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Heute ging unsere Beschwerde zur Normalisierung faschistischer Positionen bei ARD und NDR zur Sendung „Caren Miosga“ mit Tino Chrupalla raus. Bitte beteiligt euch zahlreich – Schweigen heißt Zustimmung. Lasst uns gemeinsam ein klares antifaschistisches Zeichen setzen. Gern Repost!

Sehr geehrte Damen und Herren der Programmdirektionen von NDR und ARD,
als Vorstand der OneWorryLess Foundation, einer explizit antifaschistischen Stiftung gegen Armut, die mit und für Menschen arbeitet, die in jeder Diktatur zu den ersten Opfern gehören, legen wir hiermit eine formelle Programmbeschwerde ein. Anlass ist die Sendung „Caren Miosga", in der AfD-Bundesvorsitzender Chrupalla zur Frage „Ist Trump ein Beispiel für Deutschland?" als gleichwertiger Gesprächspartner inszeniert wurde.
1. Normalisierung des Faschismus ist keine „Meinungsvielfalt"
Die Demokratieforschung zeigt seit Jahren, dass Autoritarismus selten durch einen offenen „Machtstreich" beginnt, sondern durch schrittweise Normalisierung extremer und unsagbarer Positionen:
• Indem faschistische oder protofaschistische Akteure als „eine Stimme unter vielen" dargestellt werden.
• Indem Fragen, die moralisch und historisch klar beantwortet sind (,Ist ein autoritärer Führer ein Vorbild?"), als offene Debattenfragen gerahmt werden.
Politikwissenschaftliche Arbeiten zur Demokratierosion (democratic backsliding) belegen, dass Medien eine Schlüsselfunktion haben: Wer demokratiefeindliche Kräfte ohne klare Einordnung und Markierung ihrer Gefährlichkeit einlädt, stärkt sie symbolisch, normalisiert ihre Sprache und verschiebt den Rahmen des Sagbaren nach rechts.
Die Frage, ob ein Politiker, der einen Putschversuch duldet oder anfeuert, ein Pädophiler, ein Vergewaltiger, der Wahlprozesse delegitimiert, rassistische Gewalt verharmlost und unabhängige Institutionen angreift, „Vorbild" sein könne, ist keine neutrale Frage. Sie ist eine faktische Aufwertung eines autoritären Projekts.2. Die USA unter Trump als „defekte Demokratie" zu verharmlosen ist
wissenschaftlich unhaltbar
Die verharmlosende Rede von einer „defekten Demokratie" verschleiert, was zahlreiche Forschungsarbeiten als Übergang zu kompetitiven autoritären
Regimen beschreiben:
• systematische Angriffe auf Gewaltenteilung, Gerichte und Medien
• Delegitimierung von Wahlen und demokratischen Institutionen
• gezielte Einschüchterung politischer Gegnerlnnen und marginalisierter
Gruppen
Diese Muster sind klassisch autoritar und in Teilen faschistisch gepragt. Sie als bloß „defekt" zu etikettieren, verharmlost autoritäre Herrschaft und vernebelt historische Parallelen. Für ein Land wie Deutschland mit seiner Geschichte ist eine solche Relativierung nicht nur uninformiert, sondern brandgefährlich.
3. Arme Menschen sind die ersten Opfer - Ihr Programm trifft direkt
unsere Zielgruppe
Als Stiftung, die mit Menschen in Armut arbeitet, wissen wir:
• Autoritare und faschistische Regime richten sich zuerst gegen die Schwächsten - Arme, Migrantinnen, Kranke, Menschen mit Behinderung, politisch Organisierte.
• Sozialabbau, Repression und Gewalt treffen zuerst jene, die am wenigsten Ressourcen haben, sich zu wehren.
Wenn öffentlich-rechtliche Sender helfen, autoritäre Ideologien zu normalisieren, dann gefährden sie konkret das Leben und die Rechte jener Menschen, die wir zu schützen versuchen. Das ist kein abstrakter Streit, sondern eine Frage von Überleben, Würde und Sicherheit.4. Verwendung öffentlicher Gelder für die Aufwertung von Faschisten
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wird von allen Menschen finanziert - auch von den Armen, Prekären, Alleinerziehenden, Erwerbslosen, Menschen im Transferleistungsbezug. Diese Menschen zahlen Rundfunkbeitrag, damit:
• demokratische Öffentlichkeit gestärkt,
• Macht kritisch kontrolliert,
• und Minderheiten geschutzt werden.
Stattdessen erleben wir:
• Rechtsextreme und offen demokratiefeindliche Politiker erhalten immer wieder prominente Sendeplatze.
• Ihre Positionen werden als „kontroverse, aber legitime Meinung" gerahmt.
• Ihre Ideologie wird damit Schritt für Schritt normalisiert.
Wir halten es für einen Missbrauch des Rundfunkauftrags, wenn mit Milliardenbetragen aus offentlichen Mitteln politischen Kraften eine Bühne geboten wird, die offen gegen die Grundrechte, gegen Minderheiten und gegen demokratische Institutionen arbeiten.
5. Verletzung des Programmauftrags
Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umfasst:
• die Stärkung der demokratischen Kultur,
• die Förderung von Aufklärung und kritischem Denken,
• den Schutz der Menschenwürde und das Eintreten gegen
Diskriminierung.
Wenn eine Sendung einem Vertreter einer extrem rechten Partei explizit Raum zur Prime Time gibt, um einen autoritaren Führer als mögliches „Beispiel" für Deutschland diskutierbar zu machen, dann wird dieser Auftrag pervertiert. Das ist keine ausgewogene Berichterstattung, sondern eine faktische Unterstützung der Verschiebung nach rechts.6. Unsere Forderungen
Als antifaschistische Stiftung gegen Armut fordern wir:
1. Eine öffentliche Stellungnahme von ARD und NDR zur redaktionellen Entscheidung, diese Frage in dieser Form mit diesem Gast zu verhandeln.
2. Eine klare Selbstverpflichtung, demokratiefeindliche, faschistische und autoritäre Positionen nicht mehr als gleichwertige Option im demokratischen Meinungsspektrum zu inszenieren.
3. Strenge redaktionelle Leitlinien, die festhalten, dass Vertreterinnen von Parteien und Bewegungen, die Grundrechte, Menschenwürde und demokratische Institutionen angreifen, nur dann eingeladen werden, wenn ihre Gefahrlichkeit klar benannt und ihre Aussagen kontextualisiert und widersprochen wird.
4. Transparente Rechenschaft darüber, wie viele Sendeplätze und Ressourcen in den letzten Jahren an rechtsextreme oder stark rechtsautoritare Akteure gegangen sind.
5. Eine deutliche, öffentlich sichtbare Positionierung von ARD und NDR als antifaschistische Medieninstitutionen, die aus der deutschen Geschichte gelernt haben und nicht bereit sind, den Weg in einen neuen Autoritarismus kommunikativ zu ebnen.
Wir erwarten Ihre zeitnahe Antwort und werden diese in unserer Öffentlichkeit transparent machen. Als OneWorryLess Foundation sehen wir es als unsere Pflicht, gemeinsam mit unseren Partner:innen, den Betroffenen von Armut und allen antifaschistischen Initiativen in diesem Land, gegen jede Form der Normalisierung faschistischer Politik aufzustehen.
Mit antifaschistischen Grüßen

Mit GELD von uns allen – Rundfunkbeitrag! – bietet der öffentlich‑rechtliche Rundfunk rechten Agitatoren Bühne und Respektabilität. Das ist kein „Pluralismus“, das ist Verharmlosung von autoritärem Denken. ➡️ Wir rufen euch auf: Beschwert euch!

Was ARD & NDR gerade tun, ist unfassbar: In Caren Miosga darf AfD‑Chef Chrupalla ernsthaft über die Frage reden: „Ist Trump ein Beispiel für Deutschland?“ Das ist keine Debatte. Das ist die Normalisierung von Faschismus. 📢 Wir sagen: Nicht in unserem Namen!

1️⃣ Wer hält die Gesellschaft am Laufen? Frauen übernehmen den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit. Sie verdienen 18% weniger als Männer & sind überproportional in prekärer Beschäftigung gefangen. 82% der Alleinerziehenden sind Frauen – viele sind besonders im Alter von Armut bedroht. #Weltfrauentag

Grafik im Proteststil auf rotem Hintergrund: Drei Frauen mit erhobenen Fäusten, symbolisch für feministische Solidarität und Widerstand. Sie tragen schwarze Kleidung mit dem Venus-Symbol in Beige. Darunter der Schriftzug in fetten Buchstaben: ‘EQUALITY ISN’T A FAVOUR – IT’S A FUNDAMENTAL RIGHT’ (Gleichberechtigung ist kein Gefallen – sie ist ein fundamentales Recht). Unten sind das Logo und die Social-Media-Informationen von ‘OneWorryLess’ zu sehen.

⁨⁨Armutsbetroffene in Deutschland brauchen ca. 2 Millionen kostenlose Schulessen, 18 Millionen vergünstigte Ausweispapiere und vom Bund geförderte Fahrräder für alle!⁩ Finanziert werden soll das mit der Reichensteuer, die eigens dazu entwickelt wurde.

Foto von Markus Söder, CSU mit dem Zitat:"Die Bundeswehr braucht eine Vollausstattung. Dazu gehören eine Drohnen-Armee mit 100.000 Drohnen, 800 neue Pannzer, sowie 2000 Patriots und 1000 Taurus nur für Deutschland"

Darunter ist zugefügt: Finanziert werden solle das mit einem neuen Sondervermögen, so Söder zur "Welt am Sonntag".

1️⃣ Die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen trifft besonders Menschen in Armut. Ein Verbot führt nicht zu weniger Abbrüchen, sondern zu unsicheren illegalen Eingriffen. Finanzielle Not ist oft der Hauptgrund für einen Abbruch. Das zeigt, wie ungleich der Zugang zu Rechten ist.

Das Bild hat einen lila Hintergrund und zeigt eine Illustration von vier Frauen mit erhobenen Fäusten. Die Frauen haben unterschiedliche Haarstrukturen und Hauttöne, was Diversität symbolisiert. Ihre Gesichtsausdrücke sind entschlossen und kämpferisch.

Oben auf dem Bild steht in großer, fetter Schrift:
„POLITIKVERSAGEN §218 BLEIBT“, wobei „POLITIKVERSAGEN“ in Schwarz und „§218 BLEIBT“ in Lila mit einem pinken Hintergrund hervorgehoben ist.

Darunter folgt in kleinerer Schrift eine Erklärung:
„CDU, CSU und FDP haben Deutschlands historische Chance vertan, ungewollt Schwangeren sichere und selbstbestimmte Abbrüche zu ermöglichen – und halten an sozialer Ungleichheit fest.“

Unten links sind die Instagram- und Bluesky-Logos neben dem Handle @oneworryless.org zu sehen.
Unten rechts steht in schwarzer Schrift „ONE WORRY LESS“, die Organisation, die hinter der Botschaft steht.

Gerade erreichte uns die Nachricht, dass unser lieber Freund und Mitstreiter Jörg Mertens verstorben ist. Jörg war von Anfang an eine der treibenden Kräfte unserer Bewegung und vertrat uns als toller, autentischer Redner bravourös in der Öffentlichkeit. Seine Wärme und sein Mut werden uns fehlen. ->

Jörg Mertens, der ein Schild mit der Aufschrift #IchBinArmutsbetroffen hält. Am rechten oberen Rand befindet sich ein Trauerbalken

1️⃣ Armut tötet. Nicht irgendwo weit weg, sondern auch hier, mitten unter uns. Männer, die einem Armutsrisiko ausgesetzt sind, haben eine 8,6 Jahre geringere Lebenserwartung als der Durchschnitt. Heute nehmen wir Abschied von einem dieser Männer: Jörg Mertens @jmmuc.bsky.social aus München.

Das Bild zeigt Jörg, einen Mann mittleren Alters, der vor einem Mikrofon steht und offenbar eine Rede hält. Er trägt eine dunkle, grob gestrickten dunkelblauen Pullover mit Reißverschluss und eine Brille mit getönten Gläsern. Sein Gesichtsausdruck wirkt engagiert und konzentriert. Im Vordergrund ist ein verschwommener Teil eines Podiums oder einer Fahne in bunten Farben zu sehen, was auf eine öffentliche Veranstaltung hinweisen könnte. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt eine rötliche Wand, vermutlich mit Kletterpflanzen bewachsen, sowie Teile eines Gebäudes und weiße Fahnenstangen. Die Szene wirkt wie eine Außenaufnahme bei Tageslicht.

Politiker*innen auf „Ein Herz für Kinder“? Lächerlich. Ihre Aufgabe ist es, Armut zu verhindern, nicht sie mit PR-Spenden zu verschleiern. Solange Kinder in Armut leben, ist das System gescheitert. Spendengalas sind kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis für die Politik!

Christian Lindner, der aktiv den Sozialstaat gefährdet und armutsbetroffene Menschen weiter unter Druck setzt, nutzt populistische Rhetorik, um von seiner Mitverantwortung abzulenken. Doch statt ihn zur Rechenschaft zu ziehen, rollt man ihm medial den roten Teppich aus. Das ist ein Skandal! #Miosga

Vermögen von: Susanne Klatten und Stefan Quandt (BMW u.a.) 2012: 15.600.000.000 € 2024: 49.600.000.000 € Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) 2012: 4.950.000.000 € 2024: 37.180.000.000 € Mindestlohn 2012: - 2024: 12,41 € Drei Worte: TAX THE RICH!

Österreich hat übrigens rund 9,1 Mio. Einwohner*innen. Darunter 50.000 Millionär*innen und 400 Superreiche, mit einem Gesamtvermögen von circa 340 Milliarden Euro. Was Österreich aber auch hat, sind über 1,3 Mio. Menschen, die armutsgefährdet sind. Das sind fast 15 % der Bevölkerung.