Lisa Weinberger

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Umweltrecht, Partizipation, Demokratie | Hier mit privater Meinung | she/her | Foto: Lisi Specht

Nach Tagen endloser Hitze in Wien fällt es mir schwerer als sonst, optimistisch zu bleiben. Die Klimakrise ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie prägt unseren Alltag. Mir hilft es in solchen Momenten mich zu erinnern, dass es dennoch Lösungen gibt für ein gutes Leben für die Vielen.

Wie können wir in Europa und Österreich strategisch unabhängiger werden? Ein zentraler Hebel wird oft unterschätzt: 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗥𝗲𝘀𝘀𝗼𝘂𝗿𝗰𝗲𝗻𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵. Die Rechnung ist eigentlich einfach: 👉 Weniger Verbrauch = weniger Importabhängigkeit.

Heute wurde die österreichische Industriestrategie in den Werkshallen eines Schienenfahrzeugbauers in Wien präsentiert 🚆. Die Strategie könnte ein wichtiger erster Schritt sein, um die Spielräume für eine aktive Wirtschaftspolitik im Hinblick auf den sozialen und ökologischen Umbau zu erweitern. 1/

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Tobias Kohlberger hat die Ergebnisse seiner Masterarbeit für den @aundw.bsky.social großartig aufbereitet und zeigt: 𝐓𝐫𝐨𝐭𝐳 𝐤𝐥𝐚𝐫𝐞𝐫 𝐞𝐮𝐫𝐨𝐩ä𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐮𝐭𝐳𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝𝐚𝐫𝐝𝐬 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐬𝐛𝐞𝐝𝐢𝐧𝐠𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐋𝐤𝐰-𝐅𝐚𝐡𝐫𝐞𝐫:𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐚 𝐯𝐞𝐫𝐡𝐞𝐞𝐫𝐞𝐧𝐝. Seine Befragung von 280 Lkw-Fahrer:innen verdeutlicht das:

Markus Müller fährt seit 36 Jahren Lkw. Heute im Nahverkehr, früher europaweit. Warum er das heute nicht mehr macht? 13-14 Stunden täglich fahren, oft ohne echten Schlafplatz, mit enormem Druck im Nacken - das ist nicht besonders attraktiv, und vor allem auch gefährlich. (c) privat 1/7

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Zug um Zug – wie wird Österreich zur Bahnfabrik Europas? Und welche Wirtschaftspolitik ist dafür nötig? Wir freuen uns sehr, dass wir darüber mit Bundesminister Peter Hanke diskutieren können, der derzeit die neue Industriestrategie erarbeitet. 1/7

Für @aundw.bsky.social durfte ich zeigen, 𝐰𝐢𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐢𝐬𝐥𝐚𝐮𝐟𝐰𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐬𝐩𝐥ä𝐭𝐳𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐧 𝐏𝐥𝐚𝐧𝐞𝐭𝐞𝐧 𝐫𝐞𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧: www.awblog.at/klima-energi...

Wie Kreislaufwirtschaft Arbeitsplätze und den Planeten retten kann

Weniger verbrauchen, länger nutzen, wiederverwerten: Die Kreislaufwirtschaft schont Ressourcen, schafft Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wertschöpfung. Sie kann den übermäßigen Ressourcenverbrau...

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Die Bundesregierung will Umweltverträglichkeitsprüfungen #UVP beschleunigen indem sie demokratische Rechte schwächt. Das schafft nachweislich mehr Konflikte, Verzögerungen und rechtliche Unsicherheit und schaden am Ende den Vielen. Wo echte Lösungen liegen -> www.awblog.at/Wirtschaft/D...

Ein guter Bauherr baut mit den Nachbarn, nicht gegen sie: Zur Deregulierung von Umweltverfahren

Wer eine Straße oder ein Kraftwerk baut, sollte Betroffene frühzeitig einbinden. Stattdessen rufen die Vertreter:innen der Wirtschaft seit Jahren nach einer Deregulierung von Umweltverfahren, die demo...

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Letzte Woche durfte ich für die #AKWien beim Sommerfest des AK Klimadialogs zur #Akzeptanz der #Energiewende diskutieren. Was sich dabei einmal mehr gezeigt hat: 𝐃𝐢𝐞 𝐄𝐧𝐞𝐫𝐠𝐢𝐞𝐰𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐤𝐚𝐧𝐧 𝐧𝐮𝐫 𝐦𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐧 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐥𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧, 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐞.

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Wirtschaftspolitik die soziale und ökologische Sicherheit schafft. Das ist nach der Starökonomin Isabella Weber das beste antifaschistische Schutzschild. Toll, dass wir zum Abschluss unserer Akademie dazu mit ihr, Ulrich Brand, Helene Schuberth und Hanna Braun diskutieren dürfen!

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It was announced today by the European Commission that Coca-Cola will change some of its labelling practices to remove misleading recycling claims, after BEUC - The European Consumer Organisation and its members lodged a greenwashing complaint to the Commission in 2023 which we supported. (1/5)

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🌱🚩💡 Wir suchen! - Bewerben oder Weitersagen: Du willst dich für Klima, Umwelt & gerechte Mobilität einsetzen – und dabei dabei das Leben der Arbeitenden verbessern? Dann suchen wir DICH als Assistenz in der Abteilung Klima, Umwelt & Verkehr der AK Wien!

Auf den Unis fehlt oft eine Perspektive die gewerkschaftliche Fragestellungen und die Lohnabhängigen in den Blick nimmt. Freu mich sehr, dass wir hier jetzt mit einer öffentlichen Ringvorlesung zum sozialen und ökologischen Umbau ansetzen. Tolle Themen und spannende Vortragende:

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Schneller bauen durch weniger Beteiligung? Ein Irrweg. 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐤𝐥𝐮𝐠𝐞 𝐏𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐚𝐥𝐨𝐠. Wer Beteiligungsrechte schwächt, riskiert hingegen 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐊𝐨𝐧𝐟𝐥𝐢𝐤𝐭𝐞 und 𝐥ä𝐧𝐠𝐞𝐫𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧.

🔎 Fakten statt Mythen:
✔️ 99,5 % aller UVP-Projekte werden genehmigt.
✔️ Verzögerungen entstehen meist durch schlechte Planung – nicht durch Mitsprache.
✔️ Wer frühzeitig Betroffene einbindet, spart Zeit, Geld und Widerstand.