@mitanond.bsky.social

CDU-Politiker_innen derzeit würden sich eher einen Schmetterling ins Gesicht tätowieren lassen, als einmal zu sagen, dass Rechtsextremismus in Deutschland ungleich gefährlicher ist als Linksextremismus. Diese geistige und emotionale Unbeweglichkeit ist absurd.

Von Union und Springer bis zur Eskalation aufgeputscht, haben die Bauern revolutionstrunken und galgenbewehrt gegen Physik, Grüne Ideen, Abschaffung der Agrardieselsubventionen und den Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz gekämpft. Also die Bauern, die gerade auf toten Äckern stehen. Chapeau.

Illustration von 2025: ein Dieselkanister, mit dem junge Pflänzchen gegossen werden. Textzeile: Ohne die Agrardieselsubventionen hätten die Bauern in Dürtresommern gar nichts mehr zum Gießen. 

Die Zeichnung ist von 2025

Ein unterschätzter Aspekt: In der Pandemie wurde das medizinische Personal massiv überfordert und traumatisiert. Das selbe geschieht nun mit Feuerwehrleuten in den so stark betroffenen Gebieten. Wie gehen wir als Gesellschaft eigentlich mit jenen im, die uns im Notfall retten?

Gerade heute soll sich die Bundeszentrale für politische Bildung stärker auf Linksextremismus konzentrieren. Finde ich gut. Ich bin ja auch dafür, in der Hitzewelle primär das Thema von Kältetoten anzusprechen, die Alpen gegen Haiattacken abzusichern und die Sahara mit Rettungsbooten auszustatten.

Fokus auf Linksextremismus: Bundeszentrale für politische Bildung plant Kurswechsel

Der bisherige Präsident der Einrichtung, Sönke Rix, schied in der vorigen Woche auf eigenen Wunsch nach nur fünf Monaten aus. Die BpB will sich nun stärker auf ihren „Kernauftrag“ konzentrieren. Die B...

rnd.de

Die Klimakrise müssen wir leider ignorieren. Aber gleichzeitig verfallen wir in Panik, wegen Migranten in einer spanischen Exklave. Europas Prioritäten sind völlig verquer, das ist nur noch mit fundamentalistischem Religionswahn zu vergleichen. Ein Immigrations-Panik-Kult, der gezielt geschürt wird.

...aber die aktuelle Lage lässt mich zu keinem anderen Schluss kommen. „Jede Gesellschaft ist nur neun Mahlzeiten von der Anarchie entfernt." (Alfred Henry Lewis, 1906) Deshalb umso mehr: Realitäten anerkennen, Krönchen richten und weitermachen. Wir haben nur die eine Welt.

Dass uns allen der Groschen fallen muss, heißt ja nicht, dass wir die Welt retten sollen, indem möglichst viele ihr Konsumverhalten ändern. Das rettet die Welt nicht. Sondern die Gesellschaft und damit die Politik muss umdenken. Und Regulatorien schaffen. Schneller als bisher. 1/2

Saudi Aramco meldet einen Gewinnsprung auf 30 Milliarden im 2. Quartal. Es hat erstmalig in Wien über 40 Grad. Die OMV-Aktie notiert am höchsten Wert in 39 Jahren. Keine Pointe.

🇪🇸 Ministerpräsident Pedro Sánchez: - beeindruckende Wirtschaftsdaten - Krisen seit 2000 gut bewältigt, besser als 🇦🇹 - verteilungspol Akzente (zB Mindestlöhne ⬆️) - aktiv gegen Klimakrise - bietet Trump die Stirn - Ceuta-Frage gut gemeistert - proeuropäisch & hat europäische Solidarität verdient

Menschen an der EU-Außengrenze abfangen, dort am besten ein kurzes oder gar kein Asylverfahren. Das war das erklärte Ziel der EU-Mitgliedstaaten. Spanien macht genau das - und wird von den anderen EU-Mitgliedstaaten geprügelt.

Merz und Söder eint, dass Sie sich von Klimakatastrophe bis Transformation, den akuten Meta-Themen der Gegenwart, intellektuell soweit abgekoppelt haben, dass sie eigentlich nur noch zwei konkrete Antworten auf fast alles haben: Ich, ich, ich und Abschieben. Die AfD verdankt den beiden sehr viel.

Illustration der AfD Spitzen Weidel und Höcke. Weidel sagt: Was können wir noch tun? Höcke antwortet: Nichts. So lange Merz und Söder für unsere Sache kämpfen, werden wir gewinnen.

„Die Friedrich-Merz-CDU ist erstens keine Partei der ungefähren Mitte mehr, sondern eines programmatisch scharf gestellten Opportunismus. Und zweitens keine machtpragmatische Kanzlerpartei mehr, sondern eine schismatisch gespaltene Richtungspartei ohne Richtung.“ Touché. www.wiwo.de/politik/deut...

Friedrich Merz, das Chefchen

Friedrich Merz sitzt seiner Partei vor und amtiert als Bundeskanzler. Aber weder führt er die CDU. Noch regiert er das Land. Es droht ein Herbst der Revolten. Eine Kolumne.

wiwo.de