Yossi Bartal

@yossibartal.bsky.social

Journalist- writing for The Diasporist, taz, nd, Freitag, analyse & kritik

Wer sonst noch für die CDU Wahlkampf in Berlin auf Arabisch geführt hat?– Hier z. B. der Verein Familien-Union e.V., gegründet von kurdisch-libanesischen Familienvertretern, die sehr oft in den Medien als Teil der sogenannten Clankriminalität behandelt werden & zu denen u.a die Familie Remmo gehört.

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Es ist ermüdend, Identitätspolitik mit Identitätspolitik zu bekämpfen- ein Grund, warum ich keine „jüdischen Briefe" mehr unterzeichne. Vor allem aber stört mich die Fixierung auf die Ängste einer einzelnen Gruppe, bei gleichzeitiger Ausblendung derer, die tatsächlich vom Staat diskriminiert werden.

Muss in Sukkot immer wieder an diese lustige Begegnung denken! Grüße an die zwei junge Chabadnicks von damals - hätte mit euch bleiben sollen, die Therapie war gar nicht erfolgreich!

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Und just in der Woche als ganz Deutschland über Organisierte Kriminalität und ihre Verbindungen in die Politik gesprochen hat, ist der Frankfurter Geschäftsmann Yossi Buchmann im Alter von 96 Jahren verstorben. Jehi Sichro Baruch.

Es kursiert derzeit online auf Hebräisch ein eindeutiger Aufruf zur Gewalt gegen jüdische Berliner, die den Brief zur Unterstützung von Elif und der Linkspartei unterzeichnet haben; einige bekommen auch Hassnachrichten. Solche konkreten Drohungen erlebe ich in diesem Zusammenhang zum ersten Mal.

Netanjahu klingt hier erstaunlich vertraut – fast wie Zeit-Journalisten in Berlin: „Mr. Mamdani, seit Sie zum Bürgermeister gewählt wurden, fühlen sich Juden in New York nicht mehr sicher. Sie sagen mir: ‚Das ist nicht mehr die Stadt, an die wir uns erinnern, sie hat sich so schnell verändert.'"

Justin Baragona@justinbaragona.bsky.social · 3d ago

Netanyahu directly attacks Zohran Mamdani (and his wife) from the UNGA podium, calling him the "antisemitic mayor of New York City," parroting The Free Press's stories about Rama Duwaji, tying Mamdani to Hasan Piker, and claiming the mayor is "buddies" with Hamas.

Excellent episode on organized crime among Pal. citizens of Israel on @972mag.com podcast.Hosted by Ghousoon Bisharat,w/Eilat Maoz. “Organized crime networks have penetrated almost every aspect of Palest. life in Israel,from local government to education,welfare, banking,and even waste collection”

PODCAST: The making of Israel's Palestinian mafias

Eilat Maoz breaks down how organized crime took over Arab communities — and why it reveals the contradictions of Israeli state power.

972mag.com

Das mag wirklich nur Zufall sein, aber Mitglieder einer Gruppe von Männern in beduinischer Tracht, die letztes Jahr mit Issa Remmo im Abgeordnetenhaus waren und dieses Jahr mit ihm einige Videos posteten, haben in den letzten Wochen Wahlkampf für die CDU in Berlin und besonders in Neukölln gemacht.

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FYI: In Berlin leben ca. 35,000 Juden, tendenz steigend. Fast alle sind migrantisch (vor allem aus: Israel, USSR, Nord-Amerika). Nur ein 1/4 ist in der Jüdischen Gemeinde organisiert, die anderen sind jünger, eher liberal und sehr viele sind links. Mehrere wollen gar nicht" als Juden" sprechen.

Richtungsstreit nach der Wahl in Berlin: Jüdische Unterstützung für Linksbündnis

In einem offenen Brief fordern 150 Berliner Jüdinnen und Juden eine rot-rot-grüne Koalition in der Hauptstadt. Sie widersprechen damit dem Zentralrat der Juden.

taz.de

Kurz vor der Wahl ging Stefan Evers auf eine Tour in Neukölln, organisiert von Hudhaifa Al-Mashhadani – eine Person, die einen Mordanschlag auf sich vortäuschte, Titelmissbrauch beging & seine ganze Lebensgeschichte fabrizierte. Es gab 0 Konsequenzen. Nur @danielbax.bsky.social hat berichtet.

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Das Wichtigste, was ich sagen wollte: "Es war ein toller Abend! Jüdische & palästinensische Genossen haben zusammen gefeiert, es wurde auf türkisch und kurdisch gesungen, trans Leute haben neben Frauen mit Hijab gejubelt. Die Stimmung war genau diese Neuköllner Mischung, die so wunderbar ist."

der Freitag@freitag.de · 5d ago

Bei der Wahlparty der Linken in Neukölln tauchte ein ungeladener Gast auf: Issa Remmo, mutmaßlich führender Kopf der Organisierten Kriminalität. Yossi Bartal unterhielt sich mit ihm – zunächst ohne zu wissen, wer vor ihm stand. Ein Gespräch (F+)

„Remmo musste wohl wissen, dass sein medienwirksamer Besuch der Linken schadet." Yossi Bartal,
sprach mit Issa Remmo auf der Linke-Wahlparty in Neukölln

Es gibt eine Menge von problematischen Bildern von Linkspartei-Politiker*innen: hier zum Beispiel von Petra Pau und Martina Renner aus einer Israel-Propaganda-Reise der Likud-nahen Lobbygruppe ELNET im Jahr 2022.

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Schon lustig, dass derzeit tatsächlich ernstzunehmende Ermittlungen wegen Korruption gegen den Spitzenkandidaten der SPD Berlin laufen, aber niemand es wagt, das zu skandalisieren, weil alle anderen Parteien ihn für eine Regierungsbildung brauchen. Aber lass uns weiter über Wahlpartys sprechen...

Irgendwie sind die Stimmen von Israelis in Berlin, viele von denen hierher gekommen, weil sie kein Bock auf die faschistische Politik von Netanjahu haben, nicht so wahrnehmbar in der Hauptstadtpresse, wenn sie ihre Narrative widersprechen.

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🧵Der koordinierte Angriff auf eine mögliche Rot-Rot-Grün-Koalition ist durchaus zu erwarten und wird ebenso inszeniert und koordiniert wie die Vorwürfe des Antisemitismus, um die sie sich so „Sorgen“ machen.

Betrachtet man den Zustand nüchtern, scheint es kaum etwas Verrückteres zu geben, als die Idee, Kinder in die Welt setzen zu wollen– außer vielleicht die Entscheidung, eine Großstadt links zu regieren, während überall sonst die Rechte den Ton angibt. Sollte man es trotzdem wagen? Meine ND-Kolumne

Zwischen Kinder- und Regierungswunsch

Es gibt kaum Verrückteres, als Kinder in die Welt zu setzen – oder eine Großstadt links zu regieren. Doch Angst ist wohl der falsche Berater, meint unser Kolumnist.

nd-aktuell.de

Gestern, kurz vor 18 Uhr schlich sich ein älterer Mann zu den Kandidat*innen auf der Linken Wahlparty in Neukölln. Niemand erkannte ihn. Ich sprach ihn an, begriff nach einer Minute, dass es Issa Remmo war, und informierte das Orga-Team. Danach wurde er sehr deutlich aus dem Saal verwiesen.

Die IHRA-Antisemitismus-Definition ist zu einem rechten Hass-Symbol geworden - lobbyiert durch mörderischen Siedlern und unterstützt von den führenden Politikern der extremen Rechte in Europa.

Patriots for Europe group adopts IHRA principles combating antisemitism, express support for Israel
During the conference, participants expressed support for Israel and settlement in Judea and Samaria, while opposing sanctions and boycotts imposed on them.