In ganz Österreich ist es heute hörbar laut - laut gegen eine stille Katastrophe. Als Signal gegen den weltweiten Hunger & die verheerenden Auswirkungen der Klimakrise werden heute, um 15 Uhr in ganz Österreich für 5 Minuten die Glocken geläutet. @toedtlingnora.bsky.social
Nora Tödtling-Musenbichler
@toedtlingnora.bsky.social
Präsidentin Caritas Österreich Direktorin Caritas Steiermark
645 Mio. Menschen hungern - mehr als 8% der Weltbevölkerung. Hunger entsteht dort, wo Konflikte, Klimakrise & Ungleichheit zusammenkommen & politisches Handeln ausbleibt. Zwar ist der weltweite Hunger im Jahr 2025 bereits zum dritten Mal in Folge zurückgegangen, Entwicklungen bleiben aber fragil.
Wir unterstützen Menschen weltweit dabei, Hunger zu überwinden & Lebensgrundlagen langfristig zu sichern. Die Erfahrungen aus unseren Projektländern zeigen: Die Situation ist dramatisch, aber nicht hoffnungslos. Wir können helfen - für eine Zukunft ohne Hunger! @toedtlingnora.bsky.social
Weltweit leiden laut FAO-Bericht 645 Mio. Menschen an Hunger. Das sind fast 8% der Weltbevölkerung. Gleichzeitig verschärft die Klimakrise die Situation dramatisch: Dürren, Überschwemmungen & unberechenbare Wetterbedingungen vernichten Ernten & bedrohen Lebensgrundlagen. @toedtlingnora.bsky.social
Um Menschen durch die Hitzetage zu helfen, verstärken wir österreichweit unsere Hitzehilfe. Dazu gehören kühle Aufenthaltsorte in Pfarren & Caritas-Einrichtungen, Trinkwasser & Sonnenschutz für obdachlose Menschen sowie Unterstützung für ältere, alleinlebende und besonders gefährdete Menschen.
Hitze trifft nicht alle gleich. Wer keinen kühlen Rückzugsort hat, auf der Straße lebt oder in einer überhitzten Wohnung ausharren muss, trägt ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko. Gerade Menschen ohne kühlen Rückzugsort brauchen jetzt unsere besondere Unterstützung. @toedtlingnora.bsky.social
Die Bekämpfung von Kinderarmut und die soziale Absicherung von Familien dürfen nicht ausgehöhlt werden. Kinderrechte gelten für alle Kinder - ohne Ausnahme! @caritas-austria.bsky.social @diakonieat.bsky.social @volkshilfe.bsky.social
Kritik an Familienbeihilfe-Ausschluss in Grundversorgung
Hilfsorganisationen protestieren gegen den geplanten Ausschluss von Menschen in der Grundversorgung von der Familienbeihilfe. Die Maßnahme stehe im klaren Widerspruch zum geltenden EU-Recht, kritisier...
religion.orf.at
Die Summe der Belastungen im neuen Doppelbudget ist für viele zu groß: „Wir verstehen, dass der Staat sparen muss. Aber ich werde nicht müde, darauf aufmerksam zu machen, dass nicht alle Schultern in unserem Land gleich viel tragen können" @caritas-austria.bsky.social
Caritas warnt vor sozialen Folgen des Doppelbudgets
Die Caritas hat einmal mehr vor den Auswirkungen des geplanten Doppelbudgets gewarnt. In dieser Woche tagt der Nationalrat, um das Doppelbudget 2027/28 zu beschließen. In einer wirtschaftlich angespan...
religion.orf.at
„Wer möchte, dass Menschen auch in Zukunft würdig und sicher zuhause betreut werden können, muss jetzt die Rahmenbedingungen für Familien und Betreuungskräfte verbessern“, so Caritas-Präsidentin @toedtlingnora.bsky.social
Die Armutskonferenz hat die Budgetmaßnahmen der Regierung scharf kritisiert und ein "gerechtes Budget" gefordert. www.kathpress.at/goto/meldung...
Armutskonferenz kritisiert Budgetmaßnahmen als "frauenfeindlich"
361.000 "Working Poor" in Österreich - Warnung vor wachsender Ungleichheit
kathpress.at
Die aktuellen Temperaturen sind lebensgefährlich für obdachlose Menschen. Die Caritas bietet österreichweit Kältetelefone, Wärmestuben & Notquartiere. Schaut bitte nicht weg. Im Zweifel kann ein Anruf Leben retten!
Bis minus 20 Grad: Es wird grimmig kalt
Österreich wird in den kommenden Tagen von einer Kältewelle mit Tiefsttemperaturen von mancherorts bis zu minus 20 Grad erfasst. Die GeoSphere Austria gab für den Westen und südliche Gebiete eine We...
orf.at
Ein Jahr geht zu Ende - Wir sind dankbar für alle, die dieses Jahr Nächstenliebe gelebt & unsere Arbeit möglich gemacht haben: ganz viele Freiwillige, Mitarbeitende & Spender*innen. Wir sind dankbar für jede helfende Hand & für ganz viel Menschlichkeit! @toedtlingnora.bsky.social
Heute blicken wir nach vorne: mit Hoffnung, Mut & der Überzeugung, dass Zusammenhalt stärker ist als Ausgrenzung. Gemeinsam können wir schaffen, dass ein gutes Leben für alle möglich wird. Das wünschen wir uns auch im neuen Jahr! @toedtlingnora.bsky.social
Kinder stellen mit 37% die größte Gruppe unter den Bezieher*innen von Sozialhilfe dar. Sparen an d. falschen Stelle hat große Auswirkungen! Wir fordern: Jedes Kind soll abgesichert sein – unabhängig vom Einkommen der Eltern. @toedtlingnora.bsky.social
Caritas warnt vor Sparen an falscher Stelle
Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler in der ORF-Pressestunde
oe1.orf.at
"Das Geschlecht darf nicht das Armutsrisiko bestimmen, das sollte wohl im Jahr 2025 allen klar sein" @toedtlingnora.bsky.social @caritas-austria.bsky.social @arbeiterkammer.at
Caritas: Armutssrisiko von nicht-alleinlebenden Frauen unterschätzt
Neue Studie zeigt: Jede dritte nicht alleinlebende Frau in Österreich ist armutsgefährdet - Hilfsorganisation fordert Aufbrechen ungerechter Strukturen bei der Verteilung von Care-Arbeit, Einkommen un...
kathpress.at
Wir fangen auf, wenn Menschen in Not geraten. Politik muss verhindern, dass es so weit kommt. Die Studie & Hilfeangebote findet ihr hier: caritas.at/studie-versteckte-armut
Caritas-Studie "Versteckte Armut?"
Eine Studie zur Frauenarmut in Österreich
caritas.at
Armut ist kein Schicksal – sie folgt ungerechten Strukturen. Wir fordern: - faire Verteilung & Anerkennung von Care-Arbeit - Ausbau von Kinderbetreuung & Pflege - faire Bezahlung & bessere Bedingungen in frauenspezifischen Berufen - Unterhaltsgarantie & Anrechnung von Care-Arbeit auf die Pension
Die Ergebnisse machen betroffen: - Jede 3. nicht-alleinlebende Frau ist ohne Einkommen anderer im Haushalt armutsgefährdet. - Mit Familiengründung steigt das Armutsrisiko von Frauen mit jedem Kind – bei Männern sinkt es. - 64 % Armutsrisiko bei Beschäftigung unter 20 Std.
Frauenarmut passiert mitten unter uns – verborgen. Sie ist keine Randnotiz, sondern eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Heute präsentierten Caritas-Präsidentin @toedtlingnora.bsky.social & Studienleiterin Katrin Gasior die Studie „Versteckte Armut“. // Foto: Jana Madzigon
Immer mehr Menschen in Österreich sind sogenannte "Working Poor". Sie arbeiten hart, aber die Einkommen halten nicht Schritt mit steigenden Lebenserhaltungskosten. Für Frauen kommt oft noch unbezahlte Care-Arbeit hinzu. Das führt zu Mehrbelastung & verstärkt soziale Ungerechtigkeit.
Ab 9:30 Uhr live: Caritas-Präsidentin @toedtlingnora.bsky.social & Katrin Gasior präsentieren unsere Studie zu versteckter Frauenarmut: on.orf.at/livestream/1...
Caritas-Studie zu versteckter Frauenarmut - Livestream
Nora Tödtling-Musenbichler (Präsidentin Caritas Österreich) und Katrin Gasior (Senior Research Fellow am Southern African Social Policy Research Insights, England) präsentieren die Studie "Versteckte ...
on.orf.at
#Pensionsverhandlungen: „Wir begrüßen, dass #Mindestpensionen die Inflation ausgeglichen bekommen. Wir brauchen aber dringend Begleitmaßnahmen wie den gestützten Strompreis & Kostendämpfung für Mieten – wie im #Regierungsprogramm angekündigt.“ 1/4 @caritas-austria.bsky.social
Es braucht: - einheitliche Qualitäts-, Versorgungs- & Finanzierungsstandards - wissenschaftl. fundierten Personalschlüssel - faire Bezahlung & Honorierung von Expertise - Digitalisierungsfonds & damit mehr Zeit für Pflege am Menschen - Ausbau d. Kinderbetreuung & Entlastung für pflegende Angehörige
Bis 2030 werden in Österreich 50.000 Pflegekräfte fehlen! Unsere neue Studie zeigt erstmals konkrete Wege aus der Krise: Mit besseren Rahmenbedingungen können jährlich bis zu 4.000 Fachkräfte gewonnen werden. Es gibt großes Potential: Jetzt braucht es realistische & nachhaltige Lösungen!
Pflege ist kein Job wie jeder andere. Pflege bedeutet: Halt geben, Mut machen, da sein! In unseren Caritas-Pflegeschulen lernst du genau das – professionell, menschlich und immer mit Herz. Denn: Gemeinsam pflegt sich’s besser. Alle Infos zur Ausbildung: caritas-pflege.at
Klar ist: Die Pflege ist too big to fail. Stärken wir den Pflegeberuf weiter und nutzen wir die Chance, die Pflegekrise erheblich zu entschärfen. Im Interesse der 140.000 Pflegekräfte und im Interesse von uns allen. 7/7
Zusätzlich braucht es neben österreichweit einheitlichen Qualitäts- und Versorgungsstandards auch einen Digitalisierungsfonds, um Pflegekräfte bei der Dokumentation zu entlasten und damit sie ihre Zeit den pflegebedürften Personen widmen können. 6/7
Es braucht verlässliche Dienstpläne, die halten, faire Bezahlung und einen steuerfreien Pflegebonus, um Mehrarbeit attraktiver zu machen. Und es braucht einen Ausbau der Kinderbetreuung und Entlastung für pflegende Angehörige, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. 5/7
Als Caritas haben wir hier bereits weitreichende Schritte gesetzt. Doch unsere Möglichkeiten als Arbeitgeberin sind begrenzt. Es geht um weiter reichende Reformen, die von Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern angegangen werden müssen. 4/7