Versorgungsatlas @ Zi Berlin

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Hier berichtet das Team des Versorgungsatlas des @zi.de u. a. über regionalisierte Versorgungsforschung, Epidemiologie, Sozialmedizin. Mehr hier: www.versorgungsatlas.de

NEUER VA-Bericht zu Multimorbidität bei ab 50-Jährigen im Hinblick auf zeitliche Entwicklung & regionale Unterschiede; Koop mit d. MHB Fontane ➡️Präv. mind. 2 chron. Erkankungen: 45% ♀️, 43% ♂️ ➡️höherer Anteil multimorbider Menschen in sozioökonom. benachteiligteren Kreisen 🔗 doi.org/10.20364/VA-...

Abstract des Versorgungsatlas-Berichts 26/01; Zitation: Holstiege J, Kohring C, Ivanova M, Haarmann A, Pieper D, Müller D, Akmatov MK. Multimorbidität bei Menschen ab 50 Jahren – zeitliche Trends und regionale Variation. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 26/01. Berlin 2026. URL:
https://doi.org/10.20364/VA-26.01
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung@zi.de · 3mo ago

📊 Multimorbidität beginnt früher als viele annehmen: Bereits 2024 waren rund 45 % der Frauen und 43 % der Männer zwischen 50 und 59 Jahren von mindestens zwei chronischen Erkrankungen betroffen. 📄Hier geht's zur Studie und zur Medieninformation: buff.ly/5qgBsoz #Zientific

Diabetes Mellitus 2015-2024 - Stabile Prävalenz zwischen 9,71 % und 9,99 % - Zwischen 20 und 39 Jahren Frauen häufiger betroffen - ab 40 Jahren höhere Prävalenz bei Männern - Höchstwert liegt in der AG 80-89 Jahren bei 36,26 % - Schwerpunkt in Ostdeutschland

Diagnoseprävalenz von Diabetes Mellitus kartographisch dargestellt, aufgeteilt nach KVen

Asthma bronchiale 2015-2024 ➡️ Prävalenzanstieg von 5,54 % auf 6,03 % ➡️ In der Jugend sind Jungen häufiger betroffen, ab 20 Jahren höhere Prävalenz bei Frauen ➡️ Regionale Variation der Prävalenz zwischen 5,03 % (Baden-Württemberg) und 7,13 % (Thüringen)

Trendlinie der rohen Asthmaprävalenz zwischen 2015 und 2024

Hängen Usability der Praxisverwaltungssoftware (PVS) & Versorgungskapazität zusammen? ➡️ Über 24.000 Praxen ausgewertet ➡️ In Praxen mit geringerem Leistungsvolumen geht höhere Usability mit größerem Leistungsvolumen einher ➡️ Implikation: Gut gestaltete PVS könnten Effizienzreserven aktivieren

Europäische Impfwoche Zwei unserer letztjährigen Arbeiten explorieren den Zusammenhang zw. dem gegen Influenza bzw. Pneumokokken geimpften Anteil d älteren Bevölkerung mit verschiedenen regionalen Strukturfaktoren ➡️Regionalspezifische Impfkampagnen könnten zu höherer Impfquote beitragen 🔗s. Komm.

Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung@zi.de · 4mo ago

📊 Was bestimmt die Impfbereitschaft im Alter? Zwei aktuelle Analysen des Versorgungsatlas des Zi zeigen übereinstimmend: Die Inanspruchnahme empfohlener Impfungen im höheren Alter wird nicht nur individuell entschieden – regionale Faktoren spielen eine zentrale Rolle. #Zientific

Koronare Herzkrankheit 2015-2024 ➡️ Die Prävalenz sinkt seit 2015 um 8 %, standardisiert um 16 % ➡️ Männer in allen Altersgruppen häufiger betroffen ➡️ Höchstwerte ab 90 Jahren: Männer 41,9 %, Frauen 25,7 % ➡️ Regionale Unterschiede von 4,17 % (Hamburg) bis 9,82 % (Sachsen-Anhalt)

Bundestrends der Koronaren Herzerkrankung von 2015 bis 2024 mit standardisierten Werten

Hypertonie 2015-2024 ➡️ Die meistdiagnostizierte Herz-Kreislauf-Erkrankung ➡️ Die Prävalenz konstant zwischen 26,18 % und 26,59 % ➡️ Ab 70 Jahren über 65 %, ab 90 Jahren über 80% betroffen ➡️ Regional hohe Prävalenz-Variation zwischen 19,78 % bis 39,41 %

Hypertonie Diagnoseprävalenz nach Alters- und Geschlechtergruppen im Jahr 2024

NEUE Studie in Koop mit FB Versorgungsanalysen, Charité & Fr. Dr. Landgraf (Berlin) zum Zusammenhang v Barthel-Index (BI) und Pflegegrad (PG): ➡️niedrigerer BI mit höherem PG verbunden ➡️einfaches Instrument, das ärztl Entscheidungen zur frühzeitigen Einschätzung v Pflegebedürftigkeit unterstützt 🔗sK

Abstract des Fachartikels: Ivanova M, Rosenbusch M-L, Neumann J, Arndt R, Landgraf I, Müller D. Von der Funktion zur Versorgung:
Der Barthel-Index als Annäherung an den Pflegegrad. Das Gesundheitswesen, 2026. doi: 10.1055/a-2776-9797

NEUE Studie in Koop. mit FB Verordnungsdaten & ext. Experten zu Antibiotika-Verordnungstrends 2010-24 in DE: ➡️Überproportionaler Einbruch in Corona-Jahren ➡️2023/24 vs 19: Nur bei 6-14-J. höherer Verbrauch ➡️Mgl. Ursache: Postpandem. mehr Infektionen durch Mykoplasmen, A-Streptokokken & Keuchhusten

Altersspezifische Trends der Verordnung systemischer Antibiotika in den Jahren 2010 – 2024 – Deutsches Ärzteblatt

doi.org

Jede Arztpraxis braucht Praxisverwaltungssysteme (PVS), aber nicht alle PVS sind gleich gut: ➡️ In Westdeutschland wird mit benutzerfreundlicheren PVS gearbeitet. ➡️ Regionen mit älteren oder mehr angestellten Ärzt_innen verwenden weniger nutzerfreundlichen PVS. 🔗 doi.org/10.20364/VA-...

Einleitung - Regionale Verteilung von Praxisverwaltungssystemen in Deutschland: Unterschiede bei der Usability, Nutzerzufriedenheit und Wechselbereitschaft - versorgungsatlas.de

doi.org

Neue Studie unserer @zi.de -Kolleginnen aus dem Fachbereich Verordnungsdaten u.a. mit Beteiligung unseres ehemaligen Fachbereichleiters zum Risiko von Aortenaneurysmen/-dissektionen nach Fluorchinoloneinnahme: 🔗 bmccardiovascdisord.biomedcentral.com/articles/10....

Fluoroquinolone use and aortic aneurysm or dissection: a German cohort study based on nationwide SHI—physicians outpatient claims data confirms increased risk - BMC Cardiovascular Disorders

Acute aortic dissection (AAD) is a potentially life-threatening condition with an annual incidence of approximately 6.0–16.9 per 100,000 inhabitants. Fluoroquinolone use has been identified as a potential risk factor for aortic aneurysm/acute aortic dissection (AA/AAD), leading to restrictions on their clinical indication. As adverse drug reactions (ADRs) are a key issue in pharmacovigilance, this study addresses two questions: First, can the reported association between fluoroquinolones and AA/AAD be confirmed in German routine healthcare data? Second, is there an association with the risk of AA/AAD, considering the role of underlying infections? We analyzed prescription and diagnostic data of statutory health insurance patients in Germany (~ 87% of the population) between 2009 and 2017. Patients treated with fluoroquinolones were compared with a propensity score-matched control group treated with other non-fluoroquinolone antibiotics. Cox proportional hazards models were used to estimate hazard ratios (HRs) for aortic aneurysm and dissection. Graph-theoretic methods were applied to identify morbidity-related variables for propensity score matching. Patients treated with fluoroquinolones had a higher risk of developing AA/AAD compared to those treated with other antibiotics (HR: 1.56). In sensitivity analyses excluding patients with pneumonia or aortic dissection, the risk was slightly reduced (HR: 1.43). The HR remained elevated even when adjusted for underlying infections, sex and age (HR: 1.48), indicating a potential drug-related effect independent of specific infections. Fluoroquinolone use is associated with an increased risk of aortic aneurysm and dissection. These findings highlight the value of routine healthcare data in detecting adverse drug reactions and underline the need for careful risk–benefit evaluation when prescribing fluoroquinolones.

bmccardiovascdisord.biomedcentral.com

Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung@zi.de · 10mo ago

🔬 Aktuelle Analyse: Risiken von Fluorchinolonen im Fokus 📊 Auswertung von über 18.000 GKV-Patient:innen (60–94 Jahre): ➡️ 56 % höheres Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen nach Fluorchinolon-Einnahme 🔗Hier der Link zur Studie: rdcu.be/eHSKn #Zientific