Axel Fell

@warumichradfahre.bsky.social

Multiple Radfahr-Persönlichkeit https://warumichradfahre.blog/ Er/sein he/his

Rheinische Realitäten: Unterwegs auf einem Phantom-Radschnellweg und im Schienen-Chaos 🚴‍♂️🛠️🚆 Heute steht meine Fahrt vom Montag nach Köln mit meinem Faltrad – und die anschließende Rückreise mit der Bahn – im Mittelpunkt meines Berichts. Die Tour auf zwei Rädern führte mich direkt zu Radfieber,…

Rheinische Realitäten: Unterwegs auf einem Phantom-Radschnellweg und im Schienen-Chaos 🚴‍♂️🛠️🚆 Heute steht meine Fahrt vom Montag nach Köln mit meinem Faltrad – und die anschließende Rückreise mit der Bahn – im Mittelpunkt meines Berichts. Die Tour auf zwei Rädern führte mich direkt zu Radfieber, wo ich mein Faltrad vor rund einem Jahr gekauft habe. Nach etwa 8.000 Kilometern im Sattel haben sich doch ein paar kleine Wehwehchen eingeschlichen, und eine gründliche Inspektion war schlichtweg mal wieder fällig. Neue Reifen soll es bei der Gelegenheit auch geben – hier will ich mal die Marke wechseln, aber dazu erzähle ich mehr, wenn ich das Rad wieder abhole! Eigentlich wollte ich aber gar nicht so sehr über den Werkstatt-Termin berichten, sondern vielmehr über den Weg dorthin. Ausweichroute über den RS9: 5 Kilometer Umweg, aber entspannt 🚲 Normalerweise führt mich mein Weg nach Köln fast wie an der Schnur gezogen über die Aachener Straße – die heißt ja praktischerweise von meiner Haustür im Erftkreis bis durch zur Deutzer Brücke durchgehend so. Am Montag hatte ich vor der Fahrt allerdings noch einen Termin in Kerpen. Von dort aus ging es über die Verbindung von Horrem nach Türnich, über die Holzstraße nach Frechen und schließlich auf die Trasse des geplanten Radschnellweges 9 (RS9) hinein in die Domstadt. Der RS9 ist eine Geschichte für sich – man könnte fast sagen: ein rheinisches Trauerspiel. Schon vor über zehn Jahren wurde die Verbindung von Frechen nach Köln offiziell in das Radschnellwegeprogramm des Landes NRW aufgenommen. Doch im Gegensatz zu anderen Projekten im Land tut sich hier gefühlt gar nichts. Ich habe einmal zum Thema Entwicklungsstand des Radschnellwegs 9 ein wenig recherchiert und dabei meinen digitalen Kollegen Google Gemini gefragt. Das ist dabei herausgekommen: Die Planung des RS9 stockt seit Jahren vor allem an komplizierten Abstimmungen zwischen dem Landesbetrieb Straßen.NRW, der Stadt Köln und der Stadt Frechen. Neben Streitfragen über die genaue Trassenführung im Kölner Stadtgebiet und den Denkmalschutz im Äußeren Grüngürtel sorgte vor allem eine erneute Überprüfung der Wirtschaftlichkeit für Verzögerungen. Zuletzt gab es jedoch wieder Bewegung: Die Machbarkeitsstudien wurden aktualisiert, und strittige Abschnitte sollen nun schrittweise in vereinfachten Planungsverfahren umgesetzt werden, damit das Projekt nicht endgültig im Sande verläuft. Das Spannende daran: Auch ohne fertigen Ausbau kann man die gesamte Trasse des RS9 (bis auf das allerletzte Stück in Frechen) heute schon wunderbar fahren! Die Strecke führt über die Holzstraße, die Toyota-Allee, durch den Grüngürtel am Haus am See vorbei und schließlich über die Bachemer Straße bis zur Universitätsstraße. Unterwegs habe ich von der Autobahnbrücke in Marsdorf noch kurz die Autoschlangen auf der A1 fotografiert – exakt denselben Stau, in dem ich tags zuvor am Sonntag selbst noch festgesteckt hatte. Ein herrlicher Kontrast! Das Stück durch den Grüngürtel fährt sich wirklich schön, und selbst die großen Hauptverkehrsadern wie Militärring und Gürtel lassen sich gut queren. Für mich bedeutet die Route zwar einen Umweg von gut fünf Kilometern, aber sie ist definitiv eine Empfehlung für alle, die etwas weiter südlich starten. Von der Universitätsstraße aus war ich dann auch im Nu bei der Werkstatt von Radfieber. Hier meine Komoot Tour, in der ihr die Trasse gut sehen könnt. https://www.komoot.com/de-DE/tour/3166875962?ref=itd&t_medium=komoot_tour_share&share_token=aSKhsKWwhbYYsEgfQCrZ2e6jTG1WgoJFlEB51LEcOrSCINmu02&t_s=referral&t_cid=route_share&t_ref_username=44498549425 Rückfahrt ohne Rad: Wenn die Schiene Pause macht 🚆💥 Da mein Faltrad nun in der Werkstatt stand, ging es zu Fuß zum Bahnhof Köln West und mit der U-Bahn weiter nach Ehrenfeld. Von dort sollte es eigentlich entspannt mit dem Regionalexpress nach Hause nach Horrem gehen. Denkste! Die Regionalzüge fahren weiterhin nicht, obwohl das in der Woche zuvor erst anders gemeldet worden war. Laut der recht nüchternen Durchsage auf dem Bahnsteig verkehren RE 1, RE 9 und die RB 38 noch bis zum 10. August nicht – für sie ist im Kölner Hauptbahnhof Endstation. Wer nach Horrem will, ist aktuell komplett auf die S-Bahn angewiesen. Ich habe mich da mal schlau gemacht und die aktuellen Hintergründe zur Streckensperrung über Google Gemini abgefragt. Heraus kam, dass die Einschränkungen auf umfangreiche Fahrbahnerneuerungen, Weichenarbeiten und Modernisierungen der Signaltechnik der Deutschen Bahn zwischen Köln Hauptbahnhof, Ehrenfeld und Horrem zurückzuführen sind. Diese Bündelung von Baustellen soll die Schieneninfrastruktur im Knoten Köln für die Zukunft fit machen, führt aber während der Bauphasen zu massiven Engpässen, weshalb der Regionalverkehr weiträumig umgeleitet werden oder vorzeitig enden muss. Hier kam es aber aufgrund eines Unfalls eines Bauzuges zu Verzögerungen, die noch nicht aufgeholt sind. Das deckt sich mit den anhaltenden Bauarbeiten auf den Regionalgleisen in Horrem, die ich bei meiner Ankunft gesehen habe. Wobei: Um die Mittagszeit war von geschäftigem Treiben auf den Gleisen ehrlich gesagt nicht so viel zu erkennen. Bei den sommerlichen Temperaturen war da vermutlich eher Siesta angesagt. Das ist eben die Heimat im Rheinland: Radfahren auf einem seit zehn Jahren nicht realisierten Radschnellweg, gefolgt von Bahnfahren im Dauer-Einschränkungsbetrieb. Ob das noch liebenswert ist? Ich weiß ja nicht… Euer Axel! 🖐️⚙️

warumichradfahre.blog

Sonntags-Spezial: Familienfest in Esslingen, Fototest ohne Fahrrad und grüner Strom 🚶‍♂️📸🌿 Sonntag ist wie jeder Tag Blog-Tag – und wie ihr wisst, gibt es sonntags immer etwas Besonderes! Das Besondere an diesem Wochenende: Die Räder hatten Pause. Kein einziger Kilometer im Sattel, dafür ein…

Sonntags-Spezial: Familienfest in Esslingen, Fototest ohne Fahrrad und grüner Strom 🚶‍♂️📸🌿 Sonntag ist wie jeder Tag Blog-Tag – und wie ihr wisst, gibt es sonntags immer etwas Besonderes! Das Besondere an diesem Wochenende: Die Räder hatten Pause. Kein einziger Kilometer im Sattel, dafür ein Spaziergang durch die historische Altstadt von Esslingen am Neckar, den meine Frau und ich gestern unternommen haben. Der Grund für dieses komplett fahrradfreie Wochenende ist ein richtig schöner Familienanlass: Wir sind zusammen – mit der gesamten Familie und Teilen der Familie meiner Schwiegertochter – nach Esslingen gereist. Der Anlass war die Graduiertenfeier der Hochschule Esslingen, an der meine Schwiegertochter ihren Masterabschluss in Biotechnologie gefeiert hat. Ein wunderbarer Grund für uns alle, hier zusammenzukommen! Familienbesuch in Tübingen & Altstadt-Bummel in Esslingen 🏛️❤️ Da wir schon einmal im Schwabenland waren, haben meine Frau und ich unseren Aufenthalt gleich ein wenig verlängert. Wir wollten unbedingt noch unseren jüngeren Sohn besuchen, der ebenfalls bei der akademischen Feier dabei war. Vor der Fahrt zu ihm und seiner Lebensgefährtin nach Tübingen haben wir den Samstagübertag genutzt, um durch Esslingen zu schlendern. Esslingen hat eine richtig schöne Altstadt mit tollen Fachwerkhäusern und historischen Gassen. Mir haben sich auf dem Spaziergang jede Menge schöner Fotomotive geboten, das Google Fotoalbum dazu findet Ihr hier: https://photos.app.goo.gl/nGykm7ZntsddBNgN6 Der Kamera-Test: Ein neues Ersatzhandy im Fotoeinsatz 📱📸 Zu den Fotos in der heutigen Komoot-Tour gibt es eine kleine Besonderheit: Sie sind fast allesamt mit meinem neuen Ersatzhandy entstanden. Aus Gründen, die ich hier lieber nicht näher erläutere, musste ein Übergangsgerät her. Die Wahl fiel auf ein ZTE Blade V70 Max – ein Gerät mit einer ziemlich witzigen Kameraanordnung, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Normalerweise diktiere und schreibe ich meine Texte auf meinem iPhone 15 Pro Max. Im Vergleich dazu zeigt die Kamera des Ersatzhandys natürlich ein paar deutliche Unterschiede, aber das Gesamtergebnis kann sich absolut sehen lassen: Für schöne Schnappschüsse unterwegs reicht es allemal! 🔍 Hintergrund-Recherche: Smartphone-Kameras im Vergleich ZTE Blade V70 Max vs. Apple iPhone 15 Pro Max Ein Blick auf die Technik verrät, wo die gemeinsamen Nenner und wo die gravierenden Unterschiede zwischen einem Einsteiger-/Mittelklasse-Ersatzgerät und einem High-End-Smartphone liegen: Sensorik & Auflösung: Das ZTE Blade V70 Max setzt auf ein markantes Kamera-Modul und bietet in der Hauptkamera solide Megapixel-Zahlen, die bei gutem Tageslicht erstaunlich scharfe Aufnahmen liefern. Das iPhone 15 Pro Max nutzt dagegen wesentlich größere Bildsensoren mit fortschrittlichem Quad-Pixel-Design, was besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen und Dynamikumfängen (HDR) für enorm detaillierte Fotos sorgt. Optischer Zoom vs. Digitalzoom: Während das iPhone über eine dedizierte Periskop-Telelinse mit 5-fachem optischen Zoom und aufwendiger Sensor-Shift-Bildstabilisierung verfügt, arbeitet das ZTE primär mit digitalem Zoom und Software-Skalierung. Bildverarbeitung (Computational Photography): Beide Geräte nutzen moderne Algorithmen zur Bildverbesserung. Apple setzt hierbei auf den extrem leistungsfähigen A17-Pro-Chip mit Photonic Engine, was Hauttöne, Schatten und Nachtaufnahmen präziser zeichnet. Für alltägliche Dokumentationen, Komoot-Touren und Altstadt-Impressionen bei Tageslicht macht das ZTE aber einen erstaunlich guten Job. Ökologisch schlafen: Das Wasserkraft-Hotel EOn 🏨🌊 Eine echte Besonderheit gab es noch in unserer Unterkunft, dem Hotel Ecoinn Esslingen. Das Hotel produziert seinen Strom direkt vor Ort selbst – und zwar mit einem eigenen kleinen Wasserkraftwerk und einem Generator hinter dem Haus! Dank dieser nachhaltigen Eigenversorgung ist das Haus ökologisch vorbildlich aufgestellt. Das hatte bei den hohen Temperaturen an diesem Wochenende für uns den angenehmen Nebeneffekt, dass wir nachts völlig ohne schlechtes Gewissen den Standventilator durchlaufen lassen konnten. 🔍 Hintergrund-Recherche: Dezentrale Wasserkraft in Altstädten Grüner Strom aus historischen Kanal- und Flussläufen Die Nutzung von kleiner Wasserkraft direkt am Gebäude hat in vielen historischen Städten an Flüssen wie dem Neckar eine lange Tradition – und erlebt heute eine ökologische Renaissance: Funktionsweise kleiner Laufwasserkraftwerke: Über historische Mühlenkanäle oder Ausleitungsbauwerke wird ein Teil des Flusswassers auf eine kleine Turbinen-Generator-Einheit hinter dem Haus geleitet. Anders als große Speicherkraftwerke nutzen Kleinwasserkraftwerke das stetig fließende Wasser ohne großen Aufstau. Grundlastfähige Energieversorgung: Im Gegensatz zu Photovoltaik (die nur tagsüber bei Sonne liefert) produziert Wasserkraft rund um die Uhr verlässlich Strom. Das macht sie zur perfekten Lösung für Gewerbebetriebe und Hotels, um eine Grundlast an Eigenstrom – beispielsweise für Kühlung, Lüftung oder Ventilatoren – CO₂-neutral abzudecken. Denkmalschutz & Ökologie: Moderne Kleinwasserkraftanlagen verbinden den Erhalt historischer Mühlenrechte mit modernem Fischschutz (z. B. durch feinmaschige Rechen und Fischabstiegsleiter-Systeme) und zeigen, wie nachhaltige Energieversorgung mitten im denkmalgeschützten Altstadtbereich gelingen kann. Blick nach vorn: Am Montag rollen die Räder wieder! 🚴‍♂️⚙️ Auch wenn mir das Radfahren an diesem Wochenende natürlich ein wenig gefelt hat: Es war eine rundum gelungene Familienzeit. Am heutigen Sonntag geht es zurück nach Hause, und ab morgen sitze ich wieder im Sattel. Für den Montag stehen gleich mehrere wichtige Missionen an, von denen ich euch hier im Blog berichten werde. Ihr werdet wie immer die Ersten sein, die davon erfahren! Lest weiter mit, seid gespannt und bleibt neugierig. Euer Axel! 🖐️⚙️

warumichradfahre.blog

Enkeldienst, Tag 2: Verpennte Radtouren und das große Trockenfallen 🚲👶it🍂 Enkeldienst in Langenfeld, Tag zwei! Und zum Pflichtprogramm einer ordentlichen Großvater-Schicht gehört natürlich eine ausgiebige Radtour. Wie gewohnt hat mein Enkel den Großteil der Fahrt sanft schlummernd im Anhänger…

Enkeldienst, Tag 2: Verpennte Radtouren und das große Trockenfallen 🚲👶it🍂 Enkeldienst in Langenfeld, Tag zwei! Und zum Pflichtprogramm einer ordentlichen Großvater-Schicht gehört natürlich eine ausgiebige Radtour. Wie gewohnt hat mein Enkel den Großteil der Fahrt sanft schlummernd im Anhänger verpennt – beruhigendes Rollen über Asphalt wirkt eben zuverlässiger als jedes Schlaflied. Gestern ging die Reise hinaus in den Nordwesten von Langenfeld in Richtung Hilden. Diese Ecke ist eigentlich geprägt von einer Vielzahl an Gewässern: Es geht los mit dem Schwarzen Weiher, gefolgt vom doppelten Oerkhaussee-Areal und mehreren malerischen Fischweihern, an denen die Route gestern auch vorbeiführte. An der Itter entlang nach Hilden 🌊📸 Weiter im Norden stößt man schließlich auf das kleine Flüsschen Itter. Ich habe hier im Blog ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich die Itter regelmäßig überquere. Dieses Mal bin ich nach der ersten Querung jedoch nicht wie sonst nach links Richtung Düsseldorf-Garath abgebogen, sondern nach rechts in Richtung Hilden gefahren. Auf diesem neuen Abschnitt gab es wieder einiges zu entdecken – die passenden Bilder dazu findet ihr wie immer in meiner Komoot-Tour! Das Rätsel um den Garather Mühlenbach 🧭❓ Spannender als die sichtbaren Gewässer fand ich gestern jedoch eine Hinweistafel zum Garather Mühlenbach. Auf der Schautafel wird der renaturierte Bachverlauf samt schöner Bebilderung anschaulich erklärt. Nur: Da, wo der Bach eigentlich fließen sollte – in einem kleinen Bett direkt hinter dem Schild – herrschte gestern gähnende Leere. Kein einziger Tropfen Wasser! Vielleicht habe ich mich an der Stelle beim Mühlenbach ja geirrt und er fließt in Wahrheit woanders entlang. Aber falls dieser kleine, ausgetrocknete Graben tatsächlich das Bett des Mühlenbachs sein soll, ist er momentan schlichtweg verschwunden. Klimawandel vor der Haustür: Das Rheinland trocknet aus ☀️🍂 Wundern muss einen das nach der extremen Trockenheit der letzten Wochen allerdings überhaupt nicht. Im Rheinland hat es seit gefühlt ewig nicht mehr richtig geregnet – allenfalls gab es ab und zu ein paar verwaiste Tröpfchen, die den ausgedörrten Boden kaum erreicht haben. Die Folgen sieht man überall an unseren Gewässern:  Auch die Itter führt dramatisch wenig Wasser. Zwar kann man es auf meinen Fotos in der Komoot Tour nicht ganz so gut erkennen, aber das Bächlein ist so flach, dass man den Grund absolut deutlich sieht.  Selbst der Rhein zeigt aktuell extrem viel Kiesbank und erschreckend wenig Wasser – wie mein Foto von der Rheinquerung diese Woche eindrücklich demonstriert. Für Sonntag ist zwar etwas Regen vorhergesagt, danach soll es aber direkt wieder trocken weitergehen. Man fragt sich wirklich besorgt, wie das mit der Natur hier in den nächsten Wochen weitergehen soll, wenn alles Stück für Stück vertrocknet. Ich genieße die Zeit mit dem Enkel im Anhänger trotzdem in vollen Zügen – hoffe aber sehr, dass der Himmel bald mal ein Einsehen hat und den Gewässern in unserer Region die verdiente Abkühlung und etwas mehr Füllung gönnt. Euer Axel! 🖐️⚙️

warumichradfahre.blog

Pendler-Hindernislauf nach Langenfeld: Kettenfett, Treppenläufe und Enkelglück 🚂🚲👶 Die Realität hat mich wieder – aber glücklicherweise auf ihre denkbar angenehmste Weise: nämlich in Form meines geliebten Enkeldienstes in Langenfeld! Bevor ich meinen Enkel allerdings in die Arme schließen konnte,…

Pendler-Hindernislauf nach Langenfeld: Kettenfett, Treppenläufe und Enkelglück 🚂🚲👶 Die Realität hat mich wieder – aber glücklicherweise auf ihre denkbar angenehmste Weise: nämlich in Form meines geliebten Enkeldienstes in Langenfeld! Bevor ich meinen Enkel allerdings in die Arme schließen konnte, meinte es die Deutsche Bahn wieder einmal besonders „gut“ mit mir und baute ein paar hübsche Hürden auf. S-Bahn-Roulette im Kölner Hauptbahnhof 🚉🏃‍♂️ Schon der Blick in mobil.NRW vor der Abfahrt verhieß nichts Gutes. Meine übliche erste Wahl – der RE1 von Horrem nach Leverkusen Mitte – verkehrt momentan ja leider gar nicht ab Horrem. Also blieb nur Option zwei: Mit der S-Bahn von Horrem zum Kölner Hauptbahnhof und dort direkt in die S6 Richtung Leverkusen und Langenfeld umsteigen. Doch Pustekuchen! Die S6 fährt derzeit, soweit ich das überblicken konnte, erst ab Köln-Mülheim. Das bedeutete für meinen Reiseplan: Im Kölner Hauptbahnhof in die S11 umsteigen, bis Köln-Mülheim fahren und dort noch einmal in die S6 wechseln. Eigentlich kein Grund zur Panik. Ein Umstieg mehr ist bei S-Bahnen meist unproblematisch, da sie sich in der Regel die gleichen Bahnsteige teilen und man entspannt am selben Gleis auf den nächsten Zug wartet. Diesen cleveren Plan machte die Bahn allerdings zunichte: Die S11 fuhr im Kölner Hauptbahnhof nämlich nicht wie gewohnt von den S-Bahn-Gleisen 10/11 ab, sondern von Gleis 2! Das hieß für mich: Einmal im Eiltempo quer durch den gesamten Hauptbahnhof hetzen. Das Brompton am langen Arm – und die Tücken des Kettenfetts 🚲⛓️👖 In solchen Situationen passiert dann genau das, was mir schon auf der Fahrt nach Bad Doberan und zurück mehrfach passiert ist: Ich pfeife auf den Aufzug und trage das zusammengefaltete Brompton #GSpot die Treppen selbst herunter. Selbst wenn der Aufzug funktioniert, dauert es gefühlt eine Ewigkeit, bis er endlich da ist – oder es steht eine lange Schlange davor. Wer Zeitdruck hat – und das war beim Umstieg von der S19 in die S11 definitiv der Fall –, ist zu Fuß mit dem Faltrad am langen Arm schlichtweg dreimal schneller. Der Haken an der Sache? Meine helle Hose hat nun ein paar unvermeidliche „Kampfspuren“. Wenn man das Rad zügig Treppen hinauf- und hinunterwuchtet, bleibt es nicht aus, dass man an der Kette entlangstreift. Zuhause waren die Versuche, das Kettenfett wieder herauszuwaschen, nur mäßig erfolgreich. Es ist eben eine ehrliche Patina des Pendleralltags, mit der ich wohl leben muss! In Köln-Mülheim ging das Spiel übrigens nahtlos weiter: Die S11 kam auf einem gleisgleichen „Fremdgleis“ an, das natürlich über keinen Aufzug verfügte. Also hieß es wieder: Muskelkraft aktivieren und das Rad die Treppe hinunterschleppen, das S-Bahn Gleis in Köln Mühlheim, auf dem dann die S6 abfuhr, hat Gott sei Dank einen Aufzug, den ich auch nutzen konnte, weil ich genug Zeit hatte. . Enkeldienst, Sommercamp und Schlafpause im Anhänger 🛒😴 Trotz des Zickzack-Kurses dauerte die Gesamtfahrt erstaunlicherweise gar nicht so viel länger als gewohnt. Ich kam pünktlich an, um meinen Enkel in seiner ferienbedingten Ersatz-Kita – einer Art Sommercamp-Kindertagesstätte – zu besuchen. Weil ich es zeitlich nicht ganz geschafft hatte, ihn direkt mit dem Rad abzuholen (was aber andere, private Gründe hatte und nichts mit der Bahn zu tun hatte), holte ihn seine Mama mit dem Auto ab. Danach startete unser gewohntes Verwöhnprogramm: Erst ein paar Leckereien und dann eine herrliche, ausgiebige Radtour durch Langenfeld. Mein Enkel hat die Fahrt im Anhänger allerdings im Wesentlichen verschlafen – ruhiges Rollen wirkt eben Wunder! Ausblick auf die Rückfahrt 🔮 Die Nacht habe ich bei meinen Kindern verbracht. Wie die Rückfahrt heute Abend aussehen wird? Ich bin gespannt, aber realistisch: Es wird vermutlich eine ähnliche Umsteige-Choreografie wie auf dem Hinweg. Wenn es ganz hart auf hart kommt, verviejfachen sich die Kettenfett-Kampfspuren an meiner Hose vielleicht noch. Ich werde euch berichten! Euch allen einen wunderbaren Tag – und bleibt flexibel auf den Bahnsteigen! Euer Axel! 🖐️⚙️

warumichradfahre.blog

Nach den Tagen „Outside the Norm“: Hausrunde und das Rätsel der Grünen Spange in Kerpen 🚲🏠❓ Nach den erlebnisreichen Tagen Outside the Norm bei der Zappanale hat mich das Rheinland wieder. Und was macht man als leidenschaftlicher Tourenfahrer am ersten Tag zurück in der Heimat? Richtig: eine…

Nach den Tagen „Outside the Norm“: Hausrunde und das Rätsel der Grünen Spange in Kerpen 🚲🏠❓ Nach den erlebnisreichen Tagen Outside the Norm bei der Zappanale hat mich das Rheinland wieder. Und was macht man als leidenschaftlicher Tourenfahrer am ersten Tag zurück in der Heimat? Richtig: eine klassische Hausrunde drehen! Die Beine wollten rollen, also ging es über den vertrauten Bahnradweg nach Kerpen-Buir), an den Wolfskauler Höfen vorbei und schließlich über den Radweg entlang der B477 Richtung Manheim. Von dort aus führte mich die Route über Kerpen wieder entspannt nach Hause. Auf dieser Runde gibt es immer wieder interessante Punkte zu entdecken, aber ein ganz bestimmtes Infrastruktur-Projekt in Kerpen hat heute meine volle Aufmerksamkeit geweckt: die ganz neu fertiggestellte „Grüne Spange“. Was ist die Grüne Spange – und wie fährt es sich dort? 🛣️🌿 Die Grüne Spange ist eine neu geschaffene Rad- und Fußwegverbindung, die von der Alten Landstraße in Kerpen zur Brücke über den Neffelbach führt und damit den direkten Anschluss an den Radweg Richtung Manheim-neu herstellt. Hinter der Neffelbachbrücke geht es nach rechts hinauf Richtung Tennishalle – auch dieser Abschnitt wurde komplett neu angelegt und ist nun Teil der Grünen Spange. Auf den ersten Blick macht die Strecke einen sehr guten Eindruck: Die Brüsseler Straße wird bevorrechtigt gequert, sodass man als Radfahrer:in und Fußgänger:in hier wirklich zügig, sicher und ohne unnötige Stopps unterwegs sein kann. Ein echter Gewinn für den Alltagsverkehr! Dunkler Asphalt vs. heller Epoxidharz: Das Kerpener Farb-Rätsel 🎨🤷‍♂️ Mir ist jedoch die eigenwillige Gestaltung der Trasse aufgefallen. Der Weg ist zweigeteilt: Es gibt einen sehr breiten, mit dunklem Standard-Asphalt ausgebauten Teil und direkt daneben einen auffallend schmalen, hellen Streifen. Ich bin intuitiv natürlich auf dem breiten, dunklen Bereich gefahren. Mein erster Gedanke war: Soll der schmale, helle Streifen etwa der Gehweg sein? Falls ja, wäre das selbst für Fußgänger:innen extrem schmal geraten. Die Auflösung brachte heute Morgen die Lokalzeitung im Artikel „Radweg soll Grüne Spange sichtbar machen“. Und siehe da: Der helle Streifen ist offenbar genau der Teil, der für uns Radfahrende gedacht ist! Im Text heißt es, dass dieser sogenannte Leitstreifen aus einer farbigen Epoxidharzbeschichtung mit Natursteinsanden besteht. Dadurch eigne er sich speziell für die Befahrung mit Fahrrädern und biete gleichzeitig eine langlebige gestalterische Aufwertung. Gut gemeint, aber verwirrend umgesetzt 🤦‍♂️🚲 Aha! Man lernt nie aus. Der helle Streifen soll also der eigentliche Radstreifen sein – oder zumindest die Radspur optisch hervorheben. Beschildert oder durch Piktogramme eindeutig ausgewiesen ist das vor Ort allerdings (noch) nicht. fest steht natürlich, dass dieser helle Streifen für Radfahrer und Radfahrer viel zu schmal ist und sicherlich nicht intuitiv benutzt werden wird.  Man muss leider feststellen: Wie so oft bei Infrastruktur-Projekten in Kerpen ist das Ganze extrem gut gemeint, aber in der Praxis schlichtweg unklar und verwirrend gelöst. Anlass für den Zeitungsartikel war übrigens Kritik an eben diesem hellen Belag – auch wenn wir vom ADFC diese Kritik zumindest nicht bewusst initiiert haben. Das Gebilde sieht im Alltag einfach seltsam aus und erschließt sich den Verkehrsteilnehmer:innen nicht auf den ersten Blick. Mein Pragmatismus auf der Piste 😎 Solange dort kein Schild steht, das mich zwingt, auf dem Handtuch-breiten Epoxidharzstreifen zu balancieren, bleibe ich entspannt: Auf einem kombinierten Fuß- und Radweg nutze ich weiterhin den breiten, dunklen Asphaltbereich, um sicher und mit ausreichend Abstand zu Fußgänger:innen rollen zu können. es ist aber auch klar, dass ich, wenn es einmal eng wird, auch den hellen Streifen benutzen werde. Aber sicher nicht ausschließlich. Die Grüne Spange ist trotz des Kerpener Schildbürger-Flairs eine schöne neue Verbindung für unsere Hausrunde – man muss schlicht drüber schmunzeln können! Euer Axel! 🖐️⚙️

warumichradfahre.blog

Bevor ich gleich mein Brompton falte und den Live-Ticker für die lange Heimreise gen Westen anwerfe, müssen wir dringend noch über gestern reden. Der finale Sonntag hat nämlich noch mal alles abverlangt – musikalisch wie emotional. Gestern Abend stand die Musik so sehr im Mittelpunkt, dass das…

Bevor ich gleich mein Brompton falte und den Live-Ticker für die lange Heimreise gen Westen anwerfe, müssen wir dringend noch über gestern reden. Der finale Sonntag hat nämlich noch mal alles abverlangt – musikalisch wie emotional. Gestern Abend stand die Musik so sehr im Mittelpunkt, dass das Smartphone in der Tasche blieb. Das holen wir jetzt nach: Hier ist die Aufarbeitung eines grandiosen Festival-Endspurts. 🎸 Das furiose Sonntags-Finale im Rückblick Am Nachmittag folgte auf der Main Stage direkt die nächste Überraschung durch das Hilo Jazz Orchestra. Nachdem die Truppe am Vortag noch entspannte Reggae-Klänge serviert hatte, packten sie nun ein waschechtes Zappa-Set aus. Sie machten das mit so einer großen Spielfreude und auch wirklich viral, dass es einfach nur erfrischend war. Das Ganze gipfelte schließlich in einer grandiosen Abfolge von Titeln des Albums Joe’s Garage als Zugabe. Einen extremen Kontrast dazu boten kurz darauf „Die miserablen Husos“ auf der ARF Stage. Sie sangen Zappa auf Deutsch, aber eben nicht einfach stumpf eingedeutscht (bzw. eingehessischt 😂), sondern mit komplett individuellen Texten. Trotzdem hat mich echt gewundert, wie hoch die Hemmschwelle zum Mitsingen plötzlich liegt, wenn die Texte in Deutsch und ähnlich anstößig sind wie die originalen Zeilen von Zappa. Letztere kommen einem beim Mitsingen in der fremden Sprache ja sonst extrem leicht über die Lippen! Ein weiteres echtes Highlight wartete danach wieder auf der Hauptbühne: Das Mahavishnu Project widmete sein Sonntags-Set den hochkomplexen, energiegeladenen Werken von Zappa, Beck & Hammer und sorgte für offene Münder im Publikum. Emotional wurde es schließlich bei der traditionellen Goodbye Session, bei der Musiker:innen verschiedener Acts noch einmal gemeinsam auf der Bühne standen, um die Zappanale #35 im Kollektiv zu verabschieden. Zugegeben, die Auftritte nutzte ich auch noch mal zum auftanken, diesmal mit einer Thüringer Rauchwurst 😋 Den ultimativen, brachialen Schlosspunkt des gesamten Festivals setzte dann das Zwei-Personen-Power-Duo Putan Club. Die beiden zersprengten mit ihrer kompromisslosen Mischung aus Punk und Industrial wie gewohnt jede Bühnengrenze und spielten mitten in der Menge. Sie brachten wirklich noch mal alle, die noch da waren, komplett in Bewegung. Es war einfach total unglaublich, ich fühle mich unbeschreiblich und habe wieder die ganze Zeit durchgezappelt. Von diesem Auftritt gingen alle erschöpft, aber glücklich weg und sagten nur: Wir kommen wieder!

warumichradfahre.blog

🎸 Gedanken am Samstagmorgen: Über das Trinken, das Klima und die Bequemlichkeit Bevor der Liveticker für den heutigen Samstag startet, muss ich ein paar Gedanken loswerden. Die ersten beiden Festivaltage haben mich zum Nachdenken gebracht – besonders über das Thema Nachhaltigkeit. Dabei sind mir…

🎸 Gedanken am Samstagmorgen: Über das Trinken, das Klima und die Bequemlichkeit Bevor der Liveticker für den heutigen Samstag startet, muss ich ein paar Gedanken loswerden. Die ersten beiden Festivaltage haben mich zum Nachdenken gebracht – besonders über das Thema Nachhaltigkeit. Dabei sind mir zwei völlig unterschiedliche Aspekte aufgefallen. 💧 Aspekt 1: „Stay Hydrated“ und faire Preise Der erste Aspekt war mir anfangs gar nicht bewusst. Freunde mit jahrelanger Zappanale-Erfahrung haben mich darauf aufmerksam gemacht. Dieses Jahr gibt es deutliche Preisunterschiede zwischen alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Ich habe das getestet. Es stimmt tatsächlich. Für 0,4 Liter Bier oder Alster zahlt man 5,50 Euro. Die gleiche Menge Cola oder andere Softdrinks kostet 3,50 Euro. Für Wasser verlangt man laut meinen Freunden sogar nur 2,50 Euro. Das ist eine gute Sache. Die ersten beiden Tage waren heiß, trotz der Gewitter. Da ist eine günstige Flüssigkeitsversorgung wichtig. Kostenlose Wasserspender gibt es zwar nicht, aber die Einlasskontrollen sind fair: Solange es keine Glasflaschen sind, darf man eigene Getränke mitbringen. Ich habe viele Leute mit Lidl-Flaschen auf dem Gelände gesehen. Diese Preispolitik setzt zwei richtige Zeichen: Es hilft, bei der Hitze hydriert zu bleiben, und es steuert dem reinen Alkoholkonsum entgegen. Ich trinke selbst gerne mal ein Bier auf dem Festival, aber eben auch Wasser oder Cola dazwischen. Schön, wenn das den Geldbeutel schont. 🚗 Aspekt 2: Regierungsruf vs. Eigenverantwortung Der zweite Aspekt ist politischer. Philipp Nespital bezog sich gestern bei seinem Auftritt im Café Zikke auf die extremen Naturereignisse der letzten Zeit – wie die Waldbrände an der Müritz, die lange Trockenheit und die anschließenden Unwetter. Er forderte das Publikum auf, auf die Straße zu gehen und von der Regierung endlich wirksame Klimamaßnahmen einzufordern. Wir müssten aufhören, so viel CO2 in die Atmosphäre zu pusten. Ich bin da etwas anderer Meinung. Nicht grundsätzlich, was das Ziel angeht. Aber ich denke, dass jede und jeder erst einmal bei sich selbst anfangen muss. Ich habe Philipp später auf dem Gelände zufällig getroffen und ihm das auch gesagt. Mein Einwand: Er hätte die Leute ruhig auffordern können, weniger mit dem Auto zur Zappanale zu reisen und nicht ständig die vier Kilometer zwischen Bad Doberan und dem Gelände hin- und herzuwechseln. Seine Antwort war, dass der Druck auf die Regierung wichtiger sei und er die Menschen nicht verschrecken wolle. Das ist für mich ein aktueller Zeitgeist: Wir schreien schnell nach der Regierung, tun aber im Alltag selbst oft das Falsche weiter. Niemand hindert uns daran, das eigene Verhalten zu ändern. Ich habe mich bewusst für das Deutschlandticket und die Anreise mit dem Fahrrad entschieden. Ich pendle hier mit dem Brompton. Viele Menschen könnten auch zu Hause manche Wege ohne Auto zurücklegen. Das passiert oft aus reiner Bequemlichkeit oder Gewohnheit nicht. Appelle an die Politik sind für mich höchstens 30 Prozent der Lösung. Viel wichtiger ist das reflektierte, persönliche Verhalten von uns allen. Jeder Einzelne zählt. Das wollte ich hier einfach mal gesagt haben.

warumichradfahre.blog

🎸 Update 12:00 Uhr: Das Brompton schläft sicher – der Kopf ist bereit für „Kosmische Brocken“ Der Tag beginnt standesgemäß: erst eine kurze Runde im Sattel, dann die wichtigste Frage im Hotel klären. Wo schläft #GSpot nachts sicher und trocken? Prioritäten müssen schließlich sein! Danach geht es…

🎸 Update 12:00 Uhr: Das Brompton schläft sicher – der Kopf ist bereit für „Kosmische Brocken“ Der Tag beginnt standesgemäß: erst eine kurze Runde im Sattel, dann die wichtigste Frage im Hotel klären. Wo schläft #GSpot nachts sicher und trocken? Prioritäten müssen schließlich sein! Danach geht es direkt zum ersten Zappa-Termin ins Kamp-Theater. Auf dem Programm stehen die „Kosmischen Brocken“. Den Film kenne ich tatsächlich noch nicht – eine echte Bildungslücke im Vergleich zu anderen Hardcore-Zappologen! Ich sitze im Kino, tippe diese Zeilen und beobachte, wie sich der Saal langsam füllt. Eigentlich sollte es um 12:00 Uhr losgehen. Aber hey, wir sind auf einem Festival. Hier hat jeder die nötige Ruhe und Muse, um ganz entspannt im Zappa-Kosmos anzukommen. 🍔 Update 14:30 Uhr: Von kosmischen Brocken zu gemütlichen Festival-Vibes Die „Kosmischen Brocken“ sind vorbei. Ein wirklich großartiger, schöner Film! Danach ging es für eine kurze Stärkung über den Marktplatz und jetzt habe ich es endlich aufs Festivalgelände geschafft. Ich sitze gemütlich auf einer der vielen Bänke im hinteren Bereich und lasse den Blick schweifen. Direkt vor mir liegt die Mystery Stage, die dieses Jahr Arf Stage heißt, rechts ragt die riesige Mainstage empor. Das Gelände hier direkt vor der Galopprennbahn ist zwar etwas kompakter als die Rennbahn selbst, aber es wirkt dadurch herrlich gemütlich. Man hat einfach alles perfekt im Blick! Die ersten Töne dringen schon an mein Ohr. 🎶 Perfekt abgepasst! Ich will schließlich keinen einzigen Ton der Zappanale verpassen. Na gut, vielleicht habe ich durch den Kinobesuch einen winzigen Moment verpasst – aber das war es absolut wert. Und jetzt geht es zur vielversprechenden Musik von SUPERTHOUSAND‼️🎸

warumichradfahre.blog

Live aus Zappatown: Der Meister, die Ostsee und der große Festivalstart! 🎸🌊🚲 Kein Countdown mehr, kein Warten: Jetzt ist es endlich so weit! Heute beginnt die 35. Zappanale an der Galopprennbahn in Bad Doberan hier im schönen Mecklenburg-Vorpommern. Über meine dreitägige Anreise mit dem Rad und…

Live aus Zappatown: Der Meister, die Ostsee und der große Festivalstart! 🎸🌊🚲 Kein Countdown mehr, kein Warten: Jetzt ist es endlich so weit! Heute beginnt die 35. Zappanale an der Galopprennbahn in Bad Doberan hier im schönen Mecklenburg-Vorpommern. Über meine dreitägige Anreise mit dem Rad und der Bahn habe ich euch ja nun wirklich ausführlich berichtet. Deswegen blicken wir heute nicht mehr zurück, sondern senden einfach nur allerbeste und euphorische Grüße aus Zappatown und von der Ostsee! Ostsee-Romantik und ein Fotoshooting mit Frank Zappa 📸🐟 Gestern Abend, nach der Ankunft mit dem Zug, hielt mich natürlich nichts mehr im Hotel. Ich habe mir das #GSpot geschnappt und erst einmal einen kleinen, feinen Ausflug an die nahe Ostsee unternommen. Am Meer gab es ein richtig leckeres Abendessen und ich konnte die wunderbare Küstenatmosphäre genießen. Auf der Rückfahrt wurde es dann so richtig zappaesk: Zuerst passierte ich das legendäre Ortsschild von „Zappatown“, und kurz darauf habe ich natürlich der Büste des Meisters höchstselbst einen Besuch abgestattet. Ein Pflichttermin! Und wie es sich für eine ordentliche Radreise gehört, musste die Büste von Frank Zappa natürlich stilecht zusammen mit meinem treuen Faltrad fotografiert werden. Der Meister und das Brompton – das hat definitiv Seltenheitswert! Müsli-Power, Bargeld und die finale Programm-Absprache 🥣💶 Heute Morgen habe ich im Hotel erst einmal ordentlich und ausgiebig gefrühstückt, um eine solide Basis für den ersten Festivaltag zu schaffen. Jetzt stehen die letzten logistischen Vorbereitungen an. Ganz wichtig: Erstmal Bargeld holen! Ich gehe stark davon aus, dass auf dem Festivalgelände das meiste traditionell nur in bar abgewickelt wird. Ohne Moos nix Zappa, das gilt auch im hohen Norden. Das musikalische Programm steht zwar fest, aber bei den genauen Uhrzeiten gibt es noch ein paar Fragezeichen. Deshalb werde ich mich jetzt gleich mit ein paar Freunden kurzschließen, um zu bequatschen, wann wir uns wo treffen und wann es endgültig losgeht. Die Vorfreude in der Truppe ist riesig! Unbeständiges Küstenwetter? Hauptsache keine Gluthitze! ⛅🌦️ Im Gegensatz zu den letzten Tagen im Westen zeigt sich das Wetter hier an der Küste heute eher unbeständig. Eben hat es ein paar Tropfen geregnet, im nächsten Moment kommt schon wieder die Sonne heraus, und wir werden wohl den Tag über immer wieder mal ein kleines, abkühlendes Nass von oben bekommen. Aber ganz ehrlich: Darauf sind die allermeisten Festivalbesucher:innen bestens vorbereitet. Ich natürlich auch, der Regenschutz liegt parat. Und dieses wechselhafte Küstenklima ist mir allemal lieber als die brütende Hitze, die wir in den letzten Tagen in Westdeutschland ertragen mussten. Ich werde mich jetzt ins Getümmel stürzen und auf Entdeckungstour gehen. Ihr seid hier im Blog natürlich wie immer die Ersten, die erfahren, wie es auf der Galopprennbahn weitergeht. Bleibt dran! Euer Axel! 🖐️🎸

warumichradfahre.blog