GegenNotstandspolitik

@aufwiderstand.bsky.social

Als Sozialdemokrat*innen und Gewerkschafter*innen gegen Notstandspolitik stellen wir uns gegen Sozialabbau, Rassismus, Faschismus, Krieg und Aufrüstung. Am liebsten aktiv auf der Straße, im Betrieb, im Arbeitskampf. www.aufwiderstand.at

Ihr findet hier die Rede eines Genossen der postsowjetischen Linken auf der Antikriegskonferenz in London am 20.06, in der es um Wehrdienstverweigerung, (Arbeits)Migration & die Notwendigkeit eines neuen Internationalismus der Arbeiter*innenbewegung geht. aufwiderstand.at/rede-eines-a...

Rede eines Aktivisten der postsowjetischen Linken auf der internationalen Antikriegskonferenz in London am 20.06.2026

Wir veröffentlichen hier die für euch übersetzte Rede eines Genossen von der postsowjetischen Linken auf der Antikriegskonferenz in London am 20.06.2026, in

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In der Schule wird vermittelt, dass Geschichte fest steht. Tatsächlich kann Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und interpretiert werden. Insbes. die Klassenperspektive ist dabei entscheidend. Was wir lernen, ist das, von dem die Herrschenden wollen, dass wir es glauben.

“Geschichte ist immer das, was man darstellt, und nicht das, was war.

Indem ich Geschichte darstelle, gestalte ich Politik.”

Brigitte Pellar

Heuer viel zu früh von uns gegangene langjährige Leiterin des früheren Instituts für Gewerkschafts- und AK-Geschichte

Rote Lieder gegen rechte Parolen Vol. 2 Politliederfestl 11. September, 19 Uhr Roter Bogen (U-Bahn-Bogen 36, Wien) Line Up * Hans Breuer * Tonfabrik * Salzamt * Geschichten im Ernst Pay as you can Brought to you in solidarity by sterndlproduction, red corsair und roter bogen

Die spanische sozialdemokratische Gewerkschaft UGT hat an der Antikriegskonferenz in London am 20. Juni teilgenommen. „Die Gewerkschaft bekräftigt ihr Engagement für Frieden … angesichts der Politik der … Militarisierung.“ Wir haben ihren Text für euch übersetzt. aufwiderstand.at/die-spanisch...

Die spanische sozialdemokratische Gewerkschaft UGT auf der Antiegriegskonferenz in London am 20. Juni 2026

UGT nimmt an internationaler Antikriegskonferenz in London teil Die Gewerkschaft bekräftigt ihr Engagement für Frieden, soziale Gerechtigkeit und internation

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Die Wahl in Graz zeigt: ➡️ wenn eine Partei auch nur annähernd sozialdemokratische Politik macht, braucht niemand eine SPÖ, die sich nur so nennt ➡️ wird der Aufstieg von Rechtsextremen gestoppt ➡️ nähert sich das Märchen von der politischen Mitte seinem historischen Ablaufdatum

Viele von uns schätzen die Distopien von Orwell, von denen mittlerweile vieles Realität geworden ist. Über den spanischen Bürger*innenkrieg hat er sein wohl wichtigstes politisches Werk „Mein Katalonien“ verfasst. Diese Erfahrungen machten ihn auch zu einem bedingungslosen Mahner gegen den Krieg.

“Alle Kriegspropaganda, alles Geschrei, alle Lügen und aller Hass kommen ständig von Leuten, die nicht mitkämpfen”

George Orwell: Mein Katalonien

Im Global Rights Index 2026 der International Trade Union Confederation 2026 findet sich neben anderen Ländern auch die #ukraine in der Gruppe mit der schlechtesten Bewertung bei Gewerkschaftsrechten: No Guarantee of Rights. Eine wahrlich hervorragende Voraussetzung für den Beitritt zur #EU

Das weltweite Gesamtvermögen der Reichen (ab 1 Million $ anlagefähiges Vermögen) stieg 2025 um 8,7% auf 98,3 Billionen $. Fast 35% davon gehören nur 1% von denen, also weniger als 0,025% der Weltbevölkerung. Ist dein Lohn eh auch um 8,7% gestiegen?

Erstaunlich, dass gerade der #papst klare Worte findet, in Zeiten, in denen viel zu viele, die genau wissen, was Sache ist, schweigen. Erstaunlich insbes., weil die katholische Kirche selbst viele Kriege verursacht und geführt hat, und bis heute mit Segnungen von Waffen glänzt.

„Die Welt ist leider von Kriegen und von der Sprache des Krieges entstellt. Dabei handelt es sich um eine Vergiftung der Vernunft, die von der geopolitischen Ebene in jede soziale Beziehung eindringt.”

Papst Leo XIV. bei einem Besuch an der in Universität La Sapienza in Rom vor Studierenden

Kunst und Kultur ist nicht nur Unterhaltung, ihre gesellschaftliche Aufgabe ist es, uns, insbes. den Herrschenden den Spiegel vorzuhalten. Wir ergänzen um die, die dabei helfen, dass Kriege geführt werden, und um jene, die nichts dagegen tun, dass Kriege überhaupt geführt werden können.

„Denjenigen, die Krieg führen,

möchte ich eines sagen:

Sie sollen sich unter der Erde verstecken,

damit die Welt nach Rosen duftet,

denn sie stinkt nach Scheiße.“

El Cabrero, andalusischer Flamencosänger, vor kurzem verstorben

Während von den offiziellen Organisationen der Arbeiter*innenbewegung zur Frage der Aufrüstung bestenfalls lauwarme Bekundungen, denen keine Taten folgen, zu hören sind, sagt der aktuelle Papst, was im Gegensatz zu vielen, die sich fälschlicherweise so bezeichnen, tatsächlich sozialdemokratisch ist.

“Man darf eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit vergrößert, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie widerlegt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht ‘Verteidigung’ nennen.”

Papst Leo XIV. bei einem Besuch an der Universität Sapienza in Rom

Auf Druck aus der Basis hat der Vorstand des DGB bei dessen Kongress im Mai einen Initiativantrag eingebracht, der sich mit Aufrüstung und Militarisierung beschäftigt sowie jedenfalls die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland ablehnt. Das geht auch im ÖGB!

„Für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bleibt es bei dem in unserer eigenen Geschichte begründeten Auftrag, unermüdlich daran erinnern, dass immer die abhängig Beschäftigten und ihre Familien besonders unter Krieg und Militarisierung sowie deren sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu leiden hatten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Uns eint als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter deshalb der unbedingte Wille, als Teil einer starken und breit aufgestellten Friedensbewegung einen wirksamen Beitrag zu einer Welt ohne Krieg zu leisten.”

Beschluss des DGB-Kongresses im Mai 2026

Lesenswert! Dieses Interview – für euch übersetzt –mit einem Genossen von der französischen Gewerkschaft Force Ouvrière (FO), die mit der FSG verglichen werden kann, behandelt zentrale Fragen der Gewerkschaftsbewegung, insbes. Aufrüstung und Krieg.

Interview mit Michel Le Roc'j, Sekretär der Gewerkschaft Force Ouvrière im Departement Loire- Atlantique, Frankreich

Dieses Interview mit einem Genossen von der französischen Gewerkschaft Force Ouvrière (FO), die in Österreich annähernd mit der FSG verglichen werden kann,

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In Österreich waren 2025 fast 20% der Bevölkerung arm oder armutsgefährdet. Tendenz massiv steigend, was auch an der Budgetpolitik liegt. Mateschitz z.B. hat so viel geerbt, dass ein*e durschnittliche*r Lohnabhängige*r dafür 1.067.692 Jahre arbeiten müsste, ohne auch nur 1 Cent ausgeben zu können.

Erbschaftssteuer ist Gerechtigkeit

Mark Mateschitz, reichste Einzelperson in Österreich, hat, ohne einen Finger dafür zu rühren, über 40 Millarden geerbt.

1,7 Millionen hierzulande sind arm oder armutsgefährdet - die meisten davon arbeiten hart oder haben hart gearbeitet.

Eine Erbschaftssteuer von nur 35% wie z.B. von der SPÖ gefordert, würde diesem einen Erben noch immer 26 Milliarden lassen, während damit

für jede*n der 1,7 Millionen Sozialleistungen von über 8.000 Euro finanziert werden könnten.

Es gibt keine „Nebenkosten“ zum Lohn. Was das Kapital tatsächlich meint, sind Teile des Bruttobruttolohns, den die Arbeiter*innenbewegung erkämpft hat. Sie wollen also unsere Löhne kürzen!