VVN-BdA

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Die VVN-BdA ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Verfolgten des Naziregimes, Widerstandskämpfer*innen und Antifas aller Generationen.

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin werden erneut Forderungen laut, das Erwachsenenstrafrecht auf Jugendliche auszuweiten. Dabei läge doch die Frage nah, was einen in Berlin geborenen und sozialisierten jungen Mann zu den menschenverachtenden Islamisten treibt! #csd #queerfeindlichkeit #vvnbda

Text: 

Nach dem Anschlag auf den CSD werden erneut Forderungen laut, das Erwachsenenstrafrecht weiter auf Jugendliche auszuweiten.

Hintergrundbild: Eine Person, von hinten fotografiert, trägt eine Regenbogenfahne über den Schultern. Dabei läge doch die Frage nah, was einen in Berlin geborenen, aufgewachsenen und
sozialisierten jungen Mann zu den menschenverachtenden Islamisten treibt!

Wer die Forderung nach einer Herabsetzung des Erwachsenenstrafrechts erhebt, sollte ihre Geschichte kennen.

Hintergrundbild: Eine Person, von hinten fotografiert, trägt eine Regenbogenfahne über den Schultern. 11. August 1942

Der NS-Staat schuf die rechtliche Grundlage, Jugendliche unter bestimmten Voraussetzungen wie Erwachsene zu bestrafen.

Einer der ersten Betroffenen war der 17-jährige Antifaschist Helmuth Hübener.

Hintergrundbild: Eine Person, von hinten fotografiert, trägt eine Regenbogenfahne über den Schultern. Er hörte die BBC, schrieb Flugblätter gegen Hitler und klärte über die Verbrechen des Naziegimes auf.

Dafür wurde er vom Volksgerichtshof zum Tode verurteiltund am 27. Oktober 1942 ermordet.

mittig rechts: Foto von Hübener

Hintergrundbild: Eine Person, von hinten fotografiert, trägt eine Regenbogenfahne über den Schultern.

Support your local CSD! ✊ Christopher Street Days sind keine bloßen Straßenfeste. Sie sind politische Demonstrationen, entstanden aus dem Widerstand gegen Unterdrückung und Polizeigewalt. Sie stehen für gleiche Rechte, Sichtbarkeit und die Freiheit, ohne Angst leben zu können.

Ein großes Regenbogenbanner wird von mehreren Menschen durch eine Straße getragen, im Hintergrund ist ein CSD mit vielen Teilnehmenden, Fahnen und Transparenten zu sehen. Darüber steht in großen weißen Buchstaben auf blauem Hintergrund: „Support your local CSD!“. Unten der Slogan: „Kein Fußbreit denen, die Menschen wegen ihrer Identität oder ihrer Liebe angreifen!“. Oben rechts befindet sich das Logo der VVN-BdA.

Vor 82 Jahren, am 23. Juli 1944, wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek (Lublin, Polen) durch die Rote Armee befreit. Es war das erste große KZ, das weitgehend unzerstört entdeckt wurde.

Sharepic der VVN-BdA zur Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek. Im Hintergrund ist das Mausoleum der Gedenkstätte Majdanek in Lublin (Polen) zu sehen, aufgenommen von vorne unter blauem Himmel mit einzelnen Wolken. Oben links steht in großer roter Schrift auf weißem Hintergrund: „Vor 82 Jahren: Befreiung des KZ Majdanek“. Rechts unten befindet sich ein blauer Textkasten mit der Aufschrift: „Das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek bestand von 1941 bis 1944. Rund 78.000 Menschen wurden dort ermordet, darunter etwa 60.000 Jüd*innen und Juden. Am 23. Juli 1944 wurde das Lager durch die Rote Armee befreit.“ Unten links ist das Logo der VVN-BdA zu sehen, am unteren Bildrand eine kleine Quellenangabe zum verwendeten Foto.

Am 22. Juli 2016 wurden am und im Olympia-Einkaufszentrum in München neun junge Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Lange wurde die Tat als „Amoklauf“ verharmlost.

Quadratisches Sharepic der VVN-BdA auf dunkelblauem Hintergrund mit rötlichem Farbverlauf. Oben links steht: „22.07.2016 – Rassistischer Anschlag OEZ München“, oben rechts das Logo der VVN-BdA. In der Mitte befindet sich die Überschrift „Wir erinnern an“. Darunter stehen in großer weißer Schrift die Vornamen der neun Menschen, die beim rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München ermordet wurden: Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda.Quadratisches Sharepic der VVN-BdA auf dunkelblauem Hintergrund mit rötlichem Farbverlauf. Oben links steht: „22.07.2016 – Rassistischer Anschlag OEZ München“, oben rechts das Logo der VVN-BdA. Darunter befindet sich die Überschrift „Wir erinnern an“. Im unteren Bereich sind neun stilisierte schwarz-weiße Porträts der Menschen zu sehen, die beim rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum in München am 22. Juli 2016 ermordet wurden. Die Illustration erinnert an Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda.

Die neuen Antifa-News sind da! Die News sind das Recherche-Ergebnis aus unserem Hartmut-Meyer-Archiv in Köln. Sie entstehen aus einer regelmäßigen Auswertung extrem rechter Publikationen und werden alle zwei Wochen in Kurzform hier und als „hma-meldungen“ auf unserer Website veröffentlicht.

Grafik mit der Überschrift „2026 #14 Antifa-News“ in großer blauer Schrift auf hellem Hintergrund. Darunter drei Stichpunkte: „Sommerfest in Riesa“, „Spendenkampagne fürs ‚Flieder Volkshaus‘“ und „Ermittlungsverfahren eingeleitet“. Im unteren Bereich steht: „Aus dem Hartmut-Meyer-Archiv: Das zentrale Neofaschismus- und Revanchismus-Archiv der Bundesvereinigung der VVN-BdA“. Hintergrundbild zeigt den Blick auf einen Ort mit roten Ziegeldächern, einer Kirche mit Turm und bewaldeten Hügeln im Hintergrund, eingerahmt von einer blühenden Wiese im Vordergrund.

Die Juli/August-Ausgabe der #antifa ist da! ☀️ Themen: ➡ Widersetzen ➡️ Mythos »Neutralitätsgebot« ➡ Hinterland-CSD ➡ Klimantifa ➡️ 200 Jahre Jugendwiderstand ➡️ Tokios Krieg ➡️ Aktionskunst zu Auschwitz ➡️ Mormonen im NS ➡️ Gegenmacht

Titel: Neue Ausgabe
rechts unten: Logo der VVN-BdA

Abgebildet auf blaugrünem Hintergrund: Titelseite der neuen antifa: 
Magazin
der VVN-BdA für
antifaschistische
Politik und Kultur
Juli/August 2026
www.vvn-bda.de
Euro 3,50 ∙ 12137 ISSN 0863-2936

antifa

Widersetzen S. 3, Mythos »Neutralitätsgebot« S. 5, Hinterland-CSD S. 9, Klimantifa S. 13, 200 Jahre Jugendwiderstand S. 17, Tokios Krieg S. 22, Aktionskunst zu Auschwitz S. 28, Mormonen im NS S. 31, Gegenmacht S. 34

Morgen findet ein Fachgespräch des Bundestags zu lange verleugneten Verfolgten des Nationalsozialismus statt. Zu Gast ist unter anderem Ines Eichmüller vom Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. (vevon).

Blauer Hintergrund. Oben rechts: Logo der VVN-BdA

Titel:
Fachgespräch des Bundestages am 8. Juli - Wir fordern: Endlich Anerkennung und Gedenken an die verdrängten Opfer des NaziregimesText auf blauem Hintergrund:

Am 8. Juli findet ein Fachgespräch des deutschen Bundestages zum Thema „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als lange verleugnete Opfer des Nationalsozialismus statt. Geladen sind mehrere Expert*innen und mit Ines Eichmüller die Vorsitzende des Verbands für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V. (vevon).

Wir begrüßen, dass sich der Bundestag mit dem Thema befasst und fordern zugleich, dass die Erinnerung und Forschung zu verdrängten Opfern des Naziregimes endlich auch praktisch umgesetzt wird.

Unten rechts: Logo der VVN-BdAText auf blauem Hintergrund:

Im deutschen Erinnern gab es lange kein Bewusstsein für diejenigen, die von den Nazis als “Asoziale” oder “Berufsverbrecher” verfolgt wurden und in den Konzentrationslagern einen schwarzen oder grünen Winkel tragen mussten. Erst 2020 fasste der Bundestag einen Beschluss, der die Bundesregierung zur Förderung von Erinnerung und Forschung in diesem Bereich verpflichtet. Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen ist mangelhaft. Deswegen schließen wir uns den Forderungen von vevon an:

Errichtung eines zentralen Mahnmals für die verdrängten Verfolgten des Nationalsozialismus

Stärkung eines würdigen Erinnerns

Förderung der Forschung zur Verfolgungsgeschichte, inklusive der beteiligten Verfolgungsinstanzen

Unten rechts: Logo der VVN-BdA

Die Antifaschistin Lina E., die bereits verurteilt wurde und ihre Gefängnisstrafe verbüßt hat, ist nun wieder in Haft. Dieses Mal handelt es sich um eine sogenannte „Beugehaft“, um eine Aussage in einem anderen Verfahren zu erzwingen.

Grafik auf blauem Hintergrund mit roten und weißen Textfeldern sowie dem WN-BdA-Logo unten rechts. Überschrift: „Lina E. ist wieder in Haft.“ Darunter der Aufruf: „Schluss mit der Repression gegen Antifaschist*innen! #FreeLina“.Grafik auf blauem Hintergrund mit roten Textfeldern und dem WN-BdA-Logo unten rechts. Der Text informiert darüber, dass Lina E. nach Verbüßung ihrer Haftstrafe erneut in Beugehaft genommen wurde, um eine Aussage in einem anderen Verfahren zu erzwingen. Kritisiert wird dies als unverhältnismäßige Repression und ein fairer, verhältnismäßiger Prozess wird gefordert.

Die neuen Antifa-News sind da! Die News sind das Recherche-Ergebnis aus unserem Hartmut-Meyer-Archiv in Köln. Sie entstehen aus einer regelmäßigen Auswertung extrem rechter Publikationen und werden alle zwei Wochen in Kurzform hier und als „hma-meldungen“ auf unserer Website veröffentlicht.

Grafik mit der Überschrift „2026 #13 Antifa-News“ in großer blauer Schrift auf hellem Hintergrund. Darunter drei Stichpunkte: „Bonner AfD-Funktionär verurteilt“, „Identitäre besetzten Hermannsdenkmal“ und „Debatte um Unvereinbarkeitsliste“. Im unteren Bereich steht: „Aus dem Hartmut-Meyer-Archiv: Das zentrale Neofaschismus- und Revanchismus-Archiv der Bundesvereinigung der VVN-BdA“. Hintergrundbild zeigt historische Gebäude mit einem markanten Turm vor einem dramatisch bewölkten Himmel in Rosa- und Violetttönen.

Am 28. Juni 1969, also heute vor 57 Jahren, fand der Stonewall Riot in New York City statt. Ausgehend von der Bar Stonewall Inn und der Christopher Street wehrten sich vor allem Homosexuelle und Trans*Personen gegen ständige und willkürliche Polizeirazzien, gegen Kriminalisierung und Unterdrückung.

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Wir wollen uns nächstes Wochenende mit Tausenden dem Bundesparteitag der AfD widersetzen! Es gibt tausende Gründe sich der AfD zu widersetzen, schreib uns deinen persönlichen Grund in die Kommentare!

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Gedenken an Süleyman Taşköprü Am 27. Juni 2001 wurde der 31-jährige Gemüsehändler Süleyman Taşköprü in seinem Obst- und Gemüseladen in Hamburg-Bahrenfeld von Mitgliedern der rechtsextremen Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ermordet.

Ein Gedenkbild zeigt einen roten Stern aus Stein mit der Inschrift „Süleyman Taşköprü“ sowie seinem Geburts- und Todestag (20.03.1970–27.06.2001) und einem kleinen Porträtfoto in der Mitte. Der Stern ist in ein Kopfsteinpflaster eingelassen. Oben links steht in weißer Schrift „27. Juni 2001“. Am unteren Bildrand befindet sich die Überschrift „Vor 25 Jahren: Der NSU ermordet Süleyman Taşköprü in Hamburg“. Ganz unten ist die Quellenangabe zum verwendeten Foto aufgeführt.

Heute erinnern wir an William Schenck, Rufus Surles und Mohammed Ehap. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni 1982 ermordete der Neonazi Helmut Oxner in Nürnberg drei Menschen und verletzte drei weitere schwer.

Gedenkgrafik der VVN-BdA auf dunkelblauem Hintergrund. Oben links befindet sich das Logo der VVN-BdA. In weißen und violetten Schriftfeldern steht: „24.06.1982 – Rassistischer Anschlag auf die Diskothek ‚Twenty Five‘ in Nürnberg“. Darunter die Überschrift „Wir erinnern an“ und die Namen der drei Todesopfer in großer weißer Schrift: William Schenck, Rufus Surles und Mohammed Ehap. Im unteren Teil ist ein historisches Schwarz-Weiß-Foto des Eingangs der Diskothek „Twenty Five“ kurz nach dem Anschlag zu sehen. Mehrere Polizeibeamte und Personen stehen vor dem Gebäude; im Hintergrund ist ein Schild der Dresdner Bank erkennbar. Eine Bildunterschrift verweist auf das Staatsarchiv Nürnberg und datiert das Foto auf den 25. Juni 1982. Die Grafik dient dem Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags.

Während am Samstag der CSD in Göttingen gefeiert wurde, griff ein Neonazi einen 23-jährigen Antifaschisten mit einem Messer brutal an. Bis heute besteht Lebensgefahr.

Grafik auf blauem Hintergrund mit großen roten und weißen Textblöcken. Oben steht: „Antifaschist in Göttingen lebensgefährlich verletzt.“ Darunter: „Solidarität mit dem Opfer und den Angehörigen!“ Unten rechts befindet sich das Logo der VVN-BdA.