Marie Baumann

@mariebaumann.bsky.social

Switzerland

mein kitschigster gedanke, von dem ich dennoch fest überzeugt bin, ist, dass das, was dieser gesellschaft fehlt, trauerarbeit ist. ich glaube, dass allgemeine trauer über das, was wir gerade verlieren, das einzige ist, was die faschisierung stoppen würde. trauer braucht ehrlichkeit.

Reinhard Steurer@steurer.bsky.social · last wk.

Liebe Silvia, lieber Franz, Danke für Euren Klartext-Leserbrief in den OÖ Nachrichten. Endlich spricht jemand - notgedrungen - das große Thema unserer Zeit an: Verlust. Es ist überfällig, über dieses Tabu der Moderne zu reden, vielmehr aber über Solidarität als Weg in eine bessere Katastrophe.

Leserbrief von den Biobauern Silvia und Franz Rammer in den Oberösterreichischen Nachrichten, Ende Juli 2026

"Each article asks a version of the same question: How should women change? The questions that aren’t asked: Why aren’t men expected to change? Why do these unequal expectations persist? Why is the focus on women, rather than on the systems and behaviors that continue reinforcing inequality?"

Never Surrender: Empowered Wives Were Never the Problem

Over the past year, several women-focused articles in the <Em>New York Times</em> declared feminism has gone too far, and put the onus on women to fix what is broken. An article asking if liberal…

msmagazine.com

Können wir bitte ein Gesetz haben, wonach die Standardeinstellung bei ALLEM ist: «KI ist aus» und das Ding (was immer es ist) funktioniert so tadellos. KI muss hingegen explizit freigeschaltet werden und ist für den normalen Betrieb eines Dings (Browser, Auto, Waschmaschine ect.) nicht notwendig.

«Sie weiss, dass manchmal Sekunden über Leben und Tod entscheiden, ein falsches Wort, ein gezielter Tritt.» Schönes Porträt, das die unermüdliche Arbeit von Silvia Vetsch würdigt. (Freut mich auch, dass unser Podium anlässlich des Wiborada-Jubiläums erwähnt wird.) www.republik.ch/2026/08/01/d...

Diese Frau kämpft seit 40 Jahren gegen Femizide

Was können wir von Silvia Vetsch lernen, die das Frauenhaus in St. Gallen geleitet hat?

republik.ch

Das Risiko einer Frau durch ihren (Ex)Partner getötet zu werden, ist viel grösser als einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen (~200 Femizide/Jahr in D A CH). Müssen Frauen eigentl. anfangen, ihre (Ex)Partner umzubringen, weil Boys wie Gujer nur dort «Terror» sehen, wo (auch) Männer gefährdet sind?

NZZ@nzz.ch · 5d ago

Seit einem Vierteljahrhundert gehört der Jihadismus zu Deutschland. Doch die Politik hat weggeschaut, beschwichtigt und nach Ausreden fürs Nichtstun gesucht.

Sehenswerte Doku über den feministischen Hintergrund von Dirty Dancing. Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und Produzentin Linda Gottlieb erzählen u.a. wie sie die Abtreibung als zentralen Handlungsbestandteil einbauten, damit die Geldgeber die Szene nicht einfach aus dem Film entfernen konnten.

"Dirty Dancing": Romantik, Drama, Tanz! - Die ganze Doku | ARTE

Der Kultfilm "Dirty Dancing" (1987) schrieb mit seinem ikonischen Soundtrack, den unvergesslichen Tanzszenen und der sommerlichen Romanze Kinogeschichte. Doch hinter der scheinbar leichten Liebesgesch...

arte.tv

Frank A. Meyer sagt nichts zum Fall Patrick F., aber vor einem Monat um so mehr zu «Matters Töchter»: Erst watscht er eine Sozialdemokratin ab (Name egal, Weibsbild halt) und kommt dann zum Punkt: Nur jene Gewalt gegen Frauen ist beachtenswert, die ein anderer «wichtiger» Mann zum Thema macht.

Ist es erlaubt, dem SVP-Nationalrat aus Meilen recht zu geben?

Eine Sozialdemokratin liess alsogleich vernehmen, was sich in diesem Fall geziemt – und was nicht: «Zu behaupten, Gewalt käme nur von Ausländern, ist ein Ablenkungsmanöver, das der Realität nicht gerecht wird. Und es ist respektlos gegenüber jeder Frau, die Gewalt erfährt.»

Punktum.

Nein, dem Meilemer Millionär Matter aus dem Milieu von Rechtsaussen darf man nicht zustimmen, zumal doch das Volk den 10-Millionen-Deckel für die Schweiz gerade erst abgelehnt hat.

Die Mehrheit hat immer recht – vor allem, wenn man zu ihr gehört. Also hat Matter natürlich unrecht: Schweigen soll er!

Gesetzt den Fall, das Unbehagen seiner Töchter beim Gang in die Stadt wäre mehr als ein familiäres Problem, gesetzt den Fall, ihr Unbehagen wäre das Unbehagen zahlloser Frauen, denen nur der prominente Vater fehlt, um es publik zu machen, gesetzt den Fall also, Thomas Matter hätte recht – was dann?

Dann müsste darüber geredet werden. Wie überhaupt geredet werden müsste, über all die Behelligungen durch Migration und Migranten. Zum Beispiel über Messergewalt auf dem Pausenplatz, über Mädchenverachtung im Klassenzimmer, über Gewalttätigkeit gegen Homosexuelle, über die Unmöglichkeit, den Schulstoff zu vermitteln, weil zu viele sprachunkundige Kinder in der Klasse sitzen – zum Nachteil der landessprachlichen Jugend.

Jetzt ist mir schlecht. Triggerwarnung! Über Chatbots wie die bewusstlose Olivia, die eigens dafür geschaffen wurden, Gewaltphantasien zu befriedigen. Diese KI-Chatbots verschieben Grenzen und normalisieren Gewalt in einer Dimension, wie wir es bisher noch nie gesehen haben», sagt Rüya Toparlak.

«Endlich kann ich mit ihr machen, was ich will»: In den Köpfen der Männer, die Frauen sedieren wollen

Der Fall des Schweizer Politikers, der mehrere Frauen betäubt und vergewaltigt haben soll, offenbart eine Phantasie, die auch andere teilen. Das zeigt sich dort, wo Männer mit KI Vergewaltigungen simu...

nzz.ch

Viele Männer meinen, Frauen sollen die emotionale Arbeit leisten, ihnen trotz - anderweitiger Erfahrungen - einfach zu vertrauen. Vertraut aber eine Frau einem Mann und erlebt Gewalt, ist selbstverständlich nicht der Mann schuld, sondern SIE «hätte den Typen doch einfach erstmal richtig kennenler…»

Marie Baumann@mariebaumann.bsky.social · last wk.

Patriarchat ist, wenn Männer fordern, dass Frauen «nicht alle Männer unter Generalverdacht stellen», während sie gar nicht auf die Idee kommen, von sich selbst und ihren Geschlechtsgenossen etwas zu fordern: Nämlich, sich so zu verhalten, dass Frauen keinen Anlass für einen Generalverdacht haben.

Patriarchat ist, wenn Männer fordern, dass Frauen «nicht alle Männer unter Generalverdacht stellen», während sie gar nicht auf die Idee kommen, von sich selbst und ihren Geschlechtsgenossen etwas zu fordern: Nämlich, sich so zu verhalten, dass Frauen keinen Anlass für einen Generalverdacht haben.

Ich glaube, wir unterschätzen immer noch massiv, wie zentral die Motivation, anderen Leuten das Leben so schwer wie möglich zu machen, weil sie es halt einfach verdient haben, wenn ich sie kommandieren kann, für so genannte Eliten ist. Autoritärer Charakter, aber halt locker gekleidet.

Würden Paula und Iwona L. Spendengelder erhalten, wird ihnen die Sozialhilfe um den entsprechenden Betrag gekürzt. Möglich wären: Restaurant- und Aktivitätengutscheine, die man in einem bescheidenen Mass akzeptieren würde. «Zudem besteht die Möglichkeit, Schulden zu übernehmen.»

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Neun Länder haben sich unter der Führung von Deutschland und Grossbritannien zu Projekt Medusa zusammengeschlossen, um die Online-Netzwerke hinter betäubungsgestützter sexualisierter Gewalt (Drug Facilitated Sexual Abuse DFSA) zu zerschlagen. Die Schweiz ist nicht dabei. Petition unterzeichnen:

Projekt Medusa Schweiz - Für eine nationale Taskforce gegen DFSA und Täternetzwerke

Wer betäubt wird, kann sich nicht wehren, nicht erinnern, nicht schützen. Die Täter mischen Substanzen ohne jedes medizinische Wissen. Neben der brutalen sexualisierten Gewalt riskieren sie damit das ...

act.campax.org

Kurz vor Bekanntwerden des aktuellen Falles aus dem Aargau publizierte der Beobachter diesen Artikel. Wann schaffen es die Schweizer Medien endlich mal, diese Partei zu konfrontieren? Jedes dümmliche Plakätli wird breit diskutiert, aber die Frauenfeindlichkeit der grössten CH-Partei? Grillenzirpen.

Betäubt und vergewaltigt? SVP blockiert Hilfe für Opfer

Nach einer Vergewaltigung mit K.-o.-Tropfen zahlen Unfallversicherungen in der Schweiz oft nicht. Betroffene gelten als krank und riskieren Lohnausfall. Der Bundesrat will das Gesetz reformieren – die...

beobachter.ch

Wie heisst schon wieder die Partei, die seit Jahrzehnten über Menschen herzieht, die aus psych. Gründen nicht mehr erwerbstätig sein können? «Die Ex-Ehefrau leidet laut Anklage wegen der Übergriffe bis heute an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Ihren Beruf kann sie nicht mehr ausüben.»

Marie Baumann@mariebaumann.bsky.social · 2w ago

«Insgesamt 140 Mal soll der Beschuldigte seine Ex-Frau betäubt und sexuell missbraucht haben. Auch diese Taten soll er gemäss Anklageschrift, die SRF vorliegt, gefilmt haben. Die Frau leidet bis heute unter den Folgen der mutmasslichen Übergriffe.»

Wenn ich nochmal irgendwo von einem Dieter oder Thomas hören oder lesen muss, wie «unfair» es doch sei, dass Frauen «wegen ein paar Einzelfällen alle Männer unter Generalverdacht stellen», zünde ich alles an. Wenn irgendetwas «unfair» ist, dann dass Frauen nirgends wirklich sicher sind.

Arzt soll Patientinnen sexuell missbraucht haben

Ein Arzt aus Zürich sitzt seit Juli 2026 in Untersuchungshaft. Der Österreicher steht unter Verdacht, Patientinnen missbraucht und heimlich gefilmt zu haben. Ähnliche Vorwürfe gibt es auch aus seiner ...

blick.ch

«Insgesamt 140 Mal soll der Beschuldigte seine Ex-Frau betäubt und sexuell missbraucht haben. Auch diese Taten soll er gemäss Anklageschrift, die SRF vorliegt, gefilmt haben. Die Frau leidet bis heute unter den Folgen der mutmasslichen Übergriffe.»

Anklage gegen Ex-Grossrat - Hauptopfer ist Ex-Frau – Missbrauchsfall weitet sich aus

Tagelang war von einem dritten Missbrauchsopfer die Rede. Nun ist klar: Das Hauptopfer des Aargauers ist seine Ex-Frau.

srf.ch

Psychiater «erklären» ausführlich das Seelenleben von Tätern. Das einzige was mich interessiert, was aber nie diskutiert wird: Warum glauben diese Männer, dass es ihnen zusteht, Mädchen und Frauen Gewalt anzutun?

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Wenn der Täter Ausländer und die Opfer Schweizerinnen wären, würden SVP-Politiker sich überall in allergrösster Ausführlichkeit äussern und dabei auch etwas von Frauenschutz faseln und wie ernst es ihnen mit dem «Frauenschutz» ist, kann man jetzt sehr schön beobachten.

Auf Anfrage sagt Andreas Glarner, Nationalrat und Präsident der SVP Aargau: «Patrick Frei ist unmittelbar nach seiner Verhaftung aus der Partei ausgetreten.» Deshalb erübrige sich für die SVP eine Stellungnahme, «zumal diese verwerflichen Taten auch nichts mit seinem damaligen politischen Amt zu tun haben». Weitere Nachfragen dieser Redaktion bleiben unbeantwortet. Marcel Dettling, Präsident der SVP Schweiz, war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.