Louis Berger

@ajournomento.bsky.social

✍🏻 Radikales „Feuilleton“ und katholische Intellektualität für die sogenannte ,Postmoderne‘, gelernt am Institut für publizistische Ausbildung (ifp), unterwegs für „Kirche+Leben“.

Man weiß nach Lektüre dieses Aufsatzes von Stefan Evers nicht, was „konservativ“ bedeuten und was diese Haltung vom Liberalismus unterscheiden soll (gab es in Deutschland nach 1945 überhaupt einen „Konservat(iv)ismus“?). Was man weiß: Alle (auch nur rhetorischen) Bezüge zum Christentum sind getilgt.

Stefan Evers: Warum ich konservativ bin

Dort, wo sich Menschen als Teil einer Wertegemeinschaft verstehen, ist auch das Konservative zu Hause. Ein Debattenbeitrag des Berliner Bürgermeisterkandidaten der CDU.

faz.net

Wir gedenken heute der katholischen Widerständlerin Eva-Maria Buch (1921–1943), die als Mitglied der „Roten Kapelle“ andere Menschen vor der Verhaftung bewahrte und schließlich in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde: „Wartet ab in Geduld, bis auch Ihr gerufen werdet.“

Bild von Eva-Maria Buch, gemalt von ihrem Vater.

Wieder sterben zu viele Menschen auf dem Weg Richtung Europa, doch das geht in der Berichterstattung unter. Manches Blatt lässt jede Pietät vermissen und setzt die Flüchtenden mit Attentätern gleich. Ein Versuch, den medialen Deutungskampf um #Ceuta etwas zu sortieren: www.mdr.de/altpapier/da...

Kolumne: Das Altpapier am 4. August 2026 – Ceuta: Menschen als Katastrophen

Zehntausende Menschen versuchen über die Grenze zu Ceuta nach Spanien zu gelangen, nachdem sie offenbar auf eine Fake-News-Kampagne hereingefallen sind. Trotzdem werden sie jetzt medial zu Angreifern ...

mdr.de

Wer rechtskatholische Zeitschriften aus den USA verfolgt, kann einen immer lauter werdenden Pessimismus feststellen: Die Rede von einem „Catholic moment“, die Versprechungen eines Postliberalismus à la J.D. Vance haben sich nicht bewahrheitet. Die Zukunft sei „protestantisch oder atheistisch“.

„First Things“-Artikel „A Catholic Moment or an Evangelical Century?“ von Timon Cline.

Wir gedenken heute des sel. Enrique Angelelli (1923–1976), der vor 50 Jahren „kaltblütig geplant“ ermordet wurde, weil er als Bischof von La Rioja für die Armen und gegen die argentinische Militärdiktatur eintrat: „Wenn sich das Leben hinter Dornen versteckt, es blüht immer eine Blume auf.“

Enrique Angelleli mit Frau auf Eselsgespann.

Die „Fuldauer Zeitung“ hat am Freitag diesen Leserbrief eines Pfarrers veröffentlicht, der im Anschlag auf den Berliner CSD ein „Signal des Himmels“ sieht. Nachdem nicht nur der Inhalt, sondern auch die Veröffentlichung auf Protest stößt, rechtfertigt sich das Blatt: ... (1/2)

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Irgendwie befremdlich, dass dieses Gespräch hier so positiv geteilt wird…Adam Tooze verschweigt, dass das chinesische Wirtschaftsmodell auf einer brutalen Diktatur beruht, und verschleiert dessen imperiale Stoßrichtung.

Adam Tooze: »Das ist keine Übung mehr, das ist der Ernstfall«

China überschwemmt den deutschen Markt. Zerstört das Land unsere Wirtschaft? Der renommierte Historiker Adam Tooze sagt: Deutschland war blind und überheblich.

zeit.de

From recent interviews with some US Catholic bishops about traditionalism (liturgical and otherwise), one might erroneously infer that if only those somewhat impatient types in the SSPX had obeyed the Vatican and the Pope, Catholics loyal to Rome and the Lefebvrians would agree on almost everything.

wenn du denkst du musst einer linkliberalen onlineöffentlichkeit erzählen das problem ist dass rechte zu ungebildet sind um zu checken dass die ausländer immer noch weit weg und durch ein meer vom europäischen festland getrennt sind hast du bereits auf ganzer linie verloren

Valentin@valentincauhl.bsky.social · 3d ago

Vielleicht sollten einige Konservative und Rechte mal auf einer Landkarte nachschauen, wo Ceuta liegt und was das Wort „Exklave“ bedeutet und sich wieder beruhigen.

Wie sich die „Fuldaer Zeitung“ im Fall Winfried Abel ihre Nachrichten selbst gemacht hat: „Wenn sich ein Pfarrer […] derart abwertend […] äußert, dann ist das eine Nachricht […]. Wer so spricht, muss sich dem öffentlichen Diskurs stellen – und er muss gestellt werden. Und genau das passiert gerade.“

CSD-Leserbrief schlägt hohe Wellen: Hintergründe zur Entscheidung der Redaktion

Der Leserbrief von Ex-Pfarrer Winfried Abel zum CSD hat viele Menschen verärgert. Auch die Veröffentlichung in der Fuldaer Zeitung wird kritisiert.

fuldaerzeitung.de

„I am sure that you believe, with me, this paradox: black freedom will make white freedom possible. Indeed, our freedom, which we have been forced to buy at so high a price, is the only hope of freedom that they have.“ — James Baldwin, Letter to the Bishop (Desmond Tutu), 1985 #bornonthisday

Langsam macht es hier abseits der Bubble wirklich keinen Spaß mehr. Bluesky steht Twitter in Sachen Dummgeschwätz, Besserwisserei, Beleidigungen und Todeswünsche inzwischen in nichts mehr nach.

Der Fuldaer Priester Winfried Abel, früher Spiritual in Heiligenkreuz, sieht im Anschlag auf den Berliner CSD ein „Signal des Himmels und ein Aufruf zur Besinnung und Umkehr“. Er hatte im vergangenen Jahr wegen eines Grußwortes von Generalvikar Martin Stanke zum CSD mit seinem Bistum gebrochen.

Pfarrer Abel rechtfertigt Attentat auf dem Berliner CSD als "Zeichen Gottes"

Fast auf den Tag vor einem Jahr ist der in Fulda bekannte Winfried Abel, der bis 2014 Pfarrer von St. Andreas in Fulda-Neuenberg war, schon einmal mit einem homophoben Kommentar negativ aufgefallen. S...

osthessen-news.de

Max Niessner vom EKD-Kirchenamt erzählt im „Eule-Podcast“ bei @herrpfarrerin.bsky.social vom evangelischen Pilotprojekt ELOKI, das von der EKD mit 100.000 Euro gefördert wird. Verschwendet die #Kirche mit „KI“ Zeit und Geld? Wird ELOKI so wie viele ihrer digitalen Projekte scheitern? #digitaleKirche

Eule-Podcast (61): „KI“ in der EKD

Was hat die evangelische Kirche mit „Künstlicher Intelligenz“ vor und was hat es mit dem Pilotprojekt ELOKI auf sich? Welche „KI“ Strategie verfolgt die EKD?

eulemagazin.de

Wir gedenken heute des sel. Gerhard Hirschfelder (1907–1942), der dem NS-Regime wegen seiner erfolgreichen Jugendarbeit ein Dorn im Auge war, öffentlich gegen den NS predigte und schließlich an den Folgen der Haft im KZ Dachau verstarb: „Christsein ist starkes Selbstloswerden.“

In schwarz-weiß gehaltenes Porträt von Gerhard Hirschfelder.