Aida Baghernejad

@aidabaghernejad.bsky.social

actually literally award winning journalist. writer to the many, lover to the few. podcaster, presenter, professional dilettante. 🧿 https://linktr.ee/aidabaghernejad

Fasse kurz das Sarrazin Interview zusammen: ,Ich bin kein Rassist, ich finde es nur schade und schlimm, dass D nicht rein weiß ist. Ich finde, dass Schwarze lieber Sport machen sollen und Türken am besten Gemüse verkaufen oder Taxi fahren. Mein Buch hat das Land verändert, darauf bin ich stolz.‘ 1/5

es ist sehr erschreckend wie sehr das wort »gefährder« teil des sprachgebrauchs bei vielen ist. vielleicht sollten wir keine kategorie mit sondergesetzen für leute haben, die nichts illegales getan haben aber vielleicht irgendwann mal tun könnten. das sind alles werkzeuge, die dann auch die afd hat.

This is not even a scholarly paper, but simply a Kulturkampf pamphlet dripping with ideological bias and indulging in vain, polemical generalizations, which does exactly what it accuses the targeted tendencies of doing. Regardless of one’s ideological stance: there are simply things one does not do.

Paula Villa Braslavsky@paulita.bsky.social · 5mo ago

This has just been published in “Theory & Society” (formerly) considered THE top #sociology /theory journal, after Springer Nature redid the board, installing Steven Pinker among them. Shame shame shame

NEU: Dobrindts Bundesinnenministerium will die Reform des Informationsfreiheitsgesetzes nutzen, um FragDenStaat-Anfragen in Zukunft unmöglich zu machen. Außerdem will Dobrindt den Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit abschaffen: fragdenstaat.de/artikel/poli...

Neue Pläne im Innenministerium: Dobrindt will FragDenStaat ausschalten

Die Bundesregierung will das Informationsfreiheitsgesetz faktisch abschaffen. Interne Dokumente zeigen jetzt: Der Plan zielt explizit darauf, Anfragen über FragDenStaat unmöglich zu machen.

fragdenstaat.de

Der neue Generalsekretär der Berliner CDU ist übrigens Lukas Krieger, der zugleich als Abgeordneter im Bundestag sitzt. Als junger Funktionär der Schüler Union erklärte er einst, Deutschland müsse „deutsch bleiben“ und man müsse gegen den „jüdischen Bolschewismus“ vorgehen.

Seit Jahren erzählen mir Friends & Family, dass man in San Francisco und der Bay Area nie sicher ist in BART Zügen, dass es gefährlich ist und verdreckt sowieso. Heute wollten mich Familienmitglieder davon abhalten, nach 21 Uhr überhaupt einzusteigen. Die Realität: ein außergewöhnlich sauberer Zug,

NEU: Mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen und Medien haben soeben einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung veröffentlicht, um das Informationsfreiheitsgesetz zu retten. Das Netzwerk Recherche gehört zu den Initiatoren. Warum? 1/4

Offener Brief: „Hände weg vom IFG!“ - Netzwerk Recherche

In einem offenen Brief an die Bundesregierung ruft Netzwerk Recherche zusammen mit einem breiten Bündnis zum Schutz des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) auf.

netzwerkrecherche.org

die inhaltsbeschreibung des films klingt nach bizarrem rechtsextremen revenge-softporn, die hauptrolle des rächers von vergewaltigten frauen spielt ein mann, dem von drei frauen partnerschafts-/sexualisierte gewalt vorgeworfen wurde. dazu gehört auch: die vorwürfe ließen sich nicht erhärten und...

Annika Brockschmidt@ardenthistorian.bsky.social · last mo.

"Citizen Vigilante" has not received a FSK-rating in Germany, not even a FSK 18 one - (which means it's not technically banned, but heavily restricted in distribution), because it incites hatred against migrants.

Übrigens sorgt dieser blinde Glauben von Marketingerzählungen dafür, dass wirklich international influential Künstler*innen übersehen werden: saß ich in Runden, in denen ich Molly Nilsson einem Haufen von Kolleg*innen und Industry-People erkären musste? Yes. Hat jemand ausserhalb der Clubkultur…

Aida Baghernejad@aidabaghernejad.bsky.social · 2mo ago

Zwischenruf aus dem Urlaub: the state of deutscher Kulturjournalismus zeigt sich gerade an der Berichterstattung zur Kitschkrieg/Shirin David/Blumengarten-Kollab. Ja, der Song hat eine brutal hittige Hook, aber wir haben nicht wochenlang über Chaotic Good, Schleichwerbung + Clipfarming gesprochen…

Zwischenruf aus dem Urlaub: the state of deutscher Kulturjournalismus zeigt sich gerade an der Berichterstattung zur Kitschkrieg/Shirin David/Blumengarten-Kollab. Ja, der Song hat eine brutal hittige Hook, aber wir haben nicht wochenlang über Chaotic Good, Schleichwerbung + Clipfarming gesprochen…

Das ist mein Mail-Text, den ich gerade versendet habe: Ihr könnt Euch den gerne aus dem Alt-Text rauskopieren. Er ist gekürzt gegenüber dem Screenshot, weil ich an die Zeichenbegrenzung gestoßen bin. Aber der gekürzte text funktioniert auch & ihr passt den ja eh an Eure Ideen an.

ich wende mich heute als langjährige und sehr bewusste Hörerin des Deutschlandfunks an Sie. Der DLF ist für mich im Alltag ein unverzichtbares Medium, gerade weil er sich durch seine thematische Tiefe und fundierte Berichterstattung wohltuend von der restlichen Radiolandschaft abhebt.
Mit großem Interesse, aber auch mit wachsender Sorge, verfolge ich die Diskussionen um die geplante Reform des Programmschemas. Als jemand, die den DLF bisher sehr gezielt für Fachsendungen zu Themen wie Umwelt, Klima, Landespolitik oder Wissenschaft einschaltet, blicke ich den Plänen mit Skepsis entgegen.
Mein Anliegen an Sie als Kontrollgremium lässt sich in zwei Punkten zusammenfassen:
Die Stärke des DLF liegt für mich darin, verlässliche, feste Anlaufstellen für Deep-Information-Beiträge im Programm zu haben. Die Aussicht, wertvolle Fachbeiträge künftig in großflächigeren Magazinformaten „suchen“ zu müssen, mindert die Attraktivität des Programms für mich erheblich. Ein dauerhafter Informationsstrom im Stil klassischer Politmagazine kann das gezielte Hören von Schwerpunktthemen schwer ersetzen.
Ich habe große Zweifel, ob komplexe, rechercheintensive Fachthemen in einem dynamischen Magazinformat überhaupt den Raum bekommen, den sie für echte Tiefe benötigen. Es steht zu befürchten, dass diese Themen im Zuge einer angestrebten „Durchhörbarkeit“ an Profil verlieren und im schlimmsten Fall langfristig ganz aus dem Programm verschwinden, weil sie strukturell nicht mehr in die neuen Formate passen.
Der Deutschlandfunk genießt mein Vertrauen gerade wegen seiner kompromisslosen Qualität und seiner kompetenten Fachredaktionen. Ich bitte Sie als Rundfunkrat daher eindringlich, bei der anstehenden Reform als Anwalt des Publikums zu agieren und sicherzustellen, dass die bewährten, tiefgründigen Fachsendungen nicht zugunsten einer allgemeinen Magazinierung aufgeweicht werden.

Ihr seid auch bestürzt über angekündigte #DLFReform? Dann mailt dem Hörfunkrat, & zwar HEUTE! Er tagt morgen & Programmreform steht auf der Tagesordnung. Hab eben angerufen, Mailadresse erfragt & hingeschrieben. Macht Ihr mit? Adresse lautet gremienbuero@deutschlandradio.de! Was ich geschrieben hab:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einiger Bestürzung nehme ich die Pläne zur Reform Ihres Programms zur Kenntnis. Dass der DLF dadurch ohne Not sein Alleinstellungsmerkmal preisgeben soll, finde ich äußerst bedauerlich. Statt Ihr Kerngeschäft Radio zugunsten eines Digitalausbaus zusammenzukürzen und so zu einer farblosen Konkurrenz unter zig bereits vorhandenen digitalen Angeboten zu verzwergen, wäre es gerade in den aktuellen Zeiten, in denen Qualitätsjournalismus wichtiger ist denn je, mehr als wünschenswert, dass Sie wie gehabt den Wert von hochwertigem Radiojournalismus hochhalten und ihm den Raum geben, der ihm gebührt.

Ich schätze die aktuelle Programmgestaltung des DLF sehr. Als Mitinitiatorin der wissenschaftspolitischen Initiative #IchBinHanna betrachte ich Sendungen wie Campus & Karriere als immensen Gewinn für gesellschaftliche und politische Debatten; auch andere Fachsendungen höre ich mit großem Interesse, Neugier und Freude. Dieses Erfolgskonzept durch ein neues, konturloses Programm zu ersetzen, wäre ein herber Verlust für die deutsche Medienlandschaft.

Ich möchte Sie daher ersuchen, die Reformpläne noch einmal zu überdenken.

Mit freundlichen Grüßen
Jun.-Prof. Dr. Amrei Bahr
Frau Büüsker@uedio.bsky.social · 2mo ago

"Kern der Reform ist, dass die bisherigen halbstündigen Fachsendungen in ihrer jetzigen Form entfallen." www.sueddeutsche.de/medien/deuts...

Viele kluge Menschen haben viele kluge Dinge zu Belfast gesagt (Shoutout @myserabel.eurosky.social!), aber hier nochmal wichtig: vieles deutet darauf hin, dass das nicht spontane "Krawalle"/"Ausschreitungen" waren, sondern organisierte, evtl gar paramilitärisch zu nennende Gewalt.

Sarah Kay@k-interarma.bsky.social · 2mo ago

Aerial PARTIAL view of the anti racist, anti fascist crowd in Belfast right now. City Hall to the left for scale. This - this is the real Belfast. Don’t let anyone tell you otherwise.

Eine Schülerin trägt ein Plakat mit der Aufschrift „Friedrich stirb doch selber an der Ostfront!“. Unter Einsatz von Schlagstöcken bahnen sich Polizist:innen einen Weg zu der Schülerin, um ihre Personalien aufzunehmen. Wieviel Meinungsfreiheit gibt es hier noch? netzpolitik.org/2026/krise-d...

Die Beleidigten

Schon wieder geht die Polizei auf einer Demonstration wegen einer angeblichen Beleidigung des Bundeskanzlers gegen einen jungen Menschen vor. Solche Maßnahmen beschränken die Versammlungs- und Meinung...

netzpolitik.org