Valerie Höhne

@valeriehoehne.bsky.social

Eine Sinus-Studie hat gezeigt: Vor allem Mütter fühlen sich wirtschaftlich nicht eigenständig - sie wünschen es sich aber. Nicht nur das: Viele sind abhängig vom Partner. Und finden das auch in Ordnung. Für mich sind das gegensätzliche Ergebnisse. www.sueddeutsche.de/wirtschaft/w...

Warum wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen nicht gelingt, dabei würden sie mehr arbeiten

Eine Studie aus dem Bundesfamilienministerium zeigt, dass vor allem Frauen mit kleinen Kindern sich in Deutschland nicht eigenständig fühlen

sueddeutsche.de

Wie würden wir auf den Baerbock-Karrieremove reagieren, wenn sie ein Mann wäre? Ich glaube, es gebe leise Kritik, aber es wäre klar: Wenn ein Ex-Außenminister den Posten will, dann müssen erfahrene Diplomaten weichen. Auch, wenn sie das schmerzt, so funktioniert Politik nun mal.

Ich bin ja gerade in Elternzeit und vielleicht deswegen ratlos: Von außen betrachtet ist es kaum vorstellbar, dass die demokratischen Parteien sich in dieser Lage nicht auf ein Infrastruktur- und Sicherheitspaket einigen - zumal auf etwas, das alle drei (inzwischen, mit Blick auf die Union) wollen.

Ich finde es gut, dass Menschen wie Annalena Baerbock sagen können, sie verabschieden sich aus der ersten Reihe, oder der Politik, wie Kevin Kühnert, und trotzdem ist klar: Sie können zurückkehren. Das zeigt, dass das Narrativ der „einmaligen Chance“ falsch ist. Es gibt immer wieder neue Chancen.

Wo ist der angekündigte Plan B zu den 60 Milliarden, die nun verfassungswidrig im KTF sind? Ich kann (noch) keinen erkennen. Einzig, dass alle Gelder, auf Eis gelegt sind, die noch nicht konkret an jemanden fließen sollten.

Vorgestern im Taxi. Ein Thread. Der Taxifahrer ist Deutsch-Palästinensisch. Wir unterhalten uns, er fragt mich, was ich mache. Journalistin, sage ich, wo, fragt er, Tagesspiegel, sage ich. Wie wir denn über Gaza berichten würden?

NEU: Journalist*innen dürfen über MeToo-Vorwürfe berichten, auch wenn es für die Situation nur eine einzige Zeugin gibt, schreibt das Landgericht Frankfurt — wenn sie das Handwerk der Verdachtsberichterstattung einhalten. So wie bei unserem ersten großen Text zu Till Lindemann. Wegweisendes Urteil.

Till Lindemann verliert gegen die Süddeutsche Zeitung

Vorwürfe gegen Till Lindemann: Landgericht Frankfurt begründet, warum die Berichterstattung der SZ über den Rammstein-Sänger zulässig ist.

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Bayern enttäuschend, in Hessen bleibe es spannend, man werde die Ergebnisse in den Gremien ansehen und auswerten, ebenso werde man das innerhalb der Koalition tun. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hält sein Statement zu den Landtagswahlen so knapp und aussagelos wie möglich.

Wie er durchkommen könnte: „Ich habe die Süßigkeiten weder produziert noch verteilt. Mein Bruder war‘s. Ich habe sie eingesammelt. Seit dem Erwachsenenalter, also seit heute, bin ich kein Antisemit, sondern ein Menschenfreund. Wenn diese Hexenjagd nicht aufhört, wird niemand mehr Baklava essen.“

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Sie haben in den vergangenen Jahren genau das auf Berlins Straßen skandiert, was heute in Israel geschehen ist. Und heute feiern sie - wie Samidoun - in Neukölln den Terror.

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Was für ein Grauen. Die Videos von den Frauen, jung und alt, die verschleppt und ausgestellt werden. Es wird einem schlecht. Ich bin unsicher, ob diese Videos geteilt werden sollten oder sie geteilt werden müssen oder ob sie aus Respekt vor den Opfern nicht geteilt werden sollten. Ich weiss es nicht