Bastian Brinkmann

@basbrinkmann.bsky.social

Korrespondent im Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung

Er hat gerade mal 1200 Mitarbeiter in Deutschland – aber guten Zugang ins Kanzleramt. Das behauptet zumindest der Chef des Medikamentenherstellers Astrazeneca in einem Gespräch mit dem Handelsblatt, siehe Ausriss unten. Mittelständler mit ähnlich vielen Mitarbeitern …

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Wenn die Linkspartei sich geschlossen enthält, können Dutzende(!) Unionsabgeordnete gegen das Rentenpaket stimmen. Rechnen wir nach: - 630 MdBs (bei voller Anwesenheit) - 64 Linke = 566 - einfache Mehrheit dann bei (566/2)+1 = 284 Stimmen - SPD vollzählig sind 120 Ja-Stimmen …

Die Linke im Bundestag@dielinkebt.de · 8mo ago

Wir werden nicht akzeptieren, dass das #Rentenniveau weiter gedrückt wird & haben uns deshalb entschlossen, uns bei der Abstimmung zum #Rentenpaket zu enthalten. An uns wird es somit nicht scheitern, dass das Rentenniveau stabilisiert wird. - Heidi Reichinnek 1/2 www.dielinkebt.de/presse/press...

Nach der Rentendebatte zwischen Kanzler und Junger Union drängt sich der Verdacht auf: Merz weiß gar nicht, was das Rentenniveau ist. Er sprach von einer "Bezugsgröße auf das letzte Netto-Einkommen". Das ist wirklich komplett falsch. #DLT25

Vizekanzler-Humor von Klingbeil beim Festakt 75 Jahre Zoll: "Ich gebe zu, dass ich mich sehr auf diese Veranstaltung freue. Erst recht freut man sich darauf, wenn man weiß, dass man heute den ganzen Abend noch im Koalitionsausschuss mit Markus Söder verbringt."

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35 years ago, on October 3, 1990, Germany was reunified. Just two months later, voters in the former GDR went to the polls in the first free federal election since the Weimar era. Despite decades of socialist dictatorship, East German voting behavior displayed marked regional differences. Thread🧵

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Diese Grafik von Brad Setser zeigt das Problem des deutschen Geschäftsmodells: Die Sonderkonjunktur, in der China uns wie verrückt Maschinen und Autos abgekauft hat, endet gerade schlagartig. Die Politik ist darauf nicht vorbereitet und will lieber bestehende Industrien subventionieren. Aber: …

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Journalistische Prognosen liegen bei Weitem nicht immer richtig, hier leider doch. Die SZ von morgen: Merz bittet bei Reformen um Geduld Mein Kommentar von vor-vor-vorgestern: Schnelle Sozialreform wird es nicht geben

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Der Rechnungshof verabschiedet Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil auf seine Weise: In Heils Amtszeit habe das Haus "zuletzt kaum Beiträge geleistet hat, um den Bundeshaushalt zu konsolidieren". Und bei den Ukrainern im Bürgergeld habe das Ministerium "Mängel" einräumen müssen.

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Wow, der russische Überfall auf die Ukraine hat Deutschland nicht in die Stagnation gedrückt, wie wir bisher dachten – sondern deutlich in die Rezession. Die war stärker als die Dotcom-Krise. Revision der BIP-Daten durch das Statistische Bundesamt:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutsches-bip-die-deutsche-wirtschaft-schrumpft-im-zweiten-quartal-um-0-1-prozent-110613904.html

Rund zwei Drittel der Haushalte können ihren Platz im Pflegeheim selbst bezahlen, wenn sie ihre Altersvorsorge (oft ein Eigenheim) dafür aufbrauchen. Wenn wir das machen würden, wäre mehr Geld für die Menschen da, die es wirklich benötigen. Quelle: www.iwkoeln.de/fileadmin/us...

iwkoeln.de

Claas Gefroi@claasgefroi.bsky.social · last yr.

Kommentar von @basbrinkmann.bsky.social in der heutigen SZ. Es ist erstaunlich, wie stark sich viele Zeitungsredaktionen vom Leben der Leute mit geringen und mittleren Einkünften entfernt haben. Es soll ja nicht wenige Menschen in Deutschland ohne Eigenheim oder sonstige Vermögenswerte geben.

Bei der Pflege muss die Regierung den Menschen die Wahrheit sagen: Die Deutschen müssen für die Pflegekosten privat vorsorgen, die Sozialkassen können das nicht voll auffangen. Die meisten Menschen können sich das übrigens leisten, auch wenn sie dafür ihr Eigenheim verkaufen müssten. Die Regierung muss das den Menschen ehrlich erklären, und die Wahrheit ist natürlich auch eine Zumutung.

In der Debatte übers Bürgergeld geht so viel durcheinander, dass ich @apeichl.bsky.social gebeten habe, unseren Lesern das alles mal zu erklären, inklusive der Abwägung zwischen Zielkonflikten. Hiermit versteht man die kommenden Reformen hoffentlich etwas besser: www.sueddeutsche.de/politik/buer...

Bürgergeld-Reform: „Es lohnt sich in vielen Fällen nicht, mehr zu arbeiten“

Das unbeliebte Bürgergeld soll abgeschafft werden. Aber welche Reform würde etwas bringen? Darauf hat Ifo-Ökonom Peichl eine Antwort.

sueddeutsche.de