Nora Tödtling-Musenbichler

@toedtlingnora.bsky.social

Präsidentin Caritas Österreich Direktorin Caritas Steiermark

645 Mio. Menschen hungern - mehr als 8% der Weltbevölkerung. Hunger entsteht dort, wo Konflikte, Klimakrise & Ungleichheit zusammenkommen & politisches Handeln ausbleibt. Zwar ist der weltweite Hunger im Jahr 2025 bereits zum dritten Mal in Folge zurückgegangen, Entwicklungen bleiben aber fragil.

Eine Frau mittleren Alters mit blonder kurzer Haare spricht vor einem Schriftzug "Wir helfen".

Um Menschen durch die Hitzetage zu helfen, verstärken wir österreichweit unsere Hitzehilfe. Dazu gehören kühle Aufenthaltsorte in Pfarren & Caritas-Einrichtungen, Trinkwasser & Sonnenschutz für obdachlose Menschen sowie Unterstützung für ältere, alleinlebende und besonders gefährdete Menschen.

Die Summe der Belastungen im neuen Doppelbudget ist für viele zu groß: „Wir verstehen, dass der Staat sparen muss. Aber ich werde nicht müde, darauf aufmerksam zu machen, dass nicht alle Schultern in unserem Land gleich viel tragen können" @caritas-austria.bsky.social

Caritas warnt vor sozialen Folgen des Doppelbudgets

Die Caritas hat einmal mehr vor den Auswirkungen des geplanten Doppelbudgets gewarnt. In dieser Woche tagt der Nationalrat, um das Doppelbudget 2027/28 zu beschließen. In einer wirtschaftlich angespan...

religion.orf.at

Die aktuellen Temperaturen sind lebensgefährlich für obdachlose Menschen. Die Caritas bietet österreichweit Kältetelefone, Wärmestuben & Notquartiere. Schaut bitte nicht weg. Im Zweifel kann ein Anruf Leben retten!

Bis minus 20 Grad: Es wird grimmig kalt

Österreich wird in den kommenden Tagen von einer Kältewelle mit Tiefsttemperaturen von mancherorts bis zu minus 20 Grad erfasst. Die GeoSphere Austria gab für den Westen und südliche Gebiete eine We...

orf.at

Armut ist kein Schicksal – sie folgt ungerechten Strukturen. Wir fordern: - faire Verteilung & Anerkennung von Care-Arbeit - Ausbau von Kinderbetreuung & Pflege - faire Bezahlung & bessere Bedingungen in frauenspezifischen Berufen - Unterhaltsgarantie & Anrechnung von Care-Arbeit auf die Pension

Die Ergebnisse machen betroffen: - Jede 3. nicht-alleinlebende Frau ist ohne Einkommen anderer im Haushalt armutsgefährdet. - Mit Familiengründung steigt das Armutsrisiko von Frauen mit jedem Kind – bei Männern sinkt es. - 64 % Armutsrisiko bei Beschäftigung unter 20 Std.

Immer mehr Menschen in Österreich sind sogenannte "Working Poor". Sie arbeiten hart, aber die Einkommen halten nicht Schritt mit steigenden Lebenserhaltungskosten. Für Frauen kommt oft noch unbezahlte Care-Arbeit hinzu. Das führt zu Mehrbelastung & verstärkt soziale Ungerechtigkeit.

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Es braucht: - einheitliche Qualitäts-, Versorgungs- & Finanzierungsstandards - wissenschaftl. fundierten Personalschlüssel - faire Bezahlung & Honorierung von Expertise - Digitalisierungsfonds & damit mehr Zeit für Pflege am Menschen - Ausbau d. Kinderbetreuung & Entlastung für pflegende Angehörige

Bis 2030 werden in Österreich 50.000 Pflegekräfte fehlen! Unsere neue Studie zeigt erstmals konkrete Wege aus der Krise: Mit besseren Rahmenbedingungen können jährlich bis zu 4.000 Fachkräfte gewonnen werden. Es gibt großes Potential: Jetzt braucht es realistische & nachhaltige Lösungen!

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Pflege ist kein Job wie jeder andere. Pflege bedeutet: Halt geben, Mut machen, da sein! In unseren Caritas-Pflegeschulen lernst du genau das – professionell, menschlich und immer mit Herz. Denn: Gemeinsam pflegt sich’s besser. Alle Infos zur Ausbildung: caritas-pflege.at

Ein Mann und eine Frau lächeln für ein Foto.

Klar ist: Die Pflege ist too big to fail. Stärken wir den Pflegeberuf weiter und nutzen wir die Chance, die Pflegekrise erheblich zu entschärfen. Im Interesse der 140.000 Pflegekräfte und im Interesse von uns allen. 7/7

Zusätzlich braucht es neben österreichweit einheitlichen Qualitäts- und Versorgungsstandards auch einen Digitalisierungsfonds, um Pflegekräfte bei der Dokumentation zu entlasten und damit sie ihre Zeit den pflegebedürften Personen widmen können. 6/7

Es braucht verlässliche Dienstpläne, die halten, faire Bezahlung und einen steuerfreien Pflegebonus, um Mehrarbeit attraktiver zu machen. Und es braucht einen Ausbau der Kinderbetreuung und Entlastung für pflegende Angehörige, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. 5/7

Als Caritas haben wir hier bereits weitreichende Schritte gesetzt. Doch unsere Möglichkeiten als Arbeitgeberin sind begrenzt. Es geht um weiter reichende Reformen, die von Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern angegangen werden müssen. 4/7