Anna Maria Spener

@annaspener.bsky.social

wiss. Mitarbeiterin Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft, Uni Paderborn // 🌊🌑🐚🫧

nach der erfolgreichen und produktiven Veranstaltung freue ich mich sehr, dass Véronique und ich nun einen Verlagsvertrag zur Publikation des an die Diskussionen des Workshops anknüpfenden Sammelbands unterzeichnet haben, der voraussichtlich im Winter 27/28 bei Logos erscheinen wird ✨

Anna Maria Spener@annaspener.bsky.social · 3mo ago

Gemeinsam mit Kalina Kupczyńska (Łódź) und Véronique Sina (Frankfurt) darf ich eine am 2. und 3. Juli an der Universität Paderborn stattfindende Veranstaltung zum Thema „Dimensionen der Betroffenheit. Bilder und Narrative der Solidarität in der postmigrantischen Gesellschaft“ organisieren.

Poster der Veranstaltung mit Titel und Eckdaten

Tolles Orgateam, tolles Thema, und wenn ihr erst das Rahmenprogramm sehen könntet! (Wer kann schon eine Vernissage zu Gartenzwergen…?) Bis Sonntag, den 28.06. können noch Abstracts eingereicht werden bei @henningpodulski.bsky.social & @annaspener.bsky.social.

Anna Maria Spener@annaspener.bsky.social · 2mo ago

🪏 am 18. und 19. März 2027 veranstalten @henningpodulski.bsky.social und ich im LWL-Museum Zeche Zollern (Dortmund) eine Tagung zu »Jenseits des Gartenzauns: Kleingärten als soziale, kulturelle und ökologische Räume in Geschichte, Gegenwart und Zukunft«. der CfP ist online, schickt uns Abstracts! 🪴

Plakat zur Tagung. das Hintergrundbild ist schwarz-weiß und zeigt eine Frau sowie einen Mann bei der Arbeit im Kleingarten. in gelber Schrift stehen darauf die weiteren Infos (Titel, Ort, Datum, Organisator*innen).

am 12. November 2026 veranstalten Claudia Öhlschläger und ich den Workshop „Weibliche Metamorphosen in der Gegenwartsliteratur und in den Künsten“. es geht um ästhetische Darstellungen weiblicher Metamorphosen aus u.a. ökokritischen, posthumanistischen wie materialitätstheoretischen Perspektiven 🪸

Plakat zum Workshop, grüner Hintergrund mit Muster, das an einen Baumstamm erinnert. darauf eine Grafik eines Frauenkörpers, aus dem eine Blume wächst. auf dem Plakat steht:

KOMPARATISTISCHER WORKSHOP
WEIBLICHE
METAMORPHOSEN IN DER GEGENWARTSLITERATUR UND IN DEN KÜNSTEN
Universität Paderborn
12.11.2026 9:30-17 Uhr
Raum E 5.333
Mit Beiträgen von Carolin Behrmann, Miriam Maja Brost, Joel Feldkamp, Stephanie Heimgartner, Alexander Knaack und Sara Peine, Franziska Müller, Solvejg Nitzke, Claudia Öhlschläger, Marvin Vocke
veranstaltet von
Prof. Dr. Claudia Öhlschläger und
Anna Maria Spener, M.A.
Weitere Informationen und Anmeldung:
go.upb.de/kompaveranstaltungen

2027 bin ich in der Jury für den Sonderpreis Übersetzung des Deutschen Jugendliteraturpreises. Gesucht werden unter anderem „Neue Talente“; wenn ihr also gerade eure 1.,2.,3. (4.,…keine genaue Grenze) KJL-Übersetzung veröffentlicht habt, bewerbt euch! (& fragt gern nach) tinyurl.com/43v4e2ww

Deutscher Jugendliteraturpreis 2027 ausgeschrieben

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend schreibt den Deutschen Jugendliteraturpreis 2027 aus. Für die Teilnahme werden die Bücher beim Arbeitskreis für Jugendliteratur ...

tinyurl.com

Gemeinsam mit Kalina Kupczyńska (Łódź) und Véronique Sina (Frankfurt) darf ich eine am 2. und 3. Juli an der Universität Paderborn stattfindende Veranstaltung zum Thema „Dimensionen der Betroffenheit. Bilder und Narrative der Solidarität in der postmigrantischen Gesellschaft“ organisieren.

Poster der Veranstaltung mit Titel und Eckdatenlinke Seite des Flyers mit ausführlicher Beschreibung der Veranstaltungrechte Seite des Flyers mit dem Workshop-Programm

Mitte Februar fand das zweite Treffen des DFG-Netzwerks »Flows. Schmiermittel der Theoriebildung« in Berlin statt; mit einer Soundscore von Monika Dorniak, einer Exkursion zum Umlauftank 2 der TU und verschiedenen Formaten zur weiteren Auslotung unserer zentralen Begriffe, Konzepte und Metaphern

Foto einer grünen Tür mit einem darauf geklebten Papier DFG-Netzwerk »Flows«Foto des rosanen Umlauftank 2

fast vergessen: Ende letzten Jahres ist mein Aufsatz »›One-sided, prejudiced view of Germans‹: Das Ressentiment als literarischer Ausdruck jüdischer Antiversöhnlichkeit bei Olga Grjasnowa und Dana Vowinckel« im ZfdPh-Sonderheft »Rückkehr des Ressentiments?« erschienen.

erste Seite des Aufsatzes mit Abstract auf deutsch und englisch: In einigen Texten der in Deutschland publizierten jüdischen Gegenwartsliteratur finden sich stereotype, ressentimentbehaftete Darstellungen deutscher Figuren, so beispielsweise in Olga Grjasnowas „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ (2012) und Dana Vowinckels „Gewässer im Ziplock“ (2023). Diese anti-deutschen Stereotypisierungen werden hier vor dem Hintergrund von Jean Amérys gegen ‚die Deutschen‘ gerichteten „Ressentiments“ (1966) des Überlebenden gelesen, die Täter- und Opferperspektive für unversöhnbar erklären. Als literarische Erprobung eines antiversöhnlichen Ressentiments gehen die Romane von Grjasnowa und Vowinckel dabei
noch über Amérys ressentimentales Plädoyer für Unversöhnlichkeit hinaus: Vor
dem Hintergrund der Diversifizierung jüdischen Lebens in Deutschland subvertiert
das poetische Konzept des antiversöhnlichen Ressentiments die dichotomisch-komplementäre Gegenüberstellung ‚der Deutschen‘ und ‚der Juden‘, indem deren im
Sinne der „negativen Symbiose“ (Dan Diner) angelegtes Aufeinander-Bezogen-Sein
aufgekündigt wird. Dabei setzt das antiversöhnliche Ressentiment dieser scheinbar unabdingbar aufeinander bezogenen Gegenüberstellung postmigrantisch-jüdische Perspektiven entgegen, die vielschichtig und subversiv sind.Cover des SonderheftsInhaltsverzeichnis des Sonderhefts, online abrufbar: https://www.esv.info/download/inhaltsverzeichnisse/9783503242634.pdf