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🥟 Demokratie im Netz: Russlanddeutsche & postsowjetische Perspektiven 💡 Ein Projekt von @libmod.de 🤝 Gefördert durch das BMI https://www.ost-klick.de/

Einladung zur Veranstaltung: „Arbeit, Migration & Ausbeutung. Osteuropa im Fokus ⏰ Donnerstag, 4. Juni 2026, 18:00 📍 Café der Kulturfabrik Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin mit: 🔹 Dr. Ursula Probst (FU Berlin) & 🔹 Dominique John (DGB/Faire Mobilität) miteinander, 🔹 Moderation: Daniel Heinz 1/4

Quadratisches Veranstaltungsplakat mit hellem grauen Hintergrund und einem farbigen, weich verlaufenden Rahmen in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug tresentalks. Rechts oben befinden sich zwei schwarze Pfeilsymbole nach rechts.

Darunter steht in großer schwarzer Schrift:
Arbeit, Migration & Ausbeutung
Darunter steht kursiv: Osteuropa im Fokus

Im mittleren Bereich des Plakats steht:
4. Juni 2026 | 18 Uhr, Kulturfabrik Moabit, Berlin

Im unteren Teil des Plakats sind drei schwarz-weiße Porträtfotos nebeneinander angeordnet:

Links eine Frau mit schulterlangen Haaren und dunklem Schal. Unter ihrem Bild steht:
mit Dr. Ursula Probst
Links unten klein: Foto: Harvey Rabbit

In der Mitte ein Mann mit kurzen grauen Haaren und hellem Hemd. Unter seinem Bild steht:
und Dominique John

Rechts ein junger Mann mit lockigen Haaren und gemustertem Sakko. Unter seinem Bild steht:
Moderation: Daniel Heinz
Rechts unten klein: Foto: Johanna WittigQuadratisches Veranstaltungsplakat mit hellem grauen Hintergrund und einem breiten, weich verlaufenden Farbrand in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug „tresentalks“. Rechts oben befinden sich drei schwarze Punkte nebeneinander.

Der größte Teil des Bildes besteht aus schwarzem Fließtext. Der Text lautet:

„Ob im LKW auf der Straße, bei jedem Wetter auf dem Feld oder im Krankenhaus – an all diesen Orten wird Arbeit verrichtet, die für unser alltägliches Leben notwendig ist. Für Menschen, die dort arbeiten, herrschen jedoch oft prekäre Verhältnisse: Geringe Bezahlung, lange Arbeitszeiten, schwere physische Belastungen. Die Grenzen zur faktischen Ausbeutung verschwimmen dabei leider häufig.

Dabei fällt auf, dass diese Arbeiten in vielen Fällen von Menschen mit Migrationserfahrung verrichtet werden, im europäischen Kontext oft aus „Osteuropa“. Warum ist das so? Welche Rolle spielt die EU-Freizügigkeit? Gibt es historische Kontinuitäten?

In öffentlichen Diskursen sind die Betroffenen praktisch unsichtbar. Mit unserem Gespräch machen wir auf ihre Situationen aufmerksam und beleuchten, warum wir uns politisch dringend mehr mit dem Thema befassen sollten. Dazu sprechen:“

Der letzte Absatz ist zentriert gesetzt. Rechts unten befinden sich zwei schwarze Pfeilsymbole nach rechts.Quadratisches Veranstaltungsplakat mit hellgrauem Hintergrund und einem breiten, weich verlaufenden Farbrand in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug „tresentalks“. Rechts oben befinden sich drei schwarze Punkte nebeneinander.

Das Plakat ist in zwei Abschnitte unterteilt. Links stehen jeweils schwarz-weiße Porträtfotos, rechts daneben biografische Texte.

Oben links ist ein Porträtfoto einer Frau mit schulterlangen Haaren und dunklem Schal. Unten im Bild steht klein:
„Foto: Harvey Rabbit“

Rechts daneben steht:

„Dr. Ursula Probst ist Sozial- und Kulturanthropologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Arbeitsmigration, Sexualität und die Rassifizierung „Osteuropas“. Nach langjähriger ethnographischer Forschung zu den Lebensrealitäten von sexarbeitenden Migrant*innen aus dem östlichen Europa in Berlin beschäftigt sie sich aktuell mit rassifizierten Arbeitshierarchien und Ausbeutung in der Logistik- und Baubranche.“

Darunter links befindet sich ein schwarz-weißes Porträtfoto eines Mannes mit kurzen grauen Haaren und hellem Hemd.

Rechts daneben steht:

„Dominique John ist Diplom-Politologe und leitet seit 2011 das Projekt „Faire Mobilität“ für den DGB-Bundesvorstand in Berlin. Zuvor war er Geschäftsführer der Opferperspektive Brandenburg e.V. - Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt, Berater der Stiftung EVZ zum Aufbau des Programms „Stop Hate Crime!“ (Polen, Tschechien, Ukraine, Russland) und Koordinator der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in den ostdeutschen Bundesländern (Bundesprogramm CIVITAS).“

Rechts unten befinden sich zwei schwarze Pfeilsymbole nach rechts.Quadratisches Veranstaltungsplakat mit hellgrauem Hintergrund und einem breiten, weich verlaufenden Farbrand in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug „tresentalks“. Rechts oben befinden sich drei schwarze Punkte nebeneinander.

Im oberen linken Bereich befindet sich ein schwarz-weißes Porträtfoto eines jungen Mannes mit lockigen Haaren und gemustertem Pullover. Unter dem Bild steht klein:
„Foto: Johanna Wittig“

Rechts neben dem Porträt steht folgender Text:

„Daniel Heinz ist Arbeits- und Migrationssoziologe am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Im Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“ (SFB 1604) forscht er zu migrantischen LKW-Fahrern und migrantischer Selbstorganisation im transnationalen Straßengüterverkehr. Als Geschäftsführer der pbb – einem politischen Bildungsträger – und als Mitglied des Durakollektivs verbindet er wissenschaftliches Arbeiten mit politischem Engagement.“

Darunter steht zentriert in großer schwarzer Schrift:

„Eintritt frei! Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch und darauf, euch zu sehen!“

Im unteren linken Bereich befindet sich das Logo der Bundeszentrale für politische Bildung: ein roter Kreis mit weißem „bpb:“ darin. Rechts daneben steht in roter Schrift:

„Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung“

In „Fische im Trüben" erzählt die Autorin Elli Unruh von einer deutschstämmigen Familie im Kasachstan der 1970er Jahre: Es geht um Alltag, um Zugehörigkeit und Abgrenzung und um den Umgang einzelner Familienmitglieder mit der Katastrophe, die (spätestens) am 28. 08. 1941 über die ... 1/3

Das Bild zeigt ein Zitat und ein Porträtfoto einer Frau.
Hintergrund: Die Gestaltung besteht aus einer großen, unregelmäßigen gelben Form auf der rechten Seite, die von einer unregelmäßigen violett-blauen Form auf der linken Seite überlappt wird. Oben rechts und unten in der Mitte der gelben Form befinden sich stilisierte, schwarze, funkelnde Sterne.
Logos: Oben links steht in kleiner, schwarzer Schrift das Logo "ostklick". Oben rechts steht das Logo des "KULTURREFERAT FÜR RUSSLANDDEUTSCHE".

Foto: Das Porträtfoto der Frau ist in die gelbe Form integriert und nimmt den unteren rechten Teil des Bildes ein. Die Frau hat hellbraunes, welliges Haar, das sie offen trägt, und schaut direkt in die Kamera. Ihr Gesicht ist freundlich, und sie trägt einen hellen Schal um den Hals. Das Licht fällt hauptsächlich von vorne auf sie.
Text: Der Text ist links neben und über dem Foto platziert, in schwarzer Schrift auf dem gelben Hintergrund: „Meine Eltern haben Kasachstan noch vor meinem ersten Geburtstag verlassen. Ihre Erzählungen über ihr Leben bis zur Ausreise kamen mir oft widersprüchlich vor. Einerseits hatten sie die besten Melonen, Äpfel und Tomaten, andererseits war immer klar, dass sie gehen würden, sobald sich die Möglichkeit ergibt.“
Elli Unruh Autorin

Das Bundesland Niedersachsen ist für viele russlanddeutsche Spätaussiedler:innen die erste Adresse bei ihrer Ankunft in Deutschland, denn dort liegt das „Grenzdurchgangslager Friedland“. Nicht nur deshalb findet Deniz Kurku, der niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, ... 1/5

Identität war für Nicky Kippes immer in zwei Kategorien gespalten: die „queere deutsche“ Person und die „Russlanddeutsche“ Person. Erst in den letzten paar Jahren hat Nicky diese über eine künstlerische Annäherung vereinen können. 1/2

Das Bild zeigt ein Porträt einer Person mit mittellangen, braunen Haaren. Sie trägt auffällige Ohrringe und eine Perlenkette. Der Hintergrund ist ein dunkler, gemusterter Teppich. Um das Foto herum sind grafische Formen in Hellgelb und Blautönen angeordnet. Oben links steht das Logo „ostklick“ in schwarzer Schrift. Unter dem Foto befindet sich ein gelber Bereich mit schwarzem Text. Dort steht:
„Anpassung und Verleugnung“ – queere russlanddeutsche Identitäten. Kunst und Texte von Nicky Kippes.Links ist eine Fotografie einer Person zu sehen, die stark geschminkt ist: auffälliges Rouge, blauer Lidschatten und ein helles Gesicht. Die Person trägt ein Kopftuch mit buntem Blumenmuster in Blau, Rot und Grün. Der Hintergrund ist dunkel, ebenfalls mit Blumenmustern, und die Person sitzt auf einem Sofa. Rechts daneben ist ein farbenfrohes Gemälde dargestellt: Es zeigt einen goldenen Kerzenständer mit brennenden Kerzen, ein Teeservice mit Samowar und florale Muster, alles in kräftigen Rot-, Blau- und Gelbtönen.

Im unteren Bereich auf hellgelbem Hintergrund steht folgender Text:

„Ja, ich habe Opa gesagt, dass du ein пдр*с bist. Ich kenne kein anderes Wort für schwul.“ ist ein Satz der Nicky am meisten geprägt hat. Dies zeigte, wie die älteren Generationen nicht mal über queere Menschen ohne Fluchwörter reden können, weil ihnen die Wörter nicht beigebracht wurden.

In der rechten unteren Ecke befindet sich ein Hinweis:
Make up & Foto oben links: Olga Kizmann

Oben links ist erneut das Logo „ostklick“ zu sehen.Das Bild ist in drei kleinere Fotografien und einen Textbereich aufgeteilt.

Oben links: Ein dunkler Raum mit einem Kerzenleuchter, in dem mehrere Kerzen brennen. Dahinter hängt ein farbenfrohes, mit Blumen gemustertes Tuch. Vorne ist ein Fernseher mit weißer Häkeldecke zu sehen.

Mitte links: Ein geflochtener Korb liegt auf einem gemusterten Tisch. Darauf liegen Perlenketten und daneben eine schwarze Schatulle mit roten Blumenmustern.

Unten links: Eine Person steht in einem Wohnzimmer und hält eine große beige Katze im Arm. Die Person trägt ein kariertes Hemd mit dunkler Weste. Im Raum sind Pflanzen, Kissen und ein Schrank zu erkennen.

Rechts: Auf hellgelbem Hintergrund steht der Text:

„Identität war für Nicky Kippes immer in zwei Kategorien gespalten: die ‚queere deutsche‘ Person und die ‚Russlanddeutsche‘ Person. Erst in den letzten paar Jahren hat Nicky diese über eine künstlerische Annäherung vereinen können.“

Oben links im Bild befindet sich das Logo „ostklick“.Links sind zwei farbintensive Gemälde zu sehen:

Oben: Zwei Figuren, eine stehende und eine sitzende, beide in lange Gewänder gekleidet. Die stehende Figur scheint die sitzende Person zu stützen oder zu umarmen. Der Hintergrund ist in kräftigen Rot-, Blau- und Orangetönen gehalten.

Unten: Zwei Männer sitzen eng beieinander, einer legt den Arm um den anderen. Über ihnen wachsen kräftige grüne Blätter und rote Früchte. Unter dem Bild steht auf Russisch „Любовь народов“ (übersetzt: „Liebe der Völker“).

Rechts daneben, auf hellgelbem Hintergrund, steht der Text:

„In deren erster Soloausstellung ‚Anpassung und Verleugnung‘ bricht Nicky Stereotype queerer wie auch Russlanddeutscher Menschen und setzt sie in neue Kontexte. Dabei wird nicht nur auf deren persönliche Familiengeschichte eingegangen, sondern auch auf die Stereotype, die in deren Freundesgruppen gemeinsam herausgestellt wurden.“

In der rechten unteren Ecke befindet sich ein Hinweis:
Alle Fotos: Nicky Kippes

Oben links ist das Logo „ostklick“ zu sehen.

„Wenn wir über Sprache reden, reden wir nie nur über Sprache“ sagt Olga Grjasnowa im o[s]tklick-Podcast „Sprache, Migration und Identität. Erfahrungen von Russlanddeutschen und jüdischen Zugewanderten“:https://youtube.com/shorts/X1-sR1_VMvQ?feature=share Je nachdem mit welchem Akzent, ... 1/3

Stuttgart 🤝 OPEN STAGE die zweite 💗 ⏰ Am Samstag, den 15. November im Utopia Kiosk in Stuttgart-Mitte 🎤 Für die Open Stage brauchen wir euch: Du schreibst, machst Theater, Musik oder performst anderweitig? 🎭 Wir bieten euch eine Bühne und 10 Minuten Zeit, und würden uns sehr freuen, wenn ihr ... 1/2

Das Bild ist ein Werbeplakat für eine Veranstaltung mit dem Titel "OPEN CALL OPEN STAGE". 

Der Hintergrund ist in einem dunklen, unruhigen Blau gehalten und erinnert an eine Wasseroberfläche. In der Mitte des Bildes befindet sich ein großer, zitronengelber Kreis. Darin stehen die Worte "OPEN CALL" in einem großen, silbernen 3D-Schriftzug mit weichen, organischen Formen. Dieser Schriftzug wirkt wie aus flüssigem Metall.

Unter dem Kreis stehen in schwarzer Schrift die folgenden Informationen:

@Utopia Kiosk Stuttgart
15.11.25
18:00

In den oberen Ecken des Bildes befinden sich zwei Logos: links oben das Wort **"ostklick"** in schwarzer Schrift und rechts oben das Logo vom **"Kulturreferat für Russlanddeutsche"**.

Zwei schwarze, strahlenförmige Sterne sind links neben dem Schriftzug im gelben Kreis zu sehen. Eine weitere strahlenförmige Form ist unten rechts im Bildausschnitt erkennbar.Das Bild ist ein Werbeplakat und dient als Ergänzung zum ersten Plakat.

Der Hintergrund ist derselbe: ein dunkles, unruhiges Blau, das an eine Wasseroberfläche erinnert. Oben links ist das Logo "ostklick" zu sehen und oben rechts das Logo des "Kulturreferat für Russlanddeutsche".

In der Mitte des Plakats befindet sich ein großes, abgerundetes weißes Textfeld. Darin stehen in schwarzer Schrift die folgenden Informationen:

"Am 15.11. möchten wir euch in Stuttgart auf der Bühne sehen:" , Dafür suchen wir eure Ideen und Beiträge."

Neben diesen Zeilen sind ein schwarzes Herz und ein schwarzer strahlenförmiger Stern abgebildet.

Unterhalb dieser Zeilen steht in kleinerer Schrift, ebenfalls im weißen Feld:

"Die Open Stage ist offen für alle! Die Themenwahl ist frei und die Beiträge können auf unterschiedlichen Sprachen gehalten werden. Möglich sind z.B. Musik, Lesung, Performance, Vorstellung eurer Kunst & Fotografien uvm.

Die Sätze "Die Open Stage ist offen für alle!", "unterschiedlichen" und "Sprachen" sind mit einem gelben Marker hervorgehoben.

Links vom weißen Textfeld ist ein gelber Kreis zu sehen, in dem sich eine schwarze, zickzackförmige Linie befindet. Im unteren rechten Bereich des Plakats ist ein großes, gelbes Symbol mit zwei schwarzen Pfeilen, die nach rechts zeigen."Das Bild ist das dritte Plakat in einer Reihe und erklärt, wie man sich bewerben kann.

Der Hintergrund ist derselbe wie bei den vorherigen Plakaten: ein dunkles, unruhiges Blau, das an eine Wasseroberfläche erinnert. Oben links ist das Logo **"ostklick"** zu sehen und oben rechts das Logo des **"Kulturreferat für Russlanddeutsche"**.

In der oberen Hälfte des Plakats befindet sich ein großes, abgerundetes weißes Textfeld. Darin steht in schwarzer, fettgedruckter Schrift die Überschrift: "So funktioniert's:".

Darunter folgt der Text: **"Wenn du einen Beitrag vorstellen möchtest, schreib uns eine DM oder eine Mail an ostklick@libmod.de bis zum 1.11. mit den folgenden Infos:"**.

Das Datum "1.11." ist mit einem gelben Marker hervorgehoben.

Unter dem Text befindet sich eine Aufzählung mit den benötigten Informationen:

Dein vollständiger Name
Titel und Dauer deiner Darbietung (max. 10 min)
Kurze Beschreibung

Neben der Überschrift ist ein schwarzer, strahlenförmiger Stern abgebildet.

In der unteren Hälfte des Plakats ist ein großer, gelber Kreis zu sehen, der teilweise von einer schwarzen, strahlenförmigen Form überlagert wird. Im Kreis steht in schwarzer Schrift: "Wir freuen uns auf eure Vorschläge!". Neben diesem Satz befindet sich ein schwarzes Herz.

Die Politik der Russifizierung hat ganze Generationen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion bzw. des russischen Reichs sprachlich (um)geprägt. Auch die Familie von Olga Grjasnowa war davon betroffen: In ihrer Familie spielten Sprachen wie Aserbaidschanisch oder Jiddisch von Generation zu ... 1/2

Das Bild zeigt ein Zitat der Autorin und Professorin Olga Grjasnowa. Der Hintergrund des Bildes hat verschiedene grafische Elemente, mit einem schwarzen und einem hellgelben Bereich auf der rechten Seite sowie einem schwarzen und einem hellblauen Bereich auf der linken Seite. Oben links steht das Wort „ostklick“.

In der Mitte des Bildes befindet sich ein Textblock in schwarzer Schrift auf hellgelbem Hintergrund. Der Text, ein Zitat von Olga Grjasnowa, lautet:

"Bei uns in der Familie war das so, dass Russisch einfach die Hauptsprache war. Es gab noch viele andere, aber durch die Russifizierung sind wir dann irgendwann vom Aserbaidschanischen, Jiddischen usw. alle zu Russisch gewechselt. Meine Mutter ist die erste Generation die nur oder fast nur mit Russisch aufgewachsen ist, mit Brocken von anderen Sprachen, aber hauptsächlich mit Russisch. Und ich bin dann praktisch nur noch mit Russisch aufgewachsen. Aber natürlich beherrschen sowohl meine Eltern als auch alle in meinem Umfeld damals auch Aserbaidschanisch, nur nicht auf dem allerbesten Niveau."

In der unteren Hälfte des Bildes ist Olga Grjasnowa zu sehen. Sie hat langes, rötlich-braunes Haar und trägt ein schwarzes T-Shirt. Sie blickt direkt in die Kamera. Vor ihr befindet sich ein Mikrofon. Unter dem Bild von Olga Grjasnowa steht in großen Buchstaben ihr Name, "Olga Grjasnowa", und darunter in kleineren Buchstaben ihr Titel, "AUTORIN & PROFESSORIN".

Am Freitag findet unser Tresentalk zum Thema „Sprache als Machtinstrument – Russifizierung vs. sprachlicher Widerstand“ mit Katja Rumiantseva und Prof. Botakoz Kassymbekova statt, zu dem ihr herzlich eingeladen seid! Doch was bedeutet eigentlich der Begriff „Russifizierung“? Wir haben euch ... 1/3

Ein Bild zeigt den Titel des Posts: „Was ist eigentlich Russifizierung?“.

Der Hintergrund zeigt ein abstraktes, prismatisches Muster in Blau-, Cyan-, Rosa- und Violetttönen, das an Eiskristalle erinnert. Der Titel, in Schwarz, ist in zwei Zeilen zentriert:

    Was ist eigentlich in einer dünnen, serifenlosen Schrift.

    Russifizierung? in einer großen, fetten Schrift mit Serifen und einem leicht gekrümmten, handgezeichneten Stil.

In der oberen linken Ecke steht in einer dünnen, schwarzen Schrift das Wort ostklick. Am rechten Rand befinden sich drei vertikal angeordnete schwarze Kreise und unten rechts zwei Pfeile, die nach rechts zeigen.Der Hintergrund ist derselbe wie bei dem vorherigen Plakat: ein abstraktes, prismatisches Muster in verschiedenen Pastellfarben. Der Text ist in zwei Abschnitte unterteilt.

Der erste Abschnitt ist mit der Überschrift Russisch sprechen ≠ Russisch sein überschrieben. Darunter steht in normaler Schrift:

„Die russische Sprache wird weltweit von knapp 260 Mio. Menschen gesprochen, als Muttersprache oder auch als Zweitsprache. Viele von ihnen würden sich selbst aber weder als Russ:innen bezeichnen, noch haben sie die russische Staatsbürgerschaft.“

Der zweite Abschnitt hat die Überschrift Warum sprechen so viele Menschen dennoch Russisch? und den folgenden Text:

„Das ist Folge der Russifizierungspolitik, die in das russische Reich zurückreicht und über die Sowjetunion bis ins heutige Russland fortgeführt wird. Russifizierung bedeutet, dass die Übernahme der russischen Sprache, Kultur und Lebensweise durch nicht-russische Bevölkerungsgruppen erzwungen oder gefördert wurde bzw. wird.“

Das Logo ostklick befindet sich wieder in der oberen linken Ecke und zwei nach rechts zeigende Pfeile unten rechts.Diese Slide hat den Titel „Russifizierung im Zarenreich“.

Der Hintergrund ist das gleiche abstrakte, prismatische Muster wie auf den vorherigen Bildern. Der Text, in normaler Schrift, beschreibt die Russifizierungspolitik im 19. Jahrhundert:

„Vor allem im 19. Jahrhundert eroberte das Russische Reich angrenzende Regionen wie Estland, Livland, Kurland und Litauen, der Osten Finnlands, große Teile Polens, Bessarabien, Ukraine, Belarus, Gebiete im Kaukasus, in Zentralasien und weitere. In vielen Gebieten wurde der Gebrauch der jeweiligen Sprachen verboten und Russisch als Verwaltungssprache eingeführt. Auch für deutsche Dörfer an Wolga und am Schwarzen Meer wurde Russisch 1871 zur Amtssprache.“

Oben links befindet sich das Logo ostklick. Am rechten Rand sind die drei schwarzen Kreise und unten rechts zwei Pfeile, die nach rechts zeigen, wie auf den vorherigen Bildern zu sehen.    Anfrage erfolgreich

Ein Sharepic mit dem Titel „Russifizierung in der Sowjetunion“.

Der Hintergrund ist das gleiche abstrakte, prismatische Muster wie auf den vorherigen Bildern. Der Text, in normaler Schrift, ist in zwei Absätze unterteilt.

Der erste Absatz beschreibt die Politik der 1920er Jahre:

„In den 1920er Jahren setzte die sowjetische Führung zunächst auf die Förderung der Sprachen der nicht-russischen Gruppen (z.B. durch muttersprachlichen Schulunterricht), um sie ins sowjetische System einzubinden.“

Der zweite Absatz beschreibt die Änderung der Politik ab den 1930er Jahren:

„Ab den 1930er Jahren wandelte sich die Politik jedoch: Durch das wachsende Misstrauen der sowjetischen Führung gegenüber anderen Nationalitäten wurde Russisch als Einheitssprache angestrebt. Durch Deportationen ethnischer Gruppen lösten sich gewachsene Sprachgemeinschaften auf. Russisch wurde in Schulen, Verwaltung und Öffentlichkeit dominant.“

Oben links befindet sich das Logo ostklick. Am unteren rechten Rand sind zwei nach rechts zeigende Pfeile.

💭 Russisch ist für Sergej die Sprache seiner Kindheit, des Alltags, er spricht bis heute mit seinen Eltern Russisch. Aber gleichzeitig ist sie auch ein Instrument von Macht, von Propaganda, von Gewalt geworden. Das zeigt: Sprache ist immer voller Widersprüche und nie neutral. 1/2

Das Bild zeigt Sergej Prokopkin in der unteren Hälfte. Er trägt eine Baseballkappe, einen Kapuzenpulli und schaut lächelnd nach vorne. Vor ihm ist ein Mikrofon sichtbar. Die obere Hälfte des Bildes ist mit grafischen Elementen in verschiedenen Pastelltönen (Blau, Gelb, Lila) gestaltet, die aus Dreiecken, Wellen und einem Gitter bestehen.

Der folgende Text ist im Bild zu lesen:

"Ich finde, die Sprache ist ein sehr machtvolles Instrument und sie ist aber gleichzeitig sehr gut formbar. Es kommt immer darauf an, wie man die Sprache anwendet, wie man mit der umgeht. Man kann Propaganda betreiben, man kann gleichzeitig Menschen Trost geben in der Sprache, man kann Romane schreiben, man kann Hate Speech verbreiten. Ich glaube, man muss Resistenzen zeigen, was die Sprache angeht, indem man einerseits für die Sprache Sensibilitäten zeigt, dass man die Sprache versucht zu formen, dass man versucht, bestimmte Sachen zu claimen, bestimmte Diskurse nicht wegzugeben."

Sergej Prokopkin
JURIST UND ANTIDISKRIMINIERUNGSTRAINER

🕯️ Am 28. August gedenken wir der Deportationen der #Russlanddeutschen. 📜 Der Hintergrund: Am 28. August 1941 erließ die sowjetische Regierung ein Dekret zur Deportation. Das bedeutete die gewaltsame Umsiedlung von über einer Million Menschen aus ihrer Heimat an der Wolga, im Schwarzmeerraum,... 1/3

Das Bild ist ein Sharepic zum Tag der Russlanddeutschen am 28. August. Im oberen Bereich steht "ostklick" und "28. August", darunter der Schriftzug "Tag der Russlanddeutschen". Darunter ist der Text "Heute gedenken wir der Deportationen der Russlanddeutschen" zu lesen. Im unteren Bereich des Bildes sind mehrere blaue Ähren vor einem hellgelben Hintergrund zu sehen. Rechts unten ist ein Pfeil-Symbol.