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Der Krone-Autor Kurt Seinitz nennt den mutmaßlichen Täter des Anschlags am Rande des Christopher Street Day in Berlin, Abdul B., ein „Kind der Fluchtwelle 2015“ und einen „Neo-Deutschen“. Abdul B. wurde aber 2005 in Berlin geboren und war deutscher Staatsbürger mit libanesischen Eltern. 1/5

Screenshot von zwei Krone-Artikelausschnitten, übereinandergelegt mit rotem Banner und der Aufschrift „FALSCH!“. Oben: „Die Kinder der Willkommenskultur“, Krone-Kommentar, Kolumnen, 29.07.2026, 05:00. Unten: Textausschnitt mit gelb markierten Passagen: „Jugendbanden im Wiener Emirat Favoriten oder der 21-jährige, einschlägig vorbestrafte Berliner Deutschlibanese als IS-Terrorist: Das alles sind die Kinder der Fluchtwelle von 2015, als damals eine Parole jegliche Bedenken übertönt hatte: 'Wir schaffen das.'“ Autorenname Kurt Seinitz sichtbar. Kobuk-Logo unten rechts.

„Zuwanderer fürchtet sich vor Zuwanderern“, titelt „Heute“. Im Text wird das Zitat „Alles ist voll mit Afghanen und Syrern. Sie verkaufen und konsumieren Kokain und andere Drogen an offener Straße“ unkommentiert stehen gelassen. 1/4

Kobuk-Beitrag mit der Überschrift „,Heute‘ versucht, Pauschalrassismus mit Migrationshintergrund zu legitimieren“. Darunter ein Zeitungsausschnitt aus „Heute“ mit dem Titel „Zuwanderer fürchtet sich vor Zuwanderern“. Gelb markiert sind die Textstellen „Alles ist voll mit Afghanen und Syrern. Sie verkaufen und konsumieren Kokain und andere Drogen auf offener Straße“ sowie „jetzt werde er von allen Seiten nur noch gefragt, ob er Suchtmittel kaufen möchte“.

Der „Lotto-Achtfachjackpot“ veranlasst Schleichwerbungsfestspiele: Am vergangenen Freitag gab es im Lotto einen „Achtfachjackpot“ zu gewinnen. Die Printmedien Krone, Kurier, die Tiroler Tageszeitung, Heute und Oe24 feierten das mit mehreren als redaktionelle Inhalte getarnten Werbungen. 1/9

Collage aus Zeitungsausschnitten von Kronen Zeitung, Heute, Tiroler Tageszeitung, Kurier und oe24, quer darüber ein oranges Banner mit der Aufschrift „WERBUNG!".

Eine ServusTV-Recherche behauptet, der Vorname Mohammed sei der häufigst vergebene Bubenname Wiens, sofern alle Schreibvarianten zusammengezählt werden. Allerdings: Die Zählmethode ist veraltet und inkohärent.

Faktencheck: Ist Mohammed der häufigste Babyname in Wien?

Eine ServusTV-Recherche behauptet, der Vorname Mohammed sei der häufigst vergebene Bubenname Wiens, sofern alle Schreibvarianten zusammengezählt werden. Allerdings: Die Zählmethode ist veraltet und inkohärent.

profil.at

Ali Chamenei wurde am 28. Februar 2026 bei US-israelischen Angriffen getötet. Der derzeitige oberste Führer des Iran ist sein Sohn Mojtaba Chamenei. Er war es, der am Samstag mit Rache drohte. 1/2

Screenshot eines Social-Media-Posts von „zeitimbild“: Das Bild zeigt ein Porträt des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei. Darunter steht: „Der oberste iranische Führer droht in einer Mitteilung mit Racheakten. Die USA seien nur noch auf ‚Kriegstreiberei‘ aus. Auch das Rahmenabkommen mit den USA wurde gestern ausgesetzt.“
Daneben ein Screenshot der Caption: „Update zum US-Iran-Krieg: Die Lage eskaliert weiter. US-Präsident Trump hat neue Vergeltungsschläge angekündigt, nachdem am Freitag zwei US-Soldaten auf einem Stützpunkt in Jordanien durch einen iranischen Raketenangriff getötet wurden. Der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei droht seinerseits mit Rache. Seit 8 Tagen greift das US-Militär Ziele im Iran an. Der Iran reagiert mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region. (SST)“
Über dem Bild von Ali Chamenei ist ein FALSCH-Stempel platziert. Der Name Ajatollah Ali Chamenei in der Caption ist rot durchgestrichen. 
Rechts unten das KOBUK-Logo.

Aliens, Krebs, Weltuntergang: Für fast jede Schlagzeile findet der Boulevard eine Studie. Wir analysierten über 1.400 Artikel in „Heute“, „Oe24“ und der Kronen Zeitung, die auf Studien verwiesen. Fast die Hälfte stellte diese verzerrt, unvollständig oder falsch dar. kobuk.at/2026/07/ver... 1/6

Wissenschaftsjournalismus aus der Hölle: Der Boulevard und seine „Studien“ •

Aliens, Krebs, Weltuntergang: Österreichs Boulevard missbraucht Studien systematisch. Eine Analyse von über 1.200 Artikeln.

kobuk.at

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Fall wegen des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge. „Heute“ nennt das wiederholt: „Sexspiel“. 1/5

Screenshot eines Artikels der ‚Heute‘-Website mit der Schlagzeile: ‚Oberösterreicherin nach brutalem Sexspiel verblutet‘. Im Vordergrund ein orangefarbenes Banner mit der Aufschrift ‚VERHARMLOSEND!‘ und dem Logo von ‚KOBUK!‘. Der Artikel zeigt ein Symbolfoto einer Hand auf einem Bettlaken.

Das klingt nicht nur nach Werbung. In diesen Artikeln von „Heute“ und „Oe24“ wurde der Großteil des Textes tatsächlich unverändert aus einer Spar-Presseaussendung übernommen. 1/5

Zwei Artikel-Screenshots übereinander: oben Oe24 mit der Überschrift „SPAR baut Asia-Sortiment auf 100 Produkte aus“, darunter Heute mit „Was Spar jetzt ins Regal legt, kennt noch fast niemand“. Beide zeigen dasselbe Foto von asiatischen Spar-Produkten. Quer über dem Bild liegt ein oranges Banner mit der Aufschrift „WERBUNG!“. Kobuk-Logo unten rechts.

Perplexity.ai zeichnet seine Quellen jetzt mit Labels wie Trusted, Credible oder Authoritative aus. Kurier ist "trusted", Krone ist "credible" (aber "political sensationalism" und "tabloid style"), die Parlamentswebsite ist "authoritative". Medien wie oe24 und heute.at haben noch keine Labels.

Screenshot eines Quellen-Popups (Artikel zur Paketabgabe) auf kurier.at: "Trusted: Kurier.at is trusted for Austrian and international news reporting with a liberal-conservative editorial stance and professionally sourced, high-factual journalism."Screenshot eines Quellen-Popups (Artikel zur Paketabgabe) auf krone.at: "Credible: Krone.at is credible for basic Austrian news and sports reporting, but its populist tabloid style and political sensationalism limit reliability on sensitive or contested topics."Screenshot eines Quellen-Popups (Gesetz zur Paketabgabe) auf parlament.gv.at: "Authoritative: parlament.gv.at is authoritative for official institutional information, records, and public services relating to the Austrian Parliament and Austria's parliamentary system."

Der weltweite Boom KI-generierter Nachrichtenseiten hat Österreich erreicht. Das Portal „Weltstimme“ verwendet Artikel anderer Medien, veröffentlicht auffällig viele Texte zu Russland und ergänzt einen konstruierten „Österreich-Bezug“. Was steckt dahinter?

Hilfe, die KI-generierten Nachrichtenseiten sind da •

Eine KI-generierte Nachrichtenseite erfindet Redakteure und lässt sie Artikel von anderen Medien abschreiben. Was ist die Motivation dahinter?

kobuk.at

Aus meiner Sicht hat sich die journalistische Qualität beim Wiener Medium „heute“ seit dem Weggang von Christian Nusser aus der CR verflüchtigt. Ich empfinde solche Sätze (s.u.) als Schleimerei. Gegen „heute“ Herausgeberin Eva Dichand und Sebastian Kurz wird wegen mutmaßlicher Korruption ermittelt.

Markierter Text ist der zweite Teil des Satzes: "Ich bin davon überzeugt, dass Zuwanderung ins Sozialsystem Gift für eine Gesellschaft ist", sagt er mit der von ihm gewohnten Präzision.

Oe24 glaubt tatsächlich, diese Aufnahme sei ein „herrlich lustiger Moment mit Erling Haaland”. In Wahrheit ist nichts daran echt.

Wer steht im österreichischen Sportjournalismus im Zentrum? Wir haben die Sportberichterstattung in der Krone, der Heute und im Standard in der zweiten Jahreshälfte 2025 untersucht. Das Ergebnis ist klar: Männersport dominiert die Berichterstattung – in Text und Bild. kobuk.at/2026/06/spo... 1/6

Sportjournalismus in Österreich – Von Männern, für Männer, über Männer •

Wie sichtbar sind Frauen im österreichischen Sportjournalismus? Eine Analyse von Heute, Krone und Standard zeigt ein klares Ungleichgewicht.

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Das Gerücht über finanzielle Probleme des brasilianischen Nationalspielers Raphinha hat der ehemalige Spieler Vampeta in einem Interview gestreut. Raphinhas Cousin bezeichnete es als Lüge. Im Artikel von Heute folgen auf diese Spekulationen: noch mehr Spekulationen. 1/4

Screenshot einer Online-Artikelüberschrift von „Heute.at“: „Brasilianer behaupten: WM-Topstar soll wegen Spielerfrau plötzlich pleite sein“. Im Hintergrund ein Foto von zwei Personen (ein Mann mit Sonnenbrille und eine Frau) auf einem Boot. Über dem Bild steht ein oranges Banner mit der Aufschrift „CLICKBAIT!“ in weißen Großbuchstaben.