Oliver Nachtwey

@onachtwey.bsky.social

Sociologist. Interested in (digital) capitalism, work, authoritarianism and social conflicts. Book: „Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus“, Berlin: Suhrkamp. https://linktr.ee/zerstoerungslust

Es ist schon amüsant, dass Merz vor allem mit dem Anspruch Parteivorsitzender und Kanzler werden wollte, dass nur er nach all den Merkel-Jahren wieder politische Führung (!) in die CDU bringen könne. Frau Merkel wird indes täglich leise lächeln, bevor sie die vielen Interview-Anfragen absagt. 1/2

Der Überzeugte: Merz bedient die Sehnsucht nach Führung in der CDU

Bei der Kritik an Merkel habe Friedrich Merz überzogen. Da sind sich alle in der CDU einig. An der Verehrung durch seinen Fanclub hat das nichts geändert.

tagesspiegel.de

Lieblingstelle: "Es fällt nicht auf, dass wir uns mit der Kapitalismuskritik in der Soziologie eine Gesellschaftsdiagnose aus dem 19. Jahrhundert erhalten haben, obwohl längst leistungsfähigere Theorien aus dem 20. Jahrhundert zur Verfügung stehen."

Carolin Amlinger@camlinger.bsky.social · 2w ago

"Soziologe des Verdachts" (NZZ, 24.07.), "Ist die Soziologie zu links?" (ZEIT, 25.07.) Alles ist miteinander verbunden, sagt da meine innere Hermeneutik des Verdachts. www.zeit.de/feuilleton/2...

Nach der Welle der Postcolonial-Kritik ist nun wohl die Soziologie an der Reihe. Die neueste Runde im Kulturkampf (in der Soziologie ist allerdings der innere Methoden- und Erkenntniskampf eher die Regel als die Ausnahme) treibt schon seltsame Blüten. 1/x

Pierre Bourdieu: Was bleibt vom Werk des grossen französischen Soziologen?

Seine Studien über den gesellschaftlichen Aufstieg und die «feinen Unterschiede» zwischen den Klassen machten den Franzosen weltberühmt. Doch seine politisierte Forschung ist heute eine Warnung.

nzz.ch

An der Spahn-Geschichte sieht man halt schön, wie viele „Konservative“ konservative Positionen nur opportunistisch vertreten, weil sie denken, das käme an. So entsteht aber der Eindruck, progressive Positionen wären viel umstrittener, als sie es tatsächlich sind.

»Leute fühlen sich auf den Schlips getreten, weil Wolfram Weimer irgendwelchen Zausel-Buchhandlungen kein Geld zubilligt«. Das ist das intellektuelle Niveau des deutschen Konservatismus - nur eine billige Zote von Dieter Nuhr und Mario Barth entfernt. 1/4

(S+) Jörg Thadeusz: Neuer Chef der Verlagspreis-Jury verteidigt erst einmal Kulturstaatsminister Weimer

Der Moderator und Schriftsteller Jörg Thadeusz übernimmt den Juryvorsitz für den Deutschen Verlagspreis. Hier verteidigt er Kulturstaatsminister Weimer und dessen umstrittene Änderung des Vergabeverfa...

spiegel.de

Verstehe, dass Reemtsma sich über die Kritik an seinen Text ärgert, zumal sie ihn teilw. performativ bestätigt. Aber aus meiner Sicht verschenkt er hier die Möglichkeit, selbst ein alternatives Konzept für die Gegenwart zu machen. So drehen wir uns weiter im Fegefeuer akademischer Eitelkeiten. 1/2

Was soll der Lärm? Reemtsma zum Faschismusbegriff

Nicht die Analyse der neuen Autoritarismen steht zur Debatte, sondern die ritualisierte Frage, ob wir einen neuen Faschismus erleben. Eine Replik auf die Missverständnisse einer Kritik.

faz.net

Sachsen-Anhalt und MV sind an die AfD verloren? Noch nicht. Denn in beiden Ländern stemmen sich weiter Engagierte gegen Rechtsextremismus und wollen bei den Wahlen das Ruder noch rumreißen. Wir haben ihnen die taz-Titelseite gewidmet und 19 der Aktiven auf 4 Seiten porträtiert taz.de/Vor-den-Wahl...

Eine Collage von 5 taz-Seiten mit Porträts von Engagierten gegen Rechtsextremismus aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern