Cornelius W. M. Oettle

@cwmo.bsky.social

Satirenobelpreisträger. Autor, Kolumnist & Redenschreiber.

Ich träume von einer Gesellschaft, die es mir möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, mittags zu fischen und abends Herztransplantationen durchzuführen, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer oder Chirurg zu werden.

Diese einmalige Gelegenheit muss die FIFA nutzen: Den korrupten Egomanen Gianni Infantino kann sie nach seinem geplatzten Vorstoß jetzt endlich rauswerfen und der perfekte Nachfolger steht mit Jens Spahn schon bereit

Diese einmalige Gelegenheit muss die FIFA nutzen: Den korrupten Egomanen Gianni Infantino kann sie nach seinem geplatzten Vorstoß jetzt endlich rauswerfen und der perfekte Nachfolger steht mit Jens Spahn schon bereit

Meine Medienkritik zum CDU-Personalumbau: Nach einer Rochade steht der König auf einer anderen Position, Merz hat sich aber nicht bewegt. Tatsächlich hatten wir mit Warken, Spahn und Schnieder eine Bauernumwandlung, ein Gambit und ein En Passant, aber die Wahrheit schreibt ja wieder keiner. 😡

Nach OpenAI und Anthropic kann ich's jetzt auch zugeben: Auch ich habe mich versehentlich aus einem isolierten Testumfeld befreit und mich in die Systeme von drei Unternehmen gehackt, namentlich Kochlöffel, Birkenstock und Ritter Sport.

Selten so einen guten, treffenden Artikel über die Verharmlosung der AfD durch dt. Journos gelesen (die NSDAP hat den Holocaust auch nicht auf Wahlplakate gedruckt) Eine Überheblichkeit die ich mir nur durch eine weiße „mir wird ja nichts passieren“ Cisnormativität und Naivität heraus erklären kann

Cornelius W. M. Oettle@cwmo.bsky.social · last wk.

Danger Dan durfte "Keine Angst" im ZDF nicht singen. War wohl auch nicht nötig: Zumindest die deutschen Meinungsmacher haben im Jahr 2026 so gar keine Angst vor Rechtsextremen. Weil selbst Faschisten unser leidvolles, entsetzliches Leben in diesem Land ja wohl kaum noch verschlimmern können.

Häufig wird linkem Kabarett vorgeworfen, es spalte die Gesellschaft. Schön also, dass mit einem nicht gespielten Lied endlich mal das Gegenteil geglückt ist. Von FAZ und Youtube-Kommunist Fabian Lehr, von nd und "Junge
Freiheit" über die World-Wide-Web-Wirtschaftsweisen Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt bis zu Comedy-Ubiquist Micky Beisenherz und der "Süddeutschen Zeitung" waren sich alle in ihrem Urteil einig: daneben, übertrieben, Thema verfehlt.

Danger Dan durfte "Keine Angst" im ZDF nicht singen. War wohl auch nicht nötig: Zumindest die deutschen Meinungsmacher haben im Jahr 2026 so gar keine Angst vor Rechtsextremen. Weil selbst Faschisten unser leidvolles, entsetzliches Leben in diesem Land ja wohl kaum noch verschlimmern können.

Häufig wird linkem Kabarett vorgeworfen, es spalte die Gesellschaft. Schön also, dass mit einem nicht gespielten Lied endlich mal das Gegenteil geglückt ist. Von FAZ und Youtube-Kommunist Fabian Lehr, von nd und "Junge
Freiheit" über die World-Wide-Web-Wirtschaftsweisen Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt bis zu Comedy-Ubiquist Micky Beisenherz und der "Süddeutschen Zeitung" waren sich alle in ihrem Urteil einig: daneben, übertrieben, Thema verfehlt.

1989: Margaret Thatcher, "Water privatisation I believe will go very successfully indeed. It will go very successfully indeed" 2026: BBC News, "Both terminals at the UK's second busiest airport, Gatwick, are without running water.. Toilets can't be flushed"

Gibt es in der ganzen CDU und SPD keinen einzigen Gesundheitspolitiker mehr oder wieso macht man jemanden zum Bundesminister, dem wir "noch etwas Zeit geben" sollen, damit er in das Thema "etwas tiefer einsteigen" kann?