Jonathan Peaceman

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Der Deutsche Presserat hat der "JĂŒdischen Allgemeinen" wegen dieses Artikels von Susanne Schröter eine „Missbilligung“ ausgesprochen. Schröter hatte Ahmad Mansour verteidigt, ohne offenzulegen, dass sie selbst in der Angelegenheit involviert ist. @correctiv.org

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Jonathan Peaceman@jonpeaceman.bsky.social · 9mo ago

Exklusiv | In der FördergeldaffĂ€re um Ahmad Mansour springt ihm nun die Ethnologin Susanne Schröter publizistisch zur Seite. Sie gibt die neutrale Beobachterin. Interne Dokumente zeigen jedoch: Auch sie sollte von den rund 9 Millionen Euro fĂŒr Mansours Projekt profitieren. 1/x

„Seit einigen Jahren werden Muslime von Konservativen zunehmend als Problem dargestellt. Besonders muslimische Kinder und Jugendliche geraten ins Visier eines Kulturkampfs, bei dem empirische Fakten hinter gefĂŒhlten Wahrheiten zurĂŒcktreten.“ My latest! weltbuehne.com/article/mini...

„Mini-Islamisten“

In den Vergasungsfantasien eines CDU-Politikers zeigt sich mal wieder: Im konservativen Panoptikum der Bedrohungen nimmt kaum eine Figur einen so prominenten Platz ein wie der junge mÀnnliche Muslim.

weltbuehne.com

Super Gedanken von @danielbax.bsky.social, der kurze Skeet wird dem nicht ganz gerecht. „Aber der Song ist nicht nur politisch, sondern auch Ă€sthetisch bedenklich. Der bierernste Liedtext verströmt in etwa so viel Poesie wie ein Antifa-Flugblatt, das zu schmalzigem Klaviergeklimper vertont wurde“

taz@taz.de · 3w ago

Der Song „Keine Angst“ von Danger Dan und Igor Levit ist ein Aufruf zur Selbstjustiz. Es ist verstĂ€ndlich, dass das ZDF dem keine BĂŒhne bieten wollte.

"Jeden Tag ein Kind". In Haaretz berichtet Nir Hasson ĂŒber die 274 Kinder, die die israelische Armee seit Beginn der "Waffenruhe" letztes Jahr in Gaza getötet hat. Keine Angst, sowas kommt in deutschen Zeitungen nicht vor.

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“Zivilisten in Gaza sind Schutzschild der Hamas // Schutzschild der Nachfahr'n der Juden-Vergaser” hieß es im Lied “Oktober in Europa”, das die Antilopen Gang 2024 veröffentlicht hat. Es sind die einzigen Zeilen, die sich mit den Opfern in Gaza auseinandersetzen. open.substack.com/pub/jonpeace...

Keine Antifaschisten

Das ZDF hat also zwei Musiker eingeladen und wegen ihres antifaschistischen Lieds wieder ausgeladen. Dass dieser Vorgang Teil eines laufenden Rechtsrucks in den Öffentlich-Rechtlichen ist, scheint unb...

open.substack.com

Polarisierung ist als Konzept auch deswegen so beliebt, weil es eine Problemwahrnehmung, die im Wesentlichen auf den Aufstieg der extremen Rechten zurĂŒckzufĂŒhren ist, in eine Form bringt, die den Beobachter unparteiisch darĂŒber erhaben macht, indem sie die Schuld vor allem bei den anderen ablĂ€dt.

Petter Törnberg@pettertornberg.com · 4w ago

‘Polarization’ has become the master concept for diagnosing our current democratic crisis. But this is not polarization. It is the radicalization of the political right. By misdiagnosing it, we risk becoming complicit in the crisis. đŸ§” Just out in Perspectives on Politics doi.org/10.1017/S153...

„Was jedoch [
] selten in den Mittelpunkt gerĂŒckt wird, ist die Rolle deutscher Medien beim Erstarken des Faschismus. Bereits 2017 konstatierte Kommunikationswissenschaftler Kai Hafez: „Die Resonanz des Rechtspopulismus (ist) auch eine journalistische Konstruktion.““ Ich schreibe hier neu ĂŒber:

Wege in den wehrhaften Journalismus

Das Erstarken von faschistischen Ideologien und von der AfD, aber auch soziale Medien und KI stellen den Journalismus vor große Herausforderungen. Zu meistern sind diese nur mit antifaschistischem Jou...

taz.de

Meine taz-Recherche zur Berliner FördergeldaffĂ€re: Wie die Israel-Lobbyorganisation ELNET, die RĂŒstungsgeschĂ€fte vorantreibt, vom Berliner Senat finanziert wurde– durch politischen Druck aus der CDU & gegen den eindeutigen Widerspruch der Verwaltung. FĂŒr Chialo, der ELNET gut kennt, ist das heikel.

FördergeldaffÀre in Berlin: Genehmigt auf Druck von Joe Chialo

Unter dem damaligen Kultursenator drĂŒckte die CDU auch ein Projekt der Lobbyorganisation Elnet durch. Die Verwaltung hielt dieses fĂŒr „explizit nicht förderfĂ€hig“.

taz.de

Update: Auf Facebook postete ZDF heute sogar einen Clip mit genau dieser Falschbehauptung und dem Zitat zu „Bildern aus Deutschland“ als Titelbild. Der Clip wurde dort 1,9 Millionen Mal gesehen. Die mehr als 3.000 unmoderierten Kommentare sind durchzogen von Islamfeindlichkeit und Rassismus.

ZDF heute auf Facebook: „Bilder, wo man denkt, das ist doch gar nicht Deutschland“ GĂŒner Balci
Jonathan Peaceman@jonpeaceman.bsky.social · last mo.

Exklusiver fact check: Bei Markus Lanz wurde eine Szene aus Jordanien zum deutschen Stadtbild erklĂ€rt. Das zeigt eine einfache Google-RĂŒckwĂ€rtssuche (siehe unten). Die Sendung bediente die VerschwörungserzĂ€hlung einer angeblichen „Unterwanderung“ der deutschen Politik durch Islamisten.

Exklusiver fact check: Bei Markus Lanz wurde eine Szene aus Jordanien zum deutschen Stadtbild erklĂ€rt. Das zeigt eine einfache Google-RĂŒckwĂ€rtssuche (siehe unten). Die Sendung bediente die VerschwörungserzĂ€hlung einer angeblichen „Unterwanderung“ der deutschen Politik durch Islamisten.

Es geht den MedienhÀusern schlicht darum, Personal zu sparen. Nachdem sie mit E-Papers und Click-Portalen die Druck- und Vertriebskosten gesenkt haben, geht es jetzt an die Stellen der Journalist*innen. Da kommt KI gerade recht. Alles andere ist GeschwÀtz.

Jonathan Peaceman@jonpeaceman.bsky.social · 2mo ago

Die grĂ¶ĂŸten KI-JĂŒnger scheinen am wenigsten Ahnung zu haben, wie sie funktioniert. Hier Markus Knall, Chef von Ippen Media, der Journalisten durch KI ersetzen will, weil diese ja „weltanschaulich“ neutral sei — im Gegensatz zu Menschen.

Taz: „Der Journalist der Zukunft, sagt Knall, werde ein „KI-Komponist" sein. Einer, der weiß, womit er die KI fĂŒttern muss, damit sie das richtige Ergebnis ausspuckt. Das sei doch die eigentliche Leistung von Journalismus. „Niemand ist Journalist geworden, um Texte zu tippen." Komplett auf Menschen verzichten will er allerdings nicht, auch moderne Reporter werde es brauchen. Knall nennt sie „Creator".
Negative RĂŒckmeldungen habe er bisher zu KI-Texten nicht bekommen, sagt Knall. Er glaubt, das Publikum werde es bald schĂ€tzen, wenn die Maschine schreibt. „Das werden Texte sein, ohne Rechtschreibfehler, ohne inhaltliche Fehler, gut strukturiert und ohne den weltanschaulichen Bias, den Journalisten haben.“

Die grĂ¶ĂŸten KI-JĂŒnger scheinen am wenigsten Ahnung zu haben, wie sie funktioniert. Hier Markus Knall, Chef von Ippen Media, der Journalisten durch KI ersetzen will, weil diese ja „weltanschaulich“ neutral sei — im Gegensatz zu Menschen.

Taz: „Der Journalist der Zukunft, sagt Knall, werde ein „KI-Komponist" sein. Einer, der weiß, womit er die KI fĂŒttern muss, damit sie das richtige Ergebnis ausspuckt. Das sei doch die eigentliche Leistung von Journalismus. „Niemand ist Journalist geworden, um Texte zu tippen." Komplett auf Menschen verzichten will er allerdings nicht, auch moderne Reporter werde es brauchen. Knall nennt sie „Creator".
Negative RĂŒckmeldungen habe er bisher zu KI-Texten nicht bekommen, sagt Knall. Er glaubt, das Publikum werde es bald schĂ€tzen, wenn die Maschine schreibt. „Das werden Texte sein, ohne Rechtschreibfehler, ohne inhaltliche Fehler, gut strukturiert und ohne den weltanschaulichen Bias, den Journalisten haben.“