Moritz Böttcher

@mboettcher.bsky.social

Referent für Ressourcenpolitik @Bund.net

Jetzt anmelden zur Netzwerkkonferenz Ressourcenwende am 25. Juni 2026 in Berlin: t1p.de/j4ji6 Wie kann Ressourcenschutz sozial gerecht gestaltet werden? Gemeinsam mit Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft diskutieren wir über Wege zu einer gerechten Transformation.

Einladung zur Konferenz des Netzwerk Ressourcenwende am 25.06. von 9.00 bis 16.00 Uhr in Berlin

"Critical minerals are ‘oil of 21st century’ as demand fuels poverty and pollution in poorer countries"

Thea Riofrancos@triofrancos.bsky.social · 3mo ago

I spoke to @theguardian.com about a new report on the harms of the critical minerals rush, from @un-water.bsky.social. While the harms are very real, communities aren’t passive victims. They are political protagonists in the struggle for a less extractive economy. www.theguardian.com/global-devel...

Der neue UN-Umweltbericht macht deutlich, dass wir mit unserem Wirtschaftsmodell den Planeten zerstören. Die Ressourcenextraktion ist dabei ein zentraler Treiber. Jetzt braucht es klare Gesetze und Investitionen, die lineare Modelle unattraktiv und zirkuläre Lösungen zum Regelfall machen.

UN Report: Investing in planetary health would deliver higher GDP, fewer deaths, less poverty

The most comprehensive assessment of the global environment ever undertaken has found that investing in a stable climate, healthy nature and land, and a pollution-free planet can deliver trillions in ...

unep.org

🆕Der neue „Breaking the Plastic Wave” Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich die Plastikverschmutzung ohne ehrgeizige systemische Maßnahmen bis 2040 verdoppeln wird, was fast einer Müllwagenladung Plastikmüll pro Sekunde entspricht, und damit doppelt so schnell wächst wie die Abfallwirtschaft.

Dr. Melanie Bergmann@melaniebergma18.bsky.social · 8mo ago

🆕'Breaking the Plastic Wave' report is out, concluding that without ambituous systemic measures #plastic pollution will double until 2040 equivalent to dumping nearly a 🛻 garbage truck worth of plastic waste every second since, growing twice as fast as waste management. www.pew.org/en/research-...

Die Bundesregierung will die Öl- und Gasförderung in Meeresschutzgebieten, die unter Einfluss des Bundes stehen, verbieten. Jetzt stellt sich der Ministerpräsident von Niedersachsen, Olaf Lies, SPD, einseitig auf die Seite eines Konzerns mit Förderinteressen.

Olaf Lies Niedersächsischer Ministerpräsident

Herrn Bundesminister Carsten Schneider Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Stresemannstraße 128-130 10117 Berlin

abges 03/12 40

Hannover, 3 Dezember 2025

Gesetz zur Einschränkung der Aufsuchung und Gewinnung von Bodenschätzen in den geschützten Meeresgebieten im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschafts-zone und des Festlandsockels

Sehr geehrter Herr Bundesminister Schneider, Lieba Corsku

mit Schreiben vom 12.11.2025 hat mir Herr Chris de Ruyter van Steveninck, CEO des Gasför-derunternehmens One-Dyas B.V., seine tiefe Besorgnis über den Entwurf des o.g. Gesetzes mitgeteilt. Ich darf davon ausgehen, dass sich das Unternehmen parallel auch noch einmal an Ihr Haus gewandt hat.

Die Bedenken des Unternehmens kann ich nachvollziehen: Der Bundesrat hat bereits in sei-ner Stellungnahme zum Gesetzentwurf vom 29.10.2025 das Ziel, Meeresschutzgebiete zu stärken, grundsätzlich begrüßt. Er hat allerdings auch zu Recht angemerkt, dass eine effektive Bekämpfung der anthropogenen Verschmutzung der Meere nur erfolgen kann, wenn alle Be-teiligten mitgenommen werden und ein schonender Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen angestrebt wird.

Der Gesetzentwurf berücksichtigt nur unzureichend, dass die Förderung heimischer Gasres-sourcen einen guten Beitrag zur Sicherung der Versorgung zu bezahlbaren Preisen leisten kann. Heimisches Gas ist in Bezug auf den CO2-Fußabdruck deutlich klimafreundlicher als im-portiertes LNG.

Planckstraße 2 30169 Hannover Telefon 0511 120-6901/02 E-Mail Olaf Lies

stk.niedersachsen.de-2-

Die heimische Rohstoffgewinnung muss zudem keine Belastung für Naturräume sein, sondern kann bei verantwortungsvoller Gasförderung und engmaschigen Überwachung mit dem Natur-schutz vereinbar sein.

Mir ist wichtig, dass deutsche Politik für Unternehmen und unsere Nachbarländer verlässlich ist. Der übereilte Gesetzentwurf sendet das falsche Signal an Unternehmen und unsere Part-ner in der EU. Aus meiner Sicht ist es erforderlich, auch bei Maßnahmen zum Natur- und Um-weltschutz die betroffenen Unternehmen mitzunehmen und ihnen Investitionssicherheit zu ge-währleisten. Die One-Dyas B.V. hat bei der Investitionsentscheidung von rund 500 Mio. EUR auf die bestehende deutsche Rechtslage vertraut. Der Entwurf ändert diese Rechtslage ein-seitig und ausschließlich zulasten dieses einen Unternehmens, ohne einen wirklichen Mehr-wert für die deutsche Naturschutzpolitik zu schaffen.

Die Belange der Wirtschaft und Versorgungssicherheit sind beim derzeitigen Entwurf des o.g. Gesetzes nicht ausreichend berücksichtigt. Insoweit bitte ich den Gesetzentwurf nachzubes-sern, um eine bessere und faire Lösung für alle Beteiligten zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

POLITI

Ein Jahr lang haben wir gemeinsam mit @correctiv.org den Wasserverbrauch der größten deutschen Schlachtanlagen recherchiert. Wir veröffentlichen erstmals die Verbrauchszahlen der wasserintensiven Industrie – und wie wenig sie dafür zahlt. fragdenstaat.de/artikel/exkl...

Verbrauch der Schlachtindustrie: Schnitzel statt Trinkwasser

Schlachtkonzerne verbrauchen so viel Wasser wie eine mittelgroße Stadt. Doch genaue Zahlen dazu verweigern Wasserversorger und Behörden. Deshalb klagen wir.

fragdenstaat.de

Verlieren wir unsere Tiere schneller als wir glauben? Diese beiden Bilder zeigen Insekten in einem Schutzgebiet. Keine Pestizide. Keine Chemie. Kein Lärm. Keine Lichtverschmutzung. Und trotzdem ist die Masse an Insekten in den vergangenen 35 Jahren offenbar extrem geschrumpft. 1/3

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