Samira El Ouassil

@samelou.bsky.social

hallo

Mit Sarrazins Buch 2010 (oder seinem Lettre-Interview vorher) begann ein Kapitel in der Geschichte dieser Republik, von dem ich damals nicht ahnte, dass es daraus kein Entrinnen mehr geben würde.

Mit @leogfischer.eurosky.social habe ich über die neuerlichen, wenig beachteten Kompetenzerweiterungen des Verfassungsschutzes geschrieben. Der Blick in die Geschichte der Behörde zeigt, dass es eine schlechte Idee ist, sie mit mehr Machtmitteln auszustatten. www.belltower.news/verfassungss...

Verfassungsschutzkomplex: Behörde ohne Grenzen

Ein Blick in die Geschichte des Verfassungsschutzes – von seinen Anfängen bis zum NSU – zeigt, dass es die Demokratie eher gefährdet denn schützt.

belltower.news

Deutschland schiebt immer mehr abgelehnte Asylbewerber nach Bulgarien ab. Dort landen sie in sogenannten "Spezialunterkünften", werden pauschal für 18 Monate eingesperrt. Die Haft ist menschenunwürdig, die Zellen überbelegt. Ich habe eine dieser "Spezialunterkünfte" besucht. Thread. 🧵 (1/7)

Die "Spezialunterkunft" im bulgarischen Ljubimez.

Nach der Welle der Postcolonial-Kritik ist nun wohl die Soziologie an der Reihe. Die neueste Runde im Kulturkampf (in der Soziologie ist allerdings der innere Methoden- und Erkenntniskampf eher die Regel als die Ausnahme) treibt schon seltsame Blüten. 1/x

Pierre Bourdieu: Was bleibt vom Werk des grossen französischen Soziologen?

Seine Studien über den gesellschaftlichen Aufstieg und die «feinen Unterschiede» zwischen den Klassen machten den Franzosen weltberühmt. Doch seine politisierte Forschung ist heute eine Warnung.

nzz.ch

Es ist wirklich schwer, sich sicher (genug) zu fühlen in dieser Gesellschaft. Nicht ZU wütend zu werden. Nicht ZU ermüdet und frustriert. Nicht ZU ängstlich. Nicht ZU skeptisch. (11/13)

Der feministische Kampf ist seit jeher einer ohne Gewalt. Keine politische Bewegung hat mehr erkämpft und all das friedlich. Obwohl Männer und großteils von Männern kontrollierte Staaten Frauen mit Gewalt und Unterdrückung begegnen. Immer und immer und immer wieder. (10/13)

Nach außen Politik gegen pädokriminelle Straftäter machen und vor gefährlichen Ausländern warnen, während man nach Feierabend die Partnerin und deren minderjährige Tochter betäubt und vergewaltigt. Und der Staat hilft mit und schmeißt sie danach wie Abfall aus dem Land. (9/13)

kam die Migrationsbehörde zu der Ansicht, dass es sich um einen Scheinvertrag handeln müsse. Das bedeutete für die Betroffene ein Bußgeld von 2160 Franken wegen Täuschung, sonst drohen ihr 30 Tage Gefängnis. (7/13)

Das Migrationsamt im Aargau ist der Meinung, dass Missbrauch nicht als Härtefall reicht. Mutter und Tochter sollen abgeschoben werden. UND: Weil Frei nicht nur Partner der Betroffenen war, sondern auf dem Papier auch ihr Arbeitgeber, sie aber nie bezahlt wurde, (6/13)

Statt Hilfe zu bekommen, hat die Gemeinde den beiden Frauen Nothilfe statt richtiger Sozialhilfe gegeben und sie – weil sie keine Schweizer Staatsbürgerinnen sind – den Migrationsbehörden gemeldet. (5/13)

Aufgeflogen ist alles, als die Mutter ihn nachts im Zimmer ihrer Tochter erwischt und die Polizei gerufen hat. Die Ermittlungen haben fast drei Jahre gedauert, u.a. weil die Auswertung des Materials ewig gedauert hat. Weil es so viel davon gibt. (4/13)

Als wäre das nicht fürchterlich genug, hat sich Frei als Politiker gleichzeitig öffentlich gegen Ausländerkriminalität und pädokriminelle Straftäter starkgemacht. (3/13)

Laut Anklage soll er seine Partnerin und deren minderjährige Tochter über Monate mit K.-o.-Tropfen betäubt haben, um sie zu vergewaltigen – die Tochter über 40 Mal. Die Dosen waren so hoch, dass die Betroffenen Gefahr liefen, zu ersticken. Er hat sich bei den Vergewaltigungen gefilmt. (2/13)

I can't even. Patrick Frei (57), rechtskonservativer Ex-SVP-Kommunalpolitiker im Aargau, muss vor Gericht wegen Vergewaltigung, versuchtem Mord & sexuellen Handlungen mit einem Kind. Noch gilt für ihn die Unschuldsvermutung. (1/13)