Österreichische Zeitschrift für Soziologie

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Offizieller Account der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie (ÖZS). Ausgaben und Informationen zu Einreichung findet man hier: https://link.springer.com/journal/11614 Kontakt: zeitschrift@oegs.ac.at Betreut von @gb-grz.bsky.social

Torvid Kreisler et al. untersuchen in ihrem Beitrag der Collection „Städte im menschengemachten Klimawandel“, was Klimaskepsis begünstigt. Die Analyse von Befragungs- und räumlichen Daten aus deutschen Städten zeigt: Rechtspopulistische Einstellungen sind ein starker Prädiktor,

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Lena Dreier untersucht in ihrem ÖZS-Artikel, wie in der Islamischen Theologie in Deutschland die Grenze zwischen Wissenschaft und Religion verhandelt wird. Ihre Analyse zeigt, dass persönliche Religiosität als legitimer Bestandteil akademischer Wissensproduktion anerkannt ist,

Artikel 6 (2026)
Vom Dualismus Religion und Wissenschaft zur Differenzierung von Religion und Religiosität. Grenzziehungen in der Islamischen Theologie in Deutschland als gegenwartsgesellschaftliche Grenzziehungen zu Religion
Lena Dreier

Kai Ginkel untersucht am Beispiel der Wiener Arena, wie aus Musik Lärm wird. Ethnografische Beobachtungen und Interviews zeigen: Ob Sound als Musik oder Lärmbelastung gilt, hängt von einer Zusammenwirkung von Körpern, Räumen, Technik, rechtlichen Vorgaben und kulturellen Deutungen ab. [1/2]

Artikel 5 (2026)
Musikalische Lärmbelastung im urbanen Raum: Konstruktionen der Bedeutung von Sound am Wiener Veranstaltungsort Arena
Kai Ginkel

Elke M. Brewster untersucht, warum berufliche Qualifizierungsmaßnahmen im Strafvollzug häufig scheitern. Auf Basis qualitativer Interviews mit Inhaftierten zeigt sie, wie schulische Misserfolge, prekäre Erwerbsbiografien und Erfahrungen von Ausbeutung berufliche Werte und Arbeitsmoral prägen. [1/2]

Artikel 3 (2026)
Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft
Elke M. Brewster

Anna Schwenck, Arthur Bruckleib, Antje Daniel und Michaela Pfadenhauer fragen, ob „Wissenschaftsskepsis“ ein politisches Schlagwort oder ein tragfähiges Analysekonzept ist. Als Teil der gleichnamigen Collection zeigt der Beitrag, wie der Begriff während der Corona-Pandemie genutzt wurde, [1/2]

Artikel 2 (2026)
Wissenschaftsskepsis – Politikum oder Analysekonzept? Beiträge aus der Wissens- und Wissenschaftssoziologie
Anna Schwenck, Arthur Bruckleib, Antje Daniel & Michaela Pfadenhauer

Karina Fernandez und Elisabeth Zehetner analysieren in der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“, wie räumliche Bedingungen Ungleichheiten beim Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe prägen. Anhand qualitativer Interviews in österreichischen Schulen rekonstruieren sie [1/2]

NEUER ARTIKEL
Schulwahl und Bildungsraum: Räumliche Ungleichheiten im Übergang zwischen Primar- und Sekundarstufe
Karina Fernandez & Elisabeth Zehetner

Herbert Kalthoff und Fabian Kölsch blicken in einem kürzlich erschienenen ÖZS-Beitrag in den „Maschinenraum“ universitärer Bewertung. Anhand ethnografischer Beobachtungen in der Geschichtswissenschaft zeigen sie, wie Lehren, Prüfen und Bewerten als soziale Praktiken funktionieren. [1/2]

Neuer Artikel
Im Maschinenraum der Differenzierung
Lehren – Prüfen – Bewerten in der Geschichtswissenschaft
Herbert Kalthoff & Fabian Kölsch

Rahel More und Miriam Düber beleuchten in einem ÖZS-Beitrag ethische Spannungsfelder in der Forschung mit Eltern mit Lernschwierigkeiten. Sie zeigen, wie Forschung selbst zur Vulnerabilisierung beitragen kann, etwa durch paternalistische Zugänge oder die Reproduktion von Differenzkategorien. [1/2]

NEUER ARTIKEL
Ethische Spannungsfelder in der Forschung mit Eltern mit Lernschwierigkeiten: Behinderung zwischen Vulnerabilität und Vulnerabilisierung
Rahel More & Miriam Düber

Suse Brettin untersucht in ihrem Beitrag der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“, wie Männlichkeitsbilder in der Landwirtschaft mit der sozial-ökologischen Krise verflochten sind. Auf Basis einer systematischen Literaturauswertung zeigt sie, dass traditionelle „farming masculinities“ [1/2]

NEUER ARTIKEL
Farming masculinities in transition? Revisiting the entanglements of agricultural production and masculinities in times of socio-ecological crisis through a systematic literature review
Suse Brettin

CALL FOR PAPERS Gesucht werden empirische und theoretische Arbeiten zu den Spannungen zwischen medialer und physischer Körperlichkeit – etwa in Virtual Reality, Online-Meetings, Social Media oder durch KI-gestützte Praktiken. Wie werden digitale Sozialitäten verkörpert, erlebt und gestaltet? [1/2]

CALL FOR PAPERS
Collection „Digitale Gesellschaften und ihre Körper: Spannungsfelder der Verkörperung digitaler Sozialität“
Editors: Antonia Schirgi & Ronald Staples

Ein neuer Beitrag von Marie Reusch und Carla Wember in der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“ zeigt, wie durch Ambivalenzen in der sozial-ökologischen Bewegung rechte Anschlussfähigkeiten entstehen. Am Beispiel der Landwirtschaft identifizieren die Autorinnen Deutungslogiken, [1/2]

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Wie nachhaltig ist Agrarpolitik, wenn sie Körper, Care-Arbeit und Mahlzeiten unsichtbar macht? Judith Ehlert & Martina Padmanabhan zeigen in der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“ wie technokratische Ernährungspolitiken in Vietnam und Indonesien soziale Ungleichheit vertiefen [1/2]

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In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag aus der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“ beleuchtet Sabine Weiß das Ringen um Zugehörigkeit an Hochschulen. Ihre Interviews mit Working-Class-Studierenden zeigen, dass Integration nicht nur von individuellen Ressourcen, [1/2]

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Das Konzept der Intersektionalität hat seine Wurzeln im politischen Aktivismus - aber wie steht es im gegenwärtigen Klima-Aktivismus um intersektionale Sensibilität? Antje Daniel untersucht diese Frage in einem Beitrag der Collection "Klima, Umwelt, Ungleichheit" mit einem Mixed-Methods-Ansatz.

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Wie inszenieren Schüler mit Migrationsgeschichte Gewalt, Männlichkeit und Moral? Stefanie Strulik analysiert in der Collection "Soziale Ungleichheit und Bildung" mit partizipativen Ansätzen Videoarbeiten von Schülern, die in Auseinandersetzung mit schulischen Normen eine Peer-Moral entwickeln.

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ÖZS AM ÖGS-KONGRESS Diese Woche fand in Graz der Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie statt. Auch die ÖZS war anlässlich „75 Jahre ÖGS“ in einer sehenswerten Ausstellung des Archivs für die Geschichte der Soziologie in Österreich (AGSÖ) vertreten. Credits: AGSÖ

Das Bild zeigt ein Poster zur ÖZSVitrine mit Exponaten zur ÖZS