Eliza 🌻

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Weil oft gefragt wurde, ob man alte Schutzbrillen von früheren Finsternissen noch nehmen kann, hier Info (per KI recherchiert): Ältere Mylar- oder Polymer-Folien degradieren und altern im Laufe der Jahrzehnte. Sie können unsichtbare Mikrorisse bekommen, durch die gefährliche Strahlung eindringt.

#Sonnenfinsternis Für alle, hier neu an Bord sind, nochmal der Hinweis: Spätestens jetzt Schutzbrille besorgen (z. B. online bestellen). Und inzwischen lohnt es auch zu checken, wo bei euch die Sonne untergeht - und einen Standort zu suchen, von dem aus ihr sie dabei möglichst lange sehen könnt.

Die Plejaden sind ein klassisches Wintersternbild. Dass sie jetzt im August um 3:00 Uhr morgens schon so hoch im Osten stehen, zeigt, dass sich die Erde unaufhaltsam auf ihrer Bahn weiterdreht. (1/2)

Spannende Frage! Und nicht ganz einfach zu beantworten. Einerseits: Ja, von den insgesamt über 400 Monden im Sonnensystem sind nur wenige groß genug, um eine totale Sonnenfinsternis auf ihrem Planeten zu erzeugen. Andererseits: Auch auf Gasplaneten kann es - sogar recht oft - dazu kommen.

Zum Bild des Mars-Mondes Phobos wurde mehrfach gefragt, warum er nicht kugelrund ist. Hier nochmal für alle die Erklärung: Ein Himmelskörper muss groß genug sein bzw. genug Masse und damit Anziehungskraft haben, um seine Materie nach innen zum Zentrum hin zu ziehen. Nur dann bildet er eine Kugel. /2

Aus unserer losen Reihe zum Thema #Sonnenfinsternis: Auch auf anderen Planeten kann es dazu kommen. Wie hier auf dem Mars. Da hat der Perseverance-Rover vor längerer Zeit diesen Schnappschuss mit dem Mars-Mond Phobos vor der Sonne gemacht.

Umgeben vom Schwarz des Weltraums die Sonne als orangefarbene Kugel. Davor annähernd in der Mitte der dunkle und von seiner Form her einer Kartoffel ähnelnde, also etwas unförmige Marsmond Phobos. Da er logischerweise dem Rover sehr viel näher ist, verdeckt der winzige Felsbrocken etwa ein Drittel der Sonne.

Kosmischer Geheimtipp: In diesen Nächten erreichen die Alpha-Capricorniden ihren Höhepunkt. Zwar ist die Rate mit weniger als fünf Sternschnuppen pro Stunde gering, doch der Strom ist berühmt für seine Feuerbälle. Diese können so intensiv sein, dass sie das Mondlicht und Wolken durchschlagen. (1/2)

Mal was Historisches zum Thema #Sonnenfinsternis - und zwar zu der wahrscheinlich berühmtesten aller Zeiten: Als der Mond am 29. Mai 1919 die Sonne verdunkelte, waren dicht daneben weit entfernte Sterne zu sehen. Allerdings leicht „versetzt“, also nicht genau da, wo sie sich eigentlich befanden. /2

Guten Morgen zusammen - wie gewohnt mit einem aktuellen Bild der Sonne per Satellit SDO, heute mal wieder in (Achtung: komplizierter Fachbegriff) gletschereisbonbonfarbener Wellenlänge.

Die ganze erdzugewandte Seite der Sonne in türkisfarbener Darstellung. Während ein Großteil der Oberfläche eher dunkel abgebildet ist, leuchten die Aktiven Regionen hier hell hervor. Besonders deutlich ist das auf der linken Hälfte und an einer Stelle in der Mitte der Fall. Links am Rand ein diffuser Saum aus Strahlung, nicht so klar strukturiert wie in der sonst oft gezeigten gelben Version, sondern eher wie ein sanft ins schwarze All übergehender Nebel.

Nochmal zur bevorstehenden #Sonnenfinsternis: Wer mal eine totale Finsternis gesehen hat, wird diesen geradezu magischen Anblick nie mehr vergessen. Ganz anders sieht das Ereignis aus dem Weltraum betrachtet aus. Ein Astronaut erzählte mir mal, der schattige Fleck habe fast „schmutzig“ ausgesehen.

Ein Bild der Sonnenfinsternis aus dem All betrachtet, genauer von Bord der ISS mit Blick auf Nordamerika. Unten die Erde - allerdings nicht komplett, denn dazu ist die Raumstation in ihrer 400 Kilometer hohen Umlaufbahn nicht weit genug weg. So spannt sich der Horizont waagerecht in einem langen Bogen quer durch die Aufnahme - darunter die Erde und darüber das schwarze All. Jetzt aber zu der Besonderheit des Fotos: In der Bildmitte fällt der Schatten des Mondes auf die Erdoberfläche. Er sieht wie ein großer und runder dunkler Fleck aus, der am Rand nicht klar umrissen ist, sondern grau ausläuft. Man könnte auch meinen, dass da eine kreisrunde Aschewolke über der Erde schwebt. So oder so: Von dem magischen Eindruck, der sich vom Erdboden aus betrachtet bietet, ist hier nicht viel zu spüren.