Katharina Nocun

@kattascha.bsky.social

Autorin. Im Vorstand von Lobbycontrol. Politik & Internet. Bücher: Die Daten, die ich rief, Fake Facts, True Facts, Gefährlicher Glaube Podcast: https://denkangebot.org Alles andere: https://wonderl.ink/@kattascha

„Mehr als 70 Chatgruppen mit Verbindungen zur »Letzten Verteidigungswelle« hatten die Fahnder im Zuge der Ermittlungen in ganz D. entdeckt. Die jungen Neonazis gaben sich das Motto: »Wir sind die Welle, die den Dreck aus unserem Land spült.«“ Rechtsextremismus-Prävention kürzen ist keine gute Idee.

»Letzte Verteidigungswelle«: Haftstrafen für Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Gruppe

Die Gruppe »Letzte Verteidigungswelle« plante und verübte Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen. Jetzt sind die Urteile im Prozess gefallen.

spiegel.de

Seit Ende Juni verbreitet eine russische Einflusskampagne, die als Operation Overload / Matryoshka bekannt ist, Falschinformationen über die anstehenden Wahlen: Die Landtagswahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern sowie die Kommunalwahlen in Niedersachsen stehen inzwischen im Visier.

Deutsche Wahlen im Visier russischer Desinformation

Vor den Wahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen kursieren Dutzende Fake-Inhalte, die Kandidaten diskreditieren und Deutschland als gespalten darstellen sollen. Was s...

tagesschau.de

Kann mir lebhaft vorstellen, dass diverse abwiegelnde Aussagen von Bundespolitikern zum Thema Klimakrise & Extremwetter in 10 Jahren in einem Schulbuch-Infokasten auf einer Seite zum Thema kollektive Verdrängung & Irrationalität im Umgang mit der globalen Katastrophe schlechthin abgedruckt werden.

Die Klimakrise samt Folgen nehmen massiv zu und die Berichterstattung dazu im Öffentlich-Rechtlichen? Bricht regelrecht ein. Alles daran ist bitter, weil sich die Wahrnehmung verschiebt, Lösungen nicht diskutiert werden und noch schlimmer: Im Hintergrund Klimaschutz abgebaut wird.

Ein Social-Media-Beitrag zeigt die Außenfassade eines modernen Rundfunkgebäudes. Rechts sind gut sichtbar das blaue WDR-Logo und das orange ZDF-Logo auf einer hellen Steinfassade angebracht. Links befindet sich ein Gebäudeteil mit großen Glasflächen, türkisfarbenen Fensterrahmen und Metalllamellen. Im Vordergrund ragt die Krone eines grünen Baums ins Bild. Oben links ist das rote taz-Logo zu sehen.

Über das Bild legen sich mehrere Textfelder. In großen weißen Buchstaben auf pinkem Hintergrund steht: „Die Öffentlich-Rechtlichen berichten 2026 weniger als halb so viel übers Klima wie noch vor drei Jahren.“ Darunter steht in einem schwarzen Textfeld: „Während der Juni-Hitzewelle hat die Berichterstattung sogar einen Tiefpunkt erreicht, so Klima° vor acht.“

Der Beitrag vermittelt die Aussage, dass die öffentlich-rechtlichen Sender 2026 deutlich seltener über das Thema Klima berichten als noch vor drei Jahren und dass die Berichterstattung während der Hitzewelle im Juni einen besonders niedrigen Stand erreicht habe.

Südkorea meldet neuen Hitzerekord In der südöstlichen Stadt Yangsan wurden um 13.26 Uhr (Ortszeit, 6.26 MESZ) 42,5 Grad Celsius gemessen, wie die staatliche Wetterbehörde des Landes mitteilte. In Südkorea herrscht seit Tagen eine Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad Celsius.

Südkorea meldet neuen Hitzerekord

Nicht nur in Europa, auch in Ostasien gibt es diesen Sommer neue Hitzerekorde: In Südkorea wird in der Stadt Yangsan die höchste Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. Die Behörden ...

n-tv.de

1.051 Jurist*innen sprechen sich für ein AfD-Verbotsverfahren aus. Ihr Bezugspunkt ist das Gutachten der @freiheitsrechte.org, das zeigt: Ein Verfahren wäre mit großer Wahrscheinlichkeit erfolgreich. Bundestag, Bundesrat oder Bundesverfassungsgericht müssen reagieren und ein Prüfverfahren einleiten.

Offener Brief - Mehr als 1.000 Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren

Mehr als eintausend Juristinnen und Juristen in Deutschland unterstützen die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens beim Bundesverfassungsgericht. Sie haben einen offenen Brief an die Bundesregierung ...

deutschlandfunk.de

Die AfD steht bei 41% in Sachsen-Anhalt. Im Bund bei 28%. Ich kann nicht mehr. „Nach RND-Informationen soll sich die Bundeszentrale künftig unter anderem mehr als bisher um die Themen Linksextremismus und Islamismus kümmern.“

Fokus auf Linksextremismus: Bundeszentrale für politische Bildung plant Kurswechsel

Der bisherige Präsident der Einrichtung, Sönke Rix, schied in der vorigen Woche auf eigenen Wunsch nach nur fünf Monaten aus. Die BpB will sich nun stärker auf ihren „Kernauftrag“ konzentrieren. Die B...

rnd.de

„Im März war das Vorhaben im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses diskutiert worden. Damals stand im Raum, auch das Abgeordnetenhaus mittels KI zu schützen. Das ist nach Protesten von Abgeordneten inzwischen vom Tisch.“ 🧐

Pilotprojekt: Berlin startet KI-Videoüberwachung am Kottbusser Tor

Der Kotti in Berlin ist berüchtigt und gilt vielen als krimineller Brennpunkt. Die Polizei will nun mit KI auffälliges Verhalten auf der Straße schneller erkennen. Ganz durchleuchtet werden Passanten ...

spiegel.de

Gerade üble Flashbacks an die Post-09/11-Zeit, wo antimuslimische Slurs plötzlich in großen Medien abgedruckt wurden & Leute es ganz normal fanden im ersten Atemzug über Terrorismus zu sprechen wenn es um Islam/Migration ging.

Es ist so absurd. Oft wird sich im selben Atemzug noch die „gute alte Zeit“ zurückgewünscht, wo Hollywood-Unterhaltung angeblich ach so unpolitisch war. Dass z.B. Star Trek sehr obviously in einer Post-nationalistischen & -kapitalistischenWelt spielt… geschenkt!

Bijan Moini@bijanmoini.de · 5d ago

Habe gestern Odysseus gesehen und musste hinterher nachlesen, welches Problem Rechte eigentlich mit der Besetzung hatten. Es ist einfach so lächerlich, und in den Leitmedien werden dazu jetzt allen Ernstes Experteninterviews geführt. Was für Zeiten …

Seit Jahren nutzt Marokko die Abhängigkeit der EU von seiner Migrationskontrolle, um seine Besitzansprüche auf die Westsahara aufrechtzuerhalten. Und immer wieder, wenn sich eine Annäherung an die Unabhängigkeitsbewegung abzeichnet, spielt Marokko mit Menschenleben.

Bei Gesetzesänderungen sollten wir stets fragen: Was würde das für eine AfD an der Macht bedeuten? Bei der de facto Abschaffung des IFGs läge auf der Hand: Der Autoritäre Umbau könnte noch ungestörter erfolgen. Insbesondere, wenn bei internen Weisungen der Absender großzügig geschwärzt werden darf…

Da braut sich was zusammen. Mir fehlt die Fantasie, wie Friedrich Merz nach einer solchen Niederlage im Bundesrat noch Kanzler bleiben soll. (Quelle: Sächsische Zeitung)

Aus dem Newsletter der Sächsischen Zeitung:

Sachsens Ministerpräsident Michael
Kretschmer vermisst Verständnis für ostdeutsche Lebensrealitäten in der aktuellen Bundesregierung. Das macht der 51-Jährige weniger am Rauswurf der einzigen sächsischen Vertreterin am bisherigen Kabinettstisch von Friedrich Merz, der Sportministerin Christiane Schenderlein, fest. Vielmehr stört er sich an den geplanten Anderungen bei Renten- und Pflegeversicherung, die Ostdeutsche wegen anderer Vermögens- und Erwerbsbiografien besonders hartAus dem Newsletter der Sächsischen Zeitung:

Im Interview mit Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung kündigte Kretschmer daher jetzt an, mit anderen Ländern die Vorhaben über den Bundesrat zu blockieren, sollte es keine Verbesserungen geben. Der CDU-
Politiker legte in dieser Frage jetzt auch gemeinsam mit seinen Amts- und Parteikollegen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen, Sven Schulze und Mario Voigt, ein entsprechendes Forderungspapier vor.

In einer Urabstimmung fordert die überwältigende Mehrheit der Grünen in Baden-Württemberg, den Palantir-Vertrag sofort zu kündigen. Doch die Landesregierung hält an ihrem Kurs fest. Dabei verlangen die Mitglieder alles andere als eine grundlegende Wende.

Grüne Basis stimmt gegen Palantir

In einer Urabstimmung fordert die überwältigende Mehrheit der Grünen, den Palantir-Vertrag sofort zu kündigen. Doch die Landesregierung hält an ihrem Kurs fest. Dabei verlangen die Mitglieder alles an...

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