Ates Gürpinar

@atesguerpinar.dielinkebt.de

🚩 Stellv. Parteivorsitzender Die Linke 🏛️ MdB, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit 🗣️ Sprecher für Gesundheitsökonomie, Public Health & Drogenpolitik

Die Verschiebung der letzten Lesung ist ein Eingeständnis: Die Regierung steht mit ihrem GKV-Gesetz mit dem Rücken zur Wand. Wir lassen nicht locker. Wir erhöhen den Druck und bringen unseren Protest gegen den Sozialstaatsabbau auf die Straße. Dieses Kürzungspaket darf nicht beschlossen werden!

Das ist einfach nur verachtend. Wer sich selbst letztes Jahr eine höhere Diätenerhöhung einstreicht als andere zum Leben im Monat haben, der sollte rein gar nichts darüber entscheiden, ob am Existenzminimum(!) gekürzt wird. Zur Erinnerung: Der Regelsatz reicht heute schon nicht zum Sattwerden.

Sozialstaat: Alexander Dobrindt hält Bürgergeld-Regelsatz für zu hoch

Der Innenminister vermutet, dass das Bürgergeld mehr als das Existenzminimum abdeckt. Um Haushaltslöcher zu stopfen, will er den Regelsatz überprüfen lassen.

zeit.de

1/ Hier sehen wir mal wieder die brutale Logik eines Gesundheitssystems unter Kostendruck: eine funktionierende, dringend benötigte Klinik für suchtkranke Kinder und Jugendliche wird dichtgemacht, weil sie sich nicht „rechnet“.

Aus für bundesweit größte Suchtklinik für Jugendliche - 200 Euro pro Patient täglich fehlen

Die Dietrich Bonhoeffer Klinik in Ahlhorn kann in ihrer jetzigen Form nicht fortgeführt werden. Darüber hat die bundesweit größte Suchtklinik für Kinder und Jugendliche am Montag informiert.

ndr.de

🔴 SCHÜSSE ABGEFEUERT Auf unsere Sea-Watch 5 wird von der EU-finanzierten sogenannten libyschen Küstenwache geschossen. Unsere Crew hat gerade 90 Menschen gerettet, doch libysche Milizen verfolgen uns weiterhin. Sie haben angekündigt, uns nach Libyen verschleppen zu wollen!

Die Pharmaindustrie ist ein scheues Reh. In den letzten 15 Jahren haben sich die Kosten für ein patentgeschütztes neues Medikament verfünfzigfacht. Dieses scheue Reh muss ein wenig angeknapst werden, damit wir das Gesundheitssystem, wie wir es brauchen, erhalten können.

Die gesamte Reform geht zulasten der Beschäftigten, der Versicherten im Land und der Patientinnen und Patienten, weil die Kosten fast zum doppelten Teil auf sie abgewälzt werden und eben nicht auf diejenigen, die das Geld haben. Das sind die Unternehmen, das sind die Arbeitgeber.

Ich verstehe nicht, warum wir davon weggekommen sind, dass die gesundheitliche Versorgung Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist und eigentlich nicht nur erhalten, sondern ausgebaut gehört. Das ist mittlerweile einfach nicht mehr Usus.

Gesundheit-Finanzierungsreform: Rote Linien haben bei der SPD eine Halbwertszeit von nicht einmal einem Tag. Beschäftigte, Versicherte und die Patientinnen und Patienten sollen weiter die Zeche zahlen, während die Versorgung sich verschlechtert. Morgen mehr!

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Hunderttausende leben mit Long Covid oder ME/CFS. Viele können nicht mehr arbeiten oder am Alltag teilnehmen. Mir geht es nicht um die Kosten von 64 Mrd.: Dahinter stehen echte Schicksale, die eine bessere Versorgung &Unterstützung benötigen. Hier muss die Regierung endlich handeln!

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Selbstbezeichnung: Linker Grüner. Was sagt das über die anderen in dieser Partei aus? Einmal gelockert, ist der hart erkämpfte Kündigungsschutz nur schwer wieder zurückzuholen. Diese „Flexibilität“ bedeutet nur Unsicherheit & Druck für Beschäftigte. Wir werden uns dagegen wehren!

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Immer mehr Menschen sagen Nein zum Kriegsdienst und das ist auch gut so. Statt junge Menschen weiter unter Druck zu setzen, braucht es endlich eine Politik der Deeskalation. Übrigens: Die Linke unterstützt dich bei der Verweigerung 😉 www.tagesschau.de/inland/gesel...

Zahl der Kriegsdienstverweigerer deutlich gestiegen

Obwohl die Wehrpflicht weiterhin ausgesetzt ist, verweigern immer mehr Männer den Kriegsdienst. Zuletzt gab es einen starken Anstieg. Ein Grund dürften die neuen Wehrdienst-Regeln sein.

tagesschau.de

1/2 Die Pläne von Ministerin Warken bedeuten, dass Menschen im Pflegeheim mehr aus eigener Tasche zahlen müssen und gleichzeitig schwerer überhaupt Leistungen bekommen. Das ist ein Frontalangriff auf Pflegebedürftige und ihre Familien. www.augsburger-allgemeine.de/politik/wark...

Heime werden noch teurer: Kapituliert die Koalition vor den hohen Pflegekosten?

Gesundheitsministerin Warken will Heimbewohner stärker zur Kasse bitten und die Regeln für die Anerkennung einer Pflegebedürftigkeit verschärfen.

augsburger-allgemeine.de

Warkens Reformen sind nichts anderes als reine Leistungskürzungen. Zuschüsse greifen später, Eigenanteile steigen und gleichzeitig wird es schwerer, überhaupt als pflegebedürftig anerkannt zu werden. Sparprogramm auf Kosten Pflegebedürftiger.

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Bitte was?! Warkens Pläne belasten Millionen Versicherte: höhere Zuzahlungen, weniger Leistungen, Einschnitte bei der Versorgung. Und gleichzeitig werden Gutverdienende und Arbeitgeber geschont. Von Ausgewogenheit kann hier nicht die Rede sein.

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Schon heute belasten Kosten aus eigener Tasche, etwa für notwendige Medikamente, viele Menschen. Besonders betroffen sind die, die wenig haben oder häufig und lange krank sind. Eine weitere Erhöhung der Zuzahlungen würde deren Lebensrealität völlig ignorieren.

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Ich hätte da ja noch bessere Vorschläge: eine solidarische Gesundheitsversicherung für alle, Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze und Einbeziehung aller Einkommen. Damit könnten die Beiträge sogar sinken!

Gesundheit: 66 Vorschläge – so sollen die Krankenkassen reformiert werden

Die Finanzkommission hat 66 Sparvorschläge vorgelegt, um das Milliardendefizit in der Krankenversicherung zu schließen. Die geplanten Maßnahmen im großen Handelsblatt-Check.

handelsblatt.com

Steigende Kosten, chronische Lieferengpässe & eine unzureichende Vergütung gefährden die flächendeckende Versorgung. Während Apotheken schließen, schaut die Bundesregierung tatenlos zu. Das ist gesundheitspolitisch fahrlässig & deswegen ist der heutige Protest folgerichtig.

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Auch wenn wir den Einzug in den Landtag leider knapp verpasst hat: Das ist unser bisher bestes Ergebnis in RLP! Danke an alle Wahlkämpfenden, an unsere Kandidierenden und alle, die mit uns an den Türen und Infoständen ins Gespräch gekommen sind.