Marinus Reuter

@marinusreuter.de

photographer, writer, and researcher currently đŸ”„ Hamburg (DE) www.marinusreuter.de

„In einer materialistischen Erkenntnistheorie sollte nie von »Erkenntnis« die Rede sein ohne die BerĂŒcksichtigung ihres zugehörigen VerhĂ€ltnisses zur Handarbeit.” — Sohn-Rethel, 1970

„Die antike Theorie meint mit der Höherwertigkeit der ĂŒber das Notwendige hinausliegenden Wahrheiten auch das soziale ‚Oben‘ mit: es sind die Wahrheiten, die bei den herrschenden gesellschaftlichen Schichten beheimatet sein sollen.“ — Herbert Marcuse, 1937

Das Reden glaubt, das Organ der Allgemeinheit zu sein. In der zerrissenen Gesellschaft der Gegenwart ist dieses Denken, vor allem in gesellschaftlichen Fragen, harmonistisch und illusionÀr. - Max Horkheimer, 1937

I considered matching algorithms something like a modern day equivalent to the platonic city in which the "qualities of the soul" determine social classes bonds, but in the social synthesis of the market society of the information age, that would turn physical/logistic.

Bulletin of the Atomic Scientists@thebulletin.org · 7mo ago

The online information landscape, driven in large part by social media, rewards engagement and is curated by classification algorithms. This simple combination is the problem at the heart of society’s fracturing and discord, writes Trenton Ford.

#Venezuela Ich wĂŒrde mit Cara Daggett von PetromaskulinitĂ€t (fossile MĂ€nnlichkeit) und Klimafaschismus reden. ErgĂ€nzend: Es geht um ein ungleichzeitiges (Bloch) Verharren des Fordismus (Gramsci) im Postfordismus. Nach Bloch ist Faschismus durch Ungleichzeitigkeit (heute: Fossilismus) geprĂ€gt.

"Ich glaube trotzdem, nicht, dass es nur um Öl geht, oder auch nur vorrangig. Sondern erst einmal um Herrschaft, um Macht, um Allmachtsfantasien, um Machtsicherung nach Innen. Ich glaube aber auch, es gibt da gar keinen Widerspruch."

Wir fĂŒhren unsere Leben auf einer BĂŒhne auf, die von der Vorstellungswelt "großer" MĂ€nner hergerichtet wird, deren TrĂ€ume an den Einbildungen einiger weniger erfolgreicher Karrieren in der Unterhaltungsindustrie ihrer Jugendjahre gewachsen sind. Leider gar nicht so komplex. 😬

Die taz schon wieder: "Spezialoperation", "Gefangennahme", "festgenommen". (Startsseite oben) In anderen Artikeln, die sich kritischer geben, technokratisch distanzierte Wortakrobatik: "Gewaltsamer Regimechange". Das ist so was wie ein Naturereignis, oder? Kein Verurteilung, keine Wertungen.

Es ist jedes Jahr dasselbe Playbook: erst fĂ€ngt es an mit etwas harmlosen Schneefall, der direkt wieder taut. So weit, so gut, möchte man sagen, es ist noch nichts verloren!? Aber dann wird das Zeug zur Seite geschippt und bleibt fĂŒr die nĂ€chsten drei Monate liegen, wird braun und brĂ€uner. Super!

{photography} Today's horror over synthetic AI Slop has a history as long as photography itself, when it replaced painter-artisans in the 19th century. It is the fear of machinery, and of man not having a soul, not being subject.

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Zum Jahresende '25 hatte uns die unerfreuliche Nachricht des Debankings politischer SolidaritĂ€tsvereine erreicht. In der Zeit gibt es dazu ein spannendes StĂŒck zu lesen, wie sich vom Zahlungssystem Ausgeschlossene aus dem globalen SĂŒden schon immer zu helfen wussten: www.zeit.de/wirtschaft/2...

Hawala: Einfach und effizient, fĂŒr Behörden fast unsichtbar

Hawala ist eine ebenso archaische wie effiziente Methode, Geld zu ĂŒberweisen. Sie ist strafbar, hat aber auch gute Seiten. Unser Autor ist in das System eingedrungen.

zeit.de

Ob Trumpist, Axel-Springer-LibertĂ€rer, CSU-Wurstliebhaber, oder eben aufrechtem Demokrat: Alle rufen nach "Starken FĂŒhrern", die "ihre" Prinzipien mit Ă€ußerster Entschiedenheit vertreten sollen, und nach einem Herrschaftsapparat, der ihre Freiheiten verteidigen möge.

POLITICO Europe@politico.eu · 7mo ago

COMMENTARY: Russia’s war on Ukraine seems likely to end next year — and on terms highly unfavorable for Kyiv. Why the prediction? Because of the EU’s failure last week to agree to use Russia’s money. 🔗 politi.co/3MSmMuQ

Die Rolle, welche „der“ Kultur vom Spiegel hier zugeschrieben wird, wo von der Konkurrenz zweier Medienoligopole die Rede ist, ist falsch: dient doch die Unterhaltungsindustrie der innigen Verbindung mit ihrer Wirklichkeit; allerdings ist es sicherlich das SelbstverstĂ€ndnis der Kulturschaffenden.

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