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Fußball, Pop & Midlife-Crisis

Bei Hochwasser kann man sich in Gummistiefeln in den betroffenen Gebieten als Macher präsentieren. Aber was zieht man an, wenn es eine Katastrophe wegen Niedrigwasser gibt? Dass Friedrich Merz hier noch keine Lösung gefunden hat, ist sicher der Grund, dass er den Rhein noch nicht besucht hat.

Tja, Jens Spahn hätte als Verkehrsminister schon längst eine Million Wasserpistolen bestellt, damit endlich wieder mehr Schiffe durch den Rhein fahren können, aber auf so was kommen die anderen Politiker ja nicht.

Wenn unsere Flüsse austrocknen, lassen wir die Fahrrinnen ausweiten. Wenn es immer heißer wird, lassen wir mehr Klimaanlagen bauen. Wenn die Wälder verbrennen, lassen wir dort Häuser errichten. Wenn die Welt untergeht, steigen immer noch ein paar Aktienkurse.

Was ist nur aus den Menschen geworden, wenn sie es nicht mehr für selbstverständlich halten, anderen Menschen in Not zu helfen. Sondern ernsthaft für naiv. Was meinen Sie, Herr Dobrindt?

Ich habe mir das Trikot auch nie in die Hose gesteckt und wünschte es hätte dann wenigstens ein einziges Mal auch nur annähernd so lässig ausgesehen wie bei Franco Baresi. Keine Chance. Ruhe in Frieden, Legende

Nachdem man die Sternbrücke in Hamburg verlegt hat, könnte man jetzt eigentlich auch die Hohenzollernbrücke in Köln an einen anderen Ort bringen. Um den Rhein zu überqueren, braucht man sie ja bald nicht mehr.

Nächste WM wird wieder eine der Superlative. Sie findet mit nur drei Teilnehmern (Russland, Saudi-Arabien, Nordkorea) statt, die 36mal gegeneinander antreten und so den Titel ausspielen.

Immerhin muss sich Max Eberl jetzt erstmal nicht mehr ekeln und kann in Ruhe Sponsorenverträge mit der Fluggesellschaft Emirates aus dem Unrechtsstaat Vereinigte Arabische Emirate besprechen.