Michael Liebendörfer

@mliebendoerfer.bsky.social

Hochschule, Mathematik und ihre Didaktik. Manchmal Schach.

Ich werde die Hochschule wechseln und dann wohl eine 65%-Promotionsstelle (3 Jahre) vergeben dürfen. Hab in den Verhandlungen vergeblich drauf bestanden, dass für mich nur 100%-Stellen sinnvoll sind. Und jetzt? Nicht vergeben? Ergänzende Drittmittel jagen? #ichbinHanna prekär beschäftigen?

Liebe #IchbinHanna, nächste Woche ist Bildungsstreik. Öffentliche Demo ist bei uns an 1 Tag, aber für die ganze Woche ist zum Ausfall der Lehre aufgerufen. Und ich frage mich (ehrlich Frage!): Was spricht dafür und dagegen die Lehre zu bestreiken?

Kristin Eichhorn@drkeichhorn.bsky.social · 8mo ago

Das übliche Streikproblem in der Wissenschaft: Wissenschaftler*innen holen im Normalfall die durch Streik ausgefallene Arbeitszeit nach, weil sie damit sich selbst, nicht dem Arbeitgeber schaden. #IchBinHanna

Es geht wieder los mit der Reform des #WissZeitVG! Der letzte Versuch ist geplatzt, weil die 🚦 auseinandergeflogen ist. Aber: Seitdem liegen aussichtsreiche Lösungen für das Kernproblem Postdoc-Phase auf dem Tisch! Wie lassen sich Befristungen in dieser Phase eindämmen? 5 Instrumente: ⬇️ #IchBinHanna

Wird Zeit fürs WissZeitVG: Auf ein Neues!

Die Reform-Debatte nimmt wieder an Fahrt auf -- Grund genug, uns aussichtsreiche Lösungen für die Kernproblematik der Postdoc-Phase ins Gedächtnis zu rufen!

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Manchmal fragen Leute, warum Wissenschaft nicht wie die Privatwirtschaft organisiert werden kann. Sie kann. Wenn Drittmittel wegbrechen (hier aus politischen Gründen) ist dann schnell Schluss mit normalen Gehältern. Dann können auch Dauerstellen prekär werden. Das ist nicht gut. #ichbinHanna

Blick quer über den Zeitungsartikel: "Das fem meldet Kurzarbeit an"

Ich habe heute zwei Kollegen aus England gefragt, wie dort Wissenschaftskarriere funktioniert. - Promotion oft auf eigene Kosten, kaum Stellen der Unis, manchmal Stipendien - Dauerstelle in Mittel erst mit Anfang 40 - Verträge auf Lebenszeit werden gelegentlich durch die Uni gekündigt 1/2

Diskussionsfrage an #ichbinHanna: Sollte man statt 6+6 oder ähnlichem nicht besser sagen, Qualifikationsbefristung ist nur möglich bis zu einem festen Lebensalter? Z.B. Schluss mit 37? Dann wissen alle, was kommt. Man kann sich noch umorientieren oder noch ein Kind bekommen. Also: pro und contra?

Leute aus der Sozialwissenschaft unterschätzen oft die großartige intersubjektive Präzision, die durch die naturwissenschaftliche Methode möglich wird. Leute aus der Naturwissenschaft unterschätzen oft die gedankliche Vernetztheit, die man braucht, um komplexe soziale Fragen diskutieren zu können.

Das erinnert mich an #ichbinHanna im Glück. Adaptiert von Hans im Glück nach Ludwig Bechstein Es war einmal ein Bauernmädchen, das hieß Hanna, ein ehrlich Blut, dünkte sich nicht auf den Kopf gefallen und war treue und ehrliche Studentin eine Reihe von Jahren.

Martina Winkler@martinawinkle14.bsky.social · 2y ago

Challenge accepted: Es war einmal eine böse Frau, die hatte zwei Töchter. Die eine verwöhnte sie mit viel Geld, schönen Räumen und teuren Hochglanzbroschüren. Sie gab ihr auch einen eleganten Namen: Exzellenz.

Hat jemand eine Vorstellung, wie eine frühe Entscheidung von #ichbinHanna aussehen soll, wenn es die Entscheidung gegen Wissenschaft ist? Frustriert gehen? (Wie viel Frust wäre nötig für eine *frühe* Entscheidung?) Die definitive Absage, man werde nie eine Dauerstelle bekommen? (Von wem?) 1/2

Wer das Glück (und es ist zumeist mehr Zufall als Genietum), eine der wenigen Professuren zugesprochen zu kommen, bleibt genau dieselbe Person mit Eigenheiten, Unsicherheiten, Motiven und Qualitäten, nur mit mehr Sicherheit, mehr Verwaltungsaufwand und Aufgaben, für die man nicht ausgebildet wurde.