iuditha balint

@ibalint.bsky.social

Direktorin Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, dortmund.de/fhi, ständige Abkürzungen u. a. für Arbeit, Klasse, Fürsprache.

Die Forderung nach mehr «Wissenschaftlichkeit» ist einerseits wohlfeil. Niemand kann dagegen sein. Zugleich ist sie perfide, wo sie «Wissenschaftlichkeit» gegen «Sozialkritik» & «Politisierung» ausspielt und jenen Unwissenschaftlichkeit unterstellt, die das eigene Forschungsparadigma nicht teilen 1/

Ich lese viel über wissenschaftliches Schreiben und über Probleme, die es bereitet. Prokrastination, Schreibblockaden, Ablenkung und dergleichen mehr. Und vermisse etwas dabei: Wissen- und Lernenwollen. Mein Problem beim Schreiben sind nicht… 1/4

Arbeit & Privatheit: Gerade festgestellt, dass ich drei der fünf Bücher, über die ich demnächst auf einem Podium sprechen soll, bei der letzten Buchbestandsdezimierungsaktion aussortiert habe. Ganz offensichtlich taugten sie mir nicht. Jetzt muss ich sie aber selbst kaufen. — Ah, Lösung: Bibliothek.

Redaktion, Schluss: Nach einem Vierteljahrhundert (mit kleiner Unterbrechung) verlässt Dietmar Dath die FAZ & wünscht denen, die dabei waren, alles Gute!

Bild von Dietmar Daths Schreibtisch bei der FAZ: Zu sehen sind ein Monitor mit Startbildschirm, eine schwarze Tastatur und Computermaus, eine Milchtüte mit Kakao, ein eingerahmtes Porträt des Mathematikers Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow, darunter drei postkartengroße Prints: ein Pfeildiagramm (Dolly → Miley; Dolly → Buffy), ein Bild eines Hauses, und ein Zitat von Angela Y. Davis. Auf dem Schreibtisch liegen die Ausgabe „The Stupiding of The American Mind“ des New York Magazine, Druckfahnen von „Alpha Gal“ von Greg Egan, ein Buch zu Physics & Probability, ein Kugelschreiber, Kräutersalz, zwei Brillen, ein Glas Wasser, eine Basecap und noch einige Kabel.

kleiner nachtrag zum bachmannpreis #tddl weils mich ziemlich nervt dass immer wieder an viele texte der vorwurf kam das sei ja alles nur autobiographisch/autofiktional. Wenn man mit den autor*innen redet stellt man sehr schnell fest dass viele von Ihnen extrem viel recherche betrieben haben 1/3

Wieder viel Literatur der Arbeitswelt dieses Jahr, Kinga Tóth so unendlich grandios, in ihrer Sprache möchte ich wohnen und ihren Text mit anderen aus Rumänien und Polen und Bulgarien über osteuropäische Arbeitsmigration in den Westen lesen. Jeder hat seine andere Melodie. #tddl

Tolles Orgateam, tolles Thema, und wenn ihr erst das Rahmenprogramm sehen könntet! (Wer kann schon eine Vernissage zu Gartenzwergen…?) Bis Sonntag, den 28.06. können noch Abstracts eingereicht werden bei @henningpodulski.bsky.social & @annaspener.bsky.social.

Anna Maria Spener@annaspener.bsky.social · 2mo ago

🪏 am 18. und 19. März 2027 veranstalten @henningpodulski.bsky.social und ich im LWL-Museum Zeche Zollern (Dortmund) eine Tagung zu »Jenseits des Gartenzauns: Kleingärten als soziale, kulturelle und ökologische Räume in Geschichte, Gegenwart und Zukunft«. der CfP ist online, schickt uns Abstracts! 🪴

Plakat zur Tagung. das Hintergrundbild ist schwarz-weiß und zeigt eine Frau sowie einen Mann bei der Arbeit im Kleingarten. in gelber Schrift stehen darauf die weiteren Infos (Titel, Ort, Datum, Organisator*innen).

Ist die Hochzeit eines Genres nicht immer auch die Hochzeit der Kritik an ihr? Bspw. Reportage in der Weimarer Republik, Autosoziobiographie in der Gegenwart. Falls jemand Literatur dazu kennt: Ich freue mich über Hinweise.

Frage: Warum kriegen unfrei Schaffende so oft Anfragen von Menschen in Festanstellungen, sich mit ihnen über Konzepte, Veranstaltungsideen usw. „auszutauschen“? Gebt Aufträge, fragt nach Offerten & vor allem, for the love of god, hört auf, so bereitwillig die Arbeit anderer Menschen auszubeuten.