Julia Ingold

@juliedesastres.bsky.social

Literaturwissenschaft, Bild-Text, Emblematik, Lyrik, Theorie, Pop, Comic, Frauen https://www.uni-bamberg.de/germ-litvermitt/team/julia-ingold/

Die ersten Tage in Innsbruck hätten nicht besser sein können. Jahrestagung der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft zum Thema “Biblio­gra­phie(n) - Praxeo­lo­gie, Para­tex­tu­a­li­tät, Insze­nie­rung” in einer wunderwollen Bibliothek und allerliebsten Buch-Cartoons.

Ein hoher Bibliotheksraum mit weißen Jugendstil-Balkonen und einer Projektion, auf der Figürchen mit Buch-Körpern zu sehen sind.

"... aber es ist doch, als wenn der Tod uns kitzle mit seiner Sense. Gewöhnlich jedoch ist er ernsthaft, und zwar wie ein toter Deutscher. Ein lebendiger Deutscher ist schon ein hinlänglich ernsthaftes Geschöpf, und nun erst ein toter Deutscher!" Heine <3

Also ich assoziiere ja jetzt nicht eine Autorin, sondern für immer Ingo Schulze und Frank Witzel mit der Mängelliste und ich finde, wir sollten sie bei jeder Lesung mit ihrer denunziatorischen Pedanterie konfrontieren.

"no more oatmeal porridge, loathed by me, extolled by Arthur, … Years of breakfast, inept, forsaken, never be recovered … Years of murdered breakfasts, why had I done it?" (Atwood: Lady Oracle) Fühle ich so, Leben ist wirklich zu kurz für gesundes Frühstück

Tatsächlich macht das Buch auch deshalb Spaß. Alle, denen ich davon erzählt habe, wollten sofort das Inhaltsverzeichnis sehen und haben dann wild diskutiert, was sie streichen und stattdessen reinnehmen würden, was fehlt und so weiter. Alle wurden selbst zu Pophistoriker*innen.

Julia Ingold@juliedesastres.bsky.social · 7mo ago

Ich muss fairerweise sagen, dass es kein Buch über Popjournalismus ist und nicht nur über Popmusik in Deutschland. Es erzählt, zugegeben relativ erwartbar, die Geschichte der westlichen Popmusik. Es gibt nur Einzelartikel über Musiker*innen, Bands, Alben und Ereignisse, nicht über Journalist*innen.

Rassismus in der deutschen Comic-Szene. Ein sehr gerechtfertigter Rant 1/X Es gibt so eine Zeitschrift „Comics Info“, erscheint im Verlag Eckart Sackmann und liegt kostenlos in Comicläden aus. In der Winterausgabe 2025/26 gibt es einen Artikel mit dem Titel „Die Ducks in den unkorrekten 60ern“ …

Ich darf ein paar sehr engagierte Studis im Projektseminar zu dem Nachwuchspreis begleiten. Es ist mir eine große Ehre und Freude!

Universität Kiel (CAU)@uni-kiel.de · 9mo ago

✍️ Der Lyriker Tom Schulz eröffnet am Montag, 26. Januar, die 28. Kieler Liliencron-Dozentur im Literaturhaus Schleswig-Holstein. 🏅 Zum dritten Mal vergeben Studierende der #UniKiel außerdem den Liliencron-Nachwuchspreis für Lyrik – diesmal geht er an die junge Lyrikerin Loreley Löffler.

Behindert Werden – in Utopien, Dystopien, Zukunftserzählungen und -theorien. Habt ihr Hinweise? Gern diese Frage teilen! Ich interessiere mich auch für Zukunftsentwürfe, in denen Behindert Werden auffällig abwesend ist. (Z. B. Bergs PNR, wo es u. a. um barrierearme Fortbewegung in den Öffis geht.)

Habe endlich @juliedesastres.bsky.socials 'Warum ich keine Männer mehr lese – Die Autopsie einer Ermüdung' gelesen und empfehle für die feministische Flamme im Bauch. sukultur.de/produkt/juli... Darin auch die beste Kurzusammenfassung von Bachmanns Malina: "Darin geht es darum,

Julia Ingold: Warum ich keine Männer mehr lese (AuK 536) - SUKULTUR

Frauen und alle anderen nicht-Männer müssen der Sprache jedes Wort und ihre Anwesenheit darin abringen, indem sie sie mühsam umformen. Die Männer haben kein Problem mit der Sprache. Sie steht ihnen zu...

sukultur.de

Ein tolles Emblem über den Kampf ums eigene Schreiben – auf den ersten Blick. Eigentlich geht es in dem Emblem darum, dass sich die Feder dagegen wehrt, der Verbreitung von Hass und Unwahrheit zu dienen. Ein Emblem wie gemacht für unsere Tage.

Ein alter Druck zeigt eine Feder getränkt in Tinte, die vor einer beringten Hand schwebt, die aus einer Wolke kommt und danach greifen will.

Montagmorgen 7:30 Uhr am Kieler Hbf. Ich pendele nach Greifswald, weil meine #WissZeitVG Stelle an der CAU Kiel ausläuft, und werde mit dem Werbeslogan begrüsst: „Keine Lust mehr auf Pendeln? Dann bleib doch einfach hier! Karriere an der Uni Kiel.“ Liebe Uni Kiel, ich fühle mich verhöhnt!

Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Keine Lust mehr auf Pendeln?“Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Dann bleib doch einfach hier!“Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Karriere an der Uni Kiel“

Jenna: Ich befasse mich mit Wissenschaftlerinnen, die im Schatten ihrer Väter, Ehemänner und Brüder bedeutsame Forschung betrieben und dabei meist wenig Anerkennung erhalten haben. Bob: Wer denn zum Beispiel? Jenna: Ach, die Namen werden dir nichts sagen. Coole Idee bei ???, aber dann Rückzieher 🤷