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Die Bundesregierung begeht den Tag der Menschenrechte zynische Art: Sie lässt genau die Menschen im Stich, die für Deutschland gearbeitet und derDemokratie vertraut und für „unsere Werte“ den Kopf hingehalten haben. Während in Berlin über Menschenwürde geredet wird, kämpfen sie jetzt um ihr Leben. 1

Ganz essentiell war heute vor 107 Jahren auch die Novemberrevolution, der wir das Frauenwahlrecht, die Tarifautonomie, die Presse- und Versammlungsfreiheit und eine gelebte deutsche Demokratie verdanken. Letztere im ersten Anlauf nicht energisch genug, aber das war trotz allem 1918 nicht abzusehen.

Das Bild zeigt in schwarz-weiß eine Menschenmenge, die meisten von hinten. Fahnen sind zu sehen, ein Transparent, auf dem steht „Es lebe das revolutionäre internationale Proletariat“. Die Kleidung der Menschen macht deutlich, dass es sich um ein Bild aus der Zeit kurz nach dem 1. Weltkrieg handelt.

"Ich sehe zum Teil in den Innenstädten, in denen ich mich bewege, nur noch vereinzelt Deutsche. Das kann nicht Ziel unserer Politik sein." - Jörg Meuthen, AfD, 2017 "Das Stadtbild muss sich wieder verändern. Es braucht einfach mehr Rückführungen." - Markus Söder, CSU, 2025

Wenn man Rost-Hashana-Grüße nur noch extrem verkürzt posten möchte, weil - ach, egal. Ach, egal, there is no Jewish future. Neither here nor sonstwo. Keine Hoffnung. Aber im Moment noch Challe und Honig.

Weiß auf schwarzem Grund „Shana tova umetuka. Möge es nicht gar so schlimm werden.

Führe gerade im Kopf die Debatten, die jetzt geführt werden. "Warum haben die überhaupt gefragt?" (aka: Was hat das Paar falsch gemacht?). "Warum haben sie die Frage überhaupt bejaht?" (aka: Wie blöd sind die eigentlich?). 1/3 www.tagesspiegel.de/berlin/juden...

Judenfeindliche Attacke in Kreuzberg: Junges Paar von zwei Personen beleidigt

Ein junges Paar wird in der U3 von zwei Personen angesprochen. Auf die Frage, ob sie Juden seien, antworten die beiden mit Ja. Dann werden sie verbal und körperlich attackiert.

tagesspiegel.de

Erst den Niedriglohnsektor schaffen, damit die deutsche Wirtschaft weiter munter exportieren kann, und dann den Menschen, denen das Geld nicht zum Leben reicht, vorwerfen, dass sie nicht 2.000 Euro verdienen. Sprachlos ist noch freundlich ausgedrückt.

Christoph Bautz@christophbautz.bsky.social · 11mo ago

"Diejenigen die 530€ im Monat arbeiten, denen muss man doch mal die Frage stellen: Wieso könnt ihr nicht auch für 2000€ arbeiten?" In welcher Welt lebt Friedrich Merz eigentlich?!

die letzten Tage waren politisch und meteorologisch heiß, aber mir war dauernd kalt... Da kommt man dann auf seltsame Gedanken und macht sich seufzende Gedichte draus. Solche achwenns zum Beispiel. 
Shabbat shalom Euch allen! Dropsdem.

Gedicht ach wenn

Kulturstaatsminister Weimer untersagt in seinem Ministerium die Verwendung von Gendersternchen. Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem aus der CdU heraus wieder mit ausgestrecktem Finger andere Parteien als Verbotspartei bezeichnet werden.

Es ist schon faszinierend, wie jede soziale und gesellschaftliche Errungenschaft der letzten 50 Jahre auf einmal „links“ ist. Inklusive Umweltschutz, der ja schon von Beginn an seine rechten bis rechtsextremen Unterstützer hatte. Aber heute? Alles links. Magisch!

Ok, Frau Weidel weiß nichts dass es die GEZ nicht mehr gibt. Aber warum widersprechen die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht und erklären ihr nicht, dass sie sich gegen etwa ausspricht, was es nicht mehr gibt? Leute, ich verteidige Euch an jeder Hausecke. Dann regt Euch.

Die Kombination aus erster (durch Gegenproteste gestörtes Sommerinterview mit Alice Weidel) und zweiter Nachricht (Gedenken an den 20. Juli 1944) in der Tagesschau sagt mehr über diese Zeit aus, als ich eigentlich wissen will. Merkt die ARD das?

Die Sache mit der demokratischen Einheit, bleibt uns als Auftrag ins Stammbuch geschrieben. Ich bin froh, dass der DGB daran erinnert, dass am 20. Juli nicht nur die Widerstandsgruppe um Stauffenberg eine entscheidende Rolle gespielt hat, sondern auch Gewerkschafter wie Leuschner involviert waren.

Fotografie von Wilhelm Leuschner. Roter Twxt in weißem Kasten: „Morgen werde ich gehängt. Schafft die Einheit.“ DGB-Logo.