Tom_Harb

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Hier sollte eine Biographie stehen. #WienFakt - Das Original. Täglich. Seit 23.10.2014.

#WienFaktzumTag: Am 05.08.1951 wurde, rund vier Jahre nach der Grundsteinlegung am 23.08.1947, der erste Teil der Per-Albin-Hansson-Siedlung eröffnet. Ebenso erhielten 17 Verkehrsflächen in der Umgebung Namen, die einen Bezug zu Schweden aufweisen und das sog. „Schwedenviertel“ bilden. #WienFakt

Schwarz-weiß Bild der Per-Albin-Hansson-Siedlung vom Stockholmer Platz aus - Blickrichtung Per-Albin-Hansson-Straße.

Die Sommerschuhgasse in Liesing ist keine Wiener Adresse zur Hitzewelle, da sie nicht nach der Fußbekleidung, sondern nach dem ehemaligen Ortsrichter von Mauer, Josef Sommerschuh, benannt wurde. #WienFakt

Das Honorargeneralkonsulat der Republik Singapur in der Absberggasse ist mit einer Entfernung von rund 14 Kilometern Luftlinie zum Flughafen Wien Schwechat die am nähesten zum Flughafen gelegene Ausländische Vertretung in Wien. #WienFakt

Sodala, das war der „kurze“, abwechslungsreiche Ausflug in die Geschichte der Reichsbrücke. Ich hoffe, euch hat die - zugegeben - ausführliche und detailierte Zeitreise gefallen. Bis später, zum heutigen #WienFakt.

Letzter #WienFaktzumTag zur Reichsbrücke: In den Hohlkästen - „dem Bauch“ - der Reichsbrücke verkehrt nicht nur die U1, zwischen den beiden U-Bahn-Gleisen verlaufen auch wichtige Versorgungsleitungen innerhalb der Brücke, z.B. für die Fernwärme sowie Gas- und Wasserleitungen. #WienFakt

Regelquerschnitt Reichsbrücke.

#WienFaktzumTag: Mit den letzten Räumarbeiten der Uferbereiche wurde am 30.05.1984 offiziell die Abtragung jener Ersatzbrücken abgeschlossen, die in Folge des Einsturzes der Reichsbrücke errichtet wurden. Insgesamt dauerte der Abbau der Ersatzbrücken rund 14 Monate. #WienFakt

#WienFaktzumTag: Am 04.02.1980 war der damalige Neubau der Reichsbrücke so weit fortgeschritten, dass man die noch bestehende Lücke der Konstruktion mit Holzstegen überspannte und die Bauarbeiter*innen erstmals die Donau komplett über die neue Reichsbrücke überqueren konnten. #WienFakt

#WienFaktzumTag: Am 21.12.1976, nur 19 Wochen nach dem Einsturz der Reichsbrücke, wurde die umgehend errichtete Ersatzbrücke für den Autoverkehr freigegeben. Neben dieser gab es eigens für die Straßenbahn noch eine zweite Ersatzbrücke, die noch früher, am 16.10.1976, eröffnet wurde. #WienFakt

Ersatzbrücken für die eingestürzte Reichsbrücke.Karte: Ersatzbrücken für die eingestürzte Reichsbrücke.

#WienFaktzumTag: Jener Autobus, der sich zum Zeitpunkt des Einsturzes auf der Reichsbrücke befand (Fahrzeugnummer: 8084) wurde damals per Kran geborgen, repariert und war danach noch bis 1989 im Fahrgastbetrieb. Heute befindet er sich in der Sammlung des Verkehrsmuseums in Erdberg. #WienFakt

Bus 8084 nach dem Einsturz der Reichsbrücke in der Donau.Bus 8084 nach dem Einsturz der Reichsbrücke in der Donau im Hintergrund die UNO-City.Bus 8084 nach dem Einsturz der Reichsbrücke. Bergung per Kran.

#WienFaktzumTag: Am 10.10.1937 wurde die zweite Reichsbrücke (= jene, die am 01.08.1976 einstürzte) feierlich eröffnet. Das Bild zeigt die Belastungsprobe der zweiten Reichsbrücke, sowie am rechten Bildrand auch noch das Gittertragwerk der ersten Reichsbrücke. #WienFakt

Belastungsprobe der zweiten Reichsbrücke, sowie am rechten Bildrand auch noch das Gittertragwerk der ersten Reichsbrücke

#WienFaktzumTag: Um auch während der Bauzeit der Zweiten Reichsbrücke an jener Stelle eine Donauquerung zu haben, entschied man sich das Tragwerk der Ersten Reichsbrücke um 26 Meter zu verschieben, um so die neue Brücke auch in der bisherigen Straßenachse zu errichten zu können. #WienFakt

Tragwerk der alten (ersten) Reichsbrücke während des Verschiebens (12.09.1934).

#WienFaktzumTag: Anfang Februar 1929 begann sich - etwa bei der Reichsbrücke - ein Eisstoß aufzubauen, der auf seinem Höhepunkt bis etwa Krems reichte. Für die vielen Schaulustigen, die sich dieses bis Mitte März dauernde Spektakel ansehen wollten, gab es sogar eigene Sonderzüge. #WienFakt

Eisstoß von 1929. Im Bildhintergrund die Reichsbrücke.

#WienFaktzumTag: Auf der Kronprinz-Rudolf-Brücke/der ersten Reichsbrücke gab es für Straßenbahnen Gewichtsbeschränkungen, weshalb die Fahrgäste vor der Überfahrt in „leichtere Züge“ umsteigen mussten. Besonders im Sommer, während des sog. Bäderverkehrs, führte dies zu großem Gewusel. #WienFakt

Menschentrauben und viele Straßenbahnen in der (heutigen) Lassallestraße / Kreuzung Vorgartenstraße wo in die leichteren Straßenbahngarnituren umgestiegen wurde. Im Hintergrund die ehemalige Remise Vorgarten.