Theater der Zeit

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Zeitschrift, Buchverlag und mit http://tdz.de Online-Medium für das ganze Theater.

In Jossi Wielers reduzierter Uraufführung von Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ in Salzburg verwandeln Jens Harzer und Marina Galic den Monolog in ein komisch-melancholisches Gedankenduett – als lustvollen Ausweichtanz gegen das allgegenwärtig Laute und Bescheidwisserische: t1p.de/thht

Salzburger Festspiele: Die Überflugkraft des Unnützen

„Schnee von gestern, Schnee von morgen“ (UA) von Peter Handke – Regie Jossi Wieler, Bühne und Kostüme Anja Rabes, Musik Biber Gullatz

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Die Bayreuther Jubiläumsspielzeit wagt mit Wagners Frühwerk „Rienzi“ in einer Inszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka den Tabubruch – und zeigt zugleich, warum diese Oper wohl ein einmaliges Experiment auf dem Grünen Hügel bleiben wird: tdz.de/artikel/bayr...

Bayreuther Festspiele: Friedensboten als Taubenplage

„Rienzi“ von Richard Wagner – Musikalische Leitung Nathalie Stutzmann, Inszenierung, Bühne und Kostüme Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka, Licht Bernd Gallasch, Video Leonard Koch

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Die Münchner Kammerspiele sind zum Erfolgsmodell geworden: künstlerisch prämiert, publikumsstark, ästhetisch vielfältig wie kaum ein anderes Haus. Und doch endet Barbara Mundels Intendanz vorzeitig – zermürbt von kulturpolitischen Machtspielen: tdz.de/artikel/ohne...

Ohne Not und Sachverstand

Die Münchner Kammerspiele suchen die eierlegende Wollmilchsau und lassen dafür die eine Intendantin gehen, die das Haus zum derzeit interessantesten und erfolgreichsten Theater des Landes gemacht hat....

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Vor 2000 Zuschauer:innen verwandelt Julien Gosselin die fünfstündige „Maldoror“-Nacht im Papstpalast in Avignon in ein Experiment über das Böse – inklusive Bar auf der Bühne, filmischer Überwältigungsästhetik und einer Begegnung mit der Biografie Bolaños: t1p.de/fwh5i

Festival d‘ Avignon: Das Böse als Barspektakel

„Maldoror“ nach Roberto Bolaño und Lautréamont – Regie Julien Gosselin, Bühne Lisetta Buccellato, Lichtdesign Nicolas Joubert, Video Jérémie Bernaert & Pierre Martin Oriol, Musik Guillaume Bachelé & M...

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Das Staatstheater Meiningen wird mit dem Martin-Linzer-Theaterpreis 2026 ausgezeichnet. Erstmals wurde der Preis in diesem Jahr von der gesamten TdZ-Redaktion vergeben. Die Verleihung findet am Sonntag, 18. Oktober 2026, im Anschluss an die Vorstellung „Mephisto“ statt.

Diesmal spricht Thusnelda Marin Jungmann mit Mizgîn Bilmen über Ironie als Gefahr für eine wehrhafte Demokratie, postmigrantische Selbstbilder zwischen Romantisierung und Realität sowie die Frage nach der Selbsttäuschung des Theaterbetriebs: t1p.de/d6qja

Die Selbstlüge des Theaterbetriebs

Thusneldas Runder Tisch #05 – Im Gespräch mit Regisseurin Mizgîn Bilmen über Ironie als Gefahr für eine wehrhafte Demokratie, Kritik als einzige Handlungsmöglichkeit im dysfunktionalen (Theater-)Syste...

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