»Wie unhöflich, ein Schwert zu ziehen, ohne es nutzen zu wollen.« – Sedunisches Sprichwort #GermanBookSky #Fantasyroman
Verlivion | Fantasy-Buchserie aus Deutschland
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Nur wer im Dunkeln kämpft, weiß das Licht zu finden. Wer aufgibt, vergisst sich selbst.
»Hat da wer Vorfreude?« – Inschrift am Friedhofstor von Schiffbruch #GermanBookSky #Fantasyroman
Barl blickte sich in dem kleinen Anwesen um. Er pfiff. Sein Pfeifen wurde als langgezogenes Echo in die sauber eingerichteten und doch so leeren Nebenräume getragen. Schwerer Geruch von Holz lag in der Luft. Hier wurde seit Tagen nicht gelüftet.
»Heuere jemanden an, der Deinen Untertanen sagt, wie dumm und unvernünftig sie seien, Dir zu folgen. Dank ihres gekränkten Stolzes werden sie dann niemals von Deiner Seite weichen.« – Aus den Lehren der Hexenkrone #GermanBookSky #Fantasyroman
Hadia Stahlregen wurde von zwei Möchtegern-Milizen auf der Straße gestoppt. »Halt!«, rief der mit den langen Haaren. »Das hier ist das Land von dem ehrenwerten Großbauern Simon!«
Es war der Tag der Finsternis. Johann tastete sich durch das Gebüsch. Der Geruch von angebratenem Fleisch zog ihm in die Nase. Ein »Halt!« schallte ihm entgegen. Johann konnte die Frau hören, aber nicht sehen.
Das Firmament war sternenlos und die Geschichten der Seelen waren längst vergangen. Können wir es verhindern? #GermanBookSky #Fantasyroman
Leseprobe Band 1
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»Hast du die neue Botschafterin gesehen?«, fragte Arlana, Tochter des Cousins der Schwester des Barons von Shila Ron. »Und dieses Ding, das sie in ihrer Nase trägt?«
»Die Bedeutung von Gastfreundschaft bestimmt immer der Hausherr. Wie erfreulich, dass ich so selten Gast sein musste.« – Die letzten Worte von Graf Tabbard von Hrodna #GermanBookSky #Fantasyroman
Kendar setzte die Feder ein letztes Mal ab. Erleichtert atmete er zur Seite. Er betrachtete die Niederschrift, die er soeben vollendet hatte. Er blickte Bianca an, die gerade einen Einband reparierte. »Glaubst du, jemand wird an uns denken? Wir, die alles nur abschreiben?«
Fingerkreis vor der Stirn. Verbeugung. So grüßt man die Diener der Göttin. #GermanBookSky #Fantasyroman
»Der längste Tunnel da drin soll zwei Tagesmärsche lang sein«, sagte Gabaral zu sich selbst, als er den Schubkarren entlud. Erz und Gestein wirbelte den Staub vom Boden auf. Gabaral hustete und fächerte mit den Händen vor seinem Gesicht. Die Sonne knallte ihm heiß ins Gesicht.
Harald blickte den Abgrund hinab. »Meinst du, da unten gibt es Fische?« Lea zuckte mit den Schultern. »Selbst wenn. Keine Angelschnur der Welt würde bis ans Ende reichen. Wenn es überhaupt dort unten ein Ende gibt.«
Harald blickte den Abgrund hinab. »Meinst du, da unten gibt es Fische?« Lea zuckte mit den Schultern. »Selbst wenn. Keine Angelschnur der Welt würde bis ans Ende reichen. Wenn es überhaupt dort unten ein Ende gibt.«
Leon betrachtete die Holzfigur: eine in einer Kutte verhüllte Gestalt. »Hast du jemals herausgefunden, wozu sie gebraucht wird?«, fragte er. Meister Randall schüttelte den Kopf. Der Schnitzer zeigte auf das Brett des arunesischen Schachspiels. »Lege sie behutsam zu den anderen Figuren.«