Martina Bachler

@martinabe.bsky.social

Immer wenn ich keinen Nerv für Enttäuschungen hab, les ich Graham Greene, und wenig überraschend fand ich auch die Geschichte dieser Affäre ziemlich gut, vor allem, weil es dazu wie immer bei Greene noch drei, vier weitere Ebenen gibt, eine Komplexität, die sich erst nach und nach zeigt,wie IRL, tja

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Immer noch fassungslos über die politischen Reaktionen zu den Ereignissen in Ceuta, die bewusst auf Fakten pfeifen, aber auch darüber, wie lang es dauert, bis die scheinbare Wirklichkeit der Bilder zumindest mit Basisinfos abgeglichen wird. Europa ist sich vor allem einig darin, zu verrohen.

Ukraine Foreign Affairs Minister: "We have detected intensive Russian propaganda campaign across Europe using pictures from Ceuta to sow destabilisation." Far-right from EU (& US!) falls with open eyes for hybrid threats from the weaponisation of migration, even fan the flames. #unity #solidarity

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Nach ein paar Wochen in einer Region, in der es keinerlei zurechoperierte oder aufgespritzte Menschen gibt, ist das Zurückkommen ähnlich irritierend als müsste man plötzlich Plastik essen.

Press & More am Hauptbahnhof verkauft am Sonntag nur sehr eng ausgewählte Presse. Der Rest ist ausgesperrt - weil sie sonntags nicht die gesamte Fläche nutzen dürfen (und sich Ramsch besser verkauft). Ist das wirklich im Sinn der Erfinder?

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Ein 19-jähriger stürzt aus einem Londoner Luxus-Appartment in die Themse und stirbt. Es läuft auf Selbstmord hinaus, aber die Eltern trauen der Sache nicht. Schon die Geschichte im New Yorker war großartig, jetzt hat Patrick Redden Keefe seine Recherchen zu einem Buch gemacht - es ist unglaublichgut

Cover des Buches London Falling von Patrick Radden Keefe

Ich war zu jung, als es 1992 erschien, und dennoch erstaunt es mich, wie lang es jetzt gedauert hat, bis ich’s gelesen hab. So gut, wie man darin die Zeit spüren kann, das 80er-Jahre Wien zwischen Mief und Avantgarde, die noch anwesenden Täter, die noch verhaltene Aufarbeitung, die noch präsente

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Mein Kommentar der Anderen im Standard: Reicht die Abneigung von Lueger? "Bis das nicht endlich geklärt ist, kann der Fleck wohl "Platz des geneigten Antisemiten" geheißen werden. Oder "Platz der Neigung zum Antisemitismus". www.derstandard.at/story/300000...

Reicht die Abneigung von Lueger?

Die künstlerische Intervention beim Denkmal des Antisemiten Karl Lueger ist gut gemeint, genügt aber nicht mehr. Die Zeit hat sich weitergedreht. Unumgänglich ist auch eine Umbenennung des Lueger-Plat...

derstandard.at

Was ich wirklich überhaupt nicht mag an dieser Zeit: Menschen im Internet dabei zuzusehen, wie ihr Körper verschwindet, und nur hoffen zu können, dass sie die Hilfe bekommen, die sie benötigen.

Vier spaßbereite niederösterreichische Pensionistinnen haben im Zug nach Wien gerade beschlossen, ihre bisher acht Rosé-Spritzer-Dosen einem Obdachlosen zu schenken, „weil die gfrein sich agoraso, wegn dem Pfand“.

Versteh ich das richtig: Der Vorschlag der SPD sah 27 Mrd vor, jener der Union 30 Mrd, aber beschlossen haben sie eine Steuerreform, die 10 Mrd € Entlastung bringt? Das ist ja fast wie es in Ö bei Kurz/Straches „größten Steuerreform aller Zeiten“ war, nur dass es damals niemand aufgeregt hat.