Katharina Rogenhofer

@krogenhofer.bsky.social

Vorständin & Sprecherin KONTEXT | Autorin "Ändert sich nichts, ändert sich alles!" | ehem. Leiterin Klimavolksbegehren | Mit-Initiatorin Fridays for Future Österreich | Naturschutz Uni Oxford | Zoologie Uni Wien

Das EU-Emissionshandelssystem (#ETS) hat sich als hochwirksames marktwirtschaftliches Instrument für die Ökologisierung der Wirtschaft erwiesen. Nun soll es reformiert werden. Warum der Emissionshandel eine Chance für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ist 🧵

Liniendiagram mit dem Titel: „CO₂-Ausstoß in Sektoren des EU-Emissionshandels sinkt deutlich stärker“. Untertitel: „In Industrie- und Energiesektor sind Emissionen seit der Einführung um 51 Prozent gesunken (Vergleichswert 2005).“

Dargestellt sind zwei Zeitreihen von 2005 bis 2024 (Index: 2005 = 100). Die dunkelviolette Linie zeigt die Emissionen der Sektoren im EU-Emissionshandel (EU-ETS), die hellviolette Linie die gesamten EU-Emissionen. Beide verlaufen langfristig abwärts, die ETS-Emissionen jedoch deutlich stärker.

Bis 2024 sinken die ETS-Emissionen auf einen Indexwert von rund 49 (−51 Prozent bzw. −1,37 Milliarden Tonnen CO₂e), die gesamten EU-Emissionen auf rund 68 (−32 Prozent bzw. −1,05 Milliarden Tonnen CO₂e). Besonders ab 2019 ist bei den ETS-Emissionen ein starker Rückgang zu erkennen.

Anmerkung: Das EU-Emissionshandelssystem (ETS) bepreist CO₂-Emissionen im energieintensiven Industriesektor und Energiesektor seit 2005, teilweise in der Luftfahrt seit 2012 und teilweise im Seeverkehr seit 2024. Quelle: Europäische Umweltagentur (2025).

Das wird jetzt persönlich. Diese Hitze in den vergangenen Wochen ist nur eine der vielen Vorboten für das neue "Normal". Und ich finde das bedrückend und beängstigend. Es macht mich richtig traurig zu wissen, dass es alles Wissen, alle Lösungen schon lange gibt. Und dennoch viel zu wenig passiert.

Der Finanzminister hat zu Recht betont, dass Österreich aus der Öl- und Gasabhängigkeit befreien muss. Die Zahlen zeigen: Das Gegenteil passiert. Dieses Budget fördert fossile Abhängigkeit aktiv weiter. 👇

KONTEXT Institut@kontext-institut.at · 2mo ago

Unsere Budgetanalyse zeigt zwei negative Trends im #Doppelbudget 2027/28: Klimaschädliche Subvention bleiben bestehen, Klimaförderungen werden weiter gekürzt. www.kontext-institut.at/presse/budge... #budgetrede

Die Grafik zeigt die Entwicklung von Klimaförderungen (grüne Linie) und klimaschädlichen Subventionen (graue Linie) im österreichischen Doppelbudget 2025/26 und 2027/28 im Vergleich zum Ausgangswert 2024.

Während die klimaschädlichen Subventionen zwischen 2025 und 2027 leicht steigen – unter anderem durch die NoVA-Befreiung für leichte Nutzfahrzeuge, die Erhöhung des Pendlerpauschales und die Wiedereinführung des Agrardiesels – sinken die Klimaförderungen deutlich. Diese Kürzungen betreffen unter anderem Sanierungen und Heizungstausch, E-Mobilität sowie den Klima- und Energiefonds.

Die Klimaförderungen fallen von 0 im Jahr 2024 auf etwa minus 0,75 Milliarden Euro im Jahr 2025, minus 1,1 Milliarden Euro 2026 und rund minus 1,7 Milliarden Euro 2027. 2028 steigen sie leicht auf etwa minus 1,6 Milliarden Euro an.

Die klimaschädlichen Subventionen steigen im selben Zeitraum leicht über den Ausgangswert und liegen 2027 bei rund plus 0,15 Milliarden Euro. Erst 2028 sinken sie durch geplante Kürzungen wieder leicht unter das Ausgangsniveau.

Titel der Grafik: „Doppelbudget 27/28 verlängert die Öl- und Gasabhängigkeit Österreichs“. Quelle: Bundesministerium für Finanzen, Darstellung KONTEXT.

Die Klimakrise ist in den Bilanzen angekommen. 260 Mio. € Agrarschäden. 20% weniger Wasserkraft. Muren, die Tourismusregionen abschneiden. Das ist Österreich heute. Wer die Ökologisierung verschleppt, zahlt. Wer sie gestaltet, gewinnt. Unser Chancenreport zeigt, was das konkret bedeutet 👇

KONTEXT Institut@kontext-institut.at · 2mo ago

Unsere neue Analyse gemeinsam mit EY denkstatt zeigt, wie physische Klimarisiken und wirtschaftliche Trägheitsrisiken schon heute die Realität österreichischer Betriebe prägen – und welche Chancen die #Ökologisierung für sie bereithält. Zum Chancenreport: www.kontext-institut.at/inhalte/chan... 1/

Titelblatt der Analyse "Chancenreport Österreich – Von Klimarisiken zu Chancen für Automobilbranche, Energie, Tourismus und Landwirtschaft". Titel in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, "Chancenreport" gelb hinterlegt. Darüber die Logos von KONTEXT und EY denkstatt.

Die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen ist ein wachsendes Sicherheitsrisiko. Eine neue Studie von KONTEXT und ASCII zeigt, wie verwundbar unsere Rohstoff-Versorgung ist und wie die Kreislaufwirtschaft Abhängigkeiten reduzieren kann. Präsentation am 12.5.: www.kontext-institut.at/presse/aviso...

AVISO 12.5. PK und Studienpräsentation: Strategien für Österreichs…

Als unabhängiges Institut bringen wir seit Jänner 2024 Klarheit in den österreichischen Klimadiskurs.

kontext-institut.at

REKORDTROCKENHEIT IN ÖSTERREICH Niemals zuvor waren März & April derart niederschlagsarm wie heuer - das österreichweite Minus beträgt 63 %, in manchen Regionen noch höher. Der bislang trockenste März/April-Abschnitt wurde im Jahre 1893 verzeichnet, damals betrug das Minus 58 %.

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Die Energiekrise zeigt - wir brauchen ein krisenfestes Budget, das uns aus der fossilen Abhängigkeit befreit: 🔥 Heizungstausch & Sanierung als Priorität 🚗 500 Mio. Mobilitätsbudget (statt Pendlerpauschale und Dienstwagenprivileg) 🏡 Verbindliches Ende für Öl-/Gasheizungen bis 2040

KONTEXT Institut@kontext-institut.at · 3mo ago

#Budget: Die Befreiung aus der Öl- und Gasabhängigkeit erfordert das schrittweise Ende der fossilen Förderungen und Offensivmaßnahmen für Sanierung, Heizungstausch und Industrietransformation, erklärt @krogenhofer.bsky.social in @derstandard.at www.derstandard.at/story/300000...

Europe's electricity: 29% fossil fuels in 2024, down from 53% in 2005. Progress. But transport is still 92% fossil. Buildings: 71%. Industry: 61%. And 95% of EU oil and 88% of gas imported. Switching suppliers doesn't fix this. Electrification and efficiency do. More here: rdcu.be/feOjc

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