Aktfotografie und Zensur. 📸👀 Eine Fotoausstellung mit Warteschlange? Der Beitrag „The Queue“ zeigt, wie Fotografie im späten Sowjetestland zum Symbol für Aufbruch und Freiheit wurde. [Ain Protsin, “Girls from Supilinn”, ca. 1988. Gelatin silver print. Courtesy of the artist. © Indrek Grigor]
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Das Blogportal zur historischen Bildforschung | ZZF Potsdam Foto: BArch Bild 102-09031 CC-BY-SA 3.0 Es posten: Christine Bartlitz und Julia Rothweiler
Politische Plakate und Geschlechterrollen? 📜🎨 Wie inszenierte die frühe sowjetische Propaganda Frauen und Männer und welche Vorstellungen von Geschlechterrollen und Gesellschaft vermittelten diese Bilder? [Panteleimon Zhilin, Cover “Lukomor’e”, No. 19-20, June 17, 1917, Laboratoriia fantastiki]
Mode ist politisch, zumindest dann, wenn Frauen Politik machen. 👔📸 Der Beitrag „Jacke wie Hose?“ zeigt auf wie Bilder das Erscheinungsbild von Politiker:innen und damit auch unsere Wahrnehmung von Macht prägen. ✨ [Cover: Viola Hofmann, Das Kostüm der Macht, edition ebersbach, Berlin 2014]
Vor über 130 Jahren waren Frauen in der Fotografie für viele ihrer männlichen Kollegen „unbequeme Konkurrentinnen“. 📸✨ [Foto: Anonym, Ateliers der Photographischen Lehranstalt, in: Der Lette-Verein und seine Unterrichtsanstalten, Berlin 1912; Lette Verein Berlin ©]
Im Archivsommer stellen wir zwölf Beiträge aus unserem Archiv erneut vor – über Frauen in der Geschichte und feministische Bewegungen, die Gesellschaften verändert haben. 📖🌻 [Demonstration zum feministischen Kampftag in Montevideo, Uruguay, 8. März 2025, Foto: Bettina Franco, Lizenz: CC BY-SA 4.0]
Der Deutschlandfunk stellt Robert Mueller-Stahls Buch „Das Leben festhalten“ vor. [Cover: Robert Mueller-Stahl: Das Leben festhalten, Wallstein Verlag 2026, Foto: Edith Brent, The Wiener Holocaust Library Collections ©]
Forschung trifft Fotografie! 📸 Um 1900 revolutionierte die Fotografie die Kunstgeschichte. Ein neuer Workshop beleuchtet jetzt die Arbeit von Arthur Haseloff und die Rolle der „gestalteten Dokumentation“. 🏛️✨ [Autopsie eines Negativs aus dem Fotoarchiv Haseloff. Foto: Henning Arndt ©]
Wie Fred Stein, nach seiner Flucht vor dem Nationalsozialismus, in Paris und später in New York zu einem der bedeutendsten Street- und Porträtfotografen seiner Zeit wurde: [Cover: Daniel Siemens, Der Fotograf Fred Stein. Ein deutsch-jüdisches Leben 1909-1967, Berlin, C.H. Links Verlag 2026 ©]
Fotografie zum Mitmachen?🎡📸 Das neue Heft der FOTOGESCHICHTE nimmt euch mit auf den Jahrmarkt und zeigt, wie Fotografie mit Fotoautomaten und jeder Menge Spaß, selbst zur Attraktion wurde ✨ [Workshop: Frauen die Bücher machen, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Foto: Christian Schmieder ©]
Die Rezension zu „Ich war Arbeiterfotograf, ohne es zu wissen“ zeigt, wie Ballhause in den 1930er Jahren das Leben von Arbeitern, Arbeitslosen und Ausgegrenzten dokumentierte. [Cover: Christoph Naumann-Zimmer: „Ich war Arbeiterfotograf, ohne es zu wissen.“, Brill/Fink Verlag, Paderborn 2025]
Der Beitrag beleuchtet die Geschichte der heimlich von Mitgliedern des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau aufgenommenen Fotos. 📸 Bilder die bis heute zu den wichtigsten Zeugnissen des Holocaust gehören. [Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Brzezinka, 2004. Foto: Andreas Kilian ©]
Wie können Bildarchive auch in Zukunft gut erschlossen, gefunden und genutzt werden? Gesucht werden Beiträge rund um Metadaten, KI und den Umgang mit visuellen Sammlungen. Einreichung eines kurzen Abstracts bis zum 10.07.2026 möglich. [Foto: Leibniz-Institut für Länderkunde: Teaser der Website]
Im Mittelpunkt der Rezension zu Springers „Die Hauptamtlichen“ stehen Fotografien von Stasi-Mitarbeiter:innen selbst. Die Bilder geben Einblicke in den oft unspektakulären Arbeitsalltag einer berüchtigten Institution. [Cover: Philipp Springer, Die Hauptamtlichen, Gebr. Mann Verlag, Berlin 2025 ©]
Die Tagung „Gezeichnet: Kriegsfolgen in Graphic Novels“ widmet sich der Frage, wie Comics und Graphic Novels von Krieg, Trauma, Erinnerung und gesellschaftlichem Wandel erzählen 🖼️ [Grafik: Teaser der Tagung „Gezeichnet. Kriegsfolgen in Graphic Novels“]
Auf der Suche nach neuer Lektüre? Die aktuellen H-Soz-Kult-Rezensionen vereinen spannende Neuerscheinungen aus der historischen Bildforschung und Visual History. Hier lässt sich jede Menge Lesestoff finden. ✨📸 [Foto: Pymouss, 6. Mai 2018, Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien]
Was haben Bilder mit Recht zu tun? ⚖️🖼️ Der Beitrag „Bilder des Rechts“ zeigt, wie unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit, Autorität und Gesetz durch visuelle Darstellungen geprägt werden. [„Die Steglitzer Jugendtragödie“, in: Das interessante Blatt, 23.02.1928, Österreichische Nationalbibliothek ©]
Die Rezension zu Britta Langes „Passfotos unter Zwang“ beleuchtet, wie Fotografie im Ersten Weltkrieg zu einem Instrument staatlicher Kontrolle wurde und welche Rolle Bilder bei der Erfassung und Verwaltung von Menschen spielten. [Cover: Britta Lange, Passfotos unter Zwang, De Gryter, Berlin 2025]
Von den Goldenen Zwanzigern bis in die Gegenwart.✨ Die Ausstellung „Im Rhythmus der Großstadt“ 📸🏙️ nimmt einen mit auf eine visuelle Reise durch das Berlin des 20. Jahrhunderts. [Plakat der Ausstellung „Im Rhythmus der Großstadt“, Unbekannter Fotograf, Berlin 1909 ©]
Anhand von Fotoprojekten wird sichtbar gemacht, wie in Rumänien aus dem einst allgegenwärtigen Dacia ein Symbol für Erinnerung, Wandel und persönliche Geschichten geworden ist. [Foto: Horatiu Sava, Fotoprojekt „Dacia & Chauffeur“, zwischen Timișoara und Lugoj, Oktober 2011 ©]
Zum Wintersemester 2026/2027 schreibt der Fachbereich 09 Germanistik und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg den Master „Fotografie – Medium und Archiv“ aus. Mehr dazu unter: visual-history.de/2026/05/25/m... #unimarburg #fotografieren #archiv #master #studieren #vh_aktuell
Noch bevor es Insta-Filter gab, gab es „Monidła“: handkolorierte Porträts, die Fotografien verschönerten, verfremdeten und zu ganz besonderen Erinnerungsstücken machten. [Foto: Zofia Rydet’s, Chochołów, 1982 © Zofia Augustyńska-Martyniak] Mehr dazu unter: visual-history.de/2026/05/18/k...
Was passiert mit Fotografie und Film im Zeitalter von KI? Die Tagung „Echt jetzt? Fotografie/Film und KI/AI“, beschäftigt sich mit KI in der Kunst und Medienkultur. Mehr dazu unter: visual-history.de/en/2026/05/1... [Foto: Teaser der Website: www.alltagskultur.lwl.org/de/]
Wie formen Bilder unseren Blick auf Geschichte und Bildung? Die Tagung „Visual Bias“ beschäftigt sich mit Bildern, ihren Bedeutungen – und den Vorurteilen und Perspektiven, die sie transportieren. Mehr dazu unter: visual-history.de/2026/05/12/v... [Foto: Visual Bias: Screenshot der Website]
Zwischen Alltag, Flucht und Exil: „Das Leben festhalten“ von Robert Mueller-Stahl zeigt, eine eindrucksvolle visuelle Geschichte über das Festhalten von Leben trotz Verfolgung. [Fotografie: Edith Brent / The Wiener Holocaust Library Collections©] Mehr dazu unter: visual-history.de/2026/05/09/n...
Vom 4. September bis zum 31. Dezember wird im Stadtmuseum Jena Fotografie als alltägliche und weit verbreitete Praxis in den Mittelpunkt gerückt. [Abb: Ankündigung der Ausstellung „Alle fotografieren?“ im Stadtmuseum Jena, unter Verwendung eines Fotos von Walter Streit / Archiv UNIFOK e.V. ©]
Der Fotoband „The Distance Within“ von Nicola Brandt verbindet Fotografien, Texte und Archivmaterialien zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit Namibias. [Cover: Nicola Brandt, The Distance Within, hg. v. Alexandra Dodd, Steidl Verlag, Göttingen 2025 ©]