Nel

@nelligoround.bsky.social

they / none Nerding around @etece.de

Bitte helft mir mal. Für meine verschiedenen Indie-Strippenziehungen (größere progressive Netzwerke) möchte ich Kontakt zur jeweils aufgeschlossensten Buchhandlung in eurer Gegend – es muss nicht ausdrücklich eine feministische Buchhandlung sein. Bitte nur eine nennen, wird schon so anspruchsvoll.

Ich habe vor sehr vielen Jahren recht lange an der Supermarktkasse gearbeitet und nicke immer noch anerkennend, wenn Kassierer*innen ihre PLUs nicht nur für die gemeine Salatgurke sondern auch das Dinkel-Körner-Krusti draufhaben.

Werde immer wieder gefragt, ob ich in der aktuellen Situation daran denke, Deutschland zu verlassen. Manchmal ist es eine besorgte Frage. Manchmal eine hoffnungsvolle. Meine Antwort ist immer dieselbe: es ist zu früh dafür. Erst mal kommt jetzt das Kämpfen. Dann können wir übers Gehen nachdenken.

Verstehe ehrlich nicht, warum Leute sich die Mühe machen, ihre Räume als »offen für FLINTA« zu deklarieren, wenn sie dann aber die anwesende Gruppe immer als »Frauen« bezeichnen und Einzelpersonen ebenfalls ungefragt als »Frau« markieren. Hä?

*Bitte um Community Support* Meine Freundin Tabea ist nach einem Unfall querschnittgelähmt. Bevor sie ein komplettes Team für die 1:1 Pflege hat, kann sie nicht in ihre Wohnung nach Berlin zurück. Derzeit ist sie weit weg von zu Hause untergebracht. Sie vermisst ihre Freund*innen und ihr Umfeld.

Bild von Tabea, die in die Kamera lächelt. Das Bild ist draußen aufgenommen. Die Sonne scheint ihr ins Gesicht. Tabea sitzt in einem E-Rollstuhl, trägt eine rosane Jacke, eine Brille und offene Haare.

Teilt jeden Tag mindestens einen Inhalt, der die Welt positiv verändern kann. Schönheit ist auch okay. Teilt weniger zu dem, was längst als falsch, als zu bekämpfen analysiert ist. Nichts auch okay. Menschen brauchen mehr Platz im Hirn, im Herz, um wieder konstruktiv handeln zu können. #VomPosten

Ich hab nichts zur aktuellen politischen Weltlage beizutragen, was nicht schon beigetragen worden ist. Daher poste ich Banales aus meinem Leben. Weil Schönes, Banales und Alltagsfluchten brauche ich gerade selber auch.

Bei aller Freude über unseren heutigen Abend zu Joan Nestle ist es in der Gleichzeitigkeit auch bitter. Die Veranstaltung konnten wir nur mit Förderungen u.a. vom »Queer History Month« realisieren. Dieser steht nach den erneuten Kürzungen des Berliner Senats wie viele andere Projekte vor dem Aus.

Was gerade hilft?! Vergleicht doch einfach mal, wie viel Geld ihr so im Schnitt pro Monat für semi-gute Streaming-Dienste vs. richtig guten Journalismus ausgebt. Ersteres würde man im Zweifel nicht mal vermissen. Letzteres ist Teil der kritischen Infrastruktur der Demokratie.

Lohnarbeit hält mir wenigstens noch die finanzielle Angst vom Leib. Aber finds schon maximal dystopisch irgendeinen Job zu machen, während rechten Männer daran arbeiten, Demokratie zu unterwandern und Menschen zu entrechten.

Joan Nestle richtet sich in dem Brief an ihre queeren Genoss*innen, schreibt kämpferisch gegen gesellschaftliche und politische Stigmatisierung an und spricht Mut zu. Weil wir glauben, dass es das Wissen unserer Vorkämpfer*innen braucht, könnt ihr den ganzen Brief jetzt kostenfrei bei uns lesen:

Free Read: Joan Nestle »Brief an meine Community« bei etece buch

»Die Zeiten sind nicht leicht, doch es sind Zeiten, die sein müssen. Um uns herum debattieren Leute in Führungspositionen unsere Menschlichkeit, als wären wir nicht hier.« Joan Nestle richtet sich in...

etece.de

Mitte dreißig sein ist ein einziges Körpersanierungsprojekt mit einer Mischung aus ersten Altersleiden und ignorierten Sachen, die doch nicht von alleine besser werden. 🥲