Raphaela Kogler et al. untersuchen in ihrem kürzlich erschienenen Beitrag der Collection „Städte im menschengemachten Klimawandel“, wie Menschen mit multiplen Vulnerabilitäten urbane Hitze erleben. Interviews und Fokusgruppen in Wien zeigen:
Österreichische Zeitschrift für Soziologie
@oezs.bsky.social
Offizieller Account der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie (ÖZS). Ausgaben und Informationen zu Einreichung findet man hier: https://link.springer.com/journal/11614 Kontakt: zeitschrift@oegs.ac.at Betreut von @gb-grz.bsky.social
Torvid Kreisler et al. untersuchen in ihrem Beitrag der Collection „Städte im menschengemachten Klimawandel“, was Klimaskepsis begünstigt. Die Analyse von Befragungs- und räumlichen Daten aus deutschen Städten zeigt: Rechtspopulistische Einstellungen sind ein starker Prädiktor,
Lena Dreier untersucht in ihrem ÖZS-Artikel, wie in der Islamischen Theologie in Deutschland die Grenze zwischen Wissenschaft und Religion verhandelt wird. Ihre Analyse zeigt, dass persönliche Religiosität als legitimer Bestandteil akademischer Wissensproduktion anerkannt ist,
Kai Ginkel untersucht am Beispiel der Wiener Arena, wie aus Musik Lärm wird. Ethnografische Beobachtungen und Interviews zeigen: Ob Sound als Musik oder Lärmbelastung gilt, hängt von einer Zusammenwirkung von Körpern, Räumen, Technik, rechtlichen Vorgaben und kulturellen Deutungen ab. [1/2]
Ein kürzlich erschienener Beitrag von Sarah Weißmann et al. untersucht, wie YouTube-Content-Creator:innen Authentizität in ihrer Arbeit herstellen. Auf Basis von 30 Interviews zeigen die Autor:innen, dass „Echtheit“ ein ständiger Balanceakt ist: [1/2]
Elke M. Brewster untersucht, warum berufliche Qualifizierungsmaßnahmen im Strafvollzug häufig scheitern. Auf Basis qualitativer Interviews mit Inhaftierten zeigt sie, wie schulische Misserfolge, prekäre Erwerbsbiografien und Erfahrungen von Ausbeutung berufliche Werte und Arbeitsmoral prägen. [1/2]
Anna Schwenck, Arthur Bruckleib, Antje Daniel und Michaela Pfadenhauer fragen, ob „Wissenschaftsskepsis“ ein politisches Schlagwort oder ein tragfähiges Analysekonzept ist. Als Teil der gleichnamigen Collection zeigt der Beitrag, wie der Begriff während der Corona-Pandemie genutzt wurde, [1/2]
Martin Gegner entwickelt in seinem Beitrag eine neue soziologische Perspektive auf Mobilität. Mit den drei Kategorien Mobilitätsvermögen, Mobitus und Mobitat zeigt er, wie räumliche Bewegung mit sozialer Ungleichheit, Macht und gesellschaftlichem Wandel verknüpft ist. [1/2]
Karina Fernandez und Elisabeth Zehetner analysieren in der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“, wie räumliche Bedingungen Ungleichheiten beim Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe prägen. Anhand qualitativer Interviews in österreichischen Schulen rekonstruieren sie [1/2]
Mario Steiner untersucht in einem weiteren Beitrag der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“, wie die Vorschule im österreichischen Bildungssystem zur frühen sozialen Selektion beiträgt. Auf Basis von Registerdaten über 15 Jahre zeigt er: [1/2]
Johanna Hofbauer und Dominik Klaus zeigen in ihrem Beitrag der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“, dass Klimapolitik ohne Geschlechtergerechtigkeit unvollständig bleibt. Am Beispiel der Virtuellen Assistenz, einer überwiegend von Frauen ausgeübten Online-Arbeit, [1/2]
CALL FOR PAPERS Gesucht sind Arbeiten zu den Folgen des digitalen Wandels für sozialwissenschaftliche Method(ologi)en: Etwa zu neuen Methoden, neuen Datenarten und -mengen, forschungsethischen Herausforderungen, Potenzialen von KI u.v.m. [1/2]
Herbert Kalthoff und Fabian Kölsch blicken in einem kürzlich erschienenen ÖZS-Beitrag in den „Maschinenraum“ universitärer Bewertung. Anhand ethnografischer Beobachtungen in der Geschichtswissenschaft zeigen sie, wie Lehren, Prüfen und Bewerten als soziale Praktiken funktionieren. [1/2]
Rahel More und Miriam Düber beleuchten in einem ÖZS-Beitrag ethische Spannungsfelder in der Forschung mit Eltern mit Lernschwierigkeiten. Sie zeigen, wie Forschung selbst zur Vulnerabilisierung beitragen kann, etwa durch paternalistische Zugänge oder die Reproduktion von Differenzkategorien. [1/2]
Suse Brettin untersucht in ihrem Beitrag der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“, wie Männlichkeitsbilder in der Landwirtschaft mit der sozial-ökologischen Krise verflochten sind. Auf Basis einer systematischen Literaturauswertung zeigt sie, dass traditionelle „farming masculinities“ [1/2]
CALL FOR PAPERS Gesucht werden empirische und theoretische Arbeiten zu den Spannungen zwischen medialer und physischer Körperlichkeit – etwa in Virtual Reality, Online-Meetings, Social Media oder durch KI-gestützte Praktiken. Wie werden digitale Sozialitäten verkörpert, erlebt und gestaltet? [1/2]
Ein neuer Beitrag von Marie Reusch und Carla Wember in der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“ zeigt, wie durch Ambivalenzen in der sozial-ökologischen Bewegung rechte Anschlussfähigkeiten entstehen. Am Beispiel der Landwirtschaft identifizieren die Autorinnen Deutungslogiken, [1/2]
Tonina Liriel Aurel zeigt in einem kürzlich erschienen ÖZS-Artikel, wie Kinder psychisch erkrankter Eltern psychische Gewalt erleben, ohne sie als solche zu benennen zu können. Auf Basis biografischer Interviews wird deutlich, [1/2]
Wie beeinflussen Bildungssysteme geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede? Auf Basis von PISA-2018-Daten zeigt Laura Zapfe in einem ÖZS-Beitrag: Spezifika wie Wettbewerbsorientierung, Unterrichtszeit oder Standardisierung wirken unterschiedlich auf Mädchen und Jungen. [1/2]
Wann wird aus Kritik Skepsis? Der Beitrag von Pascal Berger aus der ÖZS-Collection „Wissenschaftsskepsis“ zeigt, wie während der Corona-Pandemie wissenschaftlich vertretbare Positionen von Medien und Fachkolleg:innen als „Wissenschaftsskepsis“ markiert wurden. [1/2]
Wie nachhaltig ist Agrarpolitik, wenn sie Körper, Care-Arbeit und Mahlzeiten unsichtbar macht? Judith Ehlert & Martina Padmanabhan zeigen in der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“ wie technokratische Ernährungspolitiken in Vietnam und Indonesien soziale Ungleichheit vertiefen [1/2]
In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag aus der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“ beleuchtet Sabine Weiß das Ringen um Zugehörigkeit an Hochschulen. Ihre Interviews mit Working-Class-Studierenden zeigen, dass Integration nicht nur von individuellen Ressourcen, [1/2]
Warum schwand die Zustimmung zu Corona-Maßnahmen trotz stabilem Vertrauen in die Wissenschaft? @schnizzl.bsky.social , @jamoeberl.bsky.social & Alexander Bogner zeigen anhand von Survey-Daten: Die Wahrnehmung technokratischer „Übergriffigkeit“ durch Expert*innen spielte eine Rolle, [1/2]
Das Konzept der Intersektionalität hat seine Wurzeln im politischen Aktivismus - aber wie steht es im gegenwärtigen Klima-Aktivismus um intersektionale Sensibilität? Antje Daniel untersucht diese Frage in einem Beitrag der Collection "Klima, Umwelt, Ungleichheit" mit einem Mixed-Methods-Ansatz.
Wie verändert die durch digitale Technologien ermöglichte Beschleunigung Zeitstrukturen in Organisationen? Justus Rahn geht dieser Frage anhand von Befunden einer 14-monatigen Ethnografie im Krankenhaus nach und rekonstruiert Beschleunigung als fragilen soziomateriellen Prozess.
Wie „Reichsbürger:innen“ Wissenschaftlichkeit beanspruchen, um autoritäre Weltbilder zu legitimieren, zeigt eine Studie von andreakretschmann.bsky.social und Lara Rowitz. Ein Beitrag zur Collection „Wissenschaftsskepsis“ über die Brisanz eines reduktionistischen Verständnisses von Aufklärung.
Wie inszenieren Schüler mit Migrationsgeschichte Gewalt, Männlichkeit und Moral? Stefanie Strulik analysiert in der Collection "Soziale Ungleichheit und Bildung" mit partizipativen Ansätzen Videoarbeiten von Schülern, die in Auseinandersetzung mit schulischen Normen eine Peer-Moral entwickeln.
ÖZS AM ÖGS-KONGRESS Am ÖGS-Kongress vergangene Woche wurde erstmals der "Paper of the year"-Award der ÖZS verliehen. Gratulation an Fabienne Décieux, Eva-Maria Schmidt und Ulrike Zartler! Das prämierte Paper gibt es hier nachzulesen: link.springer.com/article/10.1...
ÖZS AM ÖGS-KONGRESS Diese Woche fand in Graz der Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie statt. Auch die ÖZS war anlässlich „75 Jahre ÖGS“ in einer sehenswerten Ausstellung des Archivs für die Geschichte der Soziologie in Österreich (AGSÖ) vertreten. Credits: AGSÖ
Individualisiertes Lernen gilt als Reformideal – doch was, wenn es soziale Ungleichheit verstärkt? David Furtschegger zeigt im Rahmen der Collection "Soziale Ungleichheit und Bildung", wie neue Selektionsmechanismen und demokratische Leerstellen im Klassenzimmer entstehen. 👉 doi.org/10.1007/s116...