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Die #Ökologisierung ist eine große Chance für die Wirtschaft, aber nur wenn Ziel- und Preisklarheit herrscht, damit Unternehmen langfristig planen können. Der heute präsentierte Vorschlag für die #ETS Reform schwächt die Planungssicherheit. Unsere Einordnung: www.kontext-institut.at/presse/state...

Deutsch: “ETS-Reform schwächt die Planungssicherheit”

Statement von KONTEXT-Vorständin Tina Deutsch zur ETS-Reform und zum Aktionsplan für die Elektrifizierung

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Das EU-Emissionshandelssystem (#ETS) hat sich als hochwirksames marktwirtschaftliches Instrument für die Ökologisierung der Wirtschaft erwiesen. Nun soll es reformiert werden. Warum der Emissionshandel eine Chance für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ist 🧵

Liniendiagram mit dem Titel: „CO₂-Ausstoß in Sektoren des EU-Emissionshandels sinkt deutlich stärker“. Untertitel: „In Industrie- und Energiesektor sind Emissionen seit der Einführung um 51 Prozent gesunken (Vergleichswert 2005).“

Dargestellt sind zwei Zeitreihen von 2005 bis 2024 (Index: 2005 = 100). Die dunkelviolette Linie zeigt die Emissionen der Sektoren im EU-Emissionshandel (EU-ETS), die hellviolette Linie die gesamten EU-Emissionen. Beide verlaufen langfristig abwärts, die ETS-Emissionen jedoch deutlich stärker.

Bis 2024 sinken die ETS-Emissionen auf einen Indexwert von rund 49 (−51 Prozent bzw. −1,37 Milliarden Tonnen CO₂e), die gesamten EU-Emissionen auf rund 68 (−32 Prozent bzw. −1,05 Milliarden Tonnen CO₂e). Besonders ab 2019 ist bei den ETS-Emissionen ein starker Rückgang zu erkennen.

Anmerkung: Das EU-Emissionshandelssystem (ETS) bepreist CO₂-Emissionen im energieintensiven Industriesektor und Energiesektor seit 2005, teilweise in der Luftfahrt seit 2012 und teilweise im Seeverkehr seit 2024. Quelle: Europäische Umweltagentur (2025).

Die Regierung plant die private Nutzung von Dienst-E-Autos künftig zu besteuern. Auf der anderen Seite soll der Agrardiesel-Zuschuss vorgezogen werden. Sie folgt damit der Logik des letzten Budgets: Klimaschädliches Verhalten wird belohnt und klimafreundliches belastet. Wichtig wäre das Gegenteil.

Infografik mit dem Titel „Kontraproduktives Budget im Vorjahr“. Untertitel: „Klimaschädliches Verhalten wird begünstigt, klimafreundliches belastet“. Dargestellt ist ein Balkendiagramm zu budgetären Änderungen in Millionen Euro.

Links ein kleiner violetter Balken oberhalb der Nulllinie für „klimaschädlich“ mit rund +150 Mio. Euro. Die Maßnahmen sind: „NoVA-Befreiung leichte Nutzfahrzeuge“ und „Erhöhung Pendlerpauschale“.

Rechts ein deutlich größerer, nach unten gerichteter grüner Balken für „klimafreundlich“ mit insgesamt etwa –1.600 Mio. Euro. Die Einsparungen verteilen sich auf: „Klima- und Energiefonds“, „Industrie­transformation“, „Förderung E-Mobilität“, „Sanierung, Heizungstausch“ sowie „Neue Steuer für E-Autos“.

Die vertikale Achse zeigt budgetäre Änderungen von +300 bis –1.800 Mio. Euro. Rechts neben dem Diagramm verdeutlicht ein großer grauer Doppelpfeil den Unterschied zwischen Bereichen, „wo der Staat mehr ausgibt“ (oberhalb der Nulllinie) und „wo der Staat spart“ (unterhalb der Nulllinie).

Quelle: BMF – Doppelbudget 2025 & 2026.

Vor kurzem präsentierten wir gemeinsam mit Peter Klimek vom ASCII unsere neue Studie zur Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen und der #Kreislaufwirtschaft als Ausweg daraus. Das große mediale Echo darauf bestätigt die Bedeutung dieses Themas. Eine Auswahl der Medienberichte 👇

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Last call: Wir haben uns in den vergangenen Monaten in drei Studie angesehen, wie die #Kreislaufwirtschaft zu unserem Wohlstand und zu unserer Sicherheit beitragen kann. Die Ergebnisse präenterieren wir heute um 12h in einem Webinar. 👇

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Webinar: Wie kann Kreislaufwirtschaft Europas Wettbewerbsfähigkeit, wirtschaftliche Modernisierung und Sicherheit stärken? Unsere aktuellen Studien dazu präsentieren @krogenhofer.bsky.social und @johannaroniger.bsky.social kommende Woche. Zur Anmeldung: events.teams.microsoft.com/event/2e916c...

Webinar-Ankündigung folgenden Informationen: Titel: "Circular Economy for Economic Modernization, Competitiveness and Resilience", Sprache: englisch, Datum: 19. Mai, Uhrzeit: 12–13 Uhr. Porträts von KONTEXT-Analystin Johanna Roniger und KONTEXT-Vorständin Katharina Rogenhofer rechts im Bild.

Die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen ist ein wachsendes Sicherheitsrisiko für die EU und Österreich. Engpässe in den Lieferketten gefährden Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Das zeigt unsere neue Studie mit dem Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII).1/

Cover der Studie mit dem Titel "Kritische Rohstoffe: Von Abhängigkeit zu Sicherheit. Wie Kreislaufwirtschaft Europa und Österreich unabhängig macht."