Patrick Bahners
@pbahners.bsky.social
Geisteswissenschaften und Feuilleton
Jeannie Pirro was spotted leaving the White House with a carton of wine so big it should’ve had Secret Service protection.
"Autoritäre Verachtung für Logik und Empirie" ist in der Tat etwas, was sich weit ins bürgerlich-konservative Lager gefräst hat. In größtmöglicher Anmaßung befindet man apodiktisch selbst darüber, was richtig und falsch ist. Und wenn man doch mal etwas begründen muss, tun's Äpfel und Birnen.
Für die Berliner Justizsenatorin ist es ein „Widerspruch”, Achtzehnjährige wählen zu lassen und nach Jugendstrafrecht zu behandeln. Die vom BMJ ausgeschriebene Studie könne nicht abgewartet werden. (Im Kölner Stadt-Anzeiger.) Autoritäre Verachtung für Logik und Empirie!
Der rechtstheoretische Zusammenhang ist natürlich eher umgekehrt: Da unter 18jährige mangels Wahlrecht noch gar nicht über strafrechtliche Verbote mitbestimmen können,dürften sie eigentlich gar nicht bestraft werden.
Politik nach Bauchgefühl eigentlich nie eine gute Idee. Auch nicht für ein Mitglied des Bundesvorstandes der CDU, für ein ehem. Vizepräsidentin des Verfassungsschutzes oder als Lehrbeauftragte an der Uni Köln.
Ist auch kein Widerspruch, dass man bereits mit 17 zur Bundeswehr darf, aber noch nicht wählen!
Was man mit welchem Alter darf, ist sehr unterschiedlich! Hier mal ein kleines Beispiel aus Verkehr und Gesellschaft. Ich darf ab 16 einen Traktor fahren aber lange Zeit dürfte ich erst ab 18 ein Auto fahren. Ich darf eine Lokomotive auf Strecke erst mit 20 fahren, manche Motorräder erst mit 25
Für die Berliner Justizsenatorin ist es ein „Widerspruch”, Achtzehnjährige wählen zu lassen und nach Jugendstrafrecht zu behandeln. Die vom BMJ ausgeschriebene Studie könne nicht abgewartet werden. (Im Kölner Stadt-Anzeiger.) Autoritäre Verachtung für Logik und Empirie!
„In ihrem Büro in der Stuttgarter Calwer Straße drängeln sich inzwischen die Korrespondent:innen von elf Landeszeitungen, die alle auf die Texte von allen zugreifen können. Zusammen kommen sie auf eine Printauflage von knapp einer Million.“ www.kontextwochenzeitung.de/medien/800/i...
Zeitungsmonopol im Südwesten: In der Heimat der Heuschrecke
Die Ulmer "Südwest Presse" feiert ihren Qualitätsjournalismus. Dabei setzt der neue Monopolist eher auf Kündigungen, Kahlschlag und Zombie-Zeitungen.
kontextwochenzeitung.de
So it's farewell to the History subject area at the University of Hertfordshire, not the first nor the last to go. One of the best departments in the country, just extinguished like a snap of the fingers. Think of the waste. (1/2)
„Anrührend wird die Studie dadurch, dass sie die Schönheit rechtsstaatlichen Denkens zelebriert, eines Denkens, das Text und Welt dialektisch vermittelt, während die faschistische Reaktion bloß die Welt und der postmoderne Progressismus bloß den Text kennen will.” www.jungewelt.de/artikel/5271...
Kunstfreiheit: Muss das weg?
Ist der Staat in der Pflicht, jedwede Kunst zu finanzieren? Christoph Möllers’ und Nils Weinbergs Buch »Öffentliche Kunstfreiheit« • Foto: Uwe Zucchi/dpa
jungewelt.de
A Rube Goldberg machine masterpiece [📹 Hiratoshi Kubota / pitagora.maker] Original post
Stefan Evers, der CDU Spitzenkandidaten für die Wahl in Berlin hat in Holger Friedrichs Kreml-Blättern einen KI-generierten Gastbeitrag über den den CSD-Anschlag veröffentlicht.
Mindestens 57 Menschen sind in dieser schlimmen Massenaktion auf dem Weg nach Ceuta gestorben. Wie unmenschlich die europäische Migrationsdebatte inzwischen läuft, sieht man auch daran, wie viele jetzt nach mehr Härte an den Außengrenzen rufen statt nach Mitleid und Anteilnahme mit den Angehörigen.
„Bannas passte zur SZ ungefähr so, wie Franz Beckenbauer zum HSV gepasst hatte. Die poetisch-ironisch-geschwätzige Seite Drei war weniger Bannas‘ Ding als die kundig-nüchterne-detailreiche Analyse. Was Bannas nicht wusste, war wahrscheinlich auch nicht passiert.“ www.sueddeutsche.de/leben/berlin...
Markus Söder und sein Versprechen
Nie wieder Kanzlerkandidat: Markus Söders Ankündigung ist auch ein Grund zur Heiterkeit
sueddeutsche.de
„Einmal tauchen Bilder von Günter Grass und Willy Brandt auf, wie aus dem Nichts, dann wieder Flugzeugpropeller; einmal blinzelt John F. Kennedy herein. Wozu das jetzt? Egal, es hätten auch Siegfried Lenz und Helmut Schmidt sein können aus dem Polit-Panoptikum.” www.sueddeutsche.de/kultur/fests...
„Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen: Geht doch
Die Sängerinnen und Sänger bewegen sich, und im vom Computer generierten Bild-Allerlei tauchen plötzlich sehr stimmige Sequenzen auf. Die „Siegfried“-Premiere gibt dem Bayreuther KI-„Ring“ eine neue...
sueddeutsche.de
Wir sollten vielleicht mal wieder Menschenrechte beachten. Auch im Migrationsrecht. "Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren." Nur so ein Gedanke.
War klar, dass auch das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) den Melonis und Merzens dieser EU nicht genügen würde. Massenhafte Zurückweisungen (sog. pushbacks) von Menschen, die schwimmend Ceuta und Melilla erreichen, sind nach einem Urteil des Spanischen Obersten Gerichtshofes unzulässig.
Charles Schulz took a big step toward desegregating the comics page when Franklin first appeared in "Peanuts" on July 31, 1968. Here’s that initial sequence.
Die Abschaffung der Schulpflicht als Element eines „gewaltlosen Staatsstreichs“ — U.K. Preuss antwortet auf eine implizite Verharmlosung der AfD-Position, indem er den Rechtspositivismus ‚gegen seine eigenen Freunde‘ verteidigt: Staat und Gesellschaft müssten rigoros auf der Schulpflicht bestehen.
Umstritten war nicht die Frage, ob Intelligenz von Eltern an ihre Kinder vererbt wird. Die Kritik setzte an, wo individuelle Vererbung auf ethnische Gruppen hochskaliert, diese so hierarchisiert und daraus gesellschaftliche Wertungen abgeleitet wurden. Das ist sozialdarwinistische Argumentation.
Mit Sarrazins Buch 2010 (oder seinem Lettre-Interview vorher) begann ein Kapitel in der Geschichte dieser Republik, von dem ich damals nicht ahnte, dass es daraus kein Entrinnen mehr geben würde.
Zur Erinnerung: Der designierte CDU-Verkehrsminister Steffen Bilger antwortete im Januar 2025 auf die Kritik der Kirchen am „Zustrombegrenzugsgesetz“ mit „Überrascht nicht, interessiert nicht“.
Juli Zeh ist in Deutschland Pflichtlektüre zum Deutsch-Abitur und ich könnte die Kultusministerkonferenz auf den Mond schießen, weil sie diesen unerträglichen Zustand nicht beenden. Es gibt so viel gute Literatur, auch in der Gegenwart, aber nein, es muss dieser Quatsch sein.
Das Juli-Zeh-Portrait ist heute in der Druckausgabe der FAZ - mit Korrektur der Spielplatz-Aussage:
Die ZEIT entschuldigt sich bei Thilo Sarrazin, dass sie damals seine eugenischen Auslassungen kritisch kommentiert hat, sowas komme nicht wieder vor, schliesslich seien die Erkenntnisse der Rassenhygiene ja jetzt der allgemein anerkannte Forschungsstand, sorry nochmal #Faschisierung
Jetzt interviewt Die ZEIT schon Thilo Sarrazin und stellt ihm solche Fragen. 👇 www.zeit.de/zeit-magazin...
Der Strafverteidiger Gerhard Starte hat ein gewaltiges Pro-Block-Plädoyer geschrieben. Der „Cicero“ veröffentlicht es, legt aber nicht offen, dass der Gastautor den Steakhaus-König Eugen Block in der Sache anwaltlich vertritt. (1/2)
„Block-Prozess“ - Ein Exzess des Rechtsstaats
Ein Sorgerechtsstreit eskaliert zum Justizdrama: Der sogenannte „Block-Prozess“ offenbart gravierende Schwächen des Rechtsstaats. Zwischen Medienhype, internationalen Lücken und persönlicher Tragödie ...
cicero.de