Decolonial Memories

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Hosted by blog „https://dekolonial-erinnern.de“. Comments on all things decolonial auf Deutsch & English. Also on Insta & Podcast „Decolonial Memories“.

Es hätte aus meiner Sicht mindestens so gute Gründe für Hamburg gegeben, wie für Bremen. Erklärt werden muss aber, warum der eine zentrale Lern- und Erinnerungsort nicht in Berlin sein, und was dort an dessen Stelle entstehen soll.

Jede Sammlung mit chinesischen Objekten aus der Zeit vor 1900 kann Plündergut des „Boxerkrieges“ enthalten. Eine Auseinandersetzung damit fand bisher aber nur selten statt. Unter Leitung des Zentralarchivs erarbeiteten 7 deutsche Museen mit chinesischen Partnern einen Leitfaden zur Identifizierung:

Neuer Leitfaden zur Identifizierung von Plündergut aus dem „Boxerkrieg“ in China

Seit 2021 haben sieben deutsche Museen unter Leitung des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin zum „Boxerkrieg“ geforscht – nun geben die Provenienzforschenden einen Leitfaden für Museumsfac...

preussischer-kulturbesitz.de

Bremen is a good place for this. Why Bremen? Because German colonialism wasn’t simply a state project dreamed up in Berlin. It grew out of trading companies, missionary societies, and other private actors in cities like Bremen. That history matters, and it needs to be acknowledged.

Decolonial Memories@colonial-memories.bsky.social · last wk.

Dekolonial Erinnern in Deutschland: Ist Bremen (& Bremerhaven) der richtige Ort für nationalen Lern- und Erinnerungsort Kolonialismus, wie Weimer @bundeskultur.bsky.social meint? @he-mel.bsky.social @michmo.bsky.social @tnflorvil.bsky.social @mehler.bsky.social www.tagesspiegel.de/politik/wolf...

2/ capital of a government, which claims to be the successor to the earlier German states, are denied the opportunity to learn through a venue about a genocide before the holocaust as an integral part of this history, not added as a third pillar of past injustices to the Nazi and GDR regimes.

I'm increasingly convinced that this was a mere choice of convenience and escapism: it avoids to institutionalise a venue in remembrance of the colonial crimes committed by the German Kaiserreich in the "belly of the beast" (Berlin), where the responsible central state is located. Visitors to the /2

Der Bremer Afrika-Elefant ist bereits ein eindrucksvolles Beispiel lokaler kolonialer Bearbeitung. Er wird dann also "dupliziert" oder ergänzt. Berlin (Ort der Konferenz zur Aufteilung Afrikas) bleibt mit dieser Wahl als Erinnerungsstätte ausgespart. - Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

Bremen ist aus mehreren Gründen ein passender Ort, was Kolonialismus und frühe Aufarbeitung von Kolonialismus betrifft (Restitution und Namibia-Solidarität). Geographisch leider eher abseits. Eine Beratung mit zivilgesellschaftlichen Initiativen scheint es nicht gegeben zu haben. Kein guter Ansatz.

Dekolonial Erinnern in der Bundeswehr: 3. Workshop des Projekts „Deutsches Militär im kolonialen Einsatz 1880–1918. Ein Kontinuum der Gewalt“ des Zentrums für Militärgeschichte & Sozialwissenschaften mit starker Beteiligung aus früheren deutschen Kolonien. @michmo.bsky.social zms.bundeswehr.de

Koloniale militärische Gewalt erinnern

Im Oktober 2026 findet am ZMSBw der dritte Workshop zu kolonialer militärischer Gewalt mit dem Thema "Militärische Gewalt erinnern" statt.

zms.bundeswehr.de