Altpapier

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Die Medienkolumne „Altpapier“. Gegründet 2000. Seit 2017 beim MDR (Redaktion Medien360G). Hier schreiben die freien Autorinnen & Autoren, nicht der MDR. 👉 www.mdr.de/altpapier/index.html 💌 www.mdr.de/medien360g/nl/anmeldung-newsletter-altpapier-100.html

2. Machtkritischen Medienjournalismus unterstützen, fördern und mitfinanzieren. Dazu gehört auch, jene Medienhäuser zu bestärken, die noch Medienressorts haben, eigene Medienplattformen wie das MDR @altpapier.bsky.social bieten und/oder machtkritische Medienjournalist*innen für ihre Arbeit bezahlen.

"Doch wie einvernehmlich fast alle Medien Naturgewalt als Bildsprache verwenden, um Menschen zu beschreiben, die die Perspektive nach einem sichereren Leben in die Wellen treibt, ist doch ein Zeichen für die Abgestumpftheit unserer Zeit." @aagro.bsky.social im heutigen @altpapier.bsky.social 🙏

Kolumne: Das Altpapier am 4. August 2026 – Ceuta: Menschen als Katastrophen

Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern ...

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Wieder sterben zu viele Menschen auf dem Weg Richtung Europa, doch das geht in der Berichterstattung unter. Manches Blatt lässt jede Pietät vermissen und setzt die Flüchtenden mit Attentätern gleich. Ein Versuch, den medialen Deutungskampf um #Ceuta etwas zu sortieren: www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 4. August 2026 – Ceuta: Menschen als Katastrophen

Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern ...

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Ein Interview bei @whlwnews.bsky.social ist eines der wenigen Beispiele dafür, wie man journalistisch in so einem Moment wie nach dem Attentat auf den CSD reagieren kann, in dem der Schock noch sitzt: Was es heißt kluge Fragen zu stellen und klare Antworten zu geben. 👇👇👇 www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 30. Juli 2026 – Law-And-Order-Journalismus

Für Schock und Trauer ist nach dem Attentat auf den Berliner CSD wenig Platz in den Medien. Wohl aber für politische Agenden und mediale Deutungskämpfe. Um wen oder was geht's hier eigentlich? Heute k...

mdr.de

"Wir haben also, so verstehe ich es jedenfalls, einen Punkt erreicht, wo das passive Sterbenlassen – und die Weigerung, etwas gegen das klimawandelbedingte Sterben zu tun – dem aktiven Zerstören von Leben nahe kommt." Guter Überblick über die Faschisierungs-Diskussion.

Altpapier@altpapier.bsky.social · last wk.

Wann ist der Begriff „Faschismus“ angemessen? Sollte man lieber von „Faschisierung“ sprechen? Seit Monaten kritisieren Medienwissenschafter, Politikwissenschaftler & Philosophen einen Beitrag des Sozialwissenschaftlers Jan Philipp Reemtsma, der in der FAZ ... (1/x) www.mdr.de/altpapier/da...

Wann ist der Begriff „Faschismus“ angemessen? Sollte man lieber von „Faschisierung“ sprechen? Seit Monaten kritisieren Medienwissenschafter, Politikwissenschaftler & Philosophen einen Beitrag des Sozialwissenschaftlers Jan Philipp Reemtsma, der in der FAZ ... (1/x) www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 27. Juli 2026 – Wann ist das F-Wort angemessen?

Seit Jan Philipp Reemtsma im Mai in der FAZ schrieb, "der engagierte Gebrauch des Wortes 'Faschismus'" sei Ausdruck einer Suche "nach einer wechselseitigen Vergewisserung affektiver Zusammengehörigkei...

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Dass Spahn nicht nur bis übermorgen denkt, ist möglich. Das widerspricht jedoch nicht der Möglichkeit, dass er die Homofeindlichkeit unterschätzt haben mag, die in der medialen Diskussion um seinen Rücktritt und in die Bewertunt von Moral und Doppelmoral mitschwingt. 👇👇👇 www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 24. Juli 2026 – Spahns Vaterschaft: Von Wasser und Wein

CDU-Politiker Jens Spahn hat den Fraktionsvorsitz abgegeben, nachdem ihm um seine Entscheidung zur Leihmutterschaft Doppelmoral vorgeworfen wurde. Aber reicht das als Analyse aus? Und wie viel Widersp...

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Ärgerlich an der Berichterstattung über „Keine Angst“ u.a.: Sie ist weitgehend ahistorisch. Noch einmal der heute schon zitierte Andreas Fanizadeh: „Die Frage, wie weit man beim antifaschistischen Selbstschutz gehen darf und sollte, ist eine alte ... (1/x) www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 20. Juli 2026 – Ein höchst problematischer Umgang mit der eigenen Freiheit

Das ZDF habe den Auftritt von Danger Dan mit dem Lied "Keine Angst" "richtigerweise abgesetzt", meint die SZ. Der "Spiegel" hält das Stück für "scheußlich". Die andere Seite findet, der Sender sei mit...

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Was zu „Keine Angst“ zu sagen ist: Ein Lied ist ein Lied ist ein Lied. Andreas Fanizadeh (taz): „Der Song (…) ist keine blanke Handlungsanweisung wie fälschlich behauptet.“ Max Steinbeis (@verfassungsblog.de): „Selbst wenn man (in dem Lied) einen impliziten Aufruf … (1/x) www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 20. Juli 2026 – Ein höchst problematischer Umgang mit der eigenen Freiheit

Das ZDF habe den Auftritt von Danger Dan mit dem Lied "Keine Angst" "richtigerweise abgesetzt", meint die SZ. Der "Spiegel" hält das Stück für "scheußlich". Die andere Seite findet, der Sender sei mit...

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»Man muss an dieser Stelle noch einmal betonen, dass deutsche Leitmedien über diese Recherche bisher weder berichtet, geschweige denn sie übernommen haben. Und das, obwohl hier das SRF beteiligt war, ein alles andere als linkes Medium.«

Altpapier@altpapier.bsky.social · 3w ago

„Die (israelische) Propaganda ist oft sichtbar schlampig“, schreibt @hamayel.bsky.social (@equatormag.bsky.social ). Aber: Sie muss gar nicht sorgfältiger sein, denn: „Die Nachfrage danach (kommt) von einem westl. Publikum“, für das Plausibilität keine Rolle spielt. (1/x) www.mdr.de/altpapier/da...

Zu den Kernaufgaben der Rundfunkräte, die die ÖRR-Berichterstattung kontrollieren sollen, gehört die Programmbeobachtung. Zum Thema Nahostberichterstattung habe zwischen dem 7. Oktober 2023 und Dezember 2025 aber keine stattgefunden, schreibt der Journalist Stefan Mey in einer neuen Studie. (1/x)

„Viele Journalist*innen sind selbst unzufrieden mit der Situation. Medien müssen eine fairere Außenpolitik moderieren, diversere Meinungen zulassen, diese Einseitigkeit überwinden & die Sichtbarkeit propalästinensischer Stimmen & Quellen steigern.“ So fasst der Kommunik.forscher Kai Hafez ... (1/x)

Die einen Redaktionen lassen sich von irgendwelchen Bots die Website vollsabbeln. Andere weisen – auch deshalb – nun sogar darauf hin, wenn sie keine KI-Tools benutzt haben: Es gibt keine gemeinsamen KI-Kennzeichnungs-Standards im Journalismus. Bräuchte es welche? www.mdr.de/altpapier/de...

Kolumne: Das Altpapier am 13. Juli 2026 – Der Mensch als Besonderheit

Was den Einsatz von KI-Tools angeht, gibt es im Journalismus keine gemeinsamen Standards: hier Autoren mit enormem Textausstoß, vielleicht gar nicht existierend – dort Autorinnen, die Vertrauen schaff...

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Die Regierung überschwemmt die Öffentlichkeit mit Misstrauen, das mediale Publikum leidet an Desinteresse und Zynismus. Beim Transparenzgesetz #IFG hingegen wirkt der Hinweis auf das Misstrauen, das der Staat der Bevölkerung entgegenbringt, die Medien tragen den Protest. www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 10. Juli 2026 – Plenarwoche oder: Flood the Zone with Misstrauen

Viele Analysen über das Reformpaket der Regierung und die letzten Abstimmungen vor der Sommerpause unterstellen Misstrauen gegen die Bevölkerung. Warum das zwar stimmt, aber lähmt – und wieso sich Pro...

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Eine Herausforderung für Journalisten besteht darin, mit einer Regierung umzugehen, die nicht einmal den geringsten Anschein erweckt, Politik FÜR die Bürger zu machen. Die Nicht-Reaktionen auf die Hitzewelle versteht besser, wer sich mit Nekropolitik beschäftigt hat. www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 8. Juli 2026 – Augen zu vor dem Kollaps

Journalisten haben in den vergangenen Jahren Themen wie Migration und Bürgergeld aufgebauscht und damit Druck auf die Politik aufgebaut. Beim wichtigsten Thema der Menschheit tun sie genau das nicht. ...

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