DeZIM-Institut

@dezim-institut.de

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) forscht zu Integration, Migration, gesellschaftlichen Konflikten & Rassismus. https://dezim-institut.de

Die Lage in #Ceuta sorgt für Diskussionen in der EU. „Migrationsbewegungen lassen sich nicht hundertprozentig kontrollieren. Wer das versucht, schafft immer gewalttätigere Grenzpolitiken, die viel kosten und viel Schaden anrichten.“ - sagt @marcusengler.bsky.social Im Interview bei „20 Minuten“.

«Kosten viel und bringen wenig»: Experte warnt vor Rückkehr-Hubs in Afrika

Europa setzt zunehmend auf Abschottung und Rückkehrzentren ausserhalb der EU. Doch Migrationsforscher Marcus Engler bezweifelt deren Wirkung – und warnt vor hohen Kosten.

20min.ch

NaDiRa-Leiter Dr. Cihan Sinanoğlu ordnet die Debatte nach dem #CSD-Anschlag in der taz ein: „Rassismus ist ein gesellschaftliches Herrschaftsverhältnis, Islamismus eine autoritäre politische Ideologie. Ihre Unterscheidung und Wechselwirkung bleiben zentral.

Islamismus und rechte Ideologie: Gleichsetzung bringt uns nicht weiter

Rassismus und religiöser Fundamentalismus müssen gleichzeitig bekämpft werden. Gerade deshalb müssen wir die beiden Phänomene analytisch unterscheiden.

taz.de

„Der Weg vom islamistischen Tatverdächtigen über Muslimischsein und Migration bis zur doppelten Staatsangehörigkeit ist keine zwingende Folge des Falls. Er ist eine politische Deutungskette.“ Özcan Karadeniz über die politischen Konsequenzen nach dem Anschlag auf den Berliner CSD bei @spiegel.de

(S+) Meinung: Terror in Deutschland: Und wieder stehen alle Muslime unter Rechtfertigungsdruck (Gastbeitrag)

Nach dem islamistisch motivierten Angriff in Berlin geht es nicht nur um besseren Schutz. Der Fall zeigt auch, wie Politiker versuchen, eine solche Tat für ihre eigene Agenda zu nutzen.

spiegel.de

Vom 03. auf den 04.08.14 überfiel der sogenannte „IS“ die êzîdische Bevölkerung in Şengal. Tausende wurden ermordet, Frauen & Mädchen verschleppt, versklavt und sexualisierter Gewalt ausgesetzt. 12 Jahre später werden über 2.000 Êzîd*innen vermisst, mehr als 200.000 leben weiterhin als Vertriebene.

Im Gedenken an die Opfer des Genozids an den Êzîd*innen. Zwölf Jahre nach dem Überfall des sogenannten "Islamischen Staates" auf Sengal.In der Geschichte der Êzîd*innen wird von 74 Genoziden gesprochen. Diese Zahl ist symbolisch für kontinuierliche Massaker an der Minderheit, die seit Jahrhunderten andauern. 

Der jüngste Angriff begann in der Nacht vom 3. 
auf den 4. August vor genau zwölf Jahren, als der sogenannte „Islamische Staat“ die êzîdischen Siedlungsgebiete im nordirakischen Şengal überfiel. 

Tausende wurden ermordet, Tausende verschleppt und versklavt, mehr als 2.000 Frauen und Kinder werden bis heute vermisst.In Deutschland lebt die größte êzîdische Diaspora. Viele flohen bereits in den 1980er Jahren vor Verfolgung aus der Türkei, später kamen die Überlebenden aus Şengal. 

Die Anerkennung des Völkermords durch den Bundestag 2023 ist wichtig. Doch Anerkennung allein schützt niemanden. Şengal ist bis heute zerstört, die Region wird weiter angegriffen, Zehntausende leben in Lagern, und aus Deutschland werden Êzîd*innen trotz der Anerkennung in diese Unsicherheit abgeschoben. 

Wir gedenken der Ermordeten und 
stehen an der Seite der Überlebenden. 

Dr. Rosa Burç,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Konsens und Konflikt und 
am Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)

Dr. Nader Hotait, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DeZIM-Institut, spricht mit @nd-aktuell.de über die Hintergründe des Anschlags auf den Berliner CSD. Im Gespräch geht er auf Radikalisierungshintergründe, die Rolle von Social Media und Religion sowie auf ein vermeintliches Staatsversagen ein.⬇️

das nd@nd-aktuell.de · 6d ago

Radikalisierungsforscher Nader Hotait über die Hintergründe des Anschlags auf den Berliner CSD und die Frage nach Behördenversagen.

Wie entsteht Radikalisierung – und warum greifen einfache Erklärungen zu kurz? Im Gespräch mit der @taz.de ordnet Dr. Nader Hotait, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DeZIM-Instituts, den mutmaßlichen Radikalisierungsweg des CSD-Tatverdächtigen ein. taz.de/Was-ueber-de...

Was über den Radikalisierungsweg des CSD-Attentäters Abdul B. bekannt ist

Abdul B. ist in Berlin geboren und aufgewachsen – und wollte er für den IS kämpfen. Was über den Radikalisierungsweg des CSD-Attentäters bekannt ist.

taz.de

Der Angriff auf den Berliner CSD hat viele Menschen fassungslos gemacht, auch uns. Ein Mensch ist gestorben, 29 weitere wurden teils schwer verletzt. Im Gedenken an die Getötete. Im Gedanken bei den Verletzten, ihren Angehörigen und allen Betroffenen.

Wir sind erschüttert über den Angriff auf friedlich feiernde Menschen beim CSD in Berlin. 
Wir denken an die Getötete und die Verletzten, an ihre Angehörigen und Freund*innen.
  
Queerfeindlichkeit ist tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, und ein gemeinsamer zentraler Bezugspunkt für rechtsextreme und islamistische Ideologien.

Angesichts der Tat am Samstag sind wir als DeZIM entschlossener denn je, mit unserer Radikalisierungsforschung weiterhin einen Beitrag zur Bekämpfung und Prävention von Extremismus zu leisten.  

Unsere Solidarität gilt queeren Menschen – 
heute und an allen Tagen. 

Dr. Friederike Römer, Leitung Abt. Konsens & Konflikt
Unsere Gedanken sind bei der getöteten Person, den Verletzten, den Angehörigen und allen, die dieser Angriff erschüttert hat. 

Der Schutz queerer Menschen darf nicht erst erfolgen, wenn Gewalt eskaliert. Er muss beginnen, wo Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung konsequent zurückgewiesen werden. 

Zugleich dürfen solche Taten nicht rassistisch instrumentalisiert werden.  Wer queere Rechte nur dann verteidigt, wenn sie sich gegen andere Minderheiten in Stellung bringen lassen, schützt queere Menschen nicht, sondern nutzt ihre Sicherheit für eine Politik der Ausgrenzung. 

Queere Sicherheit und der Kampf gegen Rassismus gehören zusammen. 

Dr. Cihan Sinanoglu, Leiter des NaDiRa

📔 Gerade Erschienen! 🎉 Open Access! 🙌 Die Flucht- und Flüchtlingsforschung bringt Wissenschaftler:innen aus vielen Disziplinen zusammen, doch selten wird kritisch reflektiert, wie diese fachlichen Perspektiven unser Verständnis von diesem politisch und gesellschaftlich wichtigen Thema beeinflussen.

Cover des Buchs "Reflexive Flucht- und Flüchtlingsforschung. Inter-/Disziplinäre Ansätze", herausgegeben von Marcel Berlinghoff und J. Olaf Kleist im Nomos Verlag.

Am 22. Juli 2016, heute vor zehn Jahren, wurden neun Menschen am Olympia-Einkaufszentrum in München aus rassistischen Motiven gezielt erschossen. Das Attentat wurde dennoch anfangs als Amoklauf eingestuft. Dieses Narrativ wurde von den Medien übernommen. 🧵

Wir erinnern: 
 
Armela Segashi 
Can Leyla 
Dijamant Zabërgja 
Guiliano Kollmann 
Hüseyin Dayıcık 
Roberto Rafael 
Sabine S. 
Selçuk Kılıç 
Sevda Dağ 
Am 22. Juli 2016, heute vor zehn Jahren, wurden

Armela Segashi
Can Leyla
Dijamant Zabërgja
Guiliano Kollmann
Hüseyin Dayıcık
Roberto Rafael
Sabine S.
Selçuk Kılıç
Sevda Dağ
 
am Olympia-Einkaufszentrum in München aus rassistischen Motiven gezielt erschossen. 

Das Attentat wurde dennoch anfangs als Amoklauf eingestuft. Dieses Narrativ wurde von den Medien übernommen.
 
Erst drei Jahre nach der Tat wurde der rechte und rassistische Hintergrund von staatlicher Seite offiziell anerkannt – obwohl der Täter ein klares Manifest hinterlassen hatte und die Tat am Jahrestag der rechtsterroristischen Anschläge in Oslo und Utøya im Jahr 2011 verübte.

5 Jahre #HumboldtForum Dr. Noa K. Ha, wiss. Geschäftsführerin DeZIM-Institut, kritisiert im Interview für den rbb die Symbolik der preußischen Architektur gepaart mit dem Umgang kolonialer Raubkunst. Dennoch lobt sie die Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte und die bisherigen Restitution. ⬇️

Humboldt Forum zwischen Erfolg und Kritik

Seit fünf Jahren hat das Humboldt Forum für das Publikum geöffnet und es hat sich viel entwickelt. Trotz guter Besucherzahlen gibt es immer noch Kritik am Kultur- und Museumszentrum. Wo steht das Humb...

rbb24.de

Die dt. Fußball-Nationalmannschaft der Männer ist bei der #WM2026 ausgeschieden. Während der Spiele bekannte sich Nationalspieler Deniz Undav öffentlich zu seiner kurdischen Herkunft. @rosaburc.bsky.social schreibt bei @freitag.de über die Sichtbarkeit & Diskriminierung von Kurd*innen.

Fußball-WM 2026 und Deniz Undav: Kurdisch tanzen am Spielfeldrand

Deniz Undav führte bei der WM 2026 zeitweise die Torschützenliste an und tanzt nach jedem Tor einen kurdischen Tanz. Was sagt der Umgang mit dem Fußballhelden über Deutschland aus?

freitag.de

New 📣 Madeleine Siegel & Prof. Dr. Sabrina J. Mayer hypothesise in their article that electoral outcomes influence not only voters but also non-citizens, arguing that the overall winner-loser gap may be less pronounced among non-citizens than among citizens @universitypress.cambridge.org

Excluded but affected? The winner-loser gap in satisfaction with democracy among non-citizens | European Journal of Political Research | Cambridge Core

Excluded but affected? The winner-loser gap in satisfaction with democracy among non-citizens

cambridge.org

Was passiert, wenn DE bei der Integration spart? Dr. Niklas Harder, Co-Leiter der Abteilung Integration, im Publik-Forum: „Wer Integrationsangebote kürzt, steuert damit nicht die Migration, erschwert aber die Integration der Menschen, die bereits hier sind.“

»Integrationsangebote sind keine Almosen, sondern eine Investition«

Sprachkurse stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Davon ist der Integrationsforscher Niklas Harder überzeugt. Von der These, Integrationsleistungen führten zu mehr Migration, hält er nichts.

publik-forum.de

📣 Wie schränkt Sozialpolitik Rechte von migrantischen Gruppen ein? Die Beiträge bieten kritische Analyse der Gemeinsamkeiten & Unterschiede im Umgang mit Migrationskontrolle und Sozialpolitik in DE, CH, AT. Eds.: Lisa Borrelli, Stefanie Kurt, Nora Ratzmann (DeZIM) @transcript-verlag.bsky.social

Sozialpolitik und Migrationskontrolle

Migrationskontrollen und ihre Folgen: wie Maßnahmen zur sozialen Sicherung gleichzeitig als Instrumente der Migrationssteuerung wirken.

transcript-verlag.de