrmann

Zur Zeit können wir den Sternschnuppenstrom der eta-Aquariiden beobachten, Meteore, die vom Halleyschen Kometen stammen. Der Ausstrahlungspunkt liegt im Wassermann nahe der sogenannten Wasserschale. Diese Region steht am Morgen kurz vor Beginn der Dämmerung nicht all zu hoch am Südosthimmel 1/4 🔭

Sternkarte mit der Position des Radianten der eta-Aquariiden