Ulrich Kelber

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Rheinländer, Informatiker, Demokrat. MdB 2000-2019, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D. 🌉 bridged from ⁂ https://bonn.social/@ulrichkelber, follow @ap.brid.gy to interact

Fundsachen: Heute hat mir jemand meinen Wahlaufruf in der Mathe-Fachschaftszeitung 1987/1988 für die Wahl zum Studierenden-Parlament zugeschickt. Mein Gott, habe ich gestelzt geschrieben. Über den Sprachstil musste ich auch immer lachen, wenn ich meine Geschichts-LK-Abiklausur lese :-)

Frontseite der Zeitschrift „Mathereal“ der Fachschaft Mathe der Uni Bonn aus dem Semester 1987/1988. Abgebildet ist ein Wal mit der Aufschrift SP-Wal. Aus dem Blasloch kommen Spritzer mit den Namen linker Hochschulgruppen, aus der Kloake dagegen die rechten HochschulgruppenText des Wahlaufrufs der JUSO-Hochschulgruppe in der Fachschaftszeitung

Ulrich Kelber (19) 
1. Semester Mathemat 

JUSO-HSG 
Schwerpunkt der JUSO-Arbeit des nächsten Jahres wird die Beschäftigung nit den Hochschul-Strukturplänen der Landesregierung sein. Vorrangiges Ziel ist die Verhinderung der Pláne, wie sie zur Zeit sind, darüber hinaus 1st uns Studierenden pläne "nur* Jedoch nicht geholfen, wenn die Struktur- verhindert werden, die Situation an den Hochschulen ist bereits heute beschissen. Die JUSO-HSG stellt den Strukturplänen eigene Alternativen zur Hoch- schulpolitik entgegen: - die Hochschulen müssen für jede/n offengehalten werden, eine weitere Deformation des BAFOG, wie von Bundesbildungsainister Möllemann geplant, sind "der Versuch eine "Bildungselite" zu schaffen und den Zu- gang sozial schwächerer Schichten zun Studiun noch mehr zu erschweren - eine Demokratisierung der Hochschulen ait paritätischer Mitbestiamung aller Gruppen der Hochschule die Forschung an der Uni durchschaubarer und denokratisch kontrol- lierbar zu machen. Forschung muß den Bedürfnissen der Menschen angepaßt sein, die Hochschulen müssen bei der gesellschaftlichen Entwicklung Schrittacherdienste leisten. ökologie- und Friedensforschung sind sinnvoller als drittmittelgestützte Kriegsforschung. Wissenschaft muß in gesellschaftlicher Verantwortung stehen, nicht die Industrie und ihr Kapital dürfen bestimmen wo und wie geforscht wird …