Diego León-Villagrá

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Noch ein All-time-favourite: "Hier liegt das grosse haupt I so itzt wird ausgelacht; Viel wissen mehr von mir I als ich iemahls gedacht. Doch wust ich I daß ein stein nicht leicht ein stern kan werden / Ein stein / wie hoch er steigt I fällt endlich zu der erden." – Christian H. v. Hoffmannswaldau

Manchmal habe ich das Gefühl, es sei überhaupt nicht mehr nötig, in Berlin-Mitte, an der Uni usf. als schwuler Mann sichtbar zu sein. Wie oft habe ich überlegt, die 🏳️‍🌈 aus meinem Profil zu entfernen, ich bin doch schon groß und (ein bisschen) seriös! Shit: es ist immer noch nötig. Immer noch wichtig.

Nach fünf Jahren Arbeit in zahllosen Einzeldokumenten, Notizen-Apps, Moleskines, Loseblattsammlungen und Marginalia habe ich endlich nur noch *ein* Dokument für meine Dissertation zu den 'Denkfiguren' des Krebses, die im Herbst eingereicht werden soll – es nimmt Form an:

Die Gliederung der erwähnten Dissertation.

"Ganga was sunken, and the limp leaves Waited for rain, while the black clouds Gathered far distant, over Himavant. The jungle crouched, humped in silence. Then spoke the thunder DA Datta: what have we given?" – T.S. Eliot, The Waste Land (1922) Soll heißen: es gewittert!

Soeben erschienen: „Opferdramaturgie nach dem bürgerlichen Trauerspiel“, Band 2, darin ein Aufsatz von mir über die maskuline Opferdramaturgie bei Fritz Zorn und Bernward Vesper. 🐱

Das Cover des o.g. Buchs.Die erste Seite des genannten Aufsatzes.

Nächste Woche geht es nach Salzburg zur Jahrestagung der Austrian Studies Association, "Austria as Stage – Austria on Stage". Gemeinsam mit Primus Heinz Kucher organisiere ich ein kleines, sehr internationales Panel über Ernst Weiß als Dramatiker:

Ein Ausschnitt aus dem Programm. Zuerst die grundsätzlichen Daten: "Panel K4, Sun, 11:30-13:00, Chair: Primus  Heinz KUCHER / Diego LEÓN-VILLAGRÁ, Room: 4.101: Die Bühne als ‘Seelenperiskop’. Ernst Weiß als Dramatiker". Dann das Programm: "Diego LEÓN-VILLAGRÁ (Bauhaus-Universität Weimar): Rahel Sanzara ‚auf den Leib geschrieben‘? Ernst Weiß’ dramatisches Schaffen; Jan BUDŇÁK (Masaryk-Universität Brünn): Ernst Weiß als Dramatiker und ‘Performanz-Künstler’ Anfang der 1920er Jahre in Prag; Joseph MOSER (West Chester University): Der Augenzeuge von Ernst Weiß als psychologische Analyse der Verblendung der Deutschen durch Hitler; Primus-Heinz KUCHER (Universität Klagenfurt): Berichts- und Reportage-Dramatik: Überlegungen zu Ernst Weiß‘ Fall Vukobrankovics"

„Da ist es verstörend, wenn Erstsemester in Gebäuden ankommen, deren Zustand ihnen vom ersten Tag an signalisiert, dass man die Orte ihrer Ausbildung inzwischen behandelt, als könne man ihnen nahezu jede Form materieller Verwahrlosung zumuten.“ www.faz.net/aktuell/feui...

Baulicher Verfall deutscher Universitäten: Gefahr für Bildung?

Deutsche Universitäten sind wissenschaftlich exzellent, doch oftmals verwahrlost und baulich marode. Wer sie verfallen lässt, beschädigt auch die Vorstellung, dass Bildung und Wissenschaft geschützt g...

faz.net

Ich durfte für den Abschlussband des Weimarers Graduiertenkolleg Medienanthropologie einen kurzen Text über Medientechniken der Erdölexploration beisteuern, der lose auf dem ersten Kapitel meiner Masterarbeit „Öl als Öl. Medienökologien der Petromoderne“ basiert.

Das Cover des Sammelbandes „Vermittlung - Materialität - Milieu“Die erste Seite meines Textes „Erdöl: Medientechniken der Erdölexploration“

Semesteranfang! Als Lehrbeauftragter an der HU Berlin gebe ich diesmal ein Seminar zu „Literatur und Strahlung“ – von der ‚Röntgenmanie‘ um 1900über die atomare Aufrüstung und die Atomunglücke von Tschernobyl und Fukushima bis zur Frage nach der Endlagerung radioaktiver Stoffe: shorturl.at/HjXy7

Ein Ausschnitt aus dem Seminarplan des beschriebenen Seminars.

Allen, die sich für Gegenwartsliteratur interessieren, empfehle ich diesen Podcast, der handwerklich stetig besser wird, was ich deshalb weiß, weil ich in der Redaktion mitlerne. Was Freude macht. Aber die Folgen an sich auch. Die zu Elmiger zum Beispiel, die habe ich geliebt. Ach, eigentlich alle.

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Podcast in Gesellschaft und Kultur · Literatur ist politisch, ob sie will oder nicht. Nach den jüngeren Debatten über Klasse, Identität und Autofiktion, Midcult, Neuen Realismus und Schreiben als Arbe...

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