Initiative D21 e. V.

@initiatived21.de

Das Netzwerk für die Digitale Gesellschaft. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, die den digitalen Wandel aktiv und chancenorientiert für alle gestaltet https://InitiativeD21.de

⚠️ Soziales Lernen, also Hilfe durch Kolleginnen und Kollegen, Familie oder Freundinnen und Freunde, vergrößert hingegen die Lücke: Männer profitieren hier signifikant, Frauen nicht. Informelle Netzwerke reproduzieren damit bestehende Ungleichheiten.

👩‍🎓 Sowohl selbst initiierter als auch arbeitgeberfinanzierter Wissenserwerb erhöht die KI-Nutzung signifikant. Bemerkenswert ist dabei, dass Frauen überdurchschnittlich stark von selbst initiiertem Kompetenzerwerb profitieren – ihre KI-Nutzung steigt um 15 %-punkte, bei Männern um 8 %-punkte.

⚠️ Die Bereitstellung digitaler Geräte und der entsprechenden Infrastruktur allein reicht nicht aus. Zwar erhöhen digitale Anforderungen im Job die KI-Nutzung insgesamt, schließen den Gender AI Gap aber nicht. Oft profitieren Männer sogar stärker von solchen Bedingungen.

💻 Die betriebliche Implementierung ist ein zentraler Gleichstellungshebel In Unternehmen, die #KI aktiv einsetzen, digitale Anwendungen erproben und entsprechende #Weiterbildungsangebote bereitstellen, nutzen Beschäftigte KI häufiger – und der Gender AI Gap verliert statistisch an Bedeutung.

🚨 Besonders alarmierend ist der Befund für die Generation Z+, also die Jahrgänge 1996 bis 2010. Hier nutzt die Hälfte aller Männer KI intensiv, bei den Frauen derselben Altersgruppe sind es weniger als ein Drittel.

📊 Es besteht ein Unterschied in der #KI-Nutzung zwischen Frauen und Männern von 16 %-punkten. Wenn Unterschiede im Alter, in der Bildung und dem Haushaltseinkommen, beruflicher Position sowie Einstellungen und Kompetenzen berücksichtigt werden, bleibt der #GenderAIGap mit 8 %-punkten signifikant.

Um zu untersuchen, ob sich neue Ungleichheiten abzeichnen und wie ihnen wirkungsvoll begegnet werden kann, hat das IAB gemeinsam mit der Initiative D21 die Studie 'Digital Gender Gap - Schwerpunkt 2026: Künstliche Intelligenz' durchgeführt. 🧵 Die wichtigsten Ergebnisse:

#4: Kompetenzaufbau als Kernbestandteil jeder KI-Strategie. Regelmäßige, anwendungsbezogene Lernangebote sind notwendig, um intensive Nutzung zu ermöglichen und Nutzungslücken zu schließen.#5: Transformationspolitik geschlechtersensibel ausrichten. Qualifizierungsangebote müssen unterschiedliche Ausgangslagen und Erfahrungen systematisch berücksichtigen, um Innovation und Chancengleichheit gleichermaßen zu fördern.

Good digital public services are vital to democracy. 48% of people say that their trust in the state would increase if digital services were easy and quick to use. Which they mostly aren’t in Germany. Source: @initiatived21.de’s eGOV monitor 2024

Unser Geschäftsführer Tim Brauckmüller bringt es auf den Punkt: „Ein durchgängiges Nutzungserlebnis ist kein Komfortmerkmal: Es ist die Grundlage dafür, dass Menschen digitale Verwaltung als zuverlässig und hilfreich erleben.“ 👉 Die vollständige Studie gibt es hier: ow.ly/qECB50X0VU7

eGovernment MONITOR

Der eGovernment MONITOR zeigt, ob die digitale Transformation der Verwaltung bei den Bürger*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ankommt und Erfolge erzielt. Das seit 2010 jährlich erschei...

ow.ly

💡 Die neue Ausgabe des eGovernment MONITORs der @initiatived21.de gibt hierzu aktuelle Einblicke. Sie beleuchtet die Entwicklung digitaler Verwaltungsleistungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – mit besonderem Fokus auf deren Wahrnehmung und Nutzung.

🌐 Der digitale Wandel erfasst nicht nur Kommunalverwaltungen, sondern inzwischen alle föderalen Ebenen. Doch was davon spüren Bürger:innen im Alltag? Digitale Verwaltungsangebote sind zunehmend präsent – manche stehen allerdings noch in Warteschlangen, wenn andere bereits online Anträge stellen.

Bild

Expert:innen beleuchteten dort aktuelle Chancen und Herausforderungen rund um humanoide Technologien. Impulse kamen von: - Dr. Isabella Hermann, Science-Fiction- und Zukünfte-Expertin - Dr. Sirko Straube, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) - Tim Brauckmüller, aconium

BildBild

Aber wer profitiert von diesen Entwicklungen? Welche Standards schaffen Vertrauen? Welche Strukturen sind notwendig, damit intelligente Maschinen den Menschen tatsächlich unterstützen? Diese Perspektiven standen im Fokus der Veranstaltung „KI in Bewegung: Humanoide Roboter“ der @initiatived21.de.

Physical AI markiert eine neue Generation greifbarer Technologie, die über industrielle Anwendungen hinaus reicht. Richtig konzipiert, kann sie Fürsorge, Teilhabe und Lebensqualität im Alltag stärken. Ob in der Pflege, Mobilität oder für kommunale Angebote - humanoide Roboter eröffnen Potenziale.

++Digitale Ausgrenzung ist ein strukturelles Problem: Neue D21-Studie zum #DigitalSkillsGap in Deutschland++ Die Studie zeigt: Digitale Ausgrenzung ist ein strukturelles Problem. Schwierige Wohnverhältnisse, geringes Einkommen und fehlende digitale Ausstattung behindern digitale Teilhabe. 1/4

Digital Skills Gap 2025. Digitale Spaltung neu vermessen: Kompetenzen im Lebenslagenvergleich. Neue Studie jetzt herunterladenZitat von Valentina Daiber, Vizepräsidentin der Initiative D21:

"Digitale Teilhabe ist kein Luxus, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Sie ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Wenn wir wollen, dass alle Menschen an der digitalen Welt teilhaben können, müssen wir heute die richtigen Weichen stellen. Diese Studie zeigt Wege auf, wie wir eine Digitale Gesellschaft gestalten können, in der  niemand zurückgelassen wird."