Daniel Segmüller

@wolkenpumpe.bsky.social

Vinophiler Bücherliebhaber, Kochlöffelschwinger und Küchenmesserwetzer für Soul- & #SlowFood mit einer Schwäche für #Dada, #KonkretePoesie und #HansArp.

Der Ardèche/Cevennen-Urlaub neigt sich dem Ende 😢. Was macht man vor einer langen Rückreise? Einen gemächlichen Tag einplanen. Genau richtig, ein Dorf zu besuchen, das uns mal von weitem fasziniert hat: Rochegude (Tarn) - es gibt noch ein gleichnamiges in der Drôme. Gerade mal knapp 200 Einwohner.

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Auch heute wurde für das Departement Gard (Dauer)Regen vorausgesagt. So entschlossen wir uns, eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Europas zu besuchen: der Aven d‘Orgnac. 700 Stufen Abstieg in den Hades wurden belohnt mit spektakulären Formationen und unglaublichen Farbtönen:

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Da wird man frühmorgens - noch schlaftrunken - auf dem Smartphone mit einem martialischen Sirenen-Ton vom Departement, in dem man sich aufhält, aus dem Schlaf gerissen und glaubt, dass die Welt gleich untergeht - «Extreme Warnung! Überschwemmungsgefahr»…

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Uzès ist wahrscheinlich eine der authentischsten Kleinstädte im Languedoc. In dieser Jahreszeit kaum Touristen, dafür ein emsiges Treiben auf Strässchen, Plätzen und den unendlich vielen und schönen Spezereiläden, die zum grosszügigen Einkauf einladen.

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Zwischen zwei recht befrachteten Ausflugstagen (gestern Cevennen, morgen Avignon und Uzès), war heute etwas Ruhe angesagt. Hin zum nächsten Ort: Barjac. Ein reizendes, schmuckes Renaissance-Städtchen mit 1500 Einwohnern. Und wenn man schon wieder mal hier ist: obligater Besuch in der Patisserie 😋.

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Bonjour mes amis au ciel bleu 👋. Neue Woche, einsam kräht ein Hahn, die Jäger in ihren knalligen Warnwesten diskutieren den erfolglosen Schuss, ein Hund streunt umher, im Pool schwimmt ein lebloser Skorpion und aus der Wohnung duftet der erste Kaffee. So sieht es aus…

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Die Wettervorhersagen für die Cevennen von Dienstag bis Donnerstag sind durchzogen. Deshalb: Rauf auf meine geliebte Causse Méjean und Blick hinunter auf die Gorges de Tarn. 30 km Fahrt durch die Causse und keinem Auto, keiner Person begegnet. Wie berührend doch diese Landschaft ist.

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Was machen, wenn die Temperaturvorhersagen für das Languedoc über 30° prophezeien? Genau: man sucht sich ein kühles Plätzchen, am besten eines, in dem man es sich auch vorzüglich gütlich ergehen lassen kann. Auf gehts also zum bekannten Schinken-Hersteller der Region, luftgetrocknete Köstlichkeiten.

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Lieber Dachs, auch wenn wir 1000km von dir entfernt sind, wir sehen dich, wie du unsere Feigen unter dem Feigenbaum nachts klaust ☝️. Aber weisst du: es macht uns gar nichts aus! Geniesse die letzten, süssen Früchte, aber unterlasse es bitte, auf dem Rasen einen Dachsbau zu graben!

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Castres, das unbekannte Venedig am Agout. Die farbenfrohen, idyllischen Häuser entlang des Flusses waren früher Häuser der Gerber, Färber und Pergamentmacher, die Häute in übelriechende Brühen tauchten und diese in den Fluss leiteten. Damals alles andere als idyllisch, aber heute sehr hübsch.

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ich bin ja im Haut-Languedoc stationiert, aber mich plagt das Heimweh nach den Cevennen 🤷. Am frühen Morgen die Landkarten konsultiert und entschieden, von hier aus in die Süd-Cevennen zu fahren, und zwar auf die Causse Noir und die Gorges de Jonte, Ziele, die von der Ardèche zu weit weg sind.

Heute nehme ich euch mit auf einen Ausflug in die Stadt Albi. Die meisten kennen sie evtl. nur als Geburtsort von Toulouse-Lautrec. Doch diese Stadt hat viel Charme und einige sehr sehenswerte Bauwerke zu bieten, jenseits der Touristenmassen. Zuerst fahren wir aber 1 Stunde durch die herrliche Pampa

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