Lichtenberger Register

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zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle in Berlin Lichtenberg. https://www.berliner-register.de/register/lichtenberg/

Brandsatzwurf auf Flüchtlingsunterkunft im Berliner Osten: „Gewalt entsteht nicht im luftleeren Raum“ Eine Unterkunft für Geflüchtete im Berliner Osten wird mit Brandsätzen beworfen. Staatsschutz und LKA ermitteln. Derweil laufen Gespräche über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen:

Brandsatzwurf auf Flüchtlingsunterkunft im Berliner Osten: „Gewalt entsteht nicht im luftleeren Raum“

Eine Unterkunft für Geflüchtete im Berliner Osten wird mit Brandsätzen beworfen. Staatsschutz und LKA ermitteln. Derweil laufen Gespräche über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen.

tagesspiegel.de

Die jüngsten Ereignisse zeigen bitterer denn je: Der Ton im Berliner Wahlkampf verschärft sich und die Hemmschwelle für physische Gewalt sinkt. Der von uns dokumentierte Angriff auf einen Politiker der Linken sowie der jüngste Vorfall am vergangenen Wochenende...

Sharepic: Politisch motivierter Flaschenangriff auf Linken-Mitglied im NibelungenparkSharepic: Gegen Mitternacht (01.07.2026) wurde ein 19-jähriger Mann im Nibelungenpark in Lichtenberg Opfer eines mutmaßlich politisch motivierten Angriffs. Der junge Mann, der nach eigenen Angaben Mitglied der Partei Die Linke ist, war im Park zu Fuß unterwegs, als ihm ein unbekannter Mann entgegenkam.Sharepic: Kurz nach dem Vorbeigehen beleidigte der Unbekannte den 19-Jährigen laut Polizeiangaben als "dumme Zecke" und warf ihm eine Glasflasche an den Hinterkopf. Der Verletzte konnte aus dem Park flüchten. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte den Verletzten und alarmierte die Rettungskräfte. Der junge Mann musste mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.Sharepic: Da ein politisches, gegen politische Gegner*innen gerichtetes Motiv im Raum steht, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen.

Quelle: Polizeimeldung Nr. 0791 vom 01.07.2026, Tagesspiegel vom 01.07.2026, ND vom 01.07.2026, taz vom 01.07.2026

Seit dem Revival extrem rechter Jugendgruppen im Jahr 2024 wird im Bezirk Lichtenberg auch im Umfeld von Schulen verstärkt extrem rechte Propaganda gemeldet. Dazu gehören Aufkleber, NS-verherrlichende Schmierereien wie Hakenkreuze sowie neonazistische Zahlencodes wie 1161...

Kachel zum Vorfall: 8. Juni 2026: Hakenkreuze und Neonazicodes vor Schule im SewanviertelDirekt vor dem Eingang einer Schule in der Dolgenseestraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei und die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1488" gemeldet. Die Schule wurde informiert und eine Entfernung angekündigt.Melde neonazistische sowie diskriminierende Vorfälle und Gewalt unter: berliner-register.deOder sehr gerne auch direkt an das Lichtenberger Register via Signal, WhatsApp oder per Mail.

Zwischen alltäglichen Anfeindungen und der Sorge vor dem finanziellen Aus: Thüringens demokratische Initiativen stehen unter enormem Druck. Ein Gespräch über Resignation, Resilienz und die Frage, wie wehrhaft „Neutralität“ im ländlichen Raum wirklich sein kann:

AfD geht strategisch gegen thüringische Zivilgesellschaft vor

In der aktuellen Ausgabe der „Thüringer Zustände“ geht es auch um die strategischen Angriffe der extremen Rechten auf demokratische Initiativen.

belltower.news

Queerfeindliche bzw. LGBTIQ*-feindliche Vorfälle wie der aktuelle in der Alfred-Kowalke-Straße kommen auch im Bezirk Lichtenberg immer wieder vor. Insbesondere während der „Pride-Saison“– also im Zeitraum des Pride Month (Juni) und rund um den Christopher Street Day (CSD), der in Berlin meist im...

Vorfallsbeschreibung auf Kacheln: 2.6.2026 Queerfeindlicher Angriff in Alt-FriedrichsfeldeVor einem Supermarkt in der Alfred-Kowalke-Straße, nahe dem U-Bahnhof Friedrichsfelde, kam es zu einem queerfeindlich motivierten Angriff. Eine Frau beschimpfte und beleidigte eine von ihr als queer gelesene FLINTA*-Person und ging diese körperlich an. Dabei äußerte die Angreiferin unter anderem die Drohung: „Der Bürgerkrieg wird kommen und dann werdet ihr brennen“. Zudem gab sie an, sie habe „Bock“ und dafür „heute extra schon Sekt gekauft“. Die betroffene Person blieb körperlich unversehrt und konnte sich in Sicherheit bringen.Melde neonazistische, LGBTIQ*-feindliche, sowie diskriminierende Vorfälle unter: berliner-register.de

Wir wollen ein Berlin, in dem alle Menschen Zugang zu verlässlichen, hochwertigen und vielfältigen Unterstützungsangeboten haben! Dafür braucht es eine starke soziale Infrastruktur. Sie ist Grundlage für sozialen Zusammenhalt, Teilhabe und eine demokratische, solidarische Stadtgesellschaft.

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Auch vergleichsweise schon fast alltäglich erscheinende Propagandaaktivitäten der extrem. Rechten in den Lichtenb. Kiezen können für Betroffene Einschüchterung, Angst und Bedrohung bedeuten. Gerade wenn Propaganda gezielt an Wohnorten angebracht wird, kann das eine hohe psychis. Belastung sein.

Kachel zum Vorfall am 26.5.2026: Antimuslimische Aufkleber in KarlshorstIn der Junker-Jörg-Straße wurden im Umfeld einer von Migrant*innen bewohnten Wohnung rassistische Aufklebermotive aus einem Naziversand verklebt. Auf dem einen Aufkleber war der NS-verherrlichende und antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.Der andere zeigte das rassistische bzw. anti-muslimische Motiv mit der Aufschrift "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen - einer Frau mit Burka und Sprengstoff und einem Mann mit Gewehr. Muslim*innen werden auf diesem Motiv pauschal mit Terrorismus identifiziert und als Gefahr dargestellt. Melde neonazistische, rassistische sowie diskriminierende Vorfälle und Gewalt unter: berliner-register.de

Reichsflaggen, Runen, Hakenkreuze - Massiver Anstieg rechter Propaganda: Fast 900 extrem rechte Vorfälle dokumentierten die Berliner Register im Jahr 2025 im Bezirk Lichtenberg – so viele wie nie zuvor. Bestimmte Kieze sind besonders betroffen:

Reichsflaggen, Runen, Hakenkreuze: Massiver Anstieg rechter Propaganda im Berliner Osten

Fast 900 rechtsextreme Vorfälle dokumentierten die Berliner Register im Jahr 2025 im Bezirk Lichtenberg – so viele wie nie zuvor. Bestimmte Kieze sind besonders betroffen.

tagesspiegel.de

Die Zahl der Angriffe ist 2025 weiter angestiegen auf 39 (2024: 32, 2023: 19). Das bedeutet, dass in Lichtenberg etwa alle 9-10 Tage eine Person aus diskriminierender oder extrem rechter Motivation angegriffen wird. Die meisten Angriffe ereigneten sich spontan, etwa ein Viertel im Öffentlichen Raum.

Rassistischer Angriff und körperliche Gewalt im WeitlingkiezDrei Personen (argentinisch, kolumbianisch, türkisch-kurdisch) hielten sich im Außenbereich eines Imbisses in der Weitlingstraße auf, als ein unbekannter Mann im Vorbeigehen eine rassistische Bemerkung („K-Wort“) äußerte. Als eine*r der Betroffenen verbal gegen die Beleidigung protestierte, eskalierte die Situation sofort.Der Unbekannte griff die Gruppe mit einem Stuhl an und schlug anschließend mit den Fäusten auf einen der Betroffenen ein, auch nachdem dieser zu Boden gestürzt war.

​Der Betroffene flüchtete in den Imbiss, um Schutz zu suchen. Die Mitarbeiter versuchten jedoch, den Schutzsuchenden am Betreten des Bereichs hinter dem Tresen zu hindern.Nachdem der Angreifer aus dem Laden verwiesen wurde, rief er in die Richtung der Betroffenen, dass er sie töten werde, wenn sie den Laden verlassen. Die Mitarbeiter forderten auch die Betroffenen auf, das Geschäft umgehend zu verlassen – trotz des Hinweises auf die weiterhin bestehende Gefahr im Außenraum und der Bitte um Solidarität. Ein Verlassen durch den Hinterausgang wurde von den Betroffenen abgelehnt.

Neonazis, die seit einigen Wochen immer offensiver in Neu-Hohenschönhausen - insbesondere in Wartenberg - die Kieze großfl. mit Reichsflaggen und NS-Parolen besprühen und somit versuchen den Sozialraum als Ihr Aktionsgebiet zu markieren, firmieren jetzt unter dem Kürzel "CF" für "Chromfaschisten".

Sharepic: 7.5.2026 NS-verherrlichende Graffiti in Neu-HohenschönhausenErneut wurden in Neu-Hohenschönhausen mehrere großflächige, NS-verherrlichende Graffiti gemeldet:

In der Crivitzer Straße Ecke Grevesmühler Straße wurden Stromkästen mit der schwarz-weiß-roten Reichsflagge und dem Schriftzug "Chromfaschisten", sowie dem Kürzel "CF" besprüht.Zudem wurde dort auch ein in chrom gesprühtes Graffiti mit "CF" und der Parole "Adolf unvergessen" entdeckt.

In der Nähe eines dort gelegenen Jugendtreffs befand sich ebenfalls ein in schwarz-weiß-rot besprühter Stromkasten.Melde neonazistische Vorfälle und Gewalt unter: berliner-register.de

Leider kommt es in Lichtenberg-Hohenschönhausen immer wieder zu Einschüchterungsversuchen der extrem rechten Szene gegenüber Jugendfreizeiteinrichtungen. Der aktuelle Vorfall ereignete sich vermutlich in der Nacht von Hitlers Geburtstag (20.April) auf den 21.April 2026.

Sharepic mit Überschrift: 21.4.2026 NS-verherrlichende und rassistisch motivierte Sachbeschädigung an JFE in Neu-HohenschönhausenIn Neu-Hohenschönhausen wurde eine NS-verherrlichende und rassistisch motivierte Sachbeschädigung im Eingangsbereich und auf der Außenwand einer Jugendfreizeiteinrichtung festgestellt.Auf die Eingangstür wurden in silberner Farbe zwei große Hakenkreuze gesprüht (eines davon über ein Plakat für das "Bunte Platte Fest" am 1.Mai 2026 in Neu-Hohenschönhausen), auf den Schaukasten der Jugendfreizeiteinrichtung der Neonazicode "88" für "Heil Hitler" sowie ein rassistischer Schriftzug in Form des N-Wortes auf die Außenwand.Falls Ihr ähnliche Vorfälle in Euren Kiezen wahrnehmen solltet, meldet Euch bitte beim Berliner und/oder Lichtenberger Register! https://berliner-register.de/register/lichtenberg/

Nazis in der Nachbarschaft: Eine Zelle des neonazistischen „III. Weg” macht sich in Brandenburg breit. Nach der Eröffnung eines neuen Büros in Wittstock/Drosse fürchten die Einwohner*innen steigende Gewalt und eine graduelle Landnahme durch Neonazis.

»Der III. Weg«: Rechtsextremisten eröffnen neues Parteibüro in Brandenburg

»Der III. Weg« baut in Brandenburg seine Strukturen aus. Das Innenministerium in Potsdam rechnet mit weiteren Aktivitäten der rechtsextremen Kleinpartei. Besorgte Bürger setzen jetzt auf klare Signale...

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